Saison 2022/2023

Letztes Auswärtsspiel der Saison

Brandenburgliga: 1. VfL Potsdam II - 1. SV Eberswalde 12:24 (06:13)

 

Zum letzten Auswärtsspiel der Saison fuhr unsere A-Jugend am letzten Samstag in die Landeshauptstadt.

Unsere Jungs brauchten nur eine kurze Eingewöhnungszeit, denn nach 14 Minuten führte man mit drei Toren. Seemann im Tor war ein sicherer Rückhalt für die Waldstädter (der von 6 Sieben-Metern allein 5 davon hielt) und eine starke Abwehr prägten das Aufeinandertreffen. Leider war man im Angriff nicht so überzeugend, denn durch Übertreten, Einlaufen durch den Kreis und unmotivierte Würfe auf das gegnerische Gehäuse beraubte man sich diverse Torerfolge.

Mit einer 7-Tore-Führung ging es in die Kabine.

In der Halbzeitpause brauchte Trainer Schwandt nicht viel zu sagen. "Abwehr stark, Angriff ausbaufähig" waren seine Worte an seine Jungs.

Die beruhigende Tordifferenz zugunsten der Gäste erlaubte es nun, kräftig durchzuwechseln. Hierdurch trat ein Bruch im Spiel ein. Die Abwehr stand weiterhin sehr gut und auch die Würfe, die auf das Tor der Eberswalder kam, waren eine Beute für den gut aufgelegten Schlussmann der Waldstädter. In der 50. Minute führte man folgerichtig mit 10 Toren. Beim Stande von 24:12 für die Eberswalder pfiffen die Schiedsrichter das Spiel ab.

 

Fazit des verantwortlichen Trainer: "Starke Abwehrleistung, nur 12 Gegentreffer in 60 Minuten! Dies ist ganz stark, zumal Seemann im Tor ein starker Rückhalt im Tor war. Der Angriff war, vorallem in der 2. Halbzeit verbesserungswürdig. Viele Aktionen, die wir im Angriff machen wollten, wurden leider nicht umgesetzt."

 

Nun sind zwei Wochen Pause, ehe der HSV Oberhavel zum letzten Spiel der Saison nach Eberswalde kommt.


Erstes Aufeinandertreffen

Brandenburgliga: SSV Falkensee - 1. SV Eberswalde 21:36 (10:19)

 

Zum vorletzten Auswärtsspiel der Saison war unsere A-Jugend zu den Jungs des SSV Falkensee unterwegs. Diesmal ohne Köhler und Winkler, da diese beiden Spieler sowohl bei unserer Ersten wie auch Zweiten aushelfen sollten.

Falkensee war für die A-Jugend vollkommen unbekannt, da der Gegner in der Hinspielphase diverse Aufeinandertreffen wegen Spielermangel absagen mussten und am Ende unserem Team die Punkte schenkte.

 

Die Waldstädter begannen mit einer 5:1 Deckung, was jedoch nicht den erhofften Effekt brachte. Erst nach einer Umstellung auf einen 6:0 Verbund. Hierdurch kam endlich Sicherheit in das Spiel der Waldstädter.

Immer wieder wurden die Angriffe der Gastgeber abgefangen und mittels Kontertor bzw. durch ein schnelles Umschaltsspiel in Toren umgewandelt. So schaffte es man bis zur 14. Minute einen 5 Tore Vorsprung herauszuwerfen und schon in der 26. Minute lag man mit 10 Toren Unterschied in Front.

Dann ging es zur verdienten Pause. Trainer schwandt brauchte seinen Mann nicht vieles sagen. Nur deren Positionsangriff war aus seiner Sicht ausbaufähig, da man nicht auf Lücke stoß und der freie Mitspieler nicht gesehen wurde.

 

Nach der Pause nutzte man den Vorsprung, um nun allen Ergänzungsspielern Einsatzzeiten zu gewähren. Sie fügten sich nahtlos ein, ein Bruch im Spiel der Gäste war zu keinem Zeitpunkt auszumachen.

Trainer Schwandt forderte weiter schnell zu spielen und dies tat man auch. So setzte man sich immer weiter von den Falkenseern ab und am Ende stand ein Sieg für die Eberswalder.

 

Der Waldstädter Trainer war mit den gezeigten Leistungen seiner Jungs sehr zufrieden. "Das schnelle Umkehrspiel hat mir sehr gefallen, nur zwei 2-Minuten Strafen im gesamten Spiel, davon jedoch keine in der 2. Spielhälfte habe ich auch schon lange nicht mehr erlebt. "

 

Nun sind drei Wochen Pause, ehe es zum letzten Auswärtsspiel nach Potsdam geht.

 


Zu Gast beim Tabellenletzten

Brandenburgliga: SV Motor Hennigsdorf - 1. SV Eberswalde 30:38 (14:15)

 

Zum ungeliebten Sonntagsspiel fuhr die A-Jugend des 1. SV Eberswalde nach Hennigsdorf. Die Favoritenrolle lag dabei klar bei den waldstädtern, denn Hennigsdorf rangierte zu diesem Zeitpunkt auf dem letzten Platz der Liga.

 

Mit Beginn des Spieles war man auf Gästeseite hellwach. Schon nach 13 Minuten führte man mit 10:2, wobei man sich selbst hierbei selbst noch bestrafte, indem man diverse "Hundertprozentige" nicht machte.

Die Halle war so ruhig, so dass man selbst das Grummeln der Lautsprecher hörte.

Dann jedoch ein Bruch im Eberswalder Spiel. Was danach von den Jungs um den Eberswalder Trainer kam, war eine einzige Katastrophe, was sich bis zum Spielende hinzog. Erst wurde ein Strafwurf vergeben und danach erfolgte "Standhandball". Infolgedessen kam es zu vielen Abspiel- und Fangfehlern und auch die Würfe auf das gegnerische Gehäuse waren halbherzig.

Die Abwehr der Waldstädter agierte nur noch eingeschränkt, was die Gastgeber umgehend nutzten. Somit kam Hennigsdorf Tor um Tor heran.

Trainer Schwandt nahm eine Auszeit, um seine Jungs wieder einzustellen und deren Fehler anzusprechen. Leider half es nichts.

In der 23. Minute gelang Hennigsdorf der Anschlusstreffer zum 11:12.  Bis zur Halbzeitpause gelang beiden Mannschaften noch drei Tore, so dass man mit 14:15 in die Unterbrechung ging.

 

In den 15 Minuten wurden vom Eberswalder Coach die Schwächen angesprochen: " Im Angriff - Bewegung ohne Ball fehlt und in der Deckung stehen wir zu offensiv."

 

Es sollte jedoch nicht besser werden. In der 34. Minute ging der Gastgeber erstmalig in Führung. Zum Glück sollte dies jedoch nur einmal gelingen. Nun wurde das Waldstädter Spiel zumindest etwas besser. Ab der 40. Minute warfen die Gäste 5 Tore in Folge, so dass man auf ein 22:27 davon zog. Allerdings machte man sich das Leben selbst schwer, indem man Schiedsrichterentscheidungen durch Meckern und Reklamierens hinterfragte. Hierdurch dezimierte man sich selbst.

Glücklicherweise konnte Hennigsdorf dies nicht nutzen, so dass am Ende ein 38:30 Sieg für die Eberswalder auf der Anzeigetafel stand.

 

Trainer Schwandt war mit dem Spiel seiner Mannen so gar nicht einverstanden: "Was wir heute geboten haben, geht gar nicht. Es fehlte die geistige Frische und die Körpersprache. Jeder dachte vielleicht, dass man das Match gegen den Tabellenletzten locker durchziehen kann. Dem war jedoch nicht so. Hinzu kamen 3 Zeitstrafen wegen Meckern und Gestikulierens und wegen Wechselfehler. Das darf einer Mannschaft nicht passieren, das sind Anfängerfehler. Am Ende muss man als Gesamtfazit jedoch sagen: Hauptsache gewonnen."

