Saison 2025/2026

Auswärtssieg in Ahrensdorf! Eberswalde behält im Abstiegskampf die Nerven!

Oberliga: HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst - 1.SV Eberswalde 26:29 (13:17)

 

Was für ein Big Point im Kampf um den Verbleib in der Oberliga Brandenburg! Unsere 1. Männer haben bei der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst einen ganz wichtigen 29:26 (17:13)-Auswärtssieg gefeiert und damit genau zum richtigen Zeitpunkt ein starkes Zeichen im Abstiegskampf gesetzt. Gegen ein Team, das vor der Partie auf dem starken dritten Tabellenplatz stand, zeigte die Mannschaft eine geschlossene, reife und kämpferische Leistung, die über weite Strecken den Ausschlag gab. Besonders bemerkenswert: Die HSG war bis dato vor heimischer Kulisse ungeschlagen – unsere Männer fügten den Gastgebern die allererste Heimniederlage dieser Saison zu!

 

Disziplinierte Marschroute sichert Pausenführung

Von Beginn an war in der Sporthalle Ahrensdorf zu sehen, dass die taktische Vorbereitung auf den favorisierten Gegner im großen Stil wirksam umgesetzt wurde. Unsere 1. Männer fanden gut in die Begegnung, glichen frühe Rückstände schnell aus und arbeiteten sich Schritt für Schritt in die Partie hinein.

 

Schon in der ersten Halbzeit zeigte das Team, dass es sich von einzelnen Gegenstößen oder kurzen Schwächephasen nicht aus dem Konzept bringen lässt. Mit viel Disziplin, Konzentration und klaren Lösungen im Angriff wurde Tor um Tor erarbeitet. Leon (insgesamt 6 Tore) und Max (5 Tore) setzten immer wieder wichtige Akzente aus dem Feld. Zudem erwies sich Moritz an der Siebenmeterlinie als absolute Bank: Er verwandelte im gesamten Spielverlauf alle seine 9 Strafwürfe eiskalt. Dank dieser konzentrierten Leistung spielten sich die Eberswalder bis zur Halbzeit eine verdiente 17:13-Führung heraus.

 

Nerven aus Stahl in der Ahrensdorfer Hölle

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Mannschaft von Trainer Marcin stabil und ließ sich die Führung zu keinem Zeitpunkt mehr nehmen. Ahrensdorf kam zwar, angetrieben vom heimischen Publikum, mehrfach näher heran, doch unsere 1. Männer antworteten immer wieder zur richtigen Zeit, behielten die Kontrolle und brachten den Vorsprung mit großem Einsatz über die Ziellinie.

 

Selbst als es in der Schlussphase hitzig wurde und sich Mateusz (5 Tore) in der 57. Minute zeitgleich mit Ahrensdorfs Daniel Böhm eine Zeitstrafe einhandelte, ließ sich die Mannschaft nicht beirren. Genau diese Ruhe in entscheidenden Momenten und die starke Teamleistung waren am Ende der Schlüssel zum Erfolg. Am Ende stand ein vielumjubelter 29:26-Erfolg auf der Anzeigetafel, den die mitgereisten Eberswalder Fans lautstark feierten.

 

Platz 8 erreicht – Showdown am letzten Spieltag!

Mit diesem sensationellen Auswärtssieg haben sich unsere 1. Männer nicht nur zwei ganz wichtige Punkte gesichert, sondern auch bewiesen, dass sie im Saisonendspurt bereit sind, den Kampf anzunehmen und gemeinsam für das Ziel Klassenerhalt einzustehen.

Durch den doppelten Punktgewinn klettert der 1. SV Eberswalde in der Tabelle auf Platz 8. Rechnerisch durch ist der Klassenerhalt allerdings noch nicht, denn der untere Bereich der Tabelle ist demzufolge extrem eng. Das bedeutet: Alles läuft auf ein Herzschlagfinale am letzten Spieltag hinaus!

 

Das kommende Heimspiel gegen den MTV Wünsdorf wird zum absoluten Endspiel. Die beste Ausgangslage haben wir uns selbst erarbeitet: Unsere Männer können aus eigener Kraft alles klar machen! Ein Sieg, und der Klassenerhalt ist perfekt. Die Konkurrenz im Tabellenkeller steht derweil vor echten Mammutaufgaben:

 

Der direkte Abstiegskonkurrent Brandenburg-West muss gegen den Vizemeister Teltow antreten.

 

Der Lausitzer HC spielt im direkten Duell zweier Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt gegen den SV Bad Freienwalde.

 

Der OHC II muss sich gegen die HSV Bernauer Bären beweisen.

 

Es ist alles angerichtet für ein spannendes Finale. Unsere Mannschaft hat gezeigt, wozu sie fähig ist – jetzt gilt es, den Sack vor den eigenen Fans endgültig zuzumachen. Kommt alle in die Halle und peitscht unsere Erste zum Klassenerhalt!

 

Es spielten: Wamka, Schultz - Assmann (8/8), Thomas (6), Zantow (5), Kminikowski (5), Lasko (3), Reichert (2), Boldt, Czisch, B., Simmen, Markiv


Wichtiges Zeichen im Abstiegskampf: 1. Männer schlagen Oranienburger HC II deutlich

Oberliga: 1.SV Eberswalde - Oranienburger HC II 36:24 (20:11)

 

Am 09.05.2026 hat unsere 1. Männer vor heimischer Kulisse ein wichtiges Zeichen im Kampf um den Klassenerhalt gesetzt. Gegen den Oranienburger HC II gelang ein verdienter 36:24-Erfolg (Halbzeit 20:11), der nicht nur wegen des klaren Ergebnisses überzeugte, sondern auch wegen der Art und Weise, wie unser Team diese Partie angenommen hat. Von Beginn an war zu spüren, dass allen bewusst war, wie wichtig dieses Spiel im Hinblick auf den Verbleib in der Liga ist. Genau diesen Willen wollten wir auch unseren Fans zeigen.

 

Konzentrierter Start und souveräne Führung

Unsere Mannschaft startete konzentriert in die Partie und setzte durch Paul bereits in der zweiten Minute den ersten Akzent.

Zwar kam Oranienburg II immer wieder zu Treffern, doch wir blieben in der Anfangsphase tonangebend und konnten uns Schritt für Schritt absetzen. Dabei zeigte sich schnell, dass sich bei den Gästen an diesem Tag viele Fehler einschlichen. Unsaubere Pässe, technische Unzulänglichkeiten und ungenaue Abschlüsse nahmen Oranienburg immer wieder den Schwung und verhinderten, dass sie richtig ins Spiel fanden.

 

Defensive Stabilität und Spielfreude

Hinzu kam, dass wir uns erneut auf einen starken Rückhalt im Tor verlassen konnten, der in vielen Situationen stark zur Stelle war. Während Oranienburg II oft am eigenen Unglück oder an unserer Defensive scheiterte, blieben wir im Angriff zielstrebig. Besonders Mateusz, der mit insgesamt 12 Treffern überragte , und Rafal (7 Tore) fanden immer wieder die Lücke in der gegnerischen Abwehr.

 

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild ähnlich. Unser Team spielte weiter mit Tempo und Entschlossenheit. Trotz kleinerer Unterbrechungen und Zeitstrafenließen wir uns nicht beirren. Auch die siebenmeterstarken Schützen wie Paul (3 von 4 verwandelt) sorgten dafür, dass der Vorsprung konsequent ausgebaut wurde.

 

Signal für den Endspurt

Am Ende steht ein auch in der Höhe verdienter 36:24-Heimsieg, auf den unsere 1. Männer stolz sein kann. Vor allem aber war dieser Auftritt ein wichtiges Signal: Wir sind bereit, für unser Ziel zu kämpfen. Genau diese Einstellung wollen wir in die letzten zwei Spiele mitnehmen, denn mit so einem Auftritt hat unser Team gezeigt, dass der Klassenerhalt absolut machbar ist.

