Saison 2025/2026

Tapferer Kampf gegen Primus endete mit Wermutstropfen

LL Nord: 1.SV Eberswalde - HSV Müncheberg/Buckow 29:41 (13:18)

 

Zum letzten Punktspiel der Saison empfing unsere 2. Männer den Tabellenführer und frischgebackenen Aufsteiger, den HSV Müncheberg/Buckow, im Sportzentrum Westend. Während es für unsere Reserve um einen versöhnlichen Abschluss ging, unterstrichen die Gäste noch einmal ihre Dominanz in der Landesliga Nord.

 

Aufholjagd nach verschlafenem Start

Die Gastgeber verschliefen den Beginn der Partie komplett. In der Abwehr fehlte der Zugriff und im Angriff wurden zu viele Bälle leichtfertig vergeben, was Müncheberg eine schnelle 4:0-Führung bescherte. Erst danach fanden die Eberswalder besser ins Spiel. Die Fehlerquote wurde minimiert, wodurch der Anschluss beim Stand von 6:7 wieder hergestellt werden konnte.

 

Trotz der Steigerung gelang der Ausgleich jedoch nie. Zu viele „Hundertprozentige“ wurden im Angriff vergeben. So behauptete Müncheberg stets einen Vorsprung von drei bis vier Toren. Kurz vor dem Pausenpfiff bauten die Gäste die Führung sogar noch weiter aus, sodass es mit einem 13:18 in die Kabinen ging. Trainer Stefan Schwandt sprach in der Pause vor allem die Chancenverwertung an: Mit einer konsequenteren Ausbeute wäre ein Unentschieden zur Halbzeit möglich gewesen. Mit der Defensivleistung der letzten zehn Minuten der ersten Hälfte zeigte er sich hingegen zufrieden.

 

Verletzungsschock und technischer Ausfall

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Müncheberg schnell auf sieben Tore Vorsprung. In der 32. Minute folgte der Schock für den SVE: Joshua verletzte sich so schwer, dass er das Spielfeld verlassen musste. Die spätere Diagnose im Krankenhaus bestätigte den Verdacht: Achillessehnenriss. Gute Besserung, Joschi!

 

Als in der 40. Minute auch noch die elektronische Anzeigetafel ausfiel, schien unser Team komplett von der Rolle zu sein. Trainer Schwandt versuchte in einer Auszeit (43. Min.) gegenzusteuern und zum Kampf aufzurufen, doch die Worte fanden an diesem Tag kein Gehör mehr. In der 48. Minute führte der Tabellenführer erstmals mit zehn Toren Differenz (22:32). Beim Gastgeber ließen nun sichtlich die Kräfte nach und man ergab sich schließlich dem Schicksal.

 

Verdienter Sieg für den Meister

Am Ende gewann die HSV Müncheberg/Buckow völlig verdient mit 29:41. Wir gratulieren den Gästen herzlich zur Meisterschaft und zum Aufstieg! Für unsere 2. Männer geht es nun in die wohlverdiente Sommerpause, bevor im September die neue Jagd nach Punkten beginnt.


Kampfgeist wird belohnt

LL Nord: OSG Fredersdorf/Vogelsdorf - 1.SV Eberswalde II 31:34 (17:19)

 

Zum vergangenen „ungeliebten“ Sonntagsspiel machten sich unsere Männer der 1. SV Eberswalde II bei herrlichem Frühlingswetter auf den Weg zum letzten Auswärtsspiel der Saison gegen die OSG Fredersdorf-Vogelsdorf. Das Ziel war klar: Beim Tabellenletzten sollten beide Punkte mit nach Hause genommen werden.

 

Spannende erste Halbzeit auf Augenhöhe

Die Partie in der Sporthalle Tieckstraße begann pünktlich um 16:00 Uhr. In den ersten fünf Minuten sahen die Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich zunächst kein Team entscheidend absetzen konnte. Doch dann gelang es den Eberswaldern, die Führung zu übernehmen. Zwar blieb Fredersdorf immer gefährlich und ließ sich nicht abschütteln, kam aber im weiteren Verlauf der ersten Hälfte nicht mehr auf ein Unentschieden heran.

Mit einer verdienten 17:19 Führung ging es für unsere Mannschaft in die Kabine. Trainer Stefan zeigte sich mit der gezeigten Leistung im ersten Durchgang sichtlich zufrieden.

 

Nervenkrimi in der Schlussphase

Nach dem Seitenwechsel setzte sich das gewohnte Bild zunächst fort: Eberswalde legte vor, Fredersdorf blieb dran. Doch ab der 45. Minute schwanden bei unseren Männern spürbar die Kräfte. Die Gastgeber nutzten diese Schwächephase eiskalt aus:

  • 45:48 Minute: Ausgleich zum 27:27
  • 50:35 Minute: Fredersdorf geht erstmals mit 29:28 in Führung.

Wer nun glaubte, das Spiel sei gelaufen, sah sich getäuscht. Unsere Mannschaft bewies Moral und kämpfte sich zurück. In dieser kritischen Phase wuchs Torhüter Igor über sich hinaus und parierte gleich mehrere hundertprozentige Torchancen der Hausherren.

 

Coolness in der Crunchtime

Eine Minute vor Schluss führte Eberswalde wieder mit einem Tor. Nachdem Igor den nächsten Angriff der Fredersdorfer entschärfen konnte, versuchte die OSG alles und stellte auf Manndeckung um. Doch unsere Sieben blieb cool: Benno (mit insgesamt 9 Treffern erfolgreichster Schütze) tankte sich durch und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafwurf verwandelte Krystian sicher zum 31:33. Den Schlusspunkt setzte André, der zum 31:34 Endstand einnetzte.

 

Trainer Stefan lobte nach dem Abpfiff besonders die kämpferische Einstellung der gesamten Mannschaft sowie die überragende Leistung von Keeper Igor.

Am letzten Spieltag empfangen wir den Tabellenführer HSV Müncheberg/Buckow im Sportzentrum West. Wir freuen uns auf eure Unterstützung zum Saisonabschluss!

 

Es spielten: Yezhov - Jonas, K. (5), Zinner (5), Kegel (3), Czisch, B. (9), Simmen (4), Jonas, M., Czisch, A. (5), Richter (3), Czisch, M., Bochmann


Packender Kampf in der Westendhalle

LL Nord: 1.SV Eberswalde II - Oranienburger HC III 30:34 (17:17)

 

Im vorletzten Heimspiel der Saison in der Landesliga Männer Nord empfing unsere zweite Männermannschaft am 25.04.2026 die dritte Vertretung des Oranienburger HC. In einer torreichen Begegnung mussten sich unsere Männer am Ende mit 30:34 (17:17) geschlagen geben.

 

Ausgeglichener Beginn und erste Schwächephase

Die Anfangsphase der Partie im Sportzentrum Westend verlief zunächst ausgeglichen; bis zur 5. Minute konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Doch ab der 12. Minute übernahm der OHC III zunehmend die Kontrolle. Durch eine bessere Chancenverwertung setzten sich die Gäste auf 4:8 ab.

Trainer Stefan Schwandt reagierte und nahm eine Auszeit, in der er vor allem die unzureichende Chancenverwertung und die Körpersprache thematisierte.

 

Starke Aufholjagd vor der Pause

Die Ansprache zeigte Wirkung: Ab der 16. Minute arbeitete sich unsere Mannschaft Tor um Tor heran. Aus einem 7:12-Rückstand wurde ein 12:12-Ausgleich. Begünstigt wurde diese Phase durch deutlich bessere Abschlüsse und einen stark aufgelegten Eberswalder Torhüter. Bis zum Pausenpfiff blieb das Spiel ein offener Schlagabtausch, sodass beide Teams beim Stand von 17:17 in die Kabinen gingen.

 

Entscheidung in der zweiten Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel verschlief unser Team jedoch die Anfangsphase komplett. Der OHC III nutzte diese Schwäche konsequent aus und setzte sich erneut ab. In der 37. Minute folgte beim Stand von 18:24 eine weitere Auszeit. Trainer Schwandt thematisierte die fehlende Aggressivität in der Abwehr sowie technische Fehler im Zuspiel und Abschluss.

Trotz der Korrekturen blieb die Leistung in der zweiten Halbzeit wechselhaft. Zwischenzeitlich wuchs der Rückstand sogar auf sieben Tore an (22:29 in der 49. Minute). Erst in der Schlussphase gelang es, den Abstand wieder zu verkürzen. Unsere Mannschaft bewies Moral und kämpfte sich bis auf drei Tore heran (30:33), konnte das Spiel aber nicht mehr drehen.

 

Beim Endstand von 30:34 beendeten die gut leitenden Schiedsrichter die Partie. Damit ging das vorletzte Heimspiel trotz ordentlicher Phasen und einer starken Aufholjagd in der ersten Halbzeit verloren.

 

Es spielten: Markiv, Yezhov - Richter (8), Zinner (6), Kegel (5), Köstler (3), Czisch, B. (3), Czisch, A. (2), Simmen (2), Kästner (1), Jonas, M.


Deutliche Niederlage in Oberhavel

LL Nord: HSV Oberhavel - 1.SV Eberswalde II 41:23 (18:11)

 

Am vorletzten Auswärtsspiel der Saison trat unsere zweite Männermannschaft beim Tabellenzweiten HSV Oberhavel an. Trotz einer mutigen Anfangsphase mussten sich die Eberswalder am Ende deutlich mit 41:23 (18:11) geschlagen geben.

 

Augenhöhe in der Anfangsphase

Die Rollen waren vor dem Anpfiff in der Sporthalle Borgsdorf klar verteilt: Der Gastgeber aus Oberhavel grüßt vom zweiten Tabellenplatz, während unser Team als Siebter der Tabelle anreiste. Dennoch versteckten sich die Eberswalder nicht. In den ersten 20 Minuten entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Die Abwehr stand ordentlich und im Angriff wurden Lösungen gefunden, sodass man beim Stand von 13:11 (20. Minute) voll im Spiel war.

 

Knackpunkt Überzahlspiel

In dieser Phase bot sich die Chance, den Favoriten weiter unter Druck zu setzen, als Oberhavel eine Zeitstrafe erhielt. Trainer Schwandt nahm folgerichtig eine Auszeit, um die Marschroute für die Überzahl vorzugeben. Doch die Umsetzung auf dem Feld misslang völlig: Statt strukturierter Angriffe prägten unvorbereitete Abschlüsse und weggeworfene Bälle das Bild. Der Gastgeber bestrafte diese Fehler gnadenlos mit fünf Toren in Folge, was zu einem frustrierenden 18:11-Halbzeitstand führte.

 

Konditionelle Mängel und deutlicher Endstand

Trainer Schwandt machte seinem Ärger über die letzten zehn Minuten der ersten Hälfte in der Kabine deutlich Luft, doch die erhoffte Besserung blieb aus. Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Eberswalder nicht zu ihrem Rhythmus zurück. In der 38. Minute führte Oberhavel erstmals mit zehn Toren (24:14).

Zusätzlich zur spielerischen Überlegenheit des Gegners machten sich bei einigen Eberswalder Spielern nun deutliche konditionelle Schwierigkeiten bemerkbar. Der HSV Oberhavel nutzte die Räume konsequent und schraubte das Ergebnis weiter in die Höhe. Am Ende leuchtete ein verdientes, wenn auch schmerzhaftes 41:23 auf der Anzeigetafel.

 

Blick nach vorn: Pause und Heimspiel

Für die Mannschaft heißt es nun: Wunden lecken. Nach einer einwöchigen Spielpause empfängt der 1. SV Eberswalde II im heimischen Sportzentrum Westend den Oranienburger HC III. Bleibt zu hoffen, dass Trainer Schwandt für dieses Duell wieder auf einen breiteren Kader zurückgreifen kann, um über die volle Spielzeit konkurrenzfähig zu sein.

 

Es spielten: Yezhov - Köstler (2), Jonas, K., Zinner (5), Bochmann (1), Czisch, B. (4), Jonas, M. (2), Teschke, Simmen (2), Czisch, M., Richter (7)


Heimsieg nach starken Zwischenspurt

LL Nord: 1.SV Eberswalde II - SV Eichstädt 1949 37:31 (19:12)

 

Zum fälligen Punktspiel war der Tabellenachte SV Eichstädt zu Gast im Sportzentrum Westend. Trainer Schwand konnte dabei auf eine volle Bank zurückgreifen.

 

Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Nach einer offenen Anfangsphase setzte sich Eichstädt zwischenzeitlich auf 4:6 ab. In dieser Phase sündigte der 1. SV Eberswalde II im Abschluss: Zwei Siebenmeter sowie mehrere hundertprozentige Torchancen wurden vergeben.

Doch nach einem gehaltenen Siebenmeter gegen die Gäste ging ein spürbarer Ruck durch die Mannschaft. Mit deutlich mehr Aggressivität in der Abwehr und viel Tempo über die schnelle Mitte drehte Eberswalde das Spiel eindrucksvoll. Aus dem 4:6-Rückstand wurde mit einem 7:0-Lauf eine 11:6-Führung. In dieser Phase funktionierte vor allem die Chancenverwertung deutlich besser, auch von der Siebenmeterlinie zeigte man sich nun sicher.

 

Die Gastgeber blieben weiter dominant und bauten die Führung kontinuierlich aus. So ging es mit einem komfortablen 19:12 in die Halbzeitpause. Besonders die letzten 15 Minuten der ersten Hälfte stimmten Trainer Schwandt zufrieden – lediglich zwölf Gegentore in einer Halbzeit sprechen für eine starke Defensivleistung in dieser Phase.