 


Revanche geglückt

Brandenburgliga: 1. SV Eberswalde - HSV Bernauer Bären 32:20 (17:8)

 

Zum fälligen Punktspiel war der HSV Bernauer Bären zu Gast in der Westendhalle in Eberswalde. Die Tabelle versprach ein spannendes Spiel, denn die Bernauer waren gerade mal zwei Punkte von den Waldstädtern entfernt und somit hochmotiviert, die Punkte mit nach Hause zu nehmen. Aber auch die Eberswalder waren in (positiver) Kampfesstimmung, galt es doch die Niederlage im Hinspiel wieder wettzumachen.

 

Leider begann die Partie nicht wie erhofft, man verschlief auf Eberswalder Seite die Anfangsminuten. Schon in der 6. Minute zückte das Schiedsrichtergespann die rote Karte aufgrund eines (aus ihrer Sicht) zu unsportlichen Verhaltens von Clausnitzer während einer Deckungsaktion. Hierüber regte sich der gastgebende Trainer Schwandt derart auf, welches ihm sofort die gelbe Karte einbrachte. "Strafwurf okay, aber gleich die Rote Karte..." meinte kopfschüttelnd der Eberswalder Verantwortliche.

 

Aber man konnte hieraus auch Positives schöpfen, denn von nun an waren die Gastgeber hellwach. Die Eberswalder kämpften sich nunmehr an die Bernauer heran und gingen dann in Führung. Ab der 7. Minute sollte der Waldstädter Schlussmann nur noch viermal hinter sich greifen. Dies zeigte eine starke kämpferische Defensive, man fing fast jeden Ball ab. Im Angriff war man beweglicher und konnte überzeugend abschließen. Von einen 5:5 ging es zu einem 11:5, ehe man mit einer 9 Tore-Führung (17:8) in die Pause ging.

 

In der Halbzeitpause brauchte den Eberswaldern nicht viel gesagt werden. Trainer Schwandt war mit der Deckungsarbeit seiner Jungs sehr zufrieden und auch der Angriff wurde schnell und schörkellos aufgebaut. "Nur nicht nachlassen", war die Devise für die 2. Halbzeit.

 

Mit Wiederanpfiff erhähten die Waldstädter und hierdurch hatte man in der 37. Minute einen 10 Tore-Vorsprung herausgeworfen. Dies nahm der Eberswalder Trainer zum Anlass durchzuwechseln, damit auch die Ergänzungsspieler ihre Einsatzzeiten bekommen konnten. Infolgedessen kam hierdurch etwas Sand ins Getriebe, aber der Vorsprung war nie in Gefahr. Am Ende konnte man sich über einen 32:20 Sieg freuen.

Trainer Schwandt: "Ich bin mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden. Es war eine starker Auftritt meiner Jungs ab der 10. Minute und auch die Ergänzungsspieler haben sich sehr gut eingefügt."

 

Mit diesem Sieg festigten die Waldstädter den 2. Tabellenplatz. Das nächste Spiel werden die Schützlinge in Hennigsdorf haben, wenn sie am Sonntag beim Tabellenletzten antreten müssen.

 


Favoritenrolle gerecht geworden

Brandenburgliga: SV 63 Brandenburg-West - 1. SV Eberswalde 24:43 (9:21)

 

Am letzten Wochenende fuhr unsere A-Jugend zum fälligen Auswärtsspiel nach Brandenburg. Die Favoritenrolle lag klar bei den Eberswaldern und dieser - nehmen wir es mal vornweg, wurden sie auch gerecht.

 

Die Waldstädter brauchten nicht lange, um in das Spiel zu kommen und setzten sich bis zur 15. Minuten mit einem 8 Tore-Vorsprung ab. Zwei Tore in Folge seitens der Gastgeber korrigierte ein wenig den Spielstand, irritierte aber nur wenig. In der 18. Minute bekam ein Brandenburger Spieler eine rote Karte aufgrund Beleidigung eines Spielers. Danach bauten die Gäste ihre Führung kontinuierlich weiter aus, so dass man bei einer beruhigenden 21:9 Führung die Seiten wechselte.

 

Aufgrund des deutlichen Vorsprunges wurde auf der Eberswalder Seite kräftig durchgewechselt, so dass jeder Spieler  genügend Einsatzzeiten bekommen konnte. Dem Spielfluss tat das keinen Abbruch. Bis zu 44. Minute stieg die Toredifferenz an, so dass man 15 Minuten vor Schluss mit 32:16 führte. Allerdings bekam Czisch zu diesem Zeitpunkt eine rote Karte für eine unzulässige Deckungsaktion. Benno zeigte hierbei sein Fair-Play-Gedanke, denn das Schiedsrichtergespann wollte eigentlich Reichert von der Platte stellen, da sie ihm die Aktion ahnten wollten. Czisch klärte es jedoch auf und so mußte er den Rest der Partie von außen zuschauen.

 

In der 56. Minute warf Klein sein erstes Saisontor (Strafwurf), dies war gleichzeitig das 40. Tor des Spieles für die Eberswalder. Am Ende trennte man sich leistungsgerecht mit 43:24 aus Sicht der Waldstädter.

Trainer Schwandt war mit den gezeigten Leistungen seiner Schützlinge zufrieden: "Ein schöner Pflichtsieg und locker bis zum Ende gespielt, ohne es spanndend zu machen. Sehr schönwar es, dass auch die Ergänzungsspieler gute Leistungen zeigten. Bis auf Schulz konnten sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen."

 


Teil I - Die Gefährdeten

Brandenburgliga: 1. SV Eberswalde - SG Uckermark 30:31 (12:14)

Quelle: André Kegel

"who ist who"

Auch wenn der Ball der Macht niemals vergisst, um nicht durcheinander zu geraten hilft diese Übersicht:

Film Bericht Original
Isildur Isildirk Dirk Ehrlich - Trainer Erste
Frodo Beutlin Frodax Winklin Max Winkler - A-Jugend
Gandalf Gandens Jens Müller - Trainer Zweite
Legolas Kegolas André Kegel - Zweite
Samweis Gamdschie Paulweis Gamdschie Paul Köhler - A-Jugend
Gimli Mikeli Mike Tiede - Fanvorsteher
Theoden von Rohan Thedua vom Zapfhahn Joshua Richter - Zweite
Elrond Marcelrond Marcel Kästner - Zweite
Aragorn Kubagorn Jakub "Kuba" Wamka - Erste
Schicksalsberg Schicksalsbergk Johann Bergk - Erste
  SG Orkermark SG Uckermark
Isengard Milowgard Germania Milow
  FK Hansa Orkstock FK Hansa Wittstock
Enting Enting Versammlung

An einem schönen samstäglichen Nachmittag hörte Frodax Winklin eine vertraute Stimme aus den Katakomben des Eberswalder Sportzentrums Westend erklingen. Sein erfahrener Freund Gandens hatte sich wieder einmal in die Region verirrt. Nachdem Frodax von seiner letzten Reise ins ferne Bernauingen nur einen modrigen Punkt hatte mitbringen können, erhoffte sich Gandens am heutigen Tag, den 18. Februar des 23. Zeitalters, etwas mehr von dem jungen

Hobbit. Um sicherzugehen, dass Frodax und die ihn umgebenen Hobbits den Versuchungen des Balles der Macht wiederstehen konnten, wurde zum wiederholten Male das Trainer-Duro Schwandtamir/ Kegolas mit der Überwachung des Geschehens betraut. Auch Frodaxs treuer Gefährte Paulweis Gamdschie, sowie weitere erlesene Hobbits waren mit von der Partie.