 

Besonderer Einsatz des Kampfgerichts

Ein besonderer Dank gilt abschließend dem Kampfgericht um unsere jungen Zeitnehmer. Trotz eines Ausfalls der elektronischen Anzeige behielten sie die Ruhe und taten alles dafür, dass das Spiel reibungslos weiterlaufen konnte. Leider wurde im Zuge der technischen Probleme ein sicher geglaubtes Tor von Benno nach einem Tempogegenstoß ein „Opfer“ des Ausfalls und fand keinen Weg in das offizielle Protokoll.


Herzschlagfinale im Westend: Eberswalde ringt Bad Freienwalde im Kellerduell nieder

Oberliga: 1.SV Eberswalde - SV Jahn Bad Freienwalde 33:32 (13:15)

 

Was für ein Krimi im Sportzentrum Westend! In einer hochdramatischen Partie der Oberliga Brandenburg setzten wir uns am Samstagnachmittag hauchdünn mit 33:32 (13:15) gegen den SV Jahn Bad Freienwalde durch. Den entscheidenden Treffer markierte Mateusz lediglich drei Sekunden vor dem Abpfiff.

 

Ein Sieg der Moral im Abstiegskampf

Es war das klassische „Vier-Punkte-Spiel“: In diesem Kellerduell gegen den direkten Konkurrenten aus Bad Freienwalde war ein Sieg fast schon Pflicht. Um die Chance auf den Klassenerhalt nicht vorzeitig zu verspielen und den Nichtabstieg weiterhin aus eigener Kraft möglich zu machen, mussten diese zwei Punkte unbedingt im Westend bleiben.

 

Schwierige erste Hälfte

Die Partie begann ausgeglichen, doch nach einer frühen Führung durch Max und Leon taten wir uns schwer, die Kontrolle zu behalten. Während Leon in der Anfangsphase fast nach Belieben traf, schlichen sich im Laufe der ersten Halbzeit Fehler ein. Die Gäste nutzten diese Schwächephase aus und zogen zwischenzeitlich auf 7:12 davon (19. Minute). Mit einem Zwei-Tore-Rückstand (13:15) ging es schließlich in die Kabinen.

 

Die Wende nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel zeigte unsere Mannschaft ein anderes Gesicht. Angetrieben von einem überragenden Leon, der insgesamt 10 Tore erzielte, kämpften wir uns Tor um Tor heran. In der 33. Minute war es Mateusz, der uns beim Stand von 17:16 erstmals wieder in Führung brachte.

Unsere Abwehr stand nun stabiler und bis zur 49. Minute schien die Messe beim Stand von 29:22 fast gelesen – wir führten mit sieben Toren.

 

Dramatik pur in der Schlussphase

Doch Bad Freienwalde startete eine furiose Aufholjagd. Tor um Tor schmolz unser Vorsprung, bis der Gast in der letzten Spielminute tatsächlich der Ausgleich zum 32:32 gelang. In den verbleibenden Sekunden behielten unsere Männer jedoch die Nerven: Mateusz übernahm die Verantwortung und netzte bei 59:57 zum viel umjubelten 33:32-Siegtreffer ein.

 

Mammutaufgabe im Restprogramm

Dieser Sieg war essenziell, denn das Restprogramm hat es in sich. Während die direkte Konkurrenz im Abstiegskampf noch teilweise gegeneinander spielt und sich gegenseitig die Punkte nimmt, warten auf uns in den verbleibenden vier Spielen echte Brocken:

 

HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf (derzeit Tabellenzweiter)

 

HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst (derzeit Tabellendritter)

 

MTV Wünsdorf 1910 (Tabellenvierter)

 

Oranienburger HC II (Siebter der Tabelle)

 

Der Erfolg gegen Freienwalde gibt uns den nötigen Rückenwind, um auch gegen die Top-Teams der Liga über uns hinauszuwachsen. Gemeinsam zum Klassenerhalt!

 

Es spielten: Wamka, Schultz - Boldt, Köhler, Reichert (4), Thomas (10), Lasko (4), Köstler, Assmann (2), Kminikowski (5), Simmen, Markiv (6), Zantow (2)


Tapferer Kampf gegen den Tabellenführer

Oberliga: MTV Altlandsberg - 1.SV Eberswalde 40:28 (17:15)

 

Unsere Erste mussten sich am vergangenen Wochenende beim Spitzenreiter MTV Altlandsberg mit 40:28 (17:15) geschlagen geben. Trotz einer taktisch klugen ersten Halbzeit und großem Kampfgeist reichte es am Ende nicht gegen die beste Abwehr der Liga.

 

Taktischer Erfolg in Durchgang eins

In der Erlengrund-Halle trat unsere Mannschaft als klarer Außenseiter gegen den Tabellenführer an. Doch wer ein einseitiges Spiel erwartet hatte, sah sich in der ersten Halbzeit getäuscht. Unsere Männer zeigten eine gute Leistung und profitierten dabei auch von der gegnerischen Taktik: Die anfängliche Abwehrformation von Altlandsberg kam unserem Spielsystem sehr entgegen.

 

In der Offensive agierte Eberswalde mutig und fand immer wieder die Lücken im MTV-Bollwerk. Besonders Leon, Rafal (6 Tore) und Moritz (6 Tore) nutzten die sich bietenden Räume konsequent aus und kämpften leidenschaftlich um jedes Tor. Dass es zur Pause „nur“ 17:15 für Altlandsberg stand, sorgte für spürbaren Unmut im Betreuerteam der Gastgeber, da unser Team dem Favoriten alles abverlangte. Ein besonderes Lob verdiente sich in dieser Phase auch unser starker Torhüter, der mit guten Paraden mehrfach Chancen der Altlandsberger vereitelte.

 

Gegnerische Umstellung bricht den Rhythmus

Nach dem Seitenwechsel bewies der Gastgeber jedoch seine Klasse und reagierte taktisch auf unsere gefährliche Offensive. Der MTV stellte die Deckung konsequent um, wodurch der Spielfluss unseres Teams empfindlich gestört wurde. Durch diese defensiven Anpassungen kam Eberswalde nicht mehr zu guten Wurfpositionen und musste sich jeden Abschluss mühsam erarbeiten.

Erschwerend kam die personelle Situation hinzu: Während der MTV Altlandsberg aus dem Vollen schöpfen konnte und eine vollbesetzte Bank mit 14 Feldspielern und 2 Torhütern (insgesamt 16 Spieler) aufbot, war unser Kader an diesem Tag stark dezimiert. Wir traten mit nur 9 Spielern an, davon zwei Torhüter. Mit zunehmender Spieldauer fehlte gegen die ständigen Wechsel des Gegners schlichtweg die Kraft, um das hohe Tempo und die Intensität weiter mitzugehen. Altlandsberg nutzte diese Phase für einen regelrechten Triumphzug und zog über 24:16 (36. Min.) bis auf 30:20 (44. Min.) davon. Gegen die nun stabilisierte Defensive der Altlandsberger – mit nur 385 Gegentoren in 14 Spielen die sicherste der Liga – fehlten uns am Ende die spielerischen und auch konditionellen Mittel, um den Rückstand noch einmal zu verkürzen. 

 

Alles auf Revanche: Das Derby im Abstiegskampf

Trotz der am Ende deutlichen Niederlage nimmt das Team viel Selbstvertrauen aus der starken ersten Halbzeit mit. Dieses wird auch dringend benötigt, denn am kommenden Samstag steht das wohl wichtigste Spiel der Rückrunde an.

In eigener Halle empfangen wir den SV Jahn Bad Freienwalde. Nach der bitteren Niederlage im Hinspiel brennt die Mannschaft auf Wiedergutmachung. Im harten Kampf um den Klassenerhalt zählt jeder Punkt – und im Derby gegen den Nachbarn geht es um weit mehr als das. Wir wollen die Punkte in Eberswalde behalten und uns für das Hinspiel revanchieren!