 

Nach dem Seitenwechsel knüpfte Eberswalde zunächst nahtlos an die gute Leistung an. In der 36. Minute betrug der Vorsprung erstmals zehn Tore (26:16). Doch anschließend kam ein deutlicher Bruch ins Spiel der Gastgeber. In der Abwehr fehlte die nötige Stabilität und Aggressivität, während im Angriff zu viele technische Fehler produziert wurden.

Eichstädt nutzte diese Schwächephase und kämpfte sich zurück. In der 45. Minute war der Vorsprung auf vier Tore geschmolzen (27:23). Näher ließ man den Gegner jedoch nicht mehr herankommen. Zwar blieb die Abwehr in dieser Phase teilweise instabil, doch im Angriff agierte Eberswalde wieder konzentrierter und nutzte seine Chancen konsequenter.

 

Zwei Minuten vor Schluss war der alte Abstand wiederhergestellt (36:29), ehe am Ende ein verdienter 37:31-Heimsieg auf der Anzeigetafel stand.

 

Trainer Schwandt zeigte sich nach dem Spiel mit dem Ergebnis zufrieden, kritisierte jedoch die zweite Halbzeit deutlich: Die Abwehr agierte nicht mehr bissig genug, und die hohe Anzahl an technischen Fehlern im Angriff verhinderte eine frühzeitigere Entscheidung.

 

Nun steht für die Mannschaft eine vierwöchige Pause an, bevor es am 18. April auswärts beim Tabellenzweiten HSV Oberhavel weitergeht.

 

Fazit: Eine starke erste Halbzeit und ein beeindruckender Zwischenspurt legten den Grundstein für den Heimsieg. In der zweiten Hälfte offenbarte die Mannschaft jedoch noch deutliche Schwankungen, an denen in den kommenden Wochen gearbeitet werden muss.

 

Es spielten: Markiv, P., Yezhov - Köstler (6), Zinner (6/5), Czisch A. (5), Simmen (5), Czisch B. (4), Markiv R. (4), Reichert (3), Jonas K. (3), Jonas M. (1), Bochmann, Richter


Deutliche Niederlage in der Gartenstadt

LL Nord: SSV Falkensee - 1.SV Eberswalde II 43:28 (19:13)

 

Am 01.03.2026 trat die Zweite Männermannschaft des 1. SV Eberswalde die Reise zum ersten Auswärtsspiel des Jahres an. Um 16:00 Uhr hieß der Gegner in der Stadthalle Falkensee: HSV Falkensee 04. Trotz voller Bank und großer Vorfreude auf die Partie war klar, dass die Waldstädter als Außenseiter in die Begegnung gehen würden.

 

Schwierigkeiten in der Defensive von Beginn an

Der Plan von Trainer Schwandt war defensiv ausgerichtet: Aus einer stabilen Deckung heraus sollten die Angriffe lang und geduldig ausgespielt werden. In der Anfangsphase gelang dies zunächst gut, das Spiel blieb bis zum Stand von 13:9 (17. Minute) weitgehend ausgeglichen. Doch die mangelnde Aggressivität in der Abwehr zwang den Coach früh zur ersten Auszeit.

 

Zwar stimmte die Moral und das Team kämpfte sich immer wieder heran, doch zu viele vergebene Chancen im Abschluss und eine unsichere Deckung spielten den Gastgebern in die Karten. So wuchs der Rückstand bis zur Halbzeitpause auf sechs Tore an (19:13).

 

Hinausstellung und schwindende Kräfte

In der Kabine fand Trainer Schwandt deutliche Worte: Die Körpersprache in der Abwehr fehlte und die „Hundertprozentigen“ im Angriff mussten konsequenter genutzt werden. Doch die Wende blieb aus. Falkensee setzte sich Tor um Tor ab und führte in der 41. Minute bereits mit zehn Treffern (29:19).

In der 44. Minute folgte dann ein personeller Rückschlag: Spieler Zinner kassierte zunächst eine Zeitstrafe. Da er sich im Anschluss lautstark bei den Schiedsrichtern beschwerte, folgte unmittelbar die dritte Zeitstrafe, was regeltechnisch die Rote Karte bedeutete. In Unterzahl und mit schwindenden Kräften hatte Eberswalde in der Schlussphase kaum noch etwas entgegenzusetzen. Über ein 37:22 (50. Minute) zog Falkensee uneinholbar davon. Am Ende leuchtete ein deutliches 43:28 von der Anzeigetafel.

 

Fazit & Ausblick

Besonders die Defensive war an diesem Tag der Schwachpunkt. 43 Gegentore sind deutlich zu viel, um in der Fremde etwas Zählbares mitzunehmen. Nun heißt es: Mund abwischen und die dreiwöchige Spielpause nutzen, um an der Abstimmung in der Deckung zu arbeiten.

 

Das nächste Spiel bestreitet der 1. SV Eberswalde II am 21.03., wenn der SV Eichstädt 1949 zu Gast in der Westendhalle ist.

 

Es spielten:  Yezhov - Köstler (8), Jonas (8), Czisch, Benno (6), Simmen (3), Kästner (1), Richter (1), Teschke (1), Zinner, Stenzel, Czich, Markus.


Heimniederlage - 1.SV Eberswalde II unterliegt Germania Milow

LL Nord: 1.SV Eberswalde II - TSV Germania Milow 31:35 (13:14)

 

Im fälligen Punktspiel im Sportzentrum Westend am 14.02.2026 empfing die Reserve des 1. SV Eberswalde die Gäste vom TSV Germania Milow. Während Trainer Schwandt im letzten Spiel noch mit einem Minimal-Kader von sieben Spielern jonglieren musste, war die Bank dieses Mal erfreulicherweise prall gefüllt. Doch trotz der personellen Überlegenheit in der Breite reichte es am Ende nicht für die Punkte.

 

Zäher Start und technische Fehler

Milow erwischte den besseren Start und ging früh in Führung. Die Eberswalder Hausherren liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher. Immer wenn die Chance auf den Ausgleich zum Greifen nah war, machten sich die Gastgeber das Leben selbst schwer: Unnötige technische Fehler und eine Abwehr, der es an der nötigen Aggressivität fehlte, spielten den Gästen in die Karten.

 

Beim Stand von 9:13 aus Sicht der Eberswalder zog Trainer Schwandt die grüne Karte. In der Auszeit sprach er die Defizite deutlich an – mit Erfolg: Die Mannschaft biss sich zurück und verkürzte auf 13:14. Doch die Konzentration hielt nicht bis zum Pausenpfiff. Durch erneute Unachtsamkeiten konnte Milow den Vorsprung bis zur Halbzeit wieder auf fünf Tore ausbauen (14:19).

 

Aufholjagd kostet zu viel Kraft

In der Kabine wurde es deutlich: Fehler abstellen, Deckung umstellen. "Jungs, noch ist nichts verloren!", motivierte Schwandt sein Team. Die Ansprache fruchtete. Eberswalde kam mit neuem Schwung aus der Kabine, kämpfte sich Tor um Tor heran und belohnte sich in der 44. Minute sogar mit der erstmaligen Führung.

Doch der enorme Kraftaufwand der Aufholjagd hinterließ Spuren. Die Gastgeber wirkten zunehmend platt – kein Wunder, da einige Akteure angeschlagen mit einer Erkältung in die Partie gegangen waren. Milow nutzte diese Schwächephase eiskalt aus, bestrafte jeden Fehler und zog wieder vorbei. Am Ende leuchtete ein 31:35 von der Anzeigetafel.

 

Stimmen zum Spiel

Trainer Schwandt zeigte sich nach Abpfiff enttäuscht, aber realistisch: „Schade, es wäre heute definitiv mehr drin gewesen. Aber dazu hätte einfach mehr zusammenpassen müssen. Die Mannschaft war am Ende völlig k.o., zudem hatten auch unsere Torhüter heute nicht ihren besten Tag.“

 

Ausblick

Die Mannschaft hatte nun knapp zwei Wochen Zeit, um die Akkus wieder aufzuladen und die Erkältungswelle innerhalb des Teams auszukurieren. Am Sonntag, den 01.03., steht dann das ungeliebte Auswärtsspiel beim SSV Falkensee an, wo die Eberswalder alles daran setzen werden, die Fehler aus der Milow-Partie vergessen zu machen.


Offensiv-Feuerwerk zum Jahresauftakt

LL Nord: 1.SV Eberswalde II - Neuenhagener HC 51:32 (23:15)

Die zweite Männermannschaft des 1. SV Eberswalde meldet sich eindrucksvoll aus der Winterpause zurück. Im ersten Spiel des neuen Jahres empfingen die Waldstädter den Tabellenzweiten, Neuenhagener HC, im Sportzentrum Westend. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer beispiellosen Torlaune feierten die Gastgeber einen souveränen 51:32-Heimsieg.

 

Trainer Schwandt konnte, wie bei Heimspielen gewohnt, auf eine volle Bank zurückgreifen. Von der ersten Minute an agierten die Eberswalder hochkonzentriert. Das Fundament legte eine sattelfeste Abwehr im Zusammenspiel mit Torhüter Yezhov der mit starken Paraden den Rückhalt bildete. Durch das schnelle Umschaltspiel kam der SVE zu leichten Toren und setzte sich früh ab. Bereits in der 15. Minute leuchtete ein deutliches 15:9 von der Anzeigetafel.
Kurz vor dem Pausenpfiff bewies Trainer Schwandt ein glückliches Händchen: In einer Auszeit sagte er den letzten Spielzug präzise an. Die Mannschaft setzte die Vorgabe perfekt um, sodassSimmen 3 Sekunden vor der Sirene zum verdienten Halbzeitstand von 23:15 einnetzte.

In der Kabine gab es wenig zu kritisieren. Die Devise für die zweite Hälfte war klar: Konzentration hochhalten. Trotz zahlreicher Wechsel blieb der Spielfluss ungebrochen. Schon in der 31. Minute wuchs der Vorsprung auf zehn Tore (25:15). Während die Gäste aus Neuenhagen bis zur 44. Minute noch versuchten gegenzuhalten, brachen danach alle Dämme.
Fast jeder Wurf der Eberswalder fand nun den Weg ins Netz. In der 50. Minute führte man bereits mit 15 Treffern (42:27). In der Schlussphase setzte sich das Team ein neues Ziel: Die "50" sollte fallen. Mit großem Ehrgeiz wurde dieses Vorhaben in der 58. Minute in die Tat umgesetzt. Am Ende stand ein fulminanter 51:32 Erfolg zu Buche.

Trainer Schwandt zeigte sich nach dem Abpfiff hochzufrieden mit der gezeigten Leistung seiner Truppe. Nun geht die Mannschaft in eine vierwöchige Spielpause, um Kräfte zu sammeln.
Das nächste Heimspiel findet am 14.02. statt. Dann ist der Tabellenfünfte, Germania Milow, zu Gast im Sportzentrum West. Anwurf ist zur gewohnten Zeit – die Mannschaft hofft erneut auf lautstarke Unterstützung!

Es spielten: Yezhov, Hübner - Köstler (6), Zinner (1), Jonas, K. (3), Czisch, B. (7), Markiv (8), Köhler (7), Jonas, M., Richter (4), Simmen (10), Bochmann, Czisch, A. (5)


Deutliche Niederlage beim Spitzenreiter

LL Nord: HSV Müncheber/Buckow - 1.SV Eberswalde II 42:30 (20:15)

Zum letzten Spiel des Jahres reiste die zweite Männermannschaft des 1. SV Eberswalde am Sonntag zum Tabellenführer HSV Müncheberg/Buckow. Die Ausgangslage war klar, doch die Eberswalder wollten sich beim Spitzenreiter mutig präsentieren – und das gelang in der Anfangsphase ordentlich.

In den ersten zwanzig Minuten lieferten sich beide Teams ein Duell auf Augenhöhe. Eberswalde hielt gut dagegen und erzielte im Angriff sehenswerte Treffer. Trainer Schwandt zeigte sich zunächst zufrieden mit der Offensivleistung, bemängelte jedoch die Defensivarbeit. Nach einigen umstrittenen Entscheidungen kam es zudem zu Diskussionen, in deren Folge Trainer Schwandt die Gelbe Karte sah.

Kurz vor der Pause konnten sich die Gastgeber erstmals etwas absetzen und mit einer 20:15-Führung in die Kabine gehen. Nach dem Seitenwechsel stellte das Eberswalder Trainerteam in der Abwehr um – doch der gewünschte Effekt blieb aus. Nun fehlte auch im Angriff die Durchschlagskraft, und Müncheberg/Buckow nutzte die Ballverluste konsequent. Zwischenzeitlich wuchs der Rückstand auf zehn Tore an (30:20, 41. Minute).

Die Waldstädter kämpften sich zwar noch einmal auf 25:31 heran, konnten das Tempo des Spitzenreiters aber nicht mehr mitgehen. In der Schlussphase fehlte die Präzision im Abschluss, sodass der HSV Müncheberg/Buckow am Ende einen klaren 42:30-Heimsieg feiern durfte.

Trainer Schwandt zog nach dem Spiel ein klares Fazit:
„Mit den ersten dreißig Minuten bin ich zufrieden. Aber wenn man 42 Gegentore kassiert, braucht man nicht lange zu überlegen, woran es gelegen hat. Wir hatten einfach keinen Zugriff in der Abwehr und haben es dem Gegner zu leicht gemacht.“

Nach einer kurzen Weihnachtspause startet die Rückrunde für die zweiten Männer am 11. Januar mit einem Heimspiel gegen den Neuenhager HC im Sportzentrum Westend. Dann will das Team wieder kompakter auftreten und die ersten Punkte im neuen Jahr holen.