Der Ball der Macht entschied sich pünktlich um 14 Uhr zum Herumwerfen durch den SG Orkermark bewegt zu werden. Prompt beförderten ihn diese zum 0:1 Führungstreffer in die Maschen hinter Schlusshobbit Maltentob Seefuß. Der Ball der Macht wäre nicht der Ball der Macht, hätte er nicht seinen eigenen Willen. Hin flog er, her flog er, bis er schließlich zum wiederholten Malte am Schlussmann des 1.SV Eberswalde hängen blieb. Vorne konnte dann Frodaxs engster Freund Paulweis zur zwischenzeitlichen Führung auf 8:5 einnetzen. Die Gäste aus Orkermark spürten, dass ihnen das Mojo aus den Griffeln glitt und nahmen nach etwas

mehr als 13 Minuten eine Auszeit. Bedauerlicherweise gelang es den fiesen Orks während der 60- sekündigen Ruhephase tatsächlich das Momentum zurück auf ihre Seite zu zwingen. Nach ständigem Hin und Her kämpfte sich die SG Orkermark im weiteren Spielverlauf zu einer 12:14 Pausenführung.

 

Während der Pause analysierte das Trainergespann Schwandtamir/ Kegolas gemeinsam mit  den heranwachsendenden Großfüßen die Geschehnisse der ersten 30 Minuten. In  hobbittypischer Manier wurde dabei ausgelobt, in der zweiten Hälfte die Bürde des Ballträgers auf mehrere Schultern zu verteilen. Gemeinsam wolle man Großes verrichten und die Orks in ihre Schranken weisen.

Gandens der Graue hielt sich während der Halbzeitpause bedeckt. Vermutlich ahnte er bereits, welch epische Herausforderungen noch auf ihn zukommen würden. Weiterhin war mittlerweile auch der Zwerg Mikeli, Atzes Sohn, auf der Tribüne eingetroffen. Wie üblich wagte sich besagter Zwergenprinz nicht ohne seine gefährlichste Waffe – die Axt Trommel – aus dem Berg.

Hobbit Frodax folgte der Halbzeitansprache aufmerksam. Dennoch wusste er, dass er den Ball der Macht niemals alleine würde einnetzen können. Umso erfreulicher war es, dass sich Sportshobbit Eriko Linksfuß ohne weitere Ausschweifungen ein ums andere Mal ein Herz fasste und das sagenumwobene Spielgerät bis zur fünfzigsten Minute immer und immer wieder in die Breschen der Orks ballerte (25:25). Schwandtamir versuchte noch den Griff in die Trickkiste, doch blieben die Bösewichte des SG Orkermark, dank der Kräfte des Balls der Macht, am Ende mit 30:31 siegreich.

In jedem Fall bleibt zu resümieren, dass sich die Hobbits des 1. SV Eberswalde vor dem Ball der Macht nicht verstecken müssen. In einem mitreißenden Handballspiel haben die Auenländer große Moral, Teamgeist und Ehrgeiz bewiesen. Gewiss werden sich bei fortlaufendem Training die vielversprechenden Ansätze weiter vertiefen und entsprechende Erfolge einstellen.

Gandens hingegen beäugte die Ereignisse mit Besorgnis. So vieles hatte er nicht vorhergesehen. Bestanden Zweifel an Frodaxs weiterem Weg? Würde seine Mission scheitern? Schließlich kann der Ball der Macht nur besiegt werden, wenn man ihn unzählige Male in die Maschen des Schicksalstores feuerte. Zu allem Überfluss klagte Paulweis Gamdschie nun auch noch über Schmerzen im Knie. Doch ein Ball der Macht schläft niemals. Also folgten die jungen Hobbits gemeinsam mit ihren Freunden Maltentob und Bennobob dem weisen Gandens in ein

neues Abenteuer…


Töröö!!!

Brandenburgliga: 1. SV Eberswalde - Oranienburger HC 29:27 (12:17)

Quelle: André Kegel

 

Was sollte man tun, wenn man einen Elefanten im Porzellanladen hat? Tja, diese Frage stellten sich wohl schon die Generationen vor jenen, die am Samstag den 11.02.2023 im Trikot der A-Jugend des 1. SV Eberswalde um 14 Uhr gegen Oranienburg Bälle durch das Sportzentrum Westend warfen, und sicherlich auch vor jenen betagteren Erwachsenen, die sich dieses Spektakel von der Tribüne zu Gemüte führten. Glücklicherweise wird es der Redaktion heute gelingen diese historische Frage ein für alle Mal zu klären…

Zunächst einmal geht es nicht direkt darum, wie man den Elefanten wieder aus dem Porzellanladen bekommt, sondern vielmehr darum, aus welchem Grund sich ein so großes Tier überhaupt in einen Porzellanladen verirren kann. Die Frage: „Wer zum Teufel hat in Zeiten von Amazon und Co im Jahr 2023 noch einen Porzellanladen?“ ist sicherlich auch berechtigt, wird aufgrund mangelnder Poetik im Folgenden allerdings nicht geklärt.

 

Kapitel 1:

Wie der Elefant in den Porzellanladen kam
Nachdem sich die beiden A-Jugend Mannschaften aus Oranienburg und Eberswalde tüchtig erwärmt hatten, konnte das Spiel pünktlich um 14 Uhr angepfiffen werden. Wie es eben so ist, mussten sich die jungen Bullen erst einmal gegenseitig präsentieren, wie schnell sie denn laufen und wie toll sie denn werfen können. Nach nur acht Minuten Spielzeit stand es bereits 6:6. Nun sollte es den Oranienburgern allerdings gelingen, auch ihre Abwehr zu formieren. In der Folge gerieten die Waldstädter, denen das nicht gelang, Tor um Tor ins Hintertreffen. Nach 22 Minuten stand es 8:16 für die Gäste. Schwubbs die wubbs war es passiert. Der Elefant war in den Eberswalder Porzellanladen eingekehrt. Wehe dem, wenn er jetzt zwischen den zerbrechlichen Materialien wütete. Das wollten die Eberswalder keinesfalls zulassen und kämpften sich bis zur Pause auf ein 12:17 heran.

 

Kapitel 2:

Nur keine Panik
In der Kabine wurde das Geschehene gründlich analysiert. Selbstverständlich hatte das Dompteurenteam Schwandt/ Kegel die passenden Worte für die Jungbullen parat. Der Plan für die zweite Hälfte war schnell ausgeheckt: Das eigene Geschirr schützen und dabei den Elefanten beherzt am Rüssel packen und nach draußen geleiten.

 

Kapitel 3:

Guckt alle her, so geht das!
Natürlich würde es in der zweiten Hälfte einer wahnsinnigen Entschlossenheit bedürfen. Schließlich bewegt sich ein Elefant nicht von allein. Doch das war offensichtlich allen Eberswaldern bewusst. Nur 23 Sekunden nach Wiederanpfiff netzte Sportsfreund Markiv das erste Zuckerstückchen ein, um das Rüsseltier zum Umkehren zu bewegen. Seine Mitspieler taten es ihm gleich. Nach 36 Minuten hatten sich die Eberswalder auf 18:19 zurück gekämpft.
Bedauerlicherweise ballerte Kollege Czisch nach 38 Minuten die Murmel aus 7m Torentfernung dann direkt auf den Rüssel des Oranienburger Schlussmanns und sah dafür die rote Karte.
Allerdings konnte auch dieser Rückschlag den Dingen ihren Lauf nicht mehr nehmen. Der träge Elefant trottete aus dem Porzellanladen heraus. Nach 46 Minuten hingen beim Stand von 24:21 allenfalls noch die Hinterhufe auf der Türschwelle der Eberswalder. Dennoch blickte der graue Riese noch einmal zurück, schließlich war es recht bequem im Geschirrstübchen: 24:25 Rückstand nach 52 Minuten. Doch auch das schwerste Landsäugetier kann den Gesetzen der Physik nicht trotzen. Einmal in Bewegung führten die Eberswalder den dicken Grauen Schritt für Schritt nach draußen. Endstand 29:27.

 

Kapitel 4:

Und die Moral von der Geschicht…
… liegst du hinten, Zweifel nicht. Gemeinsam und mit großem Kampf, machst du selbst den Dicksten Dampf!