 

Es spielten:  Wamka, Schultz - Boldt (2), Köhler (2), Reichert (1), Thomas (8), Lasko (6), Assmann (6), Markiv (3)


Für den Gegner nichts zu holen

Oberliga: 1.SV Eberswalde - HSV Wildau 31:24 (16:12)

 

Am Samstagabend feierten wir im heimischen Sportzentrum Westend einen verdienten 31:24-Erfolg gegen den HSV Wildau 1950. In einer intensiven Oberliga-Partie legten wir bereits im ersten Durchgang den Grundstein für den Sieg und ließen uns auch durch eine hitzige Schlussphase nicht aus dem Konzept bringen.

 

Konzentrierter Auftritt von Beginn an

Wir erwischten einen Start nach Maß: Leon und Rafal brachten uns schnell mit 2:0 in Führung. Wildau hielt zwar dagegen, doch wir bewahrten die Ruhe. Besonders Mateusz zeigte sich in dieser Phase treffsicher und erzielte bis zur 22. Minute bereits fünf Tore.

Trotz zweier aufeinanderfolgender Zeitstrafen gegen Leon Thomas um die 15. Minute herum blieben wir stabil. Nach einer Auszeit beim Stand von 12:10 zogen wir das Tempo an und erarbeiteten uns bis zur Pause einen komfortablen 16:12-Vorsprung.

 

Überlegenheit in der zweiten Halbzeit

Auch nach dem Seitenwechsel blieben wir am Drücker. Rafal, der mit insgesamt 9 Treffern unser bester Torschütze des Abends war, sorgte immer wieder für wichtige Akzente. In der 40. Minute gab es jedoch einen Schreckmoment, als Mateusz die Disqualifikation sah.

Doch die Mannschaft fing diesen Ausfall kollektiv auf. Moritz (5 Tore) und Max (3 Tore) sprangen in die Bresche und hielten den Vorsprung stabil. In der 51. Minute führten wir bereits mit 26:20 und ließen keinen Zweifel mehr daran, wer das Feld als Sieger verlassen würde.

 

Ein großes Dankeschön an unsere Fans für die lautstarke Unterstützung! Mit dieser geschlossenen Teamleistung blicken wir zuversichtlich auf die nächsten Aufgaben in der Oberliga Brandenburg.

 

Es spielten: Wamka, Schultz - Boldt (2), Köhler (2), Reichert, Thomas (5), Lasko (9), Köstler, Assmann (5), Kminikowski (5), Simmen, Markiv, Zantow (3)


Bittere Niederlage in Cottbus: Eberswalde verliert den Faden

Oberliga: Lausitzer HC II - 1.SV Eberswalde 34:26 (16:13)

 

Am vergangenen Samstagnachmittag trat der 1. SV Eberswalde die Reise zum Oberliga-Auswärtsspiel gegen den Lausitzer HC Cottbus II an. Trotz einer kämpferischen Einstellung in der Anfangsphase mussten wir uns am Ende deutlich mit 26:34 (13:16) geschlagen geben.

 

Guter Start, gefolgt von Konzentrationsmängeln

Die Partie in der Lausitz-Arena begann vielversprechend. In der ersten Viertelstunde konnten wir anfänglich gut mithalten und hielten das Spiel bis zum 7:7 in der 12. Minute durch Treffer von Moritz Assmann und Leon Thomas völlig offen. Doch was danach folgte, war leider ein Rückfall in alte Muster.

Im Gegensatz zu unseren starken Auftritten in den Vorwochen fehlte uns an diesem Tag die nötige Leichtigkeit und Konzentriertheit. Das Spiel war geprägt von vielen Ballverlusten und technischen Fehlern, die es dem Gastgeber ermöglichten, sich bis zur Pause auf 16:13 abzusetzen. Vielleicht schlich sich aufgrund der vorangegangenen Erfolge sogar ein teilweise arrogantes Auftreten ein, das uns in der hitzigen Atmosphäre der Halle den Fokus raubte.

 

Rote Karte und Chancenwucher

Ein herber Rückschlag ereilte uns bereits in der ersten Halbzeit: Die Rote Karte für Moritz Assmann schon in der 27. Minute (26:25 Min.) schwächte uns noch mehr und nahm uns eine wichtige Option im Rückraum.

Zusätzlich war die mangelnde Effektivität im Abschluss ein Hauptproblem. Viele, teils 100%ige Torchancen wurden kläglich vergeben. An diesem Tag schien der Pfosten oder der gegnerische Torhüter Eric Hinzer unser „bester Freund“ zu sein. Zudem fanden wir spielerisch keine Lösungen über die Außenbahnen. Es gab kaum Anspiele an die Außen, ein Element, das uns in den letzten Spielen eigentlich so stark gemacht hatte. Stattdessen rieben wir uns in Einzelaktionen im Zentrum auf.

 

Lichtblick Leon Thomas

Einziger Lichtblick in einem ansonsten zerfahrenen Spiel war Leon Thomas. Er war der einzige Akteur, der an diesem Tag seine Normalform erreichte und mit insgesamt 9 Treffern (davon ein verwandelter 7-Meter) unermüdlich versuchte, die Mannschaft im Spiel zu halten. Auch Mateusz Kminikowski (5 Tore) zeigte gute Ansätze, konnte die Niederlage aber nicht abwenden.

 

Blick auf die Tabelle

Die Niederlage schmerzt doppelt, da auch die Ergebnisse der Konkurrenz an diesem Spieltag nicht zu unseren Gunsten ausfielen. Leider haben die Konkurrenten um den Nichtabstiegsplatz nicht für uns gespielt, wodurch der Druck im Tabellenkeller weiter zunimmt.

 

Wir müssen dieses Spiel schnell abhaken und zu der mannschaftlichen Geschlossenheit zurückfinden, die uns vor diesem Wochenende ausgezeichnet hat.Die nächste Möglichkeit zur Wiedergutmachung bietet sich bereits am 21.03.2026. Dann treffen wir zu Hause auf den HSV Wildau – einen direkten Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

 

Es spielten: Wamka - Köhler, Thomas (9), Kminikowski (5), Markiv (4), Assmann (2), Zantow (2), Lasko (2), Reichert (1), Bohna (1), Simmen


Eberswalde im Aufwind: Sechs Spiele, ein Wendepunkt

Nach einem gebrauchten Dezember und einem holprigen Start ins neue Jahr hat sich die 1. Männermannschaft des 1. SV Eberswalde in der Oberliga Brandenburg eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Mannschaft hat sich Schritt für Schritt aus einer schwierigen Phase gearbeitet und aus den letzten sechs Partien eine Serie gemacht, die wieder Stabilität und Rückenwind für die weiteren Spiele der Rückrunde bringt.

 

Der Tiefpunkt in Oranienburg

Der Schlusspunkt des Jahres 2025 in Oranienburg war ein klarer Tiefpunkt für unsere 1. Männermannschaft. Ein verschlafener Beginn zog sich beinahe durch das gesamte Spiel: Die Spieler fanden kaum in den Rhythmus, die Abwehr stand schwach, einfache Gegentore häuften sich und im Angriff fehlte zunächst jede Risikobereitschaft. Wenn sich aus Eberswalder Sicht kurz ein Aufwärtstrend abzeichnete, sorgten individuelle Fehler oder kleine Schwächen im Zusammenspiel dafür, dass Oranienburg wieder davonziehen konnte. Am Ende war die 25:34-Niederlage bitter, aber auch ehrlich – sie machte deutlich, wo die Mannschaft in der zweiten Saisonhälfte ansetzen muss.