 

Es spielten: Yezhov - Köstler (3), Kegel (3), Czisch, B. (11), Jonas, K. (4), Markiv (4), Stenzel, Jonas, M., Reichert (3), Czisch, M., Czisch, A. (2)


Eberswalde dominiert beim 42:20-Heimerfolg

LL Nord: 1.SV Eberswalde II - OSG Fredersdorf-Vogelsdorf 42:20 (21:7)

Zum letzten Heimspiel des Jahres empfing der 1. SV Eberswalde die OSG Fredersdorf-Vogelsdorf im Sportzentrum Westend. Trainer Schwandt konnte dabei – anders als in der Vorwoche – auf den kompletten Kader zurückgreifen. Die Marschroute war klar: Von Beginn an mit hoher Geschwindigkeit und druckvollen Angriffen den Gegner unter Zugzwang setzen.

Diese Vorgabe wurde eindrucksvoll umgesetzt. Bereits nach wenigen Minuten war deutlich, wohin die Reise gehen würde. Beim Spielstand von 14:1 nahm der Gäste-Trainer seine erste Auszeit – doch auch das änderte nichts am klaren Spielverlauf. Trainer Schwandt nutzte die Gelegenheit und stellte seine Mannschaft vollständig um. Doch auch die zweite Reihe fügte sich nahtlos ein und zeigte eine starke Leistung. Mit einem deutlichen 21:7 ging es in die Halbzeitpause, in der der Coach kaum Eingreifen musste.

Nach Wiederanpfiff stand zunächst wieder die erste Sieben auf dem Feld. Zwar schlich sich in der Defensive zwischenzeitlich etwas Nachlässigkeit ein, doch der Angriff blieb weiter hoch effektiv. Im Verlauf der zweiten Halbzeit wechselte Schwandt erneut durch, und das umfassende Teamspiel zahlte sich aus: Sämtliche Feldspieler trugen sich in die Torschützenliste ein.

Am Ende stand ein auch in dieser Höhe völlig verdienter 42:20-Heimsieg auf der Anzeigetafel – ein gelungener Abschluss vor heimischem Publikum. Zum Jahresausklang reist der 1. SV Eberswalde am kommenden Sonntag zum Tabellenführer HSV Müncheberg/Buckow, wo man mit breiter Brust und hoffentlich erneut komplettem Kader antreten möchte.

Es spielten: Markiv, P., Yezhov - Köstler (2), Reichert (3), Kegel (1), Ludwig (4), Jonas (4), Czisch, B. (5), Clausnitzer, Lionel (4), Köhler (9), Stenzel (1), Markiv, R. (1), Clausnitzer, Louis (2), Czisch, A. (5), Teschke (1)


Angriff im Leerlauf: Zweite verliert beim Spitzenreiter

LL Nord: Oranienburger HC III - 1.SV Eberswalde 31:16 (12:3)

Zum fälligen Punktspiel reiste die zweite Mannschaft des 1. SV Eberswalde zum Spitzenreiter OHC III. Der Gastgeber erwischte den besseren Start und ging früh in Führung, während bei Eberswalde im Angriff zunächst kaum etwas zusammenlief, sodass Trainer Schwandt bereits nach acht Minuten zur Auszeit greifen musste. Für einige Akteure war es ungewohnt, mit Harz zu spielen, was demzufolge zusätzlich den Start in die Partie erschwerte. 

Defensiv stand die Reserve ordentlich, doch im Angriff fehlte es an Bewegung und Ideen, das Spiel wirkte zu statisch. Erst in der 15. Minute gelang den Gästen der erste Treffer, zu diesem Zeitpunkt hatte der OHC aber auch gerade einmal sieben Tore erzielt – ein deutliches Zeichen für ein von den Abwehrreihen bestimmtes Spiel. Zur Pause lag Eberswalde folgerichtig mit 3:12 zurück. Mit der Deckungsarbeit inklusive Torhüter zeigte sich Trainer Schwandt zufrieden, mit der Angriffsleistung hingegen überhaupt nicht.

Nach dem Seitenwechsel wurde im Angriff umgestellt: Kegel übernahm die Spielmacherposition in der Mitte, wodurch mehr Bewegung ins Offensivspiel kam. Die Wirkung zeigte sich schnell, denn nach sechs Minuten der zweiten Hälfte hatten die Eberswalder bereits so viele Tore erzielt wie zuvor in der gesamten ersten Halbzeit. Die Partie plätscherte ohne große Highlights dahin, doch Eberswalde kämpfte weiter und kam am Ende auf 16 eigene Treffer.

Der OHC III setzte sich schließlich mit 31:16 durch. Angesichts von nur drei Toren vor der Pause wertete Trainer Schwandt zumindest den zweiten Durchgang als positiv, mahnte aber die fehlende Durchschlagskraft im Angriff deutlich an. "Wenn der Gegner keine einzige Zeitstrafe kassiert, müsse man nicht lange rätseln, woran es gelegen hat – der Angriff war schlicht zu ideenlos." Eine derart torarme Halbzeit hat der Coach nach eigener Aussage weder als Spieler noch als Trainer erlebt.

Am kommenden Wochenende bietet sich die Chance zur Wiedergutmachung: Dann gastiert die noch punktlose OSG Fredersdorf-Vogelsdorf im Sportzentrum Westend, wo die nächsten zwei Zähler eingefahren werden sollen.

Es spielten: Yezhov - Teschke, Köstler (1), Czisch, B. (5), Czisch, A. (1), Kegel (4), Czisch, M. (1), Jonas, K. (3), Jonas, M., Zinner (1)


Bittere Niederlage nach starker erster Hälfte

LL Nord: 1.SV Eberswalde II - HSV Oberhavel 28:30 (18:14)

Zum zweiten Heimspiel der Saison empfing die zweite Männermannschaft des 1. SV Eberswalde den HSV Oberhavel im Sportzentrum Westend. Nach dem Auswärtssieg in Eichstädt wollte die Mannschaft um Trainer Schwandt den nächsten Erfolg einfahren. Dafür stand ihm erneut eine gut besetzte Bank zur Verfügung.

Die Partie begann ausgeglichen, bevor sich die Eberswalder Mitte der ersten Halbzeit leicht absetzen konnten. Die Deckung arbeitete aufmerksam, während die Torhüter leider nicht ihren besten Tag erwischten. Auch im Angriff blieben einige klare Chancen ungenutzt. Mit der Einwechselung von Roman Markiv kam mehr Tempo in das Waldstädter Spiel, so dass sich die Eberswalder absetzen konnten.

Nach dem Seitenwechsel lief zunächst alles nach Plan. Schnell wurde das Tempo angezogen und die Führung bis zur 40. Minute behauptet. Dann jedoch riss der Spielfluss komplett ab: Fehlpässe und vergebene Großchancen häuften sich, während Oberhavel Tor um Tor aufholte. In der 49. Minute fiel der Ausgleich. Zwar stemmte sich Eberswalde gegen die drohende Wende, doch in der entscheidenden Schlussphase vergab man einen Siebenmeter und eine hundertprozentige Chance. Oberhavel nutzte die Gelegenheit eiskalt und ging 30 Sekunden vor dem Ende mit zwei Treffern in Führung – gleichbedeutend mit dem 30:28-Endstand.

Trainer Schwandt zog ein gemischtes Fazit: „Mit der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden, mit der zweiten überhaupt nicht. Zehn Tore in 30 Minuten sind einfach zu wenig – und wenn davon nur vier in zwanzig Minuten fallen, wird es schwer, ein Spiel zu gewinnen. Ärgerlich ist vor allem, dass wir in der entscheidenden Phase die klaren Möglichkeiten vergeben haben.“

Nun gilt der Fokus dem kommenden Auswärtsspiel beim Tabellenführer OHC III am 29. November.

Es spielten: Markiv, P., Yezhov, Hübner - Köstler (2), Zinner (2), Czisch, B. (3), Jonas, M. (1), Hirseland, Stenzel, Simmen (4), Reichert (3), Jonas, K. (1), Köhler (5), Markiv, R. (7)


Wichtiger Auswärtssieg der Zweiten beim SV Eichstädt 1949

LL Nord: SV Eichstädt - 1. SV Eberswalde 25:27 (14:15)

Beim dritten Auswärtsspiel der Saison stand dem Eberswalder Trainer diesmal 12 Spieler zur Verfügung. Die Mannschaft startete stark und ging früh in Führung. Doch der Gastgeber blieb stets dran, sodass sich eine Partie auf Augenhöhe entwickelte, in der sich keine Mannschaft mit mehr als drei Toren absetzen konnte.

Die Deckung der Waldstädter stand stabil, und Yezov hielt in der 1. Halbzeit einige gute Bälle. Bis zur 29. Minute verlief das Spiel ausgeglichen, bis das Schiedsrichtergespann eine Tätlichkeit durch Clausnitzer, Lionel erkannte und ihm die rote Karte zeigte. Somit mussten die Eberswalder für vier Minuten in Unterzahl spielen.
Nach einem zu frühen Abschluss auf Seiten der Eberswalder konnte Eichstädt noch verkürzen, und mit einem Tor Vorsprung für die Waldstädter ging es in die Kabine. Trainer Schwandt brauchte in der Pause nicht viel zu sagen: „Alles gut, die Abwehr steht, und im Angriff müssen wir auf unsere Chancen warten.“

Nach der Pause wurde Köstler mit Manndeckung bedacht, was die Waldstädter etwas unkonzentriert werden ließ und mit zwei Toren Rückstand bestraft wurde. Trainer Schwandt stellte im Angriff um, brachte Czisch, Benno in den Aufbau und Czisch, Anton an den Kreis. Die Mannschaft fing sich wieder und kam heran.
Auch die Torhüter wurden gewechselt: Nun hielt Markiv im Tor die Bälle sicher. Die Abwehr blieb stabil, doch im Angriff ließen sowohl die Eberswalder als auch Eichstädt Kräfte nach. In den letzten 15 Minuten fielen nur vier Tore.

In der 58. Minute führte Eberswalde wieder mit drei Toren, doch die Gastgeber gaben nicht auf und verkürzten auf ein Tor. 12 Sekunden vor Schluss nahm Trainer Schwandt seine Auszeit mit den Worten: „Ruhig spielen und den Abschluss suchen.“ Gesagt, getan: Czisch, Benno nahm sechs Sekunden vor Schluss den Ball und warf zum Endstand von 27:25.

Die Eberswalder jubelten über die ersten Punkte in dieser Saison. Nun geht es im nächsten Heimspiel gegen den HSV Oberhavel, wo die Mannschaft an ihre gute Leistung anknüpfen möchte.

Es spielten: Yezhov, Markiv - Clausnitzer, Louis (3), Clausnitzer, Lionel, Köstler (4), Czisch, B. (11), Czisch, A. (7), Zinner (1), Czisch, M., Simmen (1), Teschke, Jonas


Eberswalde II mit Aufholjagd, aber ohne Happy End

LL Nord: 1. SV Eberswalde II - SSV Falkensee 28:34 (14:21)

 

Das erste Heimspiel der Saison bestritt die zweite Männermannschaft des 1. SV Eberswalde gegen den SSV Falkensee. Während in den vergangenen Partien oft nur maximal neun Spieler zur Verfügung standen, konnte Trainer Schwandt diesmal auf 15 Akteure zurückgreifen.

 

Die Anfangsphase verlief jedoch alles andere als optimal – Eberswalde verschlief den Start komplett. Ohne einen einzigen eigenen Torwurf stand es bereits 0:3, und auch defensiv fand das Team keinen Zugriff. Im Angriff wurden zudem zahlreiche klare Chancen vergeben. Beim 1:7 zog Trainer Schwandt die Notbremse und nahm eine Auszeit. Er forderte mehr Einsatz in der Abwehr und mehr Konsequenz im Abschluss – mit Wirkung: Bis zur 18. Minute kämpfte sich das Team wieder auf drei Tore heran. Doch in der Schlussphase der ersten Halbzeit häuften sich erneut Fehler, sodass Falkensee sich wieder deutlich absetzen konnte. Zur Pause lag Eberswalde mit 14:21 zurück.

 

In der Kabine appellierte Schwandt erneut an die Einstellung in der Deckung. Bis zur 35. Minute führte Falkensee weiterhin komfortabel mit acht Toren. Dann zeigte Eberswalde Moral – Tor um Tor wurde aufgeholt, und in der 46. Minute war man sogar bis auf zwei Treffer dran. Doch individuelle Fehler, unpräzise Pässe und unvorbereitete Torwürfe verhinderten die Wende. Falkensee nutzte die Ballverluste eiskalt und brachte den Sieg schließlich mit 34:28 über die Zeit.

 

Trainer Schwandt zog ein ernüchterndes Fazit: „21 Gegentore in einer Halbzeit sind einfach zu viel. Mit so vielen technischen Fehlern kann man kein Spiel gewinnen.“ Positiv hob er jedoch die starke zweite Halbzeit mit nur 13 Gegentreffern und den kämpferischen Einsatz bis zur 46. Minute hervor.

 

Nun steht eine zweiwöchige Pause an, bevor es am 8. November nach Eichstädt geht – hoffentlich wieder mit einem vollen Kader.