 


Nicht schön, aber erfolgreich

Brandenburgliga: HSV Oberhavel - 1. SV Eberswalde 23:30 (12:12)

 

Zum Nachholespiel fuhr unsere A-Jugend am 05.02.2023 zum Tabellenachten, dem HSV Oberhavel. Trotz Ferien standen dem Trainer ein Großteil der Spieler zur Verfügung, so dass er aus den Vollen schöpfen konnte.

Schon vor dem Spiel schwor Trainer Schwandt auf die Partie ein und warnte davor, dass es kein Selbstläufer werden würde. Leider hörte man nicht auf diese Warnung....

 

Eberswalde konnte in Führung gehen, aber es entwickelte sich in der 1. Halbzeit zu einem Spiel auf Augenhöhe. Immer wieder gingen die Waldstädter in Führung, aber die Gastgeber blieben dran. In der 17. Minute nahmen die Oberhaveler eine Auszeit, was der Eberswalder Trainer nutzte, um seine Jungs neu aufzustellen.

"Die Abwehr ist einigermaßen okay, aber der Angriff ist eine Katastrophe. Mir fehlt Eure positive Einstellung zum Spiel", waren die Worte des Coaches. Diese verhallten jedoch in den Weiten der Halle. Es änderte sich leider nichts.

Unmotivierte Würfe auf das gegnerische Gehäuse und Einzelaktionen, die nicht zum Torerfolg führten, prägten die Partie weiterhin. Als dann Köhler in der 21. Minute zum zweiten Mal eine Zeitstrafe bekam und ein Ausschluss vom Spiel drohte, mußte umgestellt werden.

Es kam, wie es kommen mußte, in der 29. Minute gingen die Gastgeber in Führung. Kurz vor Pausenpfiff gelang es jedoch Czisch, den Gleichstand wieder herzustellen.

 

Trainer Schwandt sagte in der Unterbrechung dieselben Worte wie in der kurzen Auszeit während der 1. Halbzeit: "Jungs, schneller nach vorn spielen und die Lücken suchen. Wenn dies nicht funktioniert, ist der Angriff abzubrechen und sich neu aufzustellen."

 

Es änderte sich auch in der 2. Halbzeit nichts. Nun riskierte der Waldstädter Trainer alles und stellte Köhler wieder auf. Zwar konnte Oberhavel bis zur 50. Minute dranbleiben, aber durch 4 Tore in Folge, setzten sich die Eberswalder nun von dem Gastgeber ab (21:26). Dies sollte eine kleine Vorentscheidung sein. Ab diesen Zeitpunkt spielten die Waldstädter die Restzeit clever runter und die Gastgeber konnten dem nichts mehr entgegensetzen. Am Ende gewannen die Gäste mit 30:23.

"Arbeitsieg, mehr nicht", so der Trainer am Schluss der Partie. Nun geht es am nächsten Wochenende zu Hause gegen den Oranienburger HC, gegen den man im Hinspiel nur mit einem Tor Unterschied schlagen konnte.

 


Mit kleinem Kader zum Sieg

Brandenburgliga: SV Blau-Weiß Wusterwitz - 1. SV Eberswalde 24:37 (12:17)

 

Am 28.01.2023 war unsere A-Jugend als einzige Mannschaft im Verein aktiv und mußte nach Wusterwitz reisen. Die Ausgangslage war spannend, denn der Tabellendritte (Wusterwitz) empfing den Tabellenvierten (Eberswalde) in der heimischen Sporthalle.

Leider standen dem Trainer durch Verletzungen und Ferienbeginn nur 8 reguläre Spieler zur Verfügung, so dass von Anfang an klar war, dass keine unnötigen Zwei-Minuten-Strafen kassiert und auch mit den Kräften gehaushaltet werden sollte.

Dies setzte die Mannschaft von Beginn an sehr gut um. Die Eberswalder waren hellwach und führten in der 2. Minute mit 2:0, obwohl man im Vorfeld schon einige gute Möglichkeiten ausließ. Wusterwitz kam demzufolge ran und das Spiel verlief bis zur 14. Minute ausgeglichen. Den Waldstädtern unterliefen in dieser Phase viele technischen Fehler, so dass man sich nicht weiter absetzen konnte.

Trainer Schwandt reagierte und stellte die Deckung um. Hirseland nahm den besten Spieler der Gastgeber in Manndeckung, was er bis zum Ende des Spieles hervorragend machte. Mit dieser Manndeckung kamen die Wusterwitzer nicht klar. Der Trainer der Gegner ließ somit Czisch in Manndeckung nehmen, was jedoch den Waldstädtern in die Karten spielte. Hierdurch ergaben sich für die Gäste Räume im eigenen Spiel und Köhler wie auch Winkler konnten ihre Stärken zeigen. Eberwalde setzte sich folgerichtig ab, so dass sich der Wusterwitzer Trainer gezwungen sah, eine Auszeit zu nehmen. Trainer Schwandt nutzte die kurze Unterbrechung, um auch seine Jungs einzuschwören: "Immer wenn wir schnell nach vorn gespielt haben, sind wir zu leichten Toren gekommen. Das können wir wieder tun. Schaut bei dem Torwürfen auf den Torhüter und konzentriert Euch beim Fangen und werfen (Für einige war es schwierig, da mit Harz gespielt wurde.)"

Trotz 100%iger vergebener Chancen konnten sich die Waldstädter weiter absetzen, weil die Abwehr sehr gut stand. Mit Pausenpfiff stand es 17:12 für die Barnimer.

In der Halbzeitpause brauchte der Gästetrainer nicht viel zu sagen: "Mit der Deckung und mit dem Torhüter bin ich zufrieden, aber im Angriff müssen wir energischer im Abschluss sein."

Nach der Pause kontrollierten die Eberswalder das Spiel. Sie setzten sich hierdurch immer weiter ab. Wusterwitz selbst kam mit der Manndeckung nicht klar. In der 55. Minute führte man somit schon mit 10 Toren. Diese Führung ließen sich die Gäste nicht mehr nehmen und siegten am Ende sehr eindeutig mit 37:24 (aus EW-Sicht).

Trainer Schwandt war nach dem Spiel sehr zufrieden: "Wenn es etwas zu kritisieren gibt, ist es die Chancenverwertung (allein 4 verworfene Strafwürfe!) und die immens hohe technische Fehlerquote. Die Abwehr stand sehr gut und speziell an Hirseland ein großes Lob. Drei Zwei-Minuten-Strafen sind in Ordnung. Seemann im Tor hat ebenfalls ein gutes Spiel gemacht."

Schön war ebenfalls, dass sich alle Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Mit dem Sieg über Wusterwitz ist man nunmehr Zweiter in der Brandenburgliga. Dies gilt es zu verteidigen, wenn sich die Mannschaft am 05.02. zum Nachholespiel bei dem HSV Oberhavel aufmacht.

 


Niederlage beim Tabellenführer

Brandenburgliga: 1. SV Eberswalde - HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf 28:31 (10:15)

 

Es ist schon eine Woche her, als unsere A-Jugend sich dem derzeitigen Tabellenführer in der Brandenburgliga stellen mußte. 13 Eberswalder Spieler nahmen auf der Bank Platz, aber auch der Gast hatte 12 Mann im Aufgebot. Es versprach von Anfang an, eine interessante Partie zu werden, denn man wollte gern den Teltowern die erste Niederlage in der Saison beifügen. Das Trainerteam Schwandt/Schwandt schwor daher die Mannschaft vor Beginn des Aufeinandertreffes ein, hellwach von Anfang an zu sein.