 

Fehlstart ins neue Jahr gegen Ahrensdorf/Schenkenhorst

Wer auf einen direkten Neustart im Januar gehofft hatte, wurde zunächst enttäuscht. Beim 25:38 vor heimischem Publikum gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst passte aus Eberswalder Sicht nur wenig zusammen. Vor allem die zweite Welle der Gäste bekam der 1. SV nicht in den Griff, Ballverluste im Aufbau wurden eiskalt bestraft. Trotz kämpferischem Auftritt bis zum Schluss wirkte die Niederlage wie ein herber Rückschlag – gleichzeitig aber auch als klarer Auftrag, die eigene Defensivarbeit und Fehlerquote dringend zu justieren.

 

Knapp, aber verbessert in Wünsdorf

Beim 29:32Auswärtsspiel beim MTV Wünsdorf 1910 zeigte sich ein deutlich anderer 1. SV Eberswalde als noch in Oranienburg und in Ahrensdorf/Schenkenhorst. Die Mannschaft trat besser auf, präsentierte sich als einheitliches Team und ließ sich auch nach Rückständen nicht entmutigen – bis zum Schluss blieb unser Team im Spiel, kämpfte um jeden Ball und ließ sich nicht aus dem Konzept bringen.

Sportlich war die Leistung insgesamt stabiler: Der Positionsangriff war variabler, die Außen wurden stärker eingebunden und über den Rückraum entstanden mehr klare Chancen. Am Ende entschieden Kleinigkeiten – einige unglückliche Abschlüsse in der Schlussphase und zwei, drei Zeitstrafen in ungünstigen Momenten – über die knappe Niederlage. Doch trotz der dritten Pleite in Serie wirkte das 29:32 weniger wie ein Rückschlag und vielmehr wie ein Zwischenschritt in die richtige Richtung. Das Verhalten der Mannschaft auf dem Feld spiegelte sich auch außerhalb wider: Die gemeinsame Busfahrt wurde zu einem Teamevent, das uns umso mehr als Einheit zusammengeschweißt hat – und genau diese Stimmung hat sich zuletzt sichtbar auf die Leistung auf dem Feld niedergeschlagen.

 

Der Befreiungsschlag gegen Bad Liebenwerda

Mit dem 32:28Heimsieg gegen den HC Bad Liebenwerda gelang der ersehnte Befreiungsschlag. Wir setzten die Vorgaben des Trainers von Beginn an um, blieben ruhig im Aufbau und legten damit das Fundament für neues Selbstvertrauen. Die Last im Angriff war dabei bewusst auf viele Schultern verteilt: Mehrere Spieler übernahmen Verantwortung, das Angriffsspiel wirkte konzentriert und strukturiert, mit vielen gut herausgespielten Möglichkeiten insbesondere für die Außenpositionen.

Besonders auffällig war erneut die Geschlossenheit im Rückzugsverhalten: Nach Ballverlusten war die Mannschaft sofort wieder hinter dem Ball, einfache Gegenstöße des Gegners wurden deutlich reduziert. Dazu kam eine gute Deckungsarbeit im Zusammenspiel mit den Torhütern, wodurch unser Team über 60 Minuten stabil blieb und immer wieder wichtige Nadelstiche setzen konnte. Am Ende stand ein konzentriert herausgespielter VierToreErfolg, der nicht nur zwei Punkte brachte, sondern auch das Gefühl, als Team auf dem richtigen Weg zu sein.

 

Derby-Energie in Bernau

Das 30:27 beim HSV Bernauer Bären war ein emotionaler Wendepunkt. Auswärts, Derby-Charakter, laute Halle – und ein 1. SV Eberswalde, der genau damit zu wachsen schien. Über eine gute Defensive inkl. eines starken Torhüters und einem starken Innenblock erarbeitete sich das Team zahlreiche Ballgewinne, die im Angriff konsequent genutzt wurden. Auch in hektischen Phasen behielt die Mannschaft diesmal die Nerven, nahm das Publikum und die Atmosphäre als Antrieb und brachte einen reifen Auswärtssieg nach Hause.

 

Reifeleistung gegen Brandenburg-West

Den Abschluss der sechsteiligen Serie bildete der 30:26-Heimsieg gegen den SV 63 Brandenburg-West am vergangenem Samstag – ein Ergebnis, das die Entwicklung der letzten Wochen perfekt widerspiegelt. Wir treten mit sichtbar gewachsenem Selbstvertrauen auf, variierten das Tempo klug und zeigten eine gute Balance aus kontrolliertem Positionsangriff und schnellen Umschaltmomenten. In der Schlussviertelstunde, in der in früheren Spielen öfter die Spannung verloren ging, blieb die Mannschaft konzentriert, verwaltete den Vorsprung souverän und setzte mit einem stabilen Auftritt ein weiteres Zeichen.

 

Fazit: Stabilität statt Achterbahn

Die Mannen des 1. SV Eberswalde haben die letzten sechs Spiele vor allem eines gezeigt: Die Mannschaft ist in der Lage, sich aus einer schwierigen Phase herauszuarbeiten und eine deutlich stabilere Linie zu finden. Nach drei Niederlagen in Serie folgten drei Siege hintereinander – dank verbesserter Defensivarbeit, reduzierter Fehlerquote und größerer Breite im Angriff. Diese Entwicklung verschafft dem Team das Gefühl, in der Oberliga Brandenburg angekommen zu sein und mit Selbstvertrauen in die nächsten Aufgaben gehen zu können.

Dabei war auch die Arbeit der Fans ein entscheidender Faktor. Die Unterstützung der Zuschauer war stets spürbar, sei es in der heimischen Halle oder bei den Auswärtsspielen. Dank unserer treuen Fans verwandeln sich auch gegnerische Hallen oft in kleine Heimstätten – unsere Mannschaft kann diese Atmosphäre spüren, die Energie aufnehmen und sie hoffentlich weiter positiv einsetzen. – und deshalb gilt: weiter so, zusammen mit dem 1. SV Eberswalde!


Eberswalder Siegesserie nährt Hoffnung auf Klassenerhalt

Oberliga: 1.SV Eberswalde - SV 63 Brandenburg-West 30:26 (16:12)

 

Am Samstagnachmittag setzten wir uns in einem intensiven Duell der Oberliga Brandenburg mit 30:26 (16:12) gegen den SV 63 Brandenburg-West durch. Vor heimischer Kulisse im Sportzentrum Westend bewies unsere Mannschaft vor allem in der Phase vor der Pause und in der Mitte der zweiten Halbzeit die nötige Kaltschnäußigkeit.

 

Starker Endspurt in Durchgang eins

Die Partie begann ausgeglichen, wobei die Gäste zunächst leichte Vorteile hatten und nach knapp vier Minuten mit 2:4 führten. Doch unsere Abwehr fand zunehmend Zugriff. Nach dem Ausgleich zum 5:5 durch Kminikowski entwickelte sich ein offener Schlagabtausch.

Der Wendepunkt der ersten Hälfte folgte ab der 20. Minute: Beim Stand von 8:8 legten wir einen konzentrierten 4:0-Lauf hin. Köhler und Assmann schraubten das Ergebnis unter anderem auf 12:8. Diesen Vorsprung ließen wir uns nicht mehr nehmen und gingen mit einer verdienten 16:12-Führung in die Kabine, nachdem  Kminikowski quasi mit dem Pausenpfiff vollstreckte.

 

Souveräne Phase nach dem Wechsel

Auch nach dem Seitenwechsel ließen wir wenig anbrennen. Zwar versuchte Brandenburg-West über den treffsicheren Schößler dranzubleiben, doch wir hatten stets die passende Antwort parat. Besonders Lasko, der in der zweiten Halbzeit groß aufspielte, sorgte mit seinen Treffern dafür, dass der Vorsprung konstant blieb.