 

Es spielten: Yezhov, Markiv - Köstler (5), Köhler (7), Zinner, Bochmann, Czisch, B. (4), Clausnitzer, Louis, Czisch, A. (4), Richter (5), Jonas, K.; Jonas, M., Clausnitzer, Lionel (2), Teschke (1)

 


Mit Herz und Kampfgeist in Milow

LL Nord: TSV Germania Milow - 1. SV Eberswalde II 34:24 (18:12)

 

Zum zweiten Spiel der Saison reiste die 2. Mannschaft nach Milow – zugleich die längste Auswärtsfahrt des Jahres. Aufgrund zahlreicher Ausfälle (krankheits- und urlaubsbedingt) standen exakt sieben Akteure zur Verfügung. Besonderer Dank gilt Czisch, B. und Kegel, die trotz Verletzungen mitgereist sind. Die Marschroute war, wie schon beim letzten Auswärtsspiel, klar: den Ball lange in den eigenen Reihen halten und die Angriffe geduldig ausspielen. Diese Strategie setzte das Team konsequent um. Jonas K. erzielte nach einem sehenswerten Kreisanspiel das 1:0, die einzige Führung im gesamten Spiel.

 

Milow übernahm bald die Kontrolle, doch die Eberswalder hielten zunächst dagegen. Nach 25 Minuten lautete der Zwischenstand 15:11 für die Gastgeber. Ein vergebener Strafwurf verhinderte den Anschluss auf drei Tore – an diesem Tag eine klare Schwachstelle. Zur Pause führten die Gastgeber mit 18:12. Trainer Schwandt zeigte sich trotzdem zufrieden und appellierte an seine Mannschaft, weiter geduldig bis zur klaren Chance zu spielen, statt wie in Neuenhagen zu hastig abzuschließen.

 

Nach dem Seitenwechsel baute Milow den Vorsprung Stück für Stück aus. Czisch erzielte trotz noch nicht vollständig ausgeheilter Verletzung wichtige Treffer, sodass der Gegner zunächst nicht entscheidend davonziehen konnte. In der 47. Minute stand es jedoch 29:19, die Waldstädter bekamen zunehmend körperliche Probleme. Trotzdem kämpften sie bis zum Schluss.

 

Am Ende setzte sich Milow verdient mit 34:24 durch. Trainer Schwandt lobte den Einsatz und die Moral seines kleinen Teams: Man habe sich „gut verkauft“ mit nur sieben Spielern. Besonders positiv sei, dass weder Verletzungen noch unnötige Zeitstrafen zu verzeichnen waren. Enttäuschung gab es einzig über vier verworfene Strafwürfe. Nun folgen zwei spielfreie Wochen, bevor am 18.10.2025 im ersten Heimspiel gegen den SSV Falkensee die ersten Punkte eingefahren werden sollen.

 

Es spielten: Yezhov - Jonas, K. (2), Teschke (2), Kegel (3), Czisch, B. (13), Zinner (2), Jonas, M. (2)


Mit Rumpfteam zum Absteiger der VL Nord

LL Nord: Neuenhagener HC - 1. SV Eberswalde II 40:27 (19:14)

 

Am 20.09.2025 fuhr unsere Zweite zu ihrem ersten Spiel nach Neuenhagen. Dort erwartete sie ein schweres Match, den gleich der Absteiger aus der VL Nord war erster Gegner der jungen Saison.

Schon im Vorfeld hatte Trainer Schwandt Sorgenfalten, denn durch den grundsätzlich kleinen Kader trafen einige Absagen zum Spiel ein. Aber 9 Spieler, darunter die Czisch-Brüder, die nach langer Verletzungspause erst wieder in das Training zurückgekehrt waren, sowie Thomas und Thiede, die dankenswerter Weise ebenfalls aushalfen. Demzufolge war die Devise klar: In der Abwehr sicher stehen und den Angriff lange ausspielen.

 

Im Angriff gelang dies zu Beginn des Spieles gut, aber in der Abwehr konnte man kaum zufassen. Neuenhagen ging infolgedessen schnell in Führung, welche sie zu keinem Zeitpunkt abgaben. In der 10. Minute waren sie mit 5 Toren davongezogen (8:3). Eberswalde hingegen festigte sich und waren in der 16. Minute bis auf einem Tor heran (9:8). Dem setzten jedoch die Gastgeber entgegen, so dass sie bis zur Pause wieder mit einer Tordifferenz von +5 enteilten.

Trainer Schwandt war mit dem Auftreten seines Teams in der 1. Halbzeit zufrieden. Nur mit dem Abwehrspiel seier Männer war er nicht einverstanden: "Ihr müsst zufassen in der Deckung und verhindern, dass der Gegenspieler den Ball weiterspielen kann."

 

Mit Wiederanpfiff kamen die Waldstädter von ihrer Linie ab. In Unterzahl wurde der Ball nach 10 Sekunden auf das gegnerische Gehäuse geworfen, statt den Angriff lange auszuspielen. Die Gastgeber nutzten diese Hektik im Eberswalder Angriff und vergrößerten den Abstand auf 10 Tore (26:16. 35. Minute). Dies gefiel dem Eberswalder Coach nicht, so dass er gezwungen war, eine Auszeit zu nehmen, die er sich eigentlich für den Schluss aufheben wollte. "Jungs, wir wollen lange die die Angriffe ausspielen und nicht nach einmaligen Hin- und Herspielen den Abschluss suchen. Nur bei klarer Torgelegenheit suchen wir den Abschluss!"

Dies kam bei seinen Männern an, jedoch machte sich nunmehr der kleine Kader bemerkbar. Die Kräfte ließen nach und der Toreabstand pendelte sich auf 10 - 13 Toren zugunsten der Neuenhagener ein. Leider verletzte sich Czisch, Anton am Kinn, so dass für ihn die Partie gelaufen war. 

Am Ende gewannen die Gastgeber mit 40:27.

 

Trainer Schwandt war mit den gezeigten Leistungen seines Teams zufrieden. "Mit dieser zusammengewürfelten Mannschaft geht das Ergebnis in Ordnung. Ich war nur mit der Abwehr nicht einverstanden, kein richtiger Zugriff. Auch die ersten 10 Minuten der 2. Halbzeit waren nicht okay, denn viel zu schnell wurde der Abschluss gesucht und dies nutzte der Gegner zu seinem schnellen Konterspiel."

Das nächste Match findet am 04.10.2025 statt. Gegner ist hierbei Germania Milow, die derzeit 2 Spiele absolvierten, wobei sie eins gewannen (OSG Fredersdorf) und gegen den Oranienburger HC III verloren.

Hoffen wir, dass Trainer Schwandt dann wieder mehr Spieler zur Verfügung hat, denn dann ist die Chance auf die Punkte da. 

 

Es spielten: Yezhov - Köstler (6), Thiede (2), Czisch, A. (3), Czisch, B. (3), Bochmann, Jonas, K. (6), Jonas, M. (3), Thomas (4)

 


Saison 2024/2025

Zum Abschluss der Saison ein Sieg

LL Nord-Ost: SG Schöneiche - 1.SV Eberswalde II 27:37 (11:17)

 

Letzter Spieltag in der LL Nord-Ost für unsere Zweite: Mit einem Sieg gegen die SG und einer gleichzeitigen Niederlage des MTV Wünsdorf II wäre es möglich gewesen, noch Platz 3 der LL zu erreichen. Man war also im Vorfeld auch auf die Schützenhilfe der Oderstädter angewiesen.

 

Das Spiel gegen Schöneiche begann 15 Minuten später, da die Waldstädter im Stau standen. Diese beschwerliche Anreise hatte zu Beginn der Partie Auswirkungen, denn mit dem Kopf waren die Waldstädter in der Halle noch nicht anwesend. Aber Minute um  Minute änderte sich dies. Man stellte sich nun besser auf den Gegner ein und setzte sich locker bis auf ein 13:8 ab.

Leider kamen nun Unkonzentriertheiten im Eberswalder Spiel hinzu, was die Schöneichener geschickt nutzten, um wieder heranzukommen. Zum Glück dauerte dies nicht allzu lang, so dass man mit einer 17:11-Führung in die Pause gehen konnte.

Nach Wiederanpfiff plätscherte das Match so vor sich hin ohne größere Höhepunkte. Die Gastgeber selbst  diskutierten mit dem Schiedsrichtergespann, was die Waldstädter nicht aus der Ruhe bringen konnte. Vielmehr konzentrierte man sich auf das Torewerfen, so dass man hierdurch den Vorsprung peu a peu ausbaute.

 

In der 52. Minute führten die Gäste mit 10 Toren, was für eine Vorentscheidung sorgte. Die Schöneichener konnten hier nicht entscheidend gegenwirken, so dass unsere Zweite mit 2 Punkten im Gepäck die Heimreise antreten konnte.

Leider gewann auch Wünsdorf II ihr Spiel gegen den HSV Frankfurt (Oder). Damit beendet unsere Mannschaft die Saison auf Platz 4.

 

Es spielten: Yezhov - Köstler (5), Bochmann, Garth (2), Kegel (8), Clausnitzer, Louis (4), Clausnitzer, Lionel (6), Richter (2), Jonas, M. (3), Jonas, K. (7), Seemann

 


Wiedergutmachung gelungen

LL Nord-Ost: 1.SV Eberswalde II - MTV Wünsdorf 1950 II 34:29 (17:15)

 

Die beiden letzten Spiele unserer Zweiten waren leider, sagen wir es mal höflich, unterirdisch, so dass die Fans in der Halle gespannt waren, wie die Mannschaft sich im letzten Heimspiel der Saison präsentieren werden. Laut Tabellensituation nicht einfach, hatte sich der derzeitige Tabellendritte angesagt.

Das "Schwandt-Team" zeigte schon von Beginn an, dass sie voll motiviert sind und man zeigte schon in den ersten Minuten sein Potenzial. Schnell führte sie mindestens mit  einem Tor und in der 24. Minute stieg die Tordifferenz auf sechs Tore an (16:10).

Allerdings wurden die Waldstädter nunmehr unkonzentriert und auch die Clevernis fehlte, so dass die Gäste bis auf zwei Tore heranrücken konnten. Somit wechselte man beim Stande von 17:15 die Seiten.

 

Nach dem Wiederanpfiff kam die Konzentration der Eberswalder wieder, was zu einer erneuten Sechs-Tore-Führung führte. Dann jedoch ein Einbruch im Eberswalder Spiel, was die Wünsdorfer für sich nutzen konnten und bis auf einen Gleichstand wieder herankamen (26:26). Allerdings ließen die Hausherren nichts weiter zu und man kämpfte beherzt in der Abwehr. Auch im Angriff spielte man zielsicher und man zog innerhalb von fünf Minuten wieder mit vier Toren davon. Diese Tordifferenz hielt man bis zum Schlusspfiff. Am Ende gewann man das Spiel mit 34:29.

 

Trainer Schwandt: "In der Abwehr stand manb viel besser als in den Spielen zuvor. ABer auch der Angriff meiner männer war diesmal viel energischer und drangvoller. Leider fehlt mir in manchen Phasen die Cleverness, da agieren wir leider zu kopflos."

Nunmehr sind vier Wochen Pause, ehe es am letzten Spieltag zum Tabellenvorletzten SG Schöneiche geht.

 

Es spielten: Hübner, Markiv, P., Yezhov - Köstler (5), Klein, Kegel (7), Markiv, R. (5), Jonas (3), Clausnitzer, Louis (4), Richter, Simmen (5), Reichert (5), Stenzel


Erschreckend...

LL Nord-Ost: 1.SV Eberswalde II - HSV Bernauer Bären II 18:37 (5:189

 

Diesmal dauerte es etwas, bis der Trainer der Zweiten einen Bericht verfassen konnte, waren doch die Leistungen seines Teams gegen den Tabellenführer Bernau erschreckend. Ja, es kam der Führende der LL Nord-Ost in die Westendhalle, aber sich so vorführen zu lassen, das war nicht der Plan der Mannschaft.

 

In diesem Derby konnte der Trainer auf viele Akteure zurückgreifen, so dass man guten Mutes in die Partie starten konnte. Anfänglich ging der Matchplan auch auf, denn bis zur 8. Minute verlief das Spiel ausgeglichen. Dann jedoch setzten sich die Bären ab. Man nahm kurzfristig eine Auszeit, um die Männer wieder neu aufzustellen. Man sprach die Angriffsbemühungen an, hier sollte mehr Druck auf die gegnerische Abwehr ausgeübt werden und auch die 100%igen mußten den Weg ins Tor finden. Leider verhallten die Worte und so wurde weiterhin unkonzentriert gespielt und unmotiviert auf das gegnerische Tor geworfen.

Der Tabellenführer nutzte dies gnadenlos aus und bestrafte dies mit einfachen Kontertoren. Bis zur Halbzeitpause gelangen gerade mal nur noch zwei Tore. Folgerichtig ging es mit 5:18 in die Kabine.

Trainer Schwandt mahnte in der Unterbrechung die kämpferische Einstellung an und sich vor dem Heimpublikum nicht so "abschlachten" zu lassen. Aber diese Worte fanden leider kein Gehör.

 

Die 2.Halbzeit begann schlecht für die Waldstädter, denn abermals konnten die Gäste schnell Torerfolge feiern. Nach 4 Toren in Folge nahm man erneut eine Auszeit, in der man auf die Worte in der Kabine hinwies. Dies sollte zumindest etwas helfen.

Nunmehr begann das Team zu kämpfen und die Tordifferenz auf 11 Tore zu verringern. Dies sollte jedoch nur von kurzer Dauer sein, denn ab der 45. Minute verfiel man wieder in den alten Trott. Im Angriff verwarf man beste Chancen und viele technische Fehler der Eberswalder prägten das Waldstädter Spiel. Die Bären bedankten sich und zogen wieder davon. Am Ende stand eine sehr eindeutige Niederlage der Eberswalder auf der Anzeigetafel.

 

Trainer Schwandt war enttäuscht über das Auftreten seiner Mannschaft: "In so einem Derby eine solche Leistung abzuliefern ist vollkommen indiskutabel."