 

Allerdings kam dies bei den Waldstädtern nur halb an, denn man verschlief die Anfangsphase. Teltow führte in der 6. Minute mit 3:0, ehe die Eberswalder durch Winkler den ersten Torerfolg verbuchen konnte. Aber die Hausherren bekamen das Spiel nicht zu fassen, technische Fehler und Fehlwürfe bestimmten das Eberswalder Spiel. Das sich diese Chance die Gäste nicht nehmen ließ, verstand sich von selbst. Die Teltower setzten sich somit immer weiter ab und die Waldstädter liefen der Führung hinterher. Um die Jungs neu auf den Gegner einzustellen, war man gezwungen in der 17. Minute eine Auszeit zu nehmen. Leider nutzte dies nicht, das Spiel der Gastgeber wurde nicht besser.

In der 26. Minute konnten die Teltower ihre Tordifferenz schon auf 7 Tore ausbauen (8:15). Die Eberswalder nutzten die letzten Minuten der 1. Halbzeit, um etwas Kosmetikkorrektur zu betreiben und auf 10:15 zu verkürzen.

 

Trainer Schwandt nutzte die Halbzeitpause, um seine Jungs auf die verbleibende Spielzeit einzuschwören: "Es sind nur 5 Tore Unterschied. Hier ist noch nicht verloren."

 

Nach Wiederanpfiff kämpften die Waldstädter um jeden Ball. Hierdurch konnten sie bis auf drei Tore herankommen (17:20), dann allerdings in der 37. Minute die entscheidende Szene des Spieles. Die Waldstädter bekamen einen Strafwurf zugesprochen. Köhler nahm sich das Spielgerät und wollte ausführen. Dabei traf er den Kopf des Torhüters, der eine Bewegung in die Ecke gemacht hatte. Vom Kopf des Torhüters ging der Ball ins Tor. Anstatt auf Tor für Eberswalde zu entscheiden, entschied das Schiedsrichtergespann auf Kopftreffer und rote Karte für Köhler. Trainer Schwandt sah daraufhin ebenfalls die gelbe Karte, da aus Sicht der Eberswalder dies nicht zu einer roten Karte hätte führen dürfen. (Hinweis: Nach der Besprechung mit dem Schiedsrichterbeobachter jedoch korrekte Entscheidung der Schiedsrichter.)

Durch den Ausfall von Köhler stand die Waldstädter Abwehr nicht mehr so sicher und auch das Schiedsrichtergespann wirkte unsicher.

Nur 4 Minuten später ähnliche Situation auf Eberswalder Seite: Durch einen Kopftreffer von 9 Metern, mußte der Waldstädter Keeper mit Nasenbluten von der Platte. Der Eberswalder Trainer war sehr erbost, denn hierfür sah der beteffende Teltower Spieler keinerlei Strafe. Im Gegenteil, Trainer Schwandt bekam eine Zeitstrafe, da ähnliche Spielsituationen zwei unterschiedliche Bewertungen bekamen.

Danach war die Spannung bei den Spielern raus. Jede Entscheidung der Unparteiischen wurde hinterfragt und kommentiert. Teltow nutzte dies clever und spielte die verbleibende Zeit souverän runter. Am Ende gewann Teltow/Ruhlsdorf verdient mit 31:28.

 

Trainer Schwandt: "Wenn man den Tabellenführer bezwingen will, muss man die technischen Fehler minimieren, die freien Torwürfe verwandeln und die Torhüter einen guten Tag erwischen. Das war leider heute nicht der Fall. Hinzu kam noch die Entscheidung der Schiedsrichter in der 38. Minute. Das die Entscheidung richtig war, habe ich später vom Schiedsrichterbeobachter erfahren, aber es bleibt für mich nicht nachvollziehbar."

 


45 Minuten top, 15 Minuten naja...

Brandenburgliga: MTV Altlandsberg - 1. SV Eberswalde 32:37 (14:20)

 

Zum ersten Auswärtsspiel in der Rückrunde war unsere A-Jugend nach Altlandsberg unterwegs.

Nach einer kurzen Abtastphase konnte Eberswalde die erste Führung in der Partie erzielen. Nach ca. 15 Minuten setzten sich die Waldstädter immer mehr ab und warfen so eine beruhigende 5 Tore Führung heraus. Kurz vor der Halbzeitpause bekam ein Altlandsberger Spieler eine Zwei-Minuten-Strafe und zusätzlich eine weitere wegen Meckerns. Dies nutzten die Waldstädter aus und konnten hierdurch 4 Minuten in Überzahl spielen und weiter an der Tordifferenz zugunsten der Gäste arbeiten. Mit einer beruhigenden 6 Tore Führung ging es in die Pause.

Trainer Schwandt war mit den gezeigten Leistungen seiner Schützlinge zufrieden, nur an der Wurfverwertung vorallem von Rechtsaußen mußte gearbeitet werden.

Nach Wiederanpfiff des Spiels zeigten sich verstärkt Konzentrationsmängel. Es häuften sich die Fehler, sei es, dass der Ball den Mitspieler nicht fand, sei es, dass technische Fehler zu nahmen... Leider reihten sich die Torhüter hier ein und bekamen keine Hand mehr an den Ball. Die Gastgeber nutzten dies aus und konnten hierdurch auf drei Tore verkürzen. Aber die Waldstädter rafften sich auf und zeigten nach dieser Schwächephase ihren Willen, diese zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Man war nunmehr zielstrebiger im Angriff, Mängel in der Technik wurden behoben und auch ein kontrolliertes Fangen war wieder möglich. Hierdurch setzte man sich vom Gegner wieder ab und der Sieg war nicht mehr in Gefahr. Am Ende gewann man dieses Match mit 37:32.

Trainer Schwandt war mit den gezeigten Leistungen seiner Spieler im Großen und Ganzen zufrieden: "Nur die ersten 15 Minuten in der 2. Halbzeit waren grauenhaft. Viel zu viele Fehler im Angriff, nur die Deckung stand einigermaßen."

Nun geht es im nächsten Heimspiel gegen die Jungs aus Teltow-Ruhldorf. Diese Mannschaft hat noch kein Spiel verloren, so dass nur mit einer Konzentration über 60 Minuten ein gutes Ergebnis für die Waldstädter erwartet werden kann.

 


Sieg zum Jahresauftakt

Brandenburgliga: 1. SV Eberswalde - SV Motor Hennigsdorf 38:34 (17:17)

 

Im ersten Spiel des neuen Jahres traf unsere A-Jugend auf die Jungs des SV Motor Hennigsdorf. Dem Eberswalder Trainer standen 14 Spieler zur Verfügung, demzufolge konnte er auf eine volle Bank blicken.

Die ersten neun Minuten des Matches legten die Gäste immer wieder vor. Erst in der 9. Minute konnten die Hausherren erstmals in Führung gehen. Die Waldstädter versuchten nunmehr diese Führung auszubauen, dies sollte jedoch nicht gelingen. Die Abwehr war löchrig und sollte nun doch einmal beherzt in der Deckung gearbeitet werden, so war das junge Schiedsrichtergespann unerbittlich und bestrafte mit 2 Minuten Auszeit für den betroffenen Spieler. Dies hatte Folgen, denn kurz vor Schluss der 1. Halbzeit standen die Waldstädter mit nur noch drei Spielern auf der Platte. Die Gäste ließen sich hier nicht lange bitten und erzielten mit dem Pausenpfiff den Ausgleich.

 

In der Halbzeitpause gab es für den Eberswalder Trainer einiges zu besprechen: "In der Deckung geht ihr nur noch auf den Körper, nicht auf dem Wurfarm. Auch der Angriff ist viel zu statisch. Tore fallen bisher nur über Einzelaktionen. Dies muss unbedingt besser werden."

 

Nach Wiederanpfiff wurde es zumindest etwas besser, will heißen, man bemühte sich. Im Angriff wurde die rechte Seite freigespielt, wo Rausch oder Clausnitzer, Lionel die Bälle sicher verwandelten. So konnte sich der Gastgeber Step by Step absetzen. Da Hennigsdorf nur 9 Spieler zur Verfügung hatte und hierdurch der Kraftaufwand für die Einzelnen höher, schwanden mit der Zeit deren Kräfte. Die Waldstädter nutzen dies aus und 9 Minuten vor Schluss führte man mit 7 Toren. Dies nutzte man, so dass auch die jüngeren (B-Jugend)-Spieler ihre Einsatzzeiten bekamen. Am Ende stand es 37:33 für die Eberswalder.