In der Schlussphase wurde es noch einmal hitzig. Trotz einiger Zeitstrafen gegen unser Team – unter anderem gegen Köhler und Kminikowski in den letzten Minuten – blieb die Konzentration hoch. Bohna setzte mit seinen Toren zum 29:24 und 30:25 die entscheidenden Nadelstiche, ehe die Gäste lediglich noch Ergebniskosmetik betreiben konnten.

 

Blick auf die Tabelle: Die Aufholjagd geht weiter

Mit diesem Erfolg schrauben wir unser Konto auf 10 Punkte. Damit bleiben die Nichtabstiegsplätze in der Oberliga Brandenburg weiterhin extrem umkämpft. Obwohl wir aktuell noch auf dem vorletzten Tabellenplatz rangieren, behält sich die Mannschaft mit dem dritten Sieg in Folge alle Optionen offen, die Klasse aus eigener Kraft zu halten.

 

Die Moral stimmt, und die Richtung auch: Nächste Woche geht es zum Lausitzer HC II. Die Lausitzer stehen derzeit nur aufgrund der besseren Tordifferenz vor uns, was das kommende Auswärtsspiel zu einem echten „Vier-Punkte-Spiel“ im Kampf um den Verbleib in der Liga macht.

 

Es spielten: Wamka, Schultz - Zantow (6), Lasko (6), Markiv (5), Kminikowski (5), Bohna (3), Köhler (2), Thomas (2), Assmann (1), Reichert, Pinkau, Simmen


Eberswalde dreht turbulente Partie in Bernau

Oberliga: HSV Bernauer Bären - 1.SV Eberswalde 27:30 (13:14)

 

Was für eine Moral, was für ein Finish! In einem packenden Oberliga-Derby haben unsere Männer vom 1. SV Eberswalde am Samstagabend zwei Big Points aus der Sporthalle der Oberschule Bernau entführt. Mit 30:27 (14:13) bezwangen wir die HSV Bernauer Bären in einer Partie, die an Spannung kaum zu überbieten war.

 

Knappe Pausenführung in hitziger Atmosphäre

Von Beginn an entwickelte sich das erwartete Kampfspiel. Leon Thomas eröffnete die Partie bereits in der 2. Minute mit dem ersten Treffer für unser Team. Es blieb ein offener Schlagabtausch, bei dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Während die Bernauer über die gesamte Zeit gefährlich blieben, hielten wir durch eine geschlossene Offensive dagegen. Kurz vor der Pause gelang es Mateusz Kminikowski, uns mit 14:13 in Front zu bringen, womit es in die Kabinen ging.

 

Die "Crunchtime" gehört Eberswalde

Nach dem Seitenwechsel erlebten die mitgereisten Fans eine Achterbahnfahrt. Zwischen der 48. und 55. Minute schien das Spiel zu kippen, als Bernau plötzlich mit 26:23 in Führung ging. Doch wer dachte, die Messe sei gelesen, sah sich getäuscht. In den letzten fünf Minuten bewiesen unsere Jungs absolute Nervenstärke: Ein fulminanter 7:1-Lauf drehte die Partie komplett.

Moritz Assmann markierte in der 57. Minute den wichtigen Ausgleich zum 26:26. Roman Markiv und Leon Thomas legten nach, bevor Mateusz Kminikowski zwei Sekunden vor dem Ende mit dem 30:27 den Deckel endgültig draufmachte. Ein verdienter Sieg, der vor allem durch den unbändigen Willen in der Schlussphase gesichert wurde.

 

Es spielten: Wamka - Markiv (6), Thomas (6), Kminikowski 86), Assmann (4), Lasko (4), Zantow (3), Köhler (1), Simmen, Pinkau, Boldt


Knappe Niederlage in Wünsdorf - Kampfgeist wird nicht belohnt

Oberliga: MTV Wünsdorf 1910 - 1.SV Eberswalde 32:29 (17:12)

Am Samstagabend musste sich unsere erste Männermannschaft in der Oberliga Brandenburg beim MTV Wünsdorf 1910 mit 32:29 geschlagen geben. In der Paul-Schumann-Sporthalle sahen die Zuschauer eine intensive Partie, in der unsere Jungs trotz einer starken Aufholjagd in der zweiten Halbzeit am Ende ohne Punkte die Heimreise antreten mussten.

Wünsdorf, das mit sechs Siegen aus zehn Spielen solide im Mittelfeld der Oberliga steht und zuletzt gegen Teams wie den OHC II, Wildau, die Bernauer Bären und den SV Brandenburg-West überzeugen konnte, erwischte den besseren Start.

Halbzeitrückstand: Nach einem frühen 3:0-Lauf der Gastgeber liefen wir ständig einem Rückstand hinterher und gingen mit einem 17:12 in die Kabine.

Aufholjagd: In der zweiten Halbzeit kämpfte sich der 1. SV Eberswalde wieder heran. Zwischen der 33. und 40. Minute gelang uns eine starke Phase, in der wir den Rückstand von 18:12 auf 19:18 verkürzten.

 Wünsdorfer Torgarant: Besonders schwer in den Griff zu bekommen war Kenneth Seifert. Der Wünsdorfer, der im Schnitt bereits 6,3 Tore pro Spiel erzielt, glänzte gegen uns mit insgesamt 11 Treffern (davon 7 Siebenmeter).

Blick nach vorn: Schwere Aufgaben im Abstiegskampf

Die Lage in der Tabelle bleibt angespannt. Da die direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt derzeit zwei Zähler Vorsprung haben, ist ein Sieg für unsere Erste dringend notwendig. Das Ziel bleibt Platz 9, um den Nicht-Abstieg sicherzustellen – ein Unterfangen, das angesichts des Restprogramms eine enorme Herausforderung darstellt.

Die kommenden Wochen werden richtungsweisend sein. Mit dem HC Bad Liebenwerda (derzeit Tabellensechster) und dem HSV Bernauer Bären (Tabellenfünfter) warten schwere Brocken auf unser Team. Wir müssen nun alle Kräfte bündeln, um die nötigen Punkte für den Ligaverbleib einzufahren.

Es spielten: Wamka, Schultz - Porebski, Thomas (2), Lasko (7), Richter, Assmann (5), Jarzabek, Kminikowski (7), Markiv (3), Zantow (5)


Starke 1. Halbzeit, am Ende ohne Punkte

Oberliga: 1.SV Eberswalde - HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf 30:35 (14:14)

 

Im Heimspiel gegen die HSG Teltow/Ruhlsdorf, einen der Favoriten der laufenden Oberliga-Saison, zeigte die erste Männermannschaft des 1. SV Eberswalde vor allem in der ersten Halbzeit eine ansprechende Leistung. Trotz der klar verteilten Rollen entwickelte sich zunächst ein Duell auf Augenhöhe, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.

Eberswalde überzeugte im ersten Durchgang mit konzentriertem Positionsangriff, gutem Zusammenspiel und hoher Variabilität im Abschluss. Der Ball lief sicher durch die Reihen, sodass von allen Positionen Torgefahr ausging und die Gästeabwehr immer wieder vor Probleme gestellt wurde. Folgerichtig wechselten die Führungen mehrfach, ohne dass sich ein Team deutlich absetzen konnte.

Nach der Pause kippte die Partie allerdings zu Gunsten der Gäste. Was in der ersten Halbzeit noch gut funktionierte, ging nach und nach verloren: Statt das Spiel breit zu machen und alle Positionen einzubinden, suchte Eberswalde nun vermehrt den Weg durch die Mitte. Die Außenangreifer wurden nur noch selten ins Angriffsspiel eingebunden, was das Offensivspiel berechenbarer machte und es Teltow/Ruhlsdorf erleichterte, sich defensiv darauf einzustellen.
Bis etwa zur 40. Minute konnte der 1. SV Eberswalde dennoch mithalten, bevor die HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf ihre Qualitäten im Tempospiel ausspielte. Schwächen im Rückzugsverhalten der Gastgeber ermöglichten den Gästen mehrere einfache Tore über die schnelle Mitte und den 2. Welle-Angriff. Hinzu kam, dass die Eberswalder Torhüter an diesem Tag nur selten den entscheidenden Zugriff fanden und so nur wenige klaren Torchancen der Gäste entschärfen konnten.