 


Ein gebrauchter Tag

LL Nord-Ost: HSG Müncheberg/Buckow - 1.SV Eberswalde II 39:27 (22:14)

 

Viele erwarteten ein spannendes Spiel zweier Mannschaften, die nur zwei Punkte in der Tabelle voneinander getrennt lagen. Die Waldstädter waren hier zwei Punkte vor den Münchebergern und der Trainer unserer Zweiten erhoffte sich, dass dies so bleiben sollte.

Demzufolge gab es vor Spielbeginn klare Ansagen an das Team, jedoch setzte man dies nicht um. Schon von Beginn an bemerkte man, dass den Eberswaldern die Motivation fehlte, hier etwas mitnehmen zu wollen.

 

Die Abwehr der Gäste war löchrig, keinerlei Bereitschaft auszuhelfen und auch die Körpersprache der Waldstädter sagte einiges aus, jedoch nichts positives. Dies konnte man in der ersten Hälfte der ersten Halbzeit noch mit eigenen Toren kaschieren, aber als man da auch nicht mehr traf, zog Müncheberg davon.

Demzufolge nahm der Eberswalder Trainer eine Auszeit, um seine Jungs wachzurütteln, jedoch half es nicht.

Im Angriff kamen die Pässe beim Mitspieler nicht an, so dass die Gastgeber dies ausnutzte und mit einfachen Kontertoren die Tordifferenz erhöhte.  Schon mit Pausenpfiff lag man mit 8 Toren hinten.

 

Diese kurze Unterbrechung sollte die Waldstädter wachrütteln, aber es half nicht. Die 2. Halbzeit ähnelte der Ersten. Müncheberg bedankte sich und nutzte erfolgreich die Einladung der Eberswalder. Allerdings wollte man dann doch nicht einen Toreabstand von 10 Toren, so dass die Gäste sich nochmals aufbäumten. Dies sollten jedoch Einzelaktionen bleiben und häufig suchte man hierbei sein Glück in zu schnellen Abschlüssen, wo man nicht traf. Am Ende gewannen die Müncheberger vollkommen verdient 39:27. Ein Spieler der Eberswalder kommentierte das Spiel mit "Ein Wort mit X..."

Trainer Schwandt nach dem Spiel. "Wenn es für Decken im Handball einen Friedensnobelpreis gäbe, meine Mannschaft hätte ihn heute verdient. Kein Zufassen, keine Körpersprache, einfach nichts."

 

Am nächsten Sonntag kommt nun der Spitzenreiter der LL Nord in die Westendhalle Eberswalde. Da können die Waldstädter beweisen, dass sie daheim besseren Handball spielen können.

 

Es spielten: Hübner - Köstler (5), Bochmann, Jonas (2), Kegel (3), Markiv (1), Clausnitzer, Louis (8), Clausnitzer, Lionel (2), Seemann (3), Czisch, M., Richter (3)


Am Ende überzeugender Auftritt

LL Nord-Ost: 1. SV Eberswalde II - OSG Frederdorf-Vogelsdorf 39:32 (19:14)

 

Am letzten Samstag war die Mannschaft der OSG Fredersdorf-Vogelsdorf zu Gast in der Westendhalle Eberswalde. Diesmal konnte der Eberswalder Coach aus den vollen schöpfen, 13 Spieler hatten sich für das fällige Ligaspiel gemeldet.

 

Den Beginn des Matches verschliefen die Waldstädter und durch schnelle Tore führten die Gäste mit 3:0. Dies war jedoch ein Weckruf für die Hausherren und nur 3 Minuten später hatte man aus dem Rückstand den Gleichstand hergestellt. In der 8. Minute ging man durch ein Tor von Clausnitzer erstmals in Führung. Diese Führung gab man bis zur 25. Minute nicht mehr aus der Hand, dann jedoch schloss Fredersdorf auf und konnte zum 14:14 ausgleichen.

Aufgrund dessen nahm Trainer Schwandt die Auszeit: "Jungs, spielt doch einfachen Handball und macht es Euch nicht so kompliziert", waren seine Worte an das Team. Dies nahmen die Männer sich zu Herzen und konnten durch 5 Tore in Folge einen komfortablen Vorsprung herauswerfen.

Nach der Halbzeit setzten sich die Waldstädter nach und nach ab und bauten kontinuierlich ihre positive Tordifferenz aus. In der 43. Minute war man demzufolge mit 10 Toren vorn.

Trainer Schwandt nutzte diesen Vorsprung und wechselte nun durch, damit alle Spieler ihre Einsatzzeiten bekamen. Fredersdorf konnte dies nur eingeschränkt nutzen, viel mehr als Ergebniskorrektur war es nicht mehr. Am Ende stand ein nie gefährdeter Sieg (39:32) auf der Anzeigetafel.

Trainer Schwandt war mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden, nur die ersten 20 Minuten möchte er gern aus seinem Gedächtnis streichen: "Wir haben in der Anfangsphase viel zu viel vor dem Gegner gekreuzt, statt direkt den Torerfolg zu suchen. Aber insgesamt bin ich mit der gezeigten Leistung meines Teams einverstanden."

 

Nun geht es am 22.03.2025 zum Team nach Müncheberg/Buckow, die nur zwei Punkte hinter den Waldstädtern liegen. Hier möchte man unbedingt den 3.Platz in der LL Nord-Ost verteidigen.

 

Es spielten: Markiv, Hübner - Köstler (2), Richter (1), Manns (4), Kegel (5), Clausnitzer, Louis (7), Clausnitzer, Lionel (9), Simmen (1), Klein (3), Jonas (4), Seemann (3), Stenzel


Mit einem Rumpfteam nach Frankfurt (Oder)

HSV Frankfurt (Oder) . 1. SV Eberswalde II 36:28 (16:14)

 

Mit nur 9 Spielern, darunter 2 Torhütern ging es letzten Samstag zu dem Team des HSV Frankfurt (Oder). Aber auch mit bangen Blick auf die Bank wollten sich die Eberswalder nicht den Gastgebern kampflos ergeben.

 

Die 1. Halbzeit verlief ausgeglichen. Die Frankfurter legten vor, die Waldstädter blieben dran und konnten auch den Ausgleich erzielen. Was jedoch nicht klappen sollte, war, selbst in Führung zu gehen. Die Abwehr stand gut und auch die Angriffe wurden ordentlich ausgespielt. Leider bekam Jonas schon in der 24. Minute seine zweiten Strafminuten, so dass er sich in der Abwehr zurückhalten musste. Mit zwei Toren Rückstand ging es in die Halbzeitpause.

 

Die kurze Unterbrechung wurde genutzt, um über den weiteren Spielverlauf und die Einteilung der Kraftreserven zu sprechen: "Alles gut, wir sind dran".

Bis zur 40. Minute verlief das Spiel wie in der ersten Halbzeit. Eine eigene Führung sollte jedoch nicht gelingen. Als dann Jonas seine dritte Zwei-Minuten-Strafe erhielt, war man nunmehr ohne Wechselspieler. Bei den Eberswaldern schwanden die Kräfte und man mußte die Frankfurter ziehen lassen. Die Konzentration der Gäste nahm ab und mittels Kontertoren setzten die die Gastgeber immer weiter ab. Am Ende gewannen die Frankfurter das Match.

 

Trainer Schwandt: "Uns fehlten die Wechselmöglichkeiten. Solange die Kraft da war, konnten wir gut mithalten. Leider gelang es uns nie, selbst in Führung zu gehen."

Nun sind 14 Tage Pause. Am 15.03.2025 ist die OSG Fredersdorf/Vogelsdorf zu Gast in der Westendhalle.

 

Es spielten: Markiv, Yezhov - Jonas, K. (3), Jonas, M. (3), Kegel (7), Clausnitzer, Louis (9), Clausnitzer, Lionel (2), Simmen (3), Czisch, M. (1)


Wenn der Trainer strahlt...

LL Nord-Ost: 1. SV Eberswalde II - SG Uckermark 34:32 (19:17)

 

Der Blick auf die Tabelle der LL Nord-Ost versprach ein spannendes Spiel zweier guter Mannschaften, jedoch mit leichtem Übergewicht zugunsten der Uckermärker. Und das was die Tabellenplatzierung im Vorfeld versprach, sollte dann auch so kommen.

Das Hinspiel verloren die Eberswalder mit 29:31, so dass die Schwandt-Männer vorgewarnt waren. Es herrschte unter ihnen der Konsens, jetzt, zu diesem Zeitpunkt werden diese Punkte in Eberswalde bleiben.

 

Allerdings verlief der Auftakt leider nicht so gut, wie gedacht und gehofft. Die Waldstädter kamen in der Abwehr nicht zurecht, die Abstimmung zwischen den Spielern war suboptimal. Infolgedessen legten die Gäste vor und gingen in der 5. Minute mit 4:1 in Führung. Dann jedoch fing sich die Eberswalder Deckung und die Torhüter steigerten sich zusätzlich. Aufgrund dessen kämpften sich die Gastgeber wieder heran und in der 10. Minute konnte man zum Ausgleich (/:7) einnetzen. Aber dies sollte nicht so bleiben. Eberswalde war aufmerksam und drehte nunmehr das Spiel und konnte in der 19. Minute einen 4-Tore-Vorsprung herauswerfen. Die Uckermärker ließen sich hiervon nur teilweise beeindrucken und so schafften sie es 4 Minuten vor dem Pausenpfiff den Ausgleich (17:17) wieder herzustellen. Durch 2 Tore seitens Köstler und Jonas konnten die Waldstädter mit einem kleinen Vorsprung in die Pause gehen.

 

Köstler erhöhte nach Wiederanspfiff auf 20:17. Aber die Uckermärker ließen die Gastgeber nicht davoneilen, vielmehr entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Die Eberswalder legten vor und die Gäste zogen nach. Was ihnen jedoch nicht gelang, selbst in Führung zu gehen. Was alle Zuschauer ahnten, die Uckermärker konnten dann in der 58. Minute den Ausgleich erzielen. Spannung pur in der Westendhalle! Durch Tore von Kegel, Reichert und Clausnitzer innerhalb kürzester Zeit wurde aber eindrucksvoll bewiesen, dass die Punkte - wie vor dem Spiel beschlossen - in der Heimat bleiben. Das letzte Tor der Partie erzielten die Gäste, am Sieg der Waldstädter änderte es aber nichts.

 

Nach dem Schlusspfiff war die Freude bei den Eberswaldern groß, im Gegensatz zu den Uckermärkern. Trainer Schwandt strahlte über das Ergebnis: "Derbysieger, es war ein Sieg des Willens! Eine ganz starke Mannschaftsleistung auf allen Positionen." Auch freute man sich riesig, dass alle Feldspieler sich in die Torschützenliste eintragen konnten.

 

Am 22.02.2024 geht es nach Frankfurt, zum Punktgleichen HSV. Hier möchte man den Platz 3 der Tabelle festigen.


Angeschlagen ins Spiel

LL Nord-Ost: HSV Wildau II - 1.SV Eberswalde II 25:21 (12:9)

 

Zum ersten Auswärtsspiel im neuen Jahr ging es für die Zweite zum HSV Wildau II. Kurzfristig sagten einige Spieler zu, so dass Trainer Schwandt 12 Spieler auf den Spielberichtsbogen schreiben konnte. Jedoch waren einige von ihnen stark erkältet, so dass diese nur eingeschränkt spielfähig waren.

Gegen den Tabellenletzten, der 2. Mannschaft aus Wildau sollten trotzdem zwei Punkte her. Dies gelang in den Anfangsminuten jedoch gar nicht. Was die Mannschaft von Schwandt auf der Platte zeigten, war katastrophal: keine Körpersprache, null Aggressivität und Standhandball vom feinsten prägte das Eberswalder Spiel.

Zusätzlich war Trainer Schwandt mit den Schiedsrichterleistungen nicht einverstanden, so dass er schon in den ersten Minuten der Spielzeit eine gelbe Karte bekam. Leider war dies auch kein Weckruf an die Waldstädter.

Wildau selbst war nicht gut, jedoch waren die Eberswalder schlechter. Dies gepaart mit den diskussionswürdigen Schiedsrichterentscheidungen geriet man ab der 24. Minute ins Hintertreffen und die Gastgeber lagen mit drei Toren vorn. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit musste der Eberswalder Trainer erneut eine Bestrafung hinnehmen, was für ihn vollkommen untypisch ist.

 

In der Halbzeitpause gab es Gesprächsbedarf. Mit einem eindringlichen Appell an die Mannschaft "Werdet endlich wach", ging es in die nächsten 30 Minuten.

Leider änderte sich nicht im Waldstädter Spiel. Infolgedessen setzten sich die Wildauer mit sechs Toren ab. Wechsel im Eberswalder Team nützten nichts, jeder Spieler erreichte an diesem Tag nicht seine Normalform. Frei geworfene Bälle fanden selten den Weg ins gegnerische Gehäuse, teilweise konnte der Wildauer Keeper die Bälle fangen!

Bis zur 55. Minute konnte man die Tordifferenz etwas minimieren, aber auch der Strafwurf wurde nicht genutzt. Am Ende gewannen die Gastgeber mit 25:21.

 

Trainer Schwandt war nach dem Spiel von seiner Mannschaft enttäuscht. "Die Schuld beim Schiedsrichtergespann zu suchen ist zu einfach. Selbstverständlich irritieren diverse Pfiffe den Rhytmus des Spiels, aber dies muss eine Mannschaft mit dem Spielerpotenzial ausgleichen."