Trainer Schwandt war mit den gezeigten Leistungen seiner Spieler nicht zufrieden: "Arbeitssieg, mehr nicht! Die Abwehr stand fürchterlich und leider hatten unsere Torhüter nicht ihren besten Tag. 33 Gegentore sind einfach zu viel. Im Angriff wurden wir nur gefährlich, wenn der Ball schnell gespielt wurde und man auch mal ohne Ball in Bewegung war. Hier gibt es noch einiges zu tun."

 


In der 2. Halbzeit auf und davon

Brandenburgliga: 1. SV Eberswalde - 1. VfL Potsdam II 38:29 (15:17)

 

Es ist schon über eine Woche vergangen, seit unsere A-Jugend auf den Gegner aus der Landeshauptstadt traf. Nach einer eher durchwachsenen ersten Hälfte, zogen unsere Jungs aber die Zügel an und gewannen eindrucksvoll. Aber der Reihe nach:

Trainer Schwandt konnte diesmal aus den Vollen schöpfen, 14 Spieler meldeten sich einsatzbereit. Die Anfangsphase gehörte den Eberswaldern und in der 8. Minute führte man mit 4:3. Dies sollte jedoch bis zur 35. Minute die letzte Führung gewesen sein.

Ab der 8. Minute wurde der Angriff statisch. Nur noch Standhandball prägten das Spiel und wurde es doch einmal gefährlich vor den Kasten des Gegners, dann ausschließlich durch Einzelaktionen. Louis Clausitzner hatte hierdurch immer gute Aktionen und hielt seine Mannschaft im Spiel. Trotz einer guten Deckung ging Potsdam II mit drei Toren in Führung. In der 23. Minute sah sich Trainer Schwandt gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. "Männer, die Deckung ist okay, aber der Angriff ist reiner Standhandball. Es sind ausschließlich Einzelaktionen, die zum Erfolg führen. Das ist unbedingt zu ändern."

Leider änderte sich an dem Spiel nicht viel. Symptomatisch für die erste Halbzeit war, dass mit der Schlusssirene der Ball abgefälscht wurde und unhaltbar für Seeemann, der für Hensch ins Tor kam, im Kasten einschlug.

 

In der Halbzeitpause sprach das Trainerteam die Problematiken des Spieles an: "Ihr müßt schneller nach vorn spielen und den Abschluss suchen, bevor der Gegner die Abwehr gestellt hat. Der Gegner hat 8 Spieler, die müßt Ihr k. o. spielen."

 

Nach Wiederanpfiff kämpften sich die Waldstädter wieder heran und in der 33. Minute warf Winkler den Ausgleich. Die Mannschaft schöpfte nun ihre Kraftreserven aus und konnten durch drei Treffer in Folge mit 21:19 in Führung gehen. Potsdam hielt jedoch dagegen und erzielte in der 39. Minute den Ausgleich. Nunmehr griffen auch die Schiedsrichter in das Spiel ein und durch eine erneute, nicht nachvollziehbare Entscheidung wuchs die Verwunderung des Eberswalder Trainer, der für einen Flaschenwurf nun die gelbe Karte erhielt. Die Waldstädter ließen sich hiervon nicht beeindrucken und konnte sich auf ein 27:23 absetzen.

Die Gäste hatten für eine Gegenwehr keine Kraft mehr und blieben das ein oder andere Mal in der guten Eberswalder Deckung hängen. Auch Seemann zeigte im Tor gute Leistungen und parierte diverse Gästewürfe.

Die Gastgeber setzten ihr Tempospiel fort und kamen so zu guten und leichten Tormöglichkeiten, die umgehend genutzt wurden.

Der Trainer Schwandt nutzte dies und wechselte komplett durch, um allen Spielern einen Einsatz zu geben. Am Ende trennten sich die Mannschaften mit 38:29.

 

Trainer Schwandt war mit den gezeigten Leistungen seiner Jungs zufrieden: "Ich hätte zur Halbzeit nicht gedacht, dass es am Ende so ein klarer Erfolg wird. 23 Tore in der 2. Halbzeit bei nur 13 Gegentore ist schon ganz ordentlich, obwohl es bis zur 40. Minute nicht so aussah, dass hier der Sieg so eindeutig war. Wir haben wohl den Gegner müde gespiel."

 


Wichtiger Sieg im Auswärtsspiel

Brandenburgliga: Oranienburger HC - 1. SV Eberswalde 26:27 (13:14)

 

Am 20.11.2022 fuhr unsere A-Jugend zum fälligen Auswärtsspiel nach Oranienburg. Trainer Schwandt konnte nach langer Zeit mal wieder aus den Vollem schöpfen, denn 14 Spieler standen in seinem Aufgebot.

 

Mit Blick auf die Tabelle konnte schon vor Anpfiff der Partie festgestellt werden, dass es kein Selbstläufer wird und man eher von einem engen Spiel ausgehen musste. Dem war dann auch so, denn keine Mannschaft konnte sich mit mehr als drei Tore absetzen. 

die Waldstädter gingen sehr aufmerksam und konzentriert in das Spiel, aber auch der Gastgeber war hochmotiviert, die Punkte zu Hause zu behalten. Hierdurch begann ein Spiel auf Augenhöhe, denn bis zur 10. Minute stand es gerade mal 5:4 für den OHC.

Dann jedoch versuchte sich Oranienburg abzusetzen und warf 4 Tore in Folge. Die Waldstädter hingegen steckten nicht auf und erzielten in der 24. Minute den Ausgleich (10:10). Nur kurze Zeit später gingen die Gäste in Führung, was die Oranienburger umgehend egalisierten und kurz darauf nahm der Eberswalder Trainer eine Auszeit nahm. Die Worte des Trainers fanden Gehör, denn die Waldstädter gingen nunmehr mit zwei Toren in Folge in Führung. Kurz vor der Halbzeitpause fand ein Oranienburger Ball jedoch den Weg ins Eberswalder Gehäuse, dass die Gäste mit einem Tor Vorsprung in die Halbzeitpause ging.

 

Trainer Schwandt war mit dem Auftreten seiner Mannen grundsätzlich zufrieden. Ausbaufähig war aus seiner Sicht jedoch die Chancenverwertung, ging man hier doch zu fahrlässig mit den gegeben Chancen um. 

 

Die ersten sieben Minuten der 2. Halbzeit verliefen erneut ausgeglichen, ehe sich die Waldstädter wieder mit zwei Toren absetzen konnte. Aber der Gastgeber erhöhte die Schlagzahl und ging in der 53. Minute mit 23:21 in Führung. Doch die Jungs um Trainer Schwandt kämpften verbissen um jeden Ball, so dass man Oranienburg nicht davon ziehen lassen wollte. Hierdurch konnten sie 4 Tore in Folge erzielen, so dass sie kurz vor Schluss mit 25:23 in Führung gehen konnten. Gerade Winkler übernahm Verantwortung. 40 Sekunden vor Schluss erhielt Beuster eine Zeitstrafe, was der Gastgeber sofort nutzte und auf 26:27 verkürzte. Nach Wiederanpfiff gingen die Oranienburger in eine Manndeckung über, um hierdurch noch den Ausgleich zu erzielen. Sofort nahm Trainer Schwandt die Auszeit, um seine Jungs auf diese neue Spielsituation einzustellen: "Freilaufen, Ball festhalten und Verantwortung übernehmen", waren seine Worte an die Jungs. Nach Wiederanpfiff spielten Köhler und Winkler souverän kurze Pässe und brachten so die Restspielzeit über die Runden. Mit Schlusspfiff war die Freude mein den Eberswaldern groß, denn sie konnten mit zwei Punkten im Gepäck die Heimreise antreten. 