Am Ende stand eine 30:35-Niederlage, mit der Teltow/Ruhlsdorf seiner Favoritenrolle gerecht wurde und zwei Punkte aus Eberswalde entführen konnte. Angesichts der starken ersten Halbzeit und der phasenweise guten spielerischen Linie lässt sich für den 1. SV Eberswalde dennoch positiv festhalten, dass man auch gegen ein Topteam der Liga über weite Strecken mithalten kann – darauf kann die Mannschaft in den kommenden Spielen aufbauen.

 

Es spielten: Wamka, Kutschke - Boldt (2), Köstler, Köhler (1), Reichert (3), Lasko (7), Ludwig (1), Pinkau, Kminikowski (3), Thomas (8), Markiv, Zantow (5)


Klare Dominanz und individuelle Klasse sichern Einzug ins "Final Four"

Verbandspokal, Viertelfinale: 1.SV Eberswalde - HSV Bernauer Bären II 40:28 (19:14)

In einem spannenden Spiel im Sportzentrum Westend konnte sich unser Team souverän durchsetzen und mit einem deutlichen 28:40 (14:19) den Einzug ins "Final Four" sichern.
Unser Team erwischte einen Blitzstart und legte bereits in der ersten Minute durch Bohna das erste Tor vor (0:1, 00:31). Obwohl Bernau kurzzeitig auf 2:3 verkürzen konnte, ließen die Waldstädter sich nicht beirren. In der Folge bauten sie die Führung kontinuierlich aus und konnten in der ersten Halbzeit eine Vorentscheidung herbeiführen. Durch Tore von Spielern wie u. a. Thomas,  Lasko, Jarzabek, und  Kminikowski, erzielten sie bis zur Halbzeitpause einen komfortablen Vorsprung von fünf Toren (14:19). Ein deutlicher Klassenunterschied war dabei jederzeit erkennbar, was nicht zuletzt daran lag, dass die Gäste aus Bernau in der Verbandsliga Nord spielen.

Auch im zweiten Durchgang ließen die Waldstädter nichts anbrennen. Direkt nach Wiederanpfiff legte Bohna zum 14:20 nach (31:00). 
Die Eberswalder präsentierten sich mit starker individueller Klasse und zeigten immer wieder herausragende Einzelleistungen. Die Spieler ließen sich von zwischenzeitlichen Verkürzungen des Gegners durch nichts aus der Ruhe bringen. Die wenigen Fehlwürfe, die sich einschlichen, konnten durch die starke Torhüterleistung ausgeglichen werden, die ein sicherer Rückhalt für die Mannschaft war.

Das Spiel zeichnete sich durch eine konzentrierte und effiziente Spielweise aus, bei der die offensiven Aktionen immer wieder gelangten. Der klare Klassenunterschied wurde besonders in der souveränen Defensivarbeit und den Abschlüssen sichtbar, die Eberswalde dominierte.
Trainer und Team zeigten sich sehr zufrieden mit dieser überzeugenden Leistung und blicken zuversichtlich auf die weiteren Aufgaben im Pokal und der Saison.

Es spielten: Wamka - Porebski (1), Reichert (1), Thomas (7), Lasko (6), Boldt (2), Assmann (1), Jarzabek (6), Kminikowski (6), Bohna (6), Simmen (1), Markiv (3)


Eberswalde unterliegt Aufstiegsfavorit Altlandsberg

Oberliga: 1.SV Eberswalde - MTV Altlandsberg 25:34 (7:14)

 

Unsere Erste hat am Samstag gegen den MTV Altlandsberg eine leider deutliche Niederlage einstecken müssen. Die Gäste aus Altlandsberg, die den direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga Ostsee-Spree anstreben, zeigten von Beginn an ihre Ambitionen und überzeugten mit Tempo und Spielfreude. Für Eberswalde stand hingegen der Klassenerhalt im Fokus – ein Ziel, das nach diesem Spiel noch einmal deutlich vor Augen geführt wurde.

 

Die Gäste begannen das Spiel mit hoher Intensität und schnellen Angriffen. Bereits in den ersten 15 Minuten konnten sie sich eine Fünf-Tore- Führung erarbeiten und setzten die Waldstädter mit ihrer schnellen Spielweise unter Druck. Die Gastgeber hatten Mühe, sich im ersten Durchgang zu stabilisieren, und mussten sich mit einer deutlichen Halbzeitführung der Altlandsberger abfinden. Die Mannschaft aus Altlandsberg agierte konsequenter und nutzte die sich bietenden Lücken im Eberswalder Abwehrverbund. Folgerichtig ging es mit einem Sieben-Tore-Rückstand in die Halbzeit.

 

Nach der Pause steigerte sich der 1. SV Eberswalde. Man stemmte sich gegen einen noch höheren Abstand zum Ligaprimus. Die Mannschaft fand besser ins Spiel, erhöhte die Abwehrintensität und konnte insgesamt 18 Mal den Ball im gegnerischen Tor unterbringen. Besonders in der zweiten Halbzeit gelang es Eberswalde, die Abwehrlücken der Gäste zu nutzen und auch den gegnerischen Torhüter mehrfach zu überwinden. Die kämpferische Einstellung und die verbesserte Abwehrarbeit sorgten für eine deutlich offener gestaltete Partie ohne jedoch den Altlandsbergern gefährlich werden zu können.  Durch 5 Tore in Folge konnte man den Toreabstand verkürzen, aber Altlandsberg fand die Mittel, um wieder davon zu ziehen. Am Ende stand ein 25:34 auf der Anzeigetafel. 

 

Fazit: Für den 1. SV Eberswalde bleibt das Saisonziel Klassenerhalt weiterhin eine echte Herausforderung. Die Mannschaft zeigte zwar in der zweiten Halbzeit deutliche Fortschritte (die zweite Halbzeit ging mit 20:18 an die Gäste), doch es liegt noch viel Arbeit vor dem Team, um die nötigen Punkte für den Ligaverbleib zu sammeln.

 

Das nächste Spiel am 29.11. ist für unsere Erste von entscheidender Bedeutung. Man trifft auswärts auf den SV Jahn Bad Freienwalde, der aktuell als Tabellenletzter in der Oberliga steht. Ein Sieg gegen den direkten Konkurrenten wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt und könnte dem Team neuen Schwung verleihen. Die Mannschaft muss nun die Lehren aus dem Heimspiel gegen Altlandsberg ziehen und die gezeigten Fortschritte in der Abwehr und im Angriff konsequent weiterentwickeln, um die anstehende Aufgabe zu meistern.

 

Es spielten: Wamka (1), Yezhov - Boldt (1), Porebski (1), Köhler (1), Reichert, Thomas (5), Lasko (2), Bohna (5), Assmann, Jarzabek, Kminikowski (8), Köstler, Simmen, Markiv, Zantow (2)


Kampfgeist gezeigt - Punkte fehlen noch

Oberliga: HSV Wildau - 1.SV Eberswalde 36:26 (22:13)

Am 8. November 2025 traf unsere I. Männer Mannschaft im Handball auf den HSV Wildau 1950, der an diesem Tag als klarer Sieger vom Platz ging – eine Leistung, die wir fair anerkennen müssen. Doch das Spiel selbst verlief keineswegs reibungslos. Es entwickelte sich ein teils zerfahrenes Duell mit vielen Unterbrechungen und einer aufgeheizten Stimmung, insbesondere an den Bänken.