Nun hat das Eberswalder Team eine längere Spielpause, ehe am 15.02.2025 der Tabellenzweite, die SG Uckermark, in der Westendhalle zu Besuch ist. Um diesen Gegner zu bezwingen und die zwei Punkte zu Hause zu behalten, muss eine 100 %ige Steigerung her.

 

Es spielten:  Yezhov, Hübner - Köstler (1), Ruppert (1), Jonas (2), Simmen (3), Markiv (2), Stenzel (1), Kegel (2), Reichert (3), Czisch, M., Köhler (6)

 


Enttäuschung macht sich breit

LL Nord: 1.SV Eberswalde II - SV Blau-Weiß Dahlewitz II 27:30 (13:14)

 

Abspielfehler, ungenutzte 100%ige, unnötige Strafminuten - dies prägte das letzte Spiel in diesem Jahr der Zweiten. Dabei standen die Chancen gut, um auch hier das Match gewinnen zu können.

Ganze 14 Spieler hatte Trainer Schwandt zur Verfügung, darunter allein 3 Torhüter.

Die ersten sieben Minuten des Spieles verliefen hoffnungsvoll, denn drei Tore durch Köstler und einem Tor von Köhler ging man mit 4:1 in Führung. Aber die Dahlewitzer nahmen es leider nicht hin und in der 9. Minute kam der Ausgleich zum 4:4. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, wo keine der Mannschaften sich entscheidend absetzen konnte. Spielten die Eberswalder schnell und kompromisslos landete der Ball im gegnerischen Gehäuse. Somit konnte man sich bis zur 18. Minute auf ein 10:7 davonstehlen.

Dann jedoch der Einbruch: Die Waldstädter produzierten Abspielfehler, warfen unmotiviert auf das Dahlewitzer Gehäuse und auch in der Abwehr verschob man nicht schnell genug zur Ballseite. Dies nutzten die Dahlewitzer konsequent und aus einer 10:7-Führung wurde ein 13:14-Rückstand. Damit ging es in die Halbzeitpause.

 

Mit Wiederanpfiff stellte Kegel den Gleichstand wieder her. Nunmehr liefen die Waldstädter der Führung seitens der Gäste hinterher. Dahlewitz legte vor, Eberswalde zog nach. In der 47. Minute konnten die Hausheren erstmals in der 2. Halbzeit wieder in Führung gehen. Eine Zwei-Tore-Führung sollte jedoch nicht gelingen. Man verwandelte den Strafwurf nicht oder aber man übertrat beim Torwurf von außen die Linie. Gleichzeitig erhielt man für dumme Aktionen Zwei-Minuten-Strafen, wodurch man das Team zusätzlich schwächte. Der Gegner selbst spielte seine Angriffe aus und profitierte im weiteren Spielverlauf auch von den Abspielfehlern der Waldstädter.

 

Fünf Minuten vor Schluss der Schockmoment des Spieles: Czisch verletzte sich schwer. Im Krankenhaus wurde festgestellt, dass  er einen Außen- und Innenknöchelbruch erlitt sowie ist der Fußknochen vom Schienbein ab. Damit scheint für ihn die Saison gelaufen zu sein.

Auf diesem Wege gute Besserung, Benno!

 

In der restlichen Zeit des Spieles versuchten die Waldstädter das Ergebnis zu ihren Gunsten ausfallen zu lassen. Jedoch gelang dies nicht mehr. Die Dahlewitzer gewannen das Match mit 30:27 und nehmen die Punkte demzufolge mit nach Hause.

 

Trainer Schwandt war sichtlich enttäuscht vom Spielverlauf: "Einige Spieler hatten heute nicht ihren besten Tag. Wenn man soviele Abspielfehler macht und die 100%igen Chancen nicht nutzt, dann kann man nicht gewinnen. Hinzu kommen die Strafminuten, die nicht hätten sein müssen."

Nunmehr geht es in die Weihnachtspause, ehe es dann am 11.01.2025 nach Wildau geht.

 

Es spielten: Yezhov, Hübner, Markiv - Köstler (4), Clausnitzer, Louis (1), Reichert (3), Jonas, K., Czisch, B. (3), Seemann (3), Markiv, R. (1), Jonas, M., Clausnitzer, Lionel (1), Kegel (3), Köhler (8)

 


Konzentration und Schnelligkeit

LL Nord-Ost: 1. SV Eberswalde II - SG Schöneiche 40:25 (19:19)

 

Am letzten Wochenende war ein noch unbekannter Gegner zu Besuch in der Westendhalle, Geschenke jedoch wollte das Team, die SG Schöneiche nicht machen.

Der Gast stieg in der letzten Saison aus der Verbandsliga Süd in die LL Nord-Ost ab und steht derzeit auf dem vorletzten Platz der LL. Auch wenn deren Start in der LL alles andere als optimal verlief, unterschätzen wollten die Eberswalder sie jedoch nicht.

Trainer Schwandt konnte diesmal auf eine gut gefüllte Bank zurückgreifen,

allerdings verlief der Auftakt der Partie alles andere als optimal für die Waldstädter. Sehr schnell führte Schöneiche und baute seinen Vorsprung bis zum 5:1 aus. Die Deckung der Eberswalder stand nicht und auch die Würfe kamen unkonzentriert auf das gegnerische Tor. Leider konnte diesmal unser Torhüter dem nur wenig entgegensetzen. Somit musste eine Auszeit genommen werden, um die Abwehr umzustellen.

Neue, frische Spieler kamen in den Angriff, was dem Eberswalder Spiel gut tat. Man kam nunmehr Step by Step wieder heran und in der 23. Minute wurde der Ausgleich erzielt.  Kurz vor dem Seitenwechsel ging Eberswalder erstmals in Führung, was Schöneiche jedoch schnell wieder egalisierte.

 

In der Pause stellte der Waldstädter Trainer seine Jungs neu ein: "Im Angriff volle Konzentration und schnell nach vorn spielen. Eine Deckungsarbeit wie in den letzten 10. Minuten der ersten Halbzeit, dann sollte es mit einem Sieg auch klappen."

 

Gesagt, Getan! Nach Wiederanpfiff wurde aus einer sicheren Abwehr heraus schnell nach vorn gespielt. Hierdurch konnten sich die Waldstädter immer weiter absetzen. Schöneiche hingegen schwächte sich mit unnötigen Fouls, was dem Gastgeber in die Karten spielte. Konter um Konter ging auf das Gästetor, Tor um Tor wurde erzielt. Schöneiche konnte dem nichts mehr entgegensetzen, so dass man einen eindeutigen Sieg erzielen konnte.

Mit Rückblick auf das Spiel sagte Trainer Schwandt: "Mit der ersten Halbzeit war ich nicht zufrieden. Aber die zweite Halbzeit überzeugte mich. Nur 6 Gegentore in 30 Minuten, das ist schon stark. Der Gegner wurde von meinen Jungs förmlich überannt. Die Konter wurden erfolgreich genutzt, so dass das Ergebnis sehr eindeutig ausfällt. Das freut mich..."

 

Zum letzten Spiel des Jahres (14.12.2024) erwartet die Zweite nun den SV Blau-Weiß Dahlewitz II in der heimischen Westendhalle.

 


Leider keine Punkte in Wünsdorf

LL Nord-Ost: MTV Wünsdorf II - 1. SV Eberswalde II 31:29 (16:14)

 

Zum letzten Auswärtspiel des Jahres fuhr unsere Zweite zum Tabellenvierten Wünsdorf II. Der Abstand zu den Eberswaldern war gering, gerade mal zwei Punkte trennten beide Teams.

Die Waldstädter Bank war nicht voll besetzt. Nur 10 Spieler hatte Trainer Schwandt dabei, wovon Markiv selbst nur eine Halbzeit spielen konnte.

Von Anfang an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Die Gastgeber legten hierbei immer vor, Eberswalde zog nach. In der 21. Minute konnten die Gäste erstmals mit einem Tor in Führung gehen, was jedoch nicht lang anhielt. Vielmehr spielten die Wünsdorfer sicher und zogen bis zur Halbzeitpause mit zwei Toren davon.

In der kurzen Unterbrechung brauchte der Eberswalder Trainer nicht viel zu sagen. Die Deckung etwas passiver, schneller zur Ballseite verschieben und im Angriff die 100%igen Torchancen nutzen, waren die Worte an die Mannschaft. Dann sollte es mit einem Sieg in der Ferne auch funktionieren.

Die zweite Halbzeit ähnelte der ersten: Wünsdorf legte vor, Eberswalde zog nach. Allerdings vereitelte Yezhov im Tor diverse Bälle  und konnte so sein Team im Spiel halten.

In der 49. Minute zogen die Gastgeber mit 4 Toren weg, worauf sich Trainer Schwandt gezwungen sah, eine Auszeit zu nehmen. Er appellierte an seine Spieler konzentrierter zu agieren und stellte sie neu ein. Hierdurch kam man in der 55. Minute wieder auf ein Tor heran, Wünsdorf war jedoch wacher und enteilte erneut mit zwei Toren. 24 Sekunden vor Schluss bekamen die Wünsdorfer 2 Zwei-Minuten-Strafen. Dies nutzte man auf Eberswalder Seite, jedoch sollte diese kurze Zeit nicht mehr für einen Ausgleich reichen. Man kam nicht mehr in Ballbesitz, vielmehr verwandelten die Gastgeber ihren Strafwurf sicher.

Nach Abpfiff ärgerte man sich über die zwei verlorenen Punkte. Trainer Schwandt hingegen lobte die sehr gute Torhüterleistung von Yezhov, denn nur durch seine Paraden war der Spielstand knapp. Eher monierte er die fehlende Chancenverwertung, die in den folgenden Spielen unbedingt besser werden muss. "Wenn wir alle 100%igen Chancen sicher verwandelt hätten und die technischen Fehler minimieren, dann wäre ein Sieg möglich gewesen. Schade...."

 


Zu Gast beim Tabellenführer

LL Nord-Ost: HSV Bernauer Bären II - 1. SV Eberswalde II 35:28 (20:14)

 

Zum Spitzenspiel in der LL Nord-Ost war unsere Zweite zu Gast beim Tabellenführer, den Bernauer Bären II. 

Die Anfangsphase gestaltete sich ausgeglichen, ehe sich die Bernauer auf 4 Tore absetzen konnten. Dies veranlasste den Eberswalder Trainer eine Auszeit zu nehmen, um die Spieler wieder neu einzustellen. Er sprach hierbei die Fehler an. "Wir stehen in der Abwehr viel zu offen und im Angriff wird nach 10 Sekunden unmotiviert auf das gegnerische Tor geworfen. Konzentriert Euch bei Euren 100 %igen Torchancen!"

 

Leider verbesserte sich das Waldstädter Spiel nur ansatzweise. Man kämpfte sich an Bernau wieder heran und erzielte in der 20. Minute den Ausgleich. Bis zur 25. Minute blieb es ein Spiel auf Augenhöhe. Was dann jedoch geschah, war für den Eberswalder Trainer unbegreiflich. Man verfiel wieder in den alten Trott. Von einem 15:14 enteilte Bernau auf ein 25:14! Hierbei konnten die Waldstädter in 15 Minuten nicht ein Tor erzielen.  Erst in der 40. Minute musste der Bernauer Torhüter hinter sich greifen, die Waldstädter hatten es nun endlich geschafft das Spielgerät erfolgreich im Netz unterzubringen. 

 

Dazwischen war Halbzeitpause, in dem man erneut die Fehler ansprach, die auch schon in der Auszeit Thema gewesen sind. Nach Wiederanpfiff verschliefen die Gäste die ersten 10 Minuten. In der 38. Minute musste Trainer Schwandt erneut eingreifen und eine Auszeit nehmen. Er appellierte an seine Spieler zu kämpfen und sich nicht abschlachten zu lassen. Dies kam bei seinen Spielern an, jedoch konnte man verständlicherweise "nur" noch Ergebniskorrektur betreiben. 

In der 55. Minute lag man infolgedessen nur noch mit 5 Toren hinten. Für einen Ausgleich oder gar Sieg reichte dies jedoch nicht mehr.

Symbolisch für das gesamte Waldstädter Spiel war das letzte Tor der Bären: anstatt bis zum Schluss die Restzeit runter zu spielen, wurde 10 Sekunden vor dem Schlusspfiff von den Eberswaldern auf das Tor geworfen, ohne klare Torchance. Bernau bedankte sich und konnte durch einen Konter noch einmal einnetzen. Am Ende stand ein völlig verdienter Sieg der Bernauer Bären II auf der Anzeigetafel. 

 

Trainer Schwandt war über das Auftreten seines Teams sehr enttäuscht: "15 Minuten ohne Tor habe ich auch noch nicht erlebt. Man spricht in der Auszeit davon nicht gleich nach 10 Sekunden auf das Tor zu werfen und was passiert nach der Auszeit? Genau, ein solcher Torwurf! Dies zog sich durch das gesamte Spiel, es wird einfach nicht das umgesetzt, was angesprochen wird. Symbolisch war auch das letzte Tor der Bernauer. Für mich unbegreiflich."

 

Nun ist eine Woche Pause, ehe es am 30.11.2024 zum Tabellenvierten, dem MTV Wünsdorf II geht. 


Tabellenplatz weiter gefestigt

LL Nord-Ost: 1.SV Eberswalde II - HSV Müncheberg/Buckow 27:21 (15:10)

 

Zum Spitzenspiel in der LL Nord-Ost war der HSV Müncheberg/Buckow zu Gast in der Westendhalle. Beide Mannschaften lagen in der Tabelle dicht beieinander mit jeweils einen verlorenen Spiel. Demzufolge war von vornherein von einem spannenden Spiel auszugehen.