Klare Angelegenheit in der Westendhalle

Brandenburgliga: 1. SV Eberswalde - SV 63 Brandenburg 39:21 (21:8)

 

Am 08.10.2022 empfing unsere A-Jugend das Team aus Brandenburg zum fälligen Pflichtspiel in der Brandenburgliga. Das Spiel begann 10 Minuten später, da die Gäste auf dem Weg in einen Stau gerieten und demzufolge nicht pünktlich vor Ort sein konnten.

Erstmals konnte Trainer Schwandt auf seinen besten Kader zurückgreifen, was auf einen guten Ausgang hoffen ließ. "Von Anfang an volle Konzentration und nicht auf den Tabellenplatz achten, war die Devise."

Und die Waldstädter ließen Taten folgen denn bis zur 14. Minute warfen die Gastgeber einen 11 Tore Abstand heraus. Schon in der 7. Minute nahm der Gästetrainer eine Auszeit, was die Eberswalder jedoch nicht beeindruckte, denn sie spielten nach Wiederangriff konzentriert weiter. Erst in der 15. Minute konnten die Brandenburger den ersten Torerfolg erzielen. Durch dieses sichere Polster begann Trainer Schwandt die Aufbaureihen durchzuwechseln, um so jedem seiner Spieler genügend Einsatzzeit zu ermöglichen. Kurz vor Ende der ersten Spielzeit wurde selbst eine Auszeit genommen, um den Angriff neu einzustellen, denn damit war der Eberswalder Trainer nicht zufrieden. Beim Stande von 21:8 ging es in die Kabine.

In der Halbzeitpause musste nicht viel besprochen werden. 

Mit Wiederanpfiff wurde erneut durchgewechselt, so dass auch die jüngeren Spieler (unser Team tritt in dieser Spielzeit mit einem gemischten Kader aus A- und B-Jugend an) längere Einsatzzeiten bekommen konnten. In der 50. Minute erhielt Beuster einen Strafwurf, so dass nunmehr alle Spieler einen eigenen Torerfolg bejubeln konnten. Im Hinblick auf die kommenden Spiele wurde vorallem die erste Reihe geschont, was dem Spiel jedoch nicht schadete.

Am Ende stand ein ungefährdeter 39:21 Sieg zu Buche, was dem Trainer für die zukünftigen Spiele sehr zuversichtlich stimmte.


Sieg beim Tabellenführer

Brandenburgliga: SG Uckermark - 1. SV Eberswalde 20:25 (12:12)

 

Zum zweiten Auswärtsspiel der Saison fuhr die A-Jugend zum derzeitigen verlustpunktfreien Tabellenführer, der SG Uckermark. Kurioses schon im Vorfeld: Zum einen wurden Eberswalder Schiedsrichter angesetzt und zum anderen konnte der Trainer der Uckermärker nicht auf der Bank Platz nehmen, da er in Lychen beim vorherigen Spiel eine blaue Karte bekommen hatte. 

 

Erneut hatte Trainer Schwandt nicht alle seine Spieler zusammen und konnte bei diesem brisanten Duell nicht mit einer Bestbesetzung antreten. Aber seis drum, auch dieses Spiel musste gespielt werden. 

Bemängelte man in den vorherigen Matches das Verschlafen der Anfangsminuten, sollte es in dieser Partie anders sein - die Jungs um Trainer Schwandt waren hellwach. Schnell gingen die Eberswalder in Führung. Die erste Halbzeit selbst lief ausgeglichen. Mal waren die Waldstädter vorn, mal die Uckermärker. In der 18. Minute nahmen die Waldstädter eine Auszeit. Man mahnte die Deckung an, die bis dato sehr offen fungierte und so die Gastgeber zum Torewerfen einlud. Wie in den beiden Spielen zuvor waren auch die Pässe an den Kreisspieler viel zu ungenau, so dass es dem Gegner nicht schwer fiel, diese zu unterbinden. Darüber hinaus fehle es im Angriff an der Beweglichkeit. Es sollte nach Wiederanpfiff besser werden.

 

Zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff verletzte sich Köhler bei einer Rettungsaktion am Knie, so dass er erst einmal nicht weiterspielen konnte. Dies brachte aber weder den Angriff noch die Abwehr in Bedrängnis. Beim Stande vom 12:12 ging es in die wohlverdiente Pause.

 

Bis zur 36. Minute verlief das Spiel weiterhin ausgeglichen, dann jedoch zogen die Uckermärker an und konnten mit zwei Toren in Führung gehen. Davon ließen sich die Eberswalder aber nicht aus dem Konzept bringen und kämpfte sich wieder heran. Man holte auf, ging in Führung und baute diese kontinuierlich aus. Die Abwehr der Eberswalder stabilisierte sich und Seemann, der als Vertreter von Hensch den Kasten hütete, hielt gut. Am Ende verließ man die Platte beim Stande von 20:25.

 

Trainer Schwandt war zufrieden mit der Leistung seiner Jungs: "Acht Gegentore in nur einer Halbzeit und drei davon in den letzten 20 Minuten, das zeugt von einer guten Abwehrarbeit. Aber ein besonderes Lob an Köhler, der trotz seiner Verletzung in der 1. Halbzeit sich durchbiss und seine Mitspieler mitzog. Es war ein sehr faires Match, denn im gesamten Spiel gab es keine Zeitstrafen."

 

Am 08.10.2022 trifft unsere A-Jugend in der heimischen Westendhalle auf den derzeitigen Tabellenvorletzten, dem SV 63 Brandenburg-West.


Sieg in heimischer Halle

Brandenburgliga: 1. SV Eberswalde - SV Blau-Weiß Wusterwitz 32:26 (16:13)

 

Am vergangenen Wochenende begrüßte unsere A-Jugend den bis dahin verlustpunktfreien SV Blau-Weiß Wusterwitz in der Westendhalle. Unsere Jungs hingegen mussten am letzten Wochenende eine Niederlage in Teltow hinnehmen und auch gegen die Mannschaft aus Altlandsberg reichte es nur für ein Unentschieden. Es war demnach an der Zeit, dass unsere Jungs endlich zeigten, was sie tatsächlich leisten können.

 

Anfänglich verschliefen die Eberswalder den Beginn der Partie. In der Deckung war man viel zu passiv und im Angriff versuchte man immer wieder den gut gedeckten Kreisspieler anzuspielen. Daneben war man zu statisch unterwegs und versuchte im Stand sein Wurfglück. Ohne Grund warf man teils unmotiviert auf das gegnerische Gehäuse. Erinnerungen an das Spiel in Teltow wurden wach. Die Gäste nutzten dies und setzten sich leicht ab.

Nach 17. Minuten nahm demzufolge Trainer Schwandt eine Auszeit: "Ihr müsst im Angriff länger spielen und Eure Chancen suchen. In der Abwehr habt Ihr den ballführenden Spieler eng zu decken und schneller zu schieben", waren seine Worte an die Mannschaft.

Es sollte sich nach Wiederanpfiff etwas bessern und 7 Minuten vor der Halbzeitpause ging ein Ruck durch die Waldstädter. Aus einem 10:13 wurde ein 16:13, wobei allein Beuster drei Treffer erzielen konnte. Zehn Sekunden vor Pausenpfiff verlor Wusterwitz den Ball. Czisch holte sich das Spielgerät und warf von der eigenen 9-Meter-Linie direkt auf das Tor. Der Ball schlug über den verdutzten Torhüter zum 16:13-Halbzeitstand ein.

 

Nach der Pause konnten die Gäste nochmals verkürzen. Durch die Hereinnahme von Seemann stand die Abwehr der Eberswalder nun sicherer und auch Hensch steigerte sich im Tor. So setzten sich die Gastgeber immer weiter ab. In der 48. Minute führte man aufgrund eines konzentrierteres Spiel im Angriff wie auch in der Abwehr nun mit 7 Toren. Hierdurch geriet der Sieg nicht mehr in Gefahr. Trainer Schwandt wechselte kräftig durch, so dass auch die anderen Spieler zu ihren Einsatzzeiten kamen. Am Ende stand ein ungefährdeter Sieg (32:26) auf der Anzeigetafel.