Unsere Männer starteten mit viel Einsatz und wollten dem Gastgeber mindestens Paroli bieten. Immer wieder entstanden gute Angriffssituationen, doch leider wurden zu viele Würfe überhastet oder unpräzise abgeschlossen, was den Spielfluss erschwerte. Die starke Defensive und die beeindruckenden Einzelaktionen des Wildauer Angriffs setzten uns vor große Herausforderungen, die wir phasenweise nicht optimal lösen konnten. Das führte oft zu Ballverlusten und schnellen Gegenstößen des Gegners.

Die zahlreichen Spielunterbrechungen und die hitzige Atmosphäre auf der Bank erschwerten den Spielfluss zusätzlich. Dennoch zeigte sich unsere Mannschaft kämpferisch, bewahrte Moral und versuchte bis zum Schluss, Lücken in der Wildauer Abwehr auszunutzen. Es entstanden einige sehenswerte Tore, und die Abwehr organisierte sich immer wieder gut, um den Druck zu dämpfen.

Am Ende setzte sich die Stärke und Konstanz des HSV Wildau mit 36:26 deutlich durch. Trotz der Niederlage hat unsere Mannschaft einen engagierten Auftritt gezeigt und kann wichtige Erfahrungen für die kommenden Spiele mitnehmen.

 

Update: Aufgrund des Einsatzes eines nicht spielberechtigten Spielers auf Seiten des HSV Wildau wurde dieses Spiel für unsere Erste gewertet.

Es spielten: Wamka - Boldt, Porebski, Köhler (2), Thomas (6), Lasko (3), Assmann (6), Jarzabek (2), Kminikowski (4), Markiv (1), Zantow (2)


Eberswalde belohnt sich - Erster Sieg der Saison gegen Cottbus

Oberliga: 1. SV Eberswalde - Lausitzer HC II 33:30 (15:14)

 

Die Männer der Ersten des 1. SV Eberswalde konnten am Wochenende ihren ersten Sieg der laufenden Saison feiern. Gegen Cottbus zeigte das Team eine geschlossene Mannschaftsleistung und belohnte sich am Ende für seinen Einsatz – obwohl kein einziger Strafwurf den Weg ins Tor fand.

 

Eberswalde startete konzentriert in die Partie und legte mit drei Treffern in Folge direkt vor. Erst danach gelang den Gästen aus der Lausitz ihr erster Treffer. Davon unbeeindruckt spielten die Eberswalder ihren Stiefel weiter und hielten Cottbus in den ersten 15 Minuten sicher auf Abstand. In der 19. Minute schmolz der Vorsprung zwar auf ein Tor, doch der Ausgleich blieb den Gästen zunächst verwehrt. Erst kurz vor der Pause, in der 29. Minute, fiel das 14:14 – doch fast im Gegenzug brachte Kminikowski seine Farben wieder in Führung. Mit 15:14 ging es in die Kabine.

 

Gleich nach Wiederanpfiff schafften die Cottbuser noch einmal den Ausgleich, aber ab der 35. Minute zogen die Eberswalder langsam davon. In der 38. Minute stand ein Fünf-Tore-Vorsprung auf der Anzeigetafel, woraufhin der Cottbuser Trainer zur Auszeit griff. Auch Trainer Feliks nutzte die kurze Pause für taktische Abstimmungen. Der Plan ging auf – Eberswalde hielt den Druck hoch und führte in der 50. Minute sogar mit sieben Toren.

 

Cottbus gab sich jedoch nicht geschlagen und kam in der 57. Minute noch einmal bis auf zwei Tore heran. Doch die Treffer von Zantow, Bohna und Lasko brachten die Entscheidung. Die beiden späten Gegentore in der Schlussphase änderten nichts mehr am verdienten 33:30-Erfolg.

 

Damit feiert die Erste des 1. SV Eberswalde ihren ersten Saisonsieg – ein Erfolg, der dank Kampfgeist, Teamleistung und starker Nerven im Spiel zustande kam, auch wenn die erfolgreichen Strafwürfe diesmal ausblieben.

 

Es spielten: Wamka - Boldt, Porebski (2), Köhler, Thomas (4), Lasko (6), Köstler, Jarzabek (5), Kminikowski (7), Bohna (4), Simmen, Markiv, Zantow (5)


Knappe Auswärtsniederlage trotz großem Kampfgeist

Oberliga: SV 63 Brandenburg - West - 1. SV Eberswalde 36:32 (14:129

 

Am Samstag, dem 4. Oktober 2025, trat der 1. SV Eberswalde beim SV 63 Brandenburg-West an – erneut mit einem personell schmalen Kader. Doch von Anfang an zeigte die Mannschaft, dass sie sich von dieser Situation nicht beirren lassen wollte. Die Devise lautete klar: Fehler aus den vergangenen Partien reduzieren und mit diszipliniertem Spiel die Chance auf zwei Auswärtspunkte wahren.

 

Eberswalde startete konzentriert und erwischte einen Traumauftakt. Im Angriff fand das Team immer wieder den freien Mitspieler und nutzte seine Chancen effizient. Auch die Defensive stand stabil, sodass nach gut zehn Minuten eine überraschende 1:4-Führung auf der Anzeigetafel stand. Der Auftakt war geprägt von klugem Aufbauspiel und energischer Abwehrarbeit. Doch Brandenburg-West steigerte sich zunehmend, zog das Tempo an und nutzte vor allem schnelle Gegenstöße, um den Rückstand zu verkürzen.

 

In dieser Phase schlichen sich bei Eberswalde alte Probleme ein: Unsicherheiten im Torabschluss, überhastete Würfe und Ballverluste im Angriff ermöglichten den Gastgebern einfache Tore und sogar die Führung. Dennoch blieb Eberswalde konzentriert und suchte nach Lösungen. Eine taktische Umstellung im Angriff sorgte für neue Räume, wodurch der Anschluss gewahrt blieb. Bis zur Pause entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe mit intensiven Abwehraktionen und starken Torhüterleistungen. Brandenburg-West setzte sich kurz vor dem Seitenwechsel von 11:11 auf 14:11 ab, doch Eberswalde kämpfte engagiert weiter und blieb beim Halbzeitstand von 14:12 in Reichweite.

 

Nach dem Seitenwechsel drängten die Gastgeber auf eine Vorentscheidung. Mehrfach stellten sie einen Drei- bis Vier-Tore-Vorsprung her, doch Eberswalde hielt mit großem Einsatz dagegen und blieb stets gefährlich nah. Die Partie blieb offen, doch einige Unkonzentriertheiten und Abstimmungsprobleme nutzte Brandenburg-West eiskalt aus. So konnten die Gastgeber ihren Vorsprung halten und letztlich einen verdienten Heimsieg feiern.

 

Am Ende stand ein 36:32-Erfolg für Brandenburg-West auf der Anzeigetafel. Für den 1. SV Eberswalde bleibt die Erkenntnis, dass die kämpferische Einstellung stimmt – die Wurfeffektivität jedoch weiter gesteigert werden muss, um sich künftig für diesen Einsatz auch mit Punkten zu belohnen.

 

Es spielten: Wamka - Porbski, Reichert (3), Thomas (6), Lasko (8), Assmann, Jarzabek (1), Kminikowski (9), Markiv (5)

 


Zu viele Fehler und nicht genutzte Torchancen stoppen Eberswalde gegen Bernau

Oberliga: 1. SV Eberswalde - HSV Bernauer Bären 23:32 (11:14)

 

Zum Heimspiel gegen den HSV Bernauer Bären zeigte der 1. SV Eberswalde in der Anfangsphase eine vielversprechende Leistung und konnte gut mithalten. Es entstand der Eindruck, dass nunmehr das komplette Team zur Verfügung stand und damit mehr möglich wäre. Doch entgegen dieser Hoffnung verließ sich jeder Spieler zu sehr auf die Leistung der anderen. Die Mannschaft verlor den Rhythmus. In der 4. Minute gelang erstmals und zugleich letztmalig die Führung, doch Bernau setzte prompt vier Tore in Folge und zog davon. Eberswalde reagierte und verkürzte den Rückstand, musste jedoch erleben, wie die Gäste hellwach blieben und erneut davonzogen.