Die ersten 18 Minuten verliefen ausgeglichen. Waren die Eberswalder mit zwei Toren vorn, konnten die Gäste dies schnell wieder ausgleichen. Zuviel für die Trainerbank des Gastgebers, eine Auszeit mußte her.

Diese kurze Unterbrechung wurde genutzt, um der Mannschaft ihre Fehler bewußt zu machen. Gerade der Angriff aber auch die Abwehrleistungen der Waldstädter waren ausbaufähig und mußten unbedingt verbessert werden. Diese Ansage sollte Früchte tragen.

In den restlichen Spielminuten der ersten Halbzeit stabilisierte sich die Eberswalder Abwehr und man ließ nur noch zwei Gegentore zu. Auch die Angriffe verliefen flüssiger und man konnte nunmehr erfolgreicher abschließen. Infolgedessen ging man mit fünf Toren Unterschied in die Kabine.

 

Nach der Halbzeitpause kamen die Gastgeber gut in die Partie und man baute kontinuierlich den Vorsprung aus. In der 42. Minute führte man mit 10 Toren. Leider ließ dann jedoch die Konzentration der Eberswalder nach, wobei aber auch fleißig durchgewechselt wurde. Müncheberg nutzte dies nur bedingt und konnte ihrerseits Kosmetikkorrektur betreiben. Am Ende war ein Sieg der "Schwandt-Männer" nicht mehr zu nehmen und man trennte sich verdient mit 27:21 vom Gegner.

 

Am nächsten Wochenende geht es für die Zweite zum Spitzenspiel nach Bernau. Die zweite Vertretung des HSV Bernauer Bären ist derzeit Tabellenführer in der Landesliga und es wird für unsere Männer ein hartes Stück Arbeit hier die Punkte mit nach Hause zu bringen.

 

Es spielten: Markiv, P. - Köstler (2), Kegel (5), Jonas (2), Bochmann, Seemann, Köhler, Markiv, R. (8), Ruppert (1), Simmen (4), Reichert (4), Stenzel (1)


Abwehr top, Angriff naja

LL Nord-Ost: OSG Fredersdorf-Vogelsdorf - 1. SV Eberswalde II 24:31 (12:17)

 

Zum ungeliebten Sonntags-Auswärtsspiel ging es für unsere Männer der Zweiten zur OSG Fredersdorf-Vogelsdorf. Schon von Beginn an war klar, welche Mannschaft hier die Favoritenrolle inne hatte und so spielten auch die Waldstädter.

 

Aus einer starken Abwehrleistung heraus wurde schnell in den Angriffsmodus umgeschaltet und so konnte man zu gut herausgespielten Würfen kommen. Leider wurden jedoch 100 %ige Torchancen vergeben. Somit blieb Fredersdorf dran und die Waldstädter konnten sich nicht entscheidend absetzen. Führte man in der 13. Minute mit 5 Toren, so konnte innerhalb von nur 4 Minuten sich die Gastgeber wieder herankämpfen und auf eine Zwei-Tore- Abstand verkürzen. Aber die Schwandtmänner ließen weitere Möglichkeiten nicht zu, so dass man beim Stande von 17:12 für die Eberswalder die Seiten wechselte.

Trainer Schwandt hatte in der Halbzeit einiges mitzuteilen. "Wir spielen unseren Mitspieler herrlich frei und scheitern dann im Abschluss." Dies sollte in den folgenden dreizig Minuten unbedingt besser werden.

 

Nach der Halbzeit setzten sich die Gäste weiter ab. Leider ließen sich die Fredersdorfer aber nicht entscheidend  abschütteln und kämpften sich in der 44. Minute wieder auf drei Tore heran (19:22). Hierdurch kam Spannung auf. Aber die Waldstädter konzentrierten sich wieder und ließ den Gastgeber keine Chance mehr. Folgerichtig hatte man somit in der 56. Minute einen neun Tore Abstand herausgeworfen. In der noch folgenden Zeit ließ man noch etwas Ergebniskorrektur zu und gewann vollkommen verdient mit 31:24.

 

Trainer Schwandt war insgesamt mit dem Ergebnis zufrieden, jedoch nicht mit der mangelnden Chancenverwertung in der 1. Halbzeit. "Man hätte schon da den Sack zumachen können. Eine Führung von 10 Toren wären bei einem konzentrierten Abschluss möglich gewesen", resümierte er.

Nun sind Herbstferien, so dass auch unsere Zweite 14 Tage spielfrei haben. Am 09.11.2024 wird dann der HSV Müncheberg/Buckow zu Gast in der Westendhalle sein.

 

Es spielten: Hübner, Markiv, P. - Köstler (2), Jonas (3), Czisch, B. (3), Seemann, Markiv, R. (7), Stenzel (1), Simmen (7), Reichert (4), Czisch, M. (1), Köhler (3)

 


Platz 2 im Blick

LL Nord-Ost: 1. SV Eberswalde - HSV Frankfurt (Oder) 39:34 (19:13)

 

Zum fälligen Punktspiel war der HSV Frankfurt (Oder) zu Gast in der Westendhalle. Vor dem Spieltag waren die Sorgen des Trainers groß, denn bis Freitag konnte er nur auf 9 Spieler zurückgreifen. Allerdings meldeten sich spontan drei weitere Spieler, so dass nun 12 Eberswalder auf der Bank Platz nehmen konnten.

Die ersten zwanzig Minuten des Matches verliefen relativ ausgeglichen, in der 9. Minute konnten die Gäste erst- und auch letztmalig mit einem Tor in Führung gehen. Dann jedoch setzten sich die Waldstädter peu à peu ab.

Die Deckung der Gastgeber stand sicher und auch der, von seinen Mitspielern gesuchte Frankfurter Kreisspieler wurde erfolgreich an seinen Torwürfen gehindert. Über schnelle Gegentore kamen die Eberswalder zu diversen Torerfolgen, so dass man sich bis zur Pause mit 6 Toren absetzen konnte.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit hatten die Hausherren. In der 36. Minute erzielte man eine 10 Tore Führung, was bis zur 46. Minute Bestand haben sollte.

Dann jedoch kam der Schlendrian in das Spiel der Waldstädter, was die Frankfurter sehr gern annahmen und sich wieder herankämpften. Innerhalb von 7 Minuten war die komfortable 10 Tore Führung auf "nur" noch 5 Tore geschmolzen (55. Min.). Aber mehr ließen die Eberswalder nicht zu.

Am Ende trennte man sich beim Spielstand von 39:34.

Nun geht es am nächsten Sonntag zum Tabellensiebten OSG Fredersdorf/Vogelsdorf. Da möchte man den zweiten Tabellenplatz unbedingt verteidigen.

 

Es spielten: Markiv, P. - Köstler (3), Thomas (3), Jonas (3), Bochmann (1), Czisch, B. (6), Markiv, R. (10), Kegel (2), Simmen (4), Reichert (3), Czisch, M., Köhler (4)

 


In der 42. Minute...

LL Nord-Ost: SG Uckermark - 1. SV Eberswalde 31:29 (17:16)

 

Zum fälligen Auswärtsspiel fuhr unsere Zweite in der letzten Woche zur SG Uckermark. Im Gegensatz zu den Vorwochen war diesmal die Wechselbank gut gefüllt.

Die erste Halbzeit war durch ein schnelles Spiel beider Teams geprägt. Bis zur 8. Minute waren die Waldstädter immer in Führung gegangen, was die Uckermarker aufholen mußten, dann wechselte es sich. Die Gastgeber gingen in Führung und die Waldstädter glichen aus. In der 17. Minute hingegen, gingen die Eberswalder wieder in Führung, aber die Uckermarker ließen sich nicht abhängen und konnten mit Halbzeitpfiff mit einem Tor in Führung gehen.

In der 37. Minute waren die Gäste mit drei Toren in Folge vorn. Die Abwehr der Waldstädter stand sicher und die Torhüter konnten sich mit einigen Paraden auszeichnen.

Dann jedoch kam die 42. Minute. Für alle Beteiligten unerklärlich, aber nun kam ein Bruch ins Eberswalder Spiel. Im Angriff wurden Fehlabspiele en mass produziert und auch die Torhüter bekamen keine Hand mehr an den Ball. So kamen die Gastgeber immer weiter heran und gingen selbst in der 49. Minute in Führung. Bei den Gästespielern gingen die Kräfte aus und sie konnten den Abstand auf die Uckermarker nicht mehr einholen. Infolgedessen verlor man das Spiel mit 29:31. Nun gilt es schnell diese Niederlage abzuhaken.

Nach einer Woche Pause vom Ligaalltag ist der HSV Frankfurt (Oder) zu Gast in der Westendhalle. Die Frankfurter stehen derzeit in der Tabelle auf Platz 2 mit 5:1 Punkten. Eberswalde folgt auf Platz 3. Demzufolge ist von einem spannenden Spiel auszugehen.

 


Auch auswärts erfolgreich

LL Nord-Ost: SV Blau-weiß Dahlewitz II - 1. SV Eberswalde II 36:39 (16:18)

 

Am letzten Wochenende mußte unsere Zweite zu ihrem ersten Auswärtsspiel nach Dahlewitz. Leider war der Kader unserer Mannschaft aufgrund vieler Absagen ausgedünnt, so dass Trainer Schwandt nur auf 9 Spieler zurückgreifen konnte.

Der Beginn der Partie war durch Unkonzentriertheiten im Angriff und durch fehlende Abstimmung in der Abwehr der Waldstädter geprägt. Die Gastgeber nutzten dies konsequent aus und gingen hierdurch in Führung, welche sie Step by Step ausbauten. Folgerichtig stand es in der 16. Minute 14:8 für Dahlewitz. Demzufolge baute der Trainer die Abwehr um, was sich als erfolgreich erwies. Eberswalde holte nun auf und erzielte in der 27. Minute den Ausgleich. Im Gegenzug konnte der Gegner dem nur wenig entgegensetzen, so dass ihnen ab der 18. Minute ganze zwei Tore gelangen. in der letzten Minute vor dem Halbzeitpfiff konnten die Waldstädter weitere zwei Tore werfen, so dass man mit einer knappen Führung in die Pause ging.

In der Halbzeit mußte nicht viel gesagt werden. "Weiterhin schnell nach vorn spielen und in der Deckung nicht nachlassen", war die Marschrichtung für die zweite Hälfte des Spieles.

Die folgenden 30 Minuten waren spannend. Die Eberswalder legten vor, die Gastgeber blieben dran. Allerdings konnten sie den Ausgleich nicht herstellen. Mit Ablauf der Zeit jedoch ließ die Kondition der Gäste nach, spielte man nur mit einem kleinen Kader. Demzufolge konnten die Dahlewitzer in der 58. Minute wieder herankommen, doch Eberswalde hielt dem entgegen. Völlig verdient stand dann nach 60 Minuten ein Erfolg der Reserve auf der Anzeigetafel.

Mit zwei Punkten im Gepäck ging es danach Richtung Heimat.

 

Es spielten: Markiv, Peter - Köhler (14), Jonas (3), Bochmann, Markiv, Roman (6), Köstler (3), Simmen (7), Thomas (2), Reichert (4)

 


Auftakt in die Saison erfolgreich

LL Nord-Ost: 1. SV Eberswalde II - HSV Wildau 1950 II 36:22 (22:9)

 

Mit einem neuen Trainergespann an der Seite startete unsere Zweite in die neue Saison. Unsere Zweite hat hierbei Zuwachs bekommen, denn nicht nur auf der Trainerbank gab es einen Wechsel, sondern auch einige Spieler, die im letzten Jahr in der A-Jugend erfolgreich waren, sollten nun in der zweiten Männermannschaft ihr Können unter Beweis stellen. Und dies taten sie erfolgreich.

 

Gast in der heimischen westendhalle waren diesemal die Männer der zweiten Mannschaft des HSV Wildau. Da die Männer der Zweiten vorher noch nie in dieser Konstellation zusammen gespielt haben, wurde es sehr spannend, wie sich dieses neue Team zusammenfinden würde.

Das erste Tor der jungen Saison erzielte Czisch, Benno. Allerdings mußten die Eberswalder schon in der zweiten Minute nur zu viert spielen, was die Gäste zum Ausgleich nutzten. Aber auch die doppelte Unterzahl beeindruckten die Waldstädter nicht und Reichert traf zum erneuten Führungstreffer. Nach Rückkehr der beiden Spieler bauten die Gastgeber ihre Führung weiter aus. Basierend auf eine sehr gute Deckungsarbeit und der anschließenden schnellen Angriffe zog man nunmehr Tor um Tor davon. Dem konnte der Gegner nur wenig entgegensetzen, so dass man mit einer 15 Tore Führung in die Pause gehen konnte.

Es gab für Trainer Schwandt nicht viel zu besprechen in der Halbzeitpause, denn er war mit dem Auftreten seiner Mannschaft sehr zufrieden.

Zur zweiten Halbzeit wurde kräftig durchgewechselt. Damit nahm die Konzentration der Eberswalder zwar ein wenig ab, jedoch konnte Wildau nur noch Kosmetikkorrektur betreiben. Auf Seiten der Waldstädter konnte sich fast jeder in die Torschützenliste eintragen und mit Reichert und Simmen waren zwei A-Jugendspieler die erfolgreichsten Werfer des Teams.

 

Nächste Woche geht es zum ungeliebten Sonntagsspiel nach Dahlewitz. Die Gastgeber des kommenden Auswärtsspiel haben selbst bei der SG Uckermark mit 28:43 verloren, jedoch bleibt es spannend, wie sie sich nun zu Hause präsentieren werden.