Der Eberswalder Trainer war mit dem Spielverlauf nicht ganz zufrieden: "Wenn man als Trainer auf die Fehler hinweist und diese kurz danach erneut gemacht werden, frage ich mich, ob sie mir eigentlich richtig zuhören." 

 

Am kommenden Wochenende geht es für die A-Jugend zum derzeitigen Tabellenführer SG Uckermark. Die Uckermärker gewannen in der letzten Woche knapp auswärts beim HSV Bernauer Bären, zur Zeit Schlusslicht in der Brandenburgliga.


Zufrieden trotz Niederlage

Brandenburgliga mA: HSG/RSV Teltow-Ruhlsdorf - 1. SV Eberswalde 28:25 (16:8)

 

Am letzten Sonntag (11.09.2022) fuhr unsere A-Jugend zu ihrem Auswärtsspiel nach Teltow-Ruhlsdorf. Aufgrund des Stadtlaufs und Verletzungen konnte Trainer Schwandt nur auf eine kleine Mannschaft von 10 Spielern zurückgreifen, was die Sache nicht einfach machte.

 

Der Beginn des Spiels gestaltete sich abwechslungsreich, denn keine der Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Dies lag unter anderem auch an dem Eberswalder Schlussmann Hensch, der diverse Tore des Gegners verhinderte. Dann jedoch wurde es für die Waldstädter problematisch, denn Czisch bekam eine Zeitstrafe und nur wenige Augenblicke später Reichert die rote Karte. Reichert wollte den Konter eines Teltower Spielers verhindern und hierbei foulte er den Gegenspieler. Dies war von ihm nicht gewollt, jedoch traf er statt den Ball nur den Spieler. Aufgrund dessen mussten die Eberswalder den Rest des Spieles ohne etatmäßigen RA weiterspielen. 

Diese doppelte Unterzahl nutze der Gastgeber und zog mit 6 Toren davon. Hierdurch verloren die Waldstädter den Überblick und kamen vollständig aus den Rhythmus. Die unnötigen Anspiele an den Kreis fingen die Teltower mühelos ab und setze den gewonnen Ball umgehend in ein Tor mittels Konter um. Infolgedessen gingen die Gäste mit einem Acht-Tore-Unterschied in die Halbzeitpause. 

Die Pause nutze der Eberswalder Trainer, um seine Jungs aufzubauen. Sie sollten trotz des Rückstandes und der wenigen Wechselmöglichkeiten kämpfen und zumindest für ein achtbares Ergebnis sorgen.

 

Nach Wiederanpfiff verschliefen die Waldstädter die Anfangsphase der 2. Halbzeit völlig. Dies nutzen die Gastgeber und zogen auf 20:10 davon. Doch dann ging ein Ruck durch die Eberswalder Mannschaft. Hensch im Tor hielt diverse Bälle, die Deckung stand stabil und die Angriffe wurden besser. Die Waldstädter konnten nunmehr Tor um Tor aufholen. In der 47. Minute war man somit wieder auf drei Tore herangerückt (22:19). Teltow ließ sich hiervon jedoch nicht beeindrucken und zog wiederum auf vier Tore weg. Aber die Waldstädter kämpften und  und verkürzten auf 24:22 (56. Minute). Leider konnte man die Tordifferenz nicht weiter schmälern oder gar in Führung gehen. Auch ließen die Kräfte bei den Waldstädtern mit der Zeit nach, so dass man am Ende mit drei Toren Unterschied verlor.

Beim Stande von 28:25 pfiffen die guten Schiedsrichter ab. Für diese war es das dritte Spiel in Folge welches sie pfiffen. Respekt an das Gespann hierfür!

Trainer Schwandt war in der Nachbetrachtung des Spieles nicht unzufrieden, da seine Jungs eine starke kämpferische Leistung in der 2. Halbzeit zeigten und auch Hensch im Tor ein starker Rückhalt für die Mannschaft war.


Gerechte Punkteteilung

Brandenburgliga: 1. SV Eberswalde - MTV 1860 Altlandsberg 22:22 (13:13)

 

Zum ersten Punktspiel in der Saison traf unsere A-Jugend auf die Mannschaft des MTV 1860 Altlandsberg.

Da in jedem Jahr Spieler die A-Jugend verlassen, um in den Männermannschaften spielen bzw. dass jüngere aus der C-Jugend (1. SV Eberswalde) bzw. B-Jugend (MTV 1860 Altlandsberg) nachrücken, weiß man im Vorfeld nie, wie stark der Gegner ist.

 

Die Eberswalder mussten drei krankheitsbedingte Ausfälle hinnehmen, darüber hinaus gingen zwei Spiel angeschlagen in das Aufeinandertreffen. 

Der Anfang war geprägt von Fehlwürfen auf beiden Seiten. Erst in der 2. Minute konnten die Waldstädter durch Hirseland erstmalig das Spielgerät im Tor unterbringen. Danach glichen die Gäste aus. Danach gingen die Gastgeber wieder in Führung, was jedoch die Altlandsberger umgehend egalisierte und selbst nun die Führung übernahmen. Die Gäste setzten sich im Verlauf der Spielzeit ab, da die Eberswalder immer wieder an dem gut haltenden Gäste-TW scheiterten. Demzufolge nahm der Trainer der Gastgeber schon in der 15. Minute eine Auszeit. Er sprach an, dass die Angriffe konzentrierter abgeschlossen werden sollen. An der Abwehr gab es selbst nichts zu bemängeln, denn diese stand gut, obwohl man erstmalig in dieser Formation zusammen spielte.

Nach der kurzen Unterbrechung waren die Waldstädter aufmerksamer und konnten mit drei Toren in Folge wieder in Führung gehen. Allerdings war es ihnen nicht möglich, selbst davon zu ziehen, mehr als ein Tor Unterschied ergaben sich nicht.

 

In der Halbzeitpause brauchte der Trainer Schwandt nicht viel sagen: "Wir müssen nur unsere 100 %igen Chancen verwandeln, dann gewinnen wir das Spiel."

Nach der Halbzeit ging es spannend weiter. Die Führung wechselte immer zwischen den Mannschaften und keine konnte sich entscheidend absetzen. Vorallem die Gäste-Außenspieler wurde häufig freigespielt und verwandelten sicher ihre Würfe. Bei den Eberswaldern hingegen ging langsam die Kraft zu Ende. Demzufolge waren nun die jungen Spieler gefordert zu zeigen, was in ihnen steckt. Sie machten dies ausgezeichnet und in der 54. Minute erzielte Reichert den Führungstreffer zum 22:21. Danach folgte für 3,5 Minuten kein Tor mehr. Weder die Altlandsberger noch die Waldstädter konnten einen Torerfolg erzielen. 2,5 Minuten vor Spielende gelangen den Gästen der Ausgleich. Danach scheiterten beide Mannschaften an den gegnerischen Torhütern, aber auch die Abwehr stand gut.

 

30 Sekunden vor Schluss war Eberswalde in Ballbesitz, worauf der Trainer der Gastgeber seine Auszeit nahm. "Einen Punkt haben wir sicher, 10 Sekunden vor Schluß wird der Abschluss gesucht." Der letzte Angriff wurde von den Gästen jedoch unterbrochen, so dass am Ende ein 22:22 auf der Anzeigetafel stand. 

Trainer Schwandt war nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Mannen: "Wenn wir unsere Chancen besser verwerten, dann gewinnen wir solche Spiele. Wir haben das allererste Mal so zusammengespielt, im Angriff wie auch in der Deckung. Es ist alles noch ausbaufähig."

 

Nun geht es am 11.09.2022 zu dem ungeliebten Sonntagsspiel nach Teltow-Ruhlsdorf.


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