Es spielten: Markiv, P. - Simmen (8), Jonas (1), Seemann (3), Czich, B. (4), Markiv, R. (4), Kegel (4), Reichert (8), Jarzabek (2), Thiede, Köstler (2)

 


Saison 2023/2024

Mein Adventskalender

LL Nord-Ost: Neuenhagener HC - 1. SV Eberswalde II 39:39 (20:14)

Quelle: André Kegel

 

Türchen 1: Dummer Spruch um den Kalender interessant zu machen…
Advent, Advent ein Lichtlein brennt. Eines vorweg, Nils Lichtlein geht es wahrscheinlich bestens und er hat mit dem folgenden Bericht auch nichts zu tun. Stattdessen wird in den kommenden 24 Türchen ein Spielbericht der zweiten Männer folgen.
Türchen 2: Worum geht’s?
Am 16.12.2023 ging es für ein paar „Jungs“ der Zweiten zum letzten Auswärtsspiel des Jahres 2023 nach Neuenhagen zum amtierenden Tabellenführer.
Türchen 3: Das Alter
Mit einem Durchschnittsalter von 31,6 Jahren brachen die Waldstädter – zumindest theoretisch – mit einem ungewohnt erfahrenen Spieleraufgebot in die Ferne auf. Bei genauerem Betrachten des Spielprotokollbogens wurde dann allerdings schnell klar, dass dieses hohe Durchschnittsalter vor allem auf die Veteranen im Team zurückzuführen war.
Türchen 4: Wer ist mit dabei, wer nicht?
Sei es wie es war und wurde es, wie es dann doch nicht kam, kurzum die Eberswalder Jungs waren nur zu Neunt, darunter zwei nominelle Torhüter. Zu allem Überfluss fehlte auch noch Chefcoach Müller. Die Ausgangsbedingungen waren also mal wieder suboptimal.
Türchen 5: Die Erwärmungsaufgabe
Bereits vor der Erwärmung versammelten sich die Eberswalder in der Kabine und bekamen von Interimscoach Kegel eine Denkaufgabe für die Erwärmung. Jeder Spieler sollte sich während der Erwärmung überlegen, wie er auf dem Feld auch den letzten Fan in der Halle davon überzeugen wollte, dass er das Spiel um jeden Preis gewinnen wollte.
Türchen 6, Nikolaus: Überraschung?
Die Spieler des 1. SV lösten die Erwärmungsaufgabe hervorragend. Leicht waren die Ziele für das heutige Spiel zusammengetragen. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, ging es bei den Veteranen eher ums Durchhalten. Die jüngeren Spieler gaben konkretere Ziele, wie robuste Abwehr- und glaubwürdige Angriffsaktionen als Ziele an. So weit so gut. Alle hatten sich etwas vorgenommen.
Türchen 7: Der Matchplan
Die Eberswalder wollten das Spiel mit einer etwas unüblichen Abwehrvariante beginnen. Auf der rechten Abwehrseite sollte die Abwehr auf 8m – 9m agieren. Wohingegen die linke Abwehrseite eher defensiv bleiben sollte. Im Angriff wollte man mit permanentem Druck auf die Deckung zu einfachen Toren aus dem Nahwurfbereich kommen.
Türchen 8: Das erste Törchen
… netzt Paul Köhler vom 7m Punkt nach einer Minute 23 ein. 0:1
Türchen 9: Die Anfangsphase
Die ersten 5 Minuten des Spiels gestalteten sich recht ausgeglichen. Nach sechs Minuten stand es 3:3.
Türchen 10: Die stärkste Phase der ersten Hälfte
Der Matchplan ging zunächst hervorragend auf. Die Gastgeber rieben sich mehr und mehr an der Eberswalder Deckung auf. Vorne spielten sich die Waldstädter in sehenswerten Kombinationen zu einfachen Toren. So stand es nach acht Minuten 3:5 für die Gäste und schließlich nach zehn Minuten 5:7 für die Jungs der Zweiten.
Türchen 11: Die Schiedsrichter
Nach zehn gespielten Minuten wollten die Herren Schiedsrichter nun auch beginnen ihren Anteil am Spielgeschehen zu leisten. Neuenhagen eröffnete die Flut aus Zweiminutenstrafen.
Türchen 12: Der Einbruch
In der elften Spielminute traf es nun auch die Eberswalder. Benno Czisch Digger musste für zwei Minuten vom Feld. Die Strafe gegen Benno kam zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt. Kurz zuvor ergatterten sich die Neunhagener einen unglücklichen Abpraller, direkt in der Spielfeldmitte. Dieser führte dann zum 6:7 Anschlusstreffer.Im Angriff ebbte die Power der Anfangsphase zudem zunehmend ab. Ein ums andere Mal wirkten die Bemühungen der Eberswalder halbherzig und kraftlos. Nach einem Notwurf ging der Ball verloren. Beim Versuch den Gegenstoß zu unterbinden, zupfte Benno am Trikot und sah folgerichtig die Zeitstrafe. In der Folge verloren die Eberswalder dann den Spielfaden.
Türchen 13: Bestimmt sind es die Schiedsrichter
In der Mitte der ersten Hälfte entglitt der bis dato bärenstarken Zweiten das Spiel. Doch statt sich auf die eigene Stärke der Anfangsphase zu besinnen, ließen sich die Jungs auf ein emotionales Wellenbad mit den Schiedsrichtern ein. Ab der 18 Minute schwappt die „Schiriwelle“ dann komplett über. Der Bezug zum Spiel war verloren, stattdessen wurde nun jeder Pfiff auf der Goldwaage austariert. Dabei waren es nicht die Schiedsrichter, die den Ball im Angriff vertändelten. Es waren auch nicht die Schiedsrichter, denen nun die Konsequenz in der Abwehr fehlte. Die Eberswalder versuchten ihre nun zahlreichen Unzulänglichkeiten in die
Verantwortung der Schiedsrichter zu schieben. So bewarb sich ein Eberswalder nach dem anderen für eine Hinausstellung. Benno Czisch Digger geht in der 18 Minute, Max Winkler in der 19.. Und dann auch noch Peter Markiv in der 21. Minute. In der Zwischenzeit haben die Neuenhagener das Spiel gedreht. 12:10 nach 19 Minuten, 14:12 nach 22 Minuten.
Türchen 14: Der absolute Tiefpunkt
So ganz schwappte das Momentum vorerst dann aber noch nicht zu den Neuenhagenern über. Denn auch die Gastgeber wurden mit diversen Hinausstellungen belegt. In der 25. Minute stand es 16:14. Doch dann kam die 27. Spielminute. Nach einem hitzigen Kampf um den Ball kassiert Max Winkler seine zweite Zweiminutenstrafe… und dann gleich noch die dritte wegen Meckerns hinterher. Die daraus resultierende Rote Karte riss die Mannschaft in der Schlussphase der
ersten Hälfte in eine Art Schockstarre. Daraus konnte sich das Team bis zur Pause nicht mehr erholen. Halbzeitstand 20:14 für die Hausherren. :-(
Türchen 15: Halbzeit
Überschattet von den Ereignissen der Schlussphase der ersten Hälfte gingen die Eberswalder Jungs mit hängenden Köpfen in die Kabine. Alle wussten, der nun folgende Einlauf war unausweichlich. Den gab es dann auch. Allerdings blieb noch genug Zeit, das Geschehene konstruktiv zu analysieren um sich gute Vorsätze für den zweiten Durchgang zu fassen. „Mit dem Rücken an der Wand, der Feind in der Überzahl und keine Aussicht auf Erfolg? Was kann es Schöneres geben als die bevorstehenden 30 Minuten?“ Würde dieser Satz das Eberswalder Feuer wieder entzünden können?
Türchen 16: Einer geht noch
Zunächst erhöhte Achill Walther in der 31. Minute auf 21:14.
Türchen 17: Die zweite Hälfte nimmt Fahrt auf.
Analog zum Auftakt der ersten Hälfte, begann auch die zweite Hälfte zunächst wieder ausgeglichen. Bis zur 35. Minute verwalteten die Gastgeber die 7-Tore-Führung zum Stand von 25:18. Während die Eberswalder sich jedes Tor mühsam erspielten, war es bei den Hausherren vor allem der Gegenstoß, der in dieser Phase gut funktionierte.
Türchen 18: Ein Funken Hoffnung
Der Vorsprung schrumpfte. Zwei schnelle Tore von Benno Czisch Digger und ein Treffer von Oldstar Ricardo Thomas ließen die Eberswalder bereits in der 37. Minute wieder auf vier Tore herankommen. Zwischenstand: 25:21.
Türchen 19: Zwischenspiel
Bis zur 43. Minute blieb es beim Vier – Tore – Unterschied. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Das Spiel hatte sich mittlerweile zu einem würdigen Hinrundenfinale der Landesliga Nord-Ost entwickelt.
Türchen 20: Die Spannung steigt
Das Tempo im Spiel blieb hoch. Doch gelang es nun den Eberswaldern zunehmend eine Kohle nach der anderen in den Kesselofen zu schmeißen. Das Gegenstoßspiel der Zweiten funktionierte, trotz der fortschreitenden Spielzeit, immer besser. So gelang es Igor Yeszhov beim Stand von 30:28 in der 46. Minute erstmals wieder den Rückstand der Waldstädter auf nur zwei Tore zu minimieren.
Türchen 21: Für Getränke ist gesorgt
Nur 90 Sekunden und 4!!! Tore später erzielt Klaus Kowalski mit dem 32:30 das ehrwürdige Biertörchen. Das Tempo, dass das Spiel mittlerweile aufgenommen hatte, war immens.
Türchen 22: Crunchtime
Mit Volldampf in die Schlussphase. Spätestens ab dem 32:31 durch Igor Yezhov in der 49. Spielminute war nun auch jedem in der Halle klar, dass die Eberswalder den Schock der ersten Hälfte längst überwunden hatten. Auch der Neuenhagener Trainer erkannte die Gefahr und nahm postwendend die Auszeit. Doch der Vormarsch der Eberswalder ließ sich nicht mehr aufhalten. Mit offenem Visier gingen die Jungs der Zweiten in die Schlussphase. Nur der Ausgleich wollte noch nicht gelingen.
Türchen 23: Sie nannten ihn Ricardo den Grauen
Das Spiel war gekippt, der Neuenhagener Vorsprung auf ein Törchen geschrumpft. Es blieben jedoch nur noch acht Minuten um die Führung zurück zu erobern. Getragen vom heimischen Publikum, stemmten sich die Gastgeber aber nach wie vor mit aller Macht gegen die drohende Niederlage. Neuenhagen netzte quasi jeden Angriff ein und hielt die Eberswalder auf Abstand. Doch auch Ricardo Thomas schlenzte in den letzten Minuten jeden Ball von der linken Außenposition am gegnerischen Keeper vorbei. Gleich 5 mal trägt er sich in den letzten Minuten ins Spielprotokoll ein:

  • 52. Minute Tor R.T. 33:32
  • 56. Minute Tor R.T. 35:34
  • 57. Minute Tor R.T. 36:35
  • 58. Minute Tor R.T. 37:36
  • 59:25 Tor R.T 39:38

Türchen 24: Die Bescherung
Nur noch 35 Sekunden waren zu spielen. Neuenhagen war in Ballbesitz und führte nach wie vor mit einem Tor. Da war es also wieder. Den Rücken an der Wand, alle Trümpfe beim Gegner und äußerst geringe Aussichten auf Erfolg. Jetzt musste die Deckung stehen, denn alle wussten, bugsieren die Hausherren den Ball nun hinter die Linie, wäre das Spiel vorbei.
Mittlerweile waren 59:39 gespielt. Neuenhagen nahm Zeit von der Uhr. Dann setzten die Gastgeber zum letzten Schlag an, zogen mit voller Kraft in die Deckung und…. Stürmerfoul 59:49 gespielt. Verzweifelt verzögerte der Neuenhagener Spieler die Ausführung des Eberswalder Gegenstoßes und sah zu Recht die Rote Karte. Das war wohl Nicksch. Regelkonform ging diese Entscheidung dann mit einem 7m Strafwurf für die Eberswalder einher. Natürlich! behielt Paulchen die Nerven und netzte zum 39:39 ein. Sofort akzeptierte auch der Neuenhagener Keeper die Punkteteilung und feuerte den Ball anstatt zum Mittelkreis schnell noch in die Eberswalde Hälfte. So liefen die letzten Sekunden unter tosendem Jubel des Moralmonsters: 1.SV Eberswalde II in den dritten Advent…

 

Der erste Weihnachtsfeiertag Resümee
Unter dem Strich fühlte sich der gewonnene Punkt in Neuenhagen viel mehr wie ein Sieg als wie eine Niederlage an. Der unermüdliche Kampf und die mannschaftliche Geschlossenheit der zweiten Hälfte ließen über die peinliche Vorstellung am Ende der ersten Hälfte hinwegblicken. So gehen die Jungs der Zweiten mit einem verdienten, wenn auch hart erarbeiteten Punkt in die Winterpause.


Der zweite Weihnachtsfeiertag Neue Abenteuer warten schon
Mal wieder hat die Zweite gezeigt, dass sie es mit jedem Gegner der Landesliga Nord Ost aufnehmen kann. In der Rückrunde gilt es nun Konstanz zu finden und in jedem Spiel gute Leistungen zu zeigen. Denn neue Abenteuer warten in 2024. Gewiss werden die Jungs aus Neuenhagen sich ebenfalls bestens auf das Rückspiel bereits am 20.01.2024 (!!!) vorbereiten.


Handball in Eberswalde

1. SV Eberswalde e.V.

Heegermühler Str. 63

16225 Eberswalde

Mobil: (0170) 557 4311

 

E-Mail: info[at]handball-eberswalde.de