 

In der 16. Minute kassierte Eberswalde gleich zwei Zeitstrafen innerhalb von zwei Minuten und befand sich so in doppelter Unterzahl. Trotz dieser unangenehmen Situation ließ das Team Bernau nicht davonziehen und kämpfte sich zurück. Da ein Strafwurf in dieser Phase nicht genutzt wurde, ging Eberswalde mit einem Rückstand von drei Toren in die Halbzeitpause.

 

Die zweite Hälfte begann mit einem Treffer für Bernau. Doch auch Bernau kassierte kurz darauf eine 2-Minuten-Strafe, die Eberswalde nutzte, um weiter dranzubleiben. Allerdings musste auch Eberswalde erneut einen Spieler wegen einer Hinausstellung vom Feld nehmen.

 

Bis zur 48. Minute blieb die Partie relativ offen, doch anschließend konnte Bernau ihre Führung kontinuierlich ausbauen. In der 57. Minute lag Bernau bereits acht Tore vorne, eine Differenz, die Eberswalde am Ende nicht mehr aufholen konnte. Die zwei letzten Tore durch Zantow waren lediglich eine Kosmetik-Korrektur am Ergebnis.

 

Im Vergleich zur disziplinierten Leistung der Vorwoche gegen Bad Liebenwerda, wo das Team trotz nur acht Spielern sehr kontrolliert auftrat, wirkten die Angriffe diesmal zu überhastet. Zu schnelle Abschlüsse führten dazu, dass gute Chancen vergeben wurden. Auch Tempogegenstöße und Strafwürfe wurden nur allzuwenig genutzt. Der gegnerische Torhüter konnte mehrfach, fast schon berühmt, geworfen werden. Technische Fehler wurden vom Gegner gnadenlos bestraft.

 

Besonders auffällig waren die Spieler mit den Nummern 16 und 24 von Bernau, die von ihrer Aufbauposition gemeinsam 16 Tore erzielten. Eberswalde fand kaum Zugriff auf die gegnerischen Angreifer, und die Torhüter waren oft machtlos. Der eigene Kreisspieler wurde stark gedeckt, was die Angriffsmöglichkeiten spürbar einschränkte. Assmann musste kurzzeitig auf einer ungewohnten Position aushelfen, konnte aber trotzdem ein Tor erzielen.

Trotz der deutlichen Niederlage sind die kämpferischen Ansätze und das Aufbäumen in Unterzahl positiv hervorzuheben. Nun gilt es, im Training die gemachten Fehler zu analysieren und das Zusammenspiel zu verbessern, um in den nächsten Begegnungen wieder eine konzentriertere und diszipliniertere Leistung zeigen zu können.

 

Es spielten: Kutschke, Wamka - Boldt, Porebski, Köhler, Reichert, Thomas (5), Lasko (1), Köstler, Assmann (5), Jarzabek (4), Kminikowski (2), Simmen, Markiv, Zantow (6)


Mit acht Spielern bis zuletzt auf Augenhöhe

Oberliga: HC Bad Liebenwerda - 1. SV Eberswalde 32:29 (16:15)

 

 Zum Auftakt der Brandenburgliga trat der Aufsteiger 1. SV Eberswalde am 20.09.2025 beim HC Bad Liebenwerda an. Die Ausgangslage war schwierig: Nur acht Spieler standen auf dem Spielberichtsbogen, darunter drei junge Nachwuchsspieler, die kürzlich noch in der A-Jugend hätten spielen können.

 

Trotz dieser personellen Situation präsentierte sich Eberswalde von Beginn an kämpferisch und hoch konzentriert. Immer wieder nutzte das Team die Schwächen des Gegners konsequent aus und ließ sich auch durch die Heimstärke der Hausherren nicht beeindrucken. In der 18. Minute ging Eberswalde erstmals in Führung und stellte damit klar, dass der Favorit keine einfache Aufgabe vor sich haben würde.

 

Überragender Akteur war an diesem Tag Leon Thomas, der mit 10 Treffern bester Schütze der Begegnung wurde. Auch der Eberswalder Torhüter überzeugte mit zahlreichen Paraden und hielt seine Mannschaft in vielen Phasen im Spiel.

 

Bis zur 48. Minute blieb die Partie völlig offen, ehe Bad Liebenwerda erstmals mit drei Toren davonziehen konnte. Doch Eberswalde zeigte Moral und kämpfte sich zurück. In der 54. Minute fiel der Ausgleich, und selbst zwei Minuten vor Schluss lag die Mannschaft nur knapp mit einem Treffer zurück. Erst in der letzten Spielminute sorgten zwei weitere Gegentore für die endgültige Entscheidung zugunsten des Gastgebers, der sich mit 32:29 durchsetzte.

 

Eberswalde musste sich letztlich geschlagen geben, zeigte jedoch eine überaus couragierte Leistung. Der Auftritt bei den Hausherren bewies, dass die Mannschaft auch mit reduziertem Kader konkurrenzfähig sein kann. Vor allem die jungen Spieler sammelten wichtige Erfahrungen und machten deutlich, dass sie eine wertvolle Stütze für die Zukunft sein können.

 

Es spielten: Wamka - Thomas (10), Assmann (2), Jarzabek (7), Simmen (3), Teske, Markiv (5), Zantow (2)

 


Saison 2024/2025

Es ist vollbracht!

VL Nord: MTV Altlandsberg II - 1.SV Eberswalde 26:34 (11:17)

 

Am letzten Spieltag in der VL Nord sollte der Aufstieg perfekt gemacht werden, demzufolge fuhr man hochmotiviert in die Erlengrundhalle nach Altlandsberg. Der Blick auf die Tabelle zeigte, mit einem Sieg oder einem Unentschieden würde unsere Erste nach einem Jahr in die Brandenburgliga (jetzt Oberliga) zurückkehren können, unabhängig vom Spielergebnis  Werder II - Lychen.

Die Bank der Waldstädter war gut gefüllt, 14 Spieler wollten gemeinsam mit dem Stab den Aufstieg realisieren. Im Vorfeld war man gewarnt, denn die Altlandsberger verloren gerade mal nur drei Spiele in der eigenen Halle.

Bis zur 12. Minute konnte sich keine Mannschaft von der anderen entscheidend absetzen. Dann jedoch zogen die Waldstädter an, aus einem 5:5 machten sie bis zur 20. Minute ein 5:13 und setzten damit schon ein kurzes Statement. Mit dieser guten Torausbeute spielte man schon ruhiger, ohne jedoch nachlässiger zu werden.

Auch mit Beginn der 2. Halbzeit blieb die Konzentration in den Waldstädter Reihen hoch, Altlandsberg konnte dem nur wenig entgegensetzen. Vielmehr baute man den Abstand zum Gegner weiter aus, so dass man 10 Minuten vor Spielende mit 11 Toren in Front lag. Mit weiteren Spielverlauf wurde es immer klarer, diesen Sieg verbunden mit dem Aufstieg wollte sich keiner mehr nehmen lassen. Mit Schlusspfiff war der Jubel der Spieler, des Staff und der vielen mitgereisten Fans riesengroß und man feierte ausgelassen.

Klasse Leistung des gesamten Teams! 20 Siege und nur 2 Niederlagen in der Saison 2024/2025, dies ist eine Hausmarke. Wir gratulieren ganz herzlich


Am Ende zwei Punkte

VL Nord: 1.SV Eberswalde - SV Blau-Weiß Wusterwitz 32:27 (16:14)

 

Nach dem enttäuschenden Auftritt letzte Woche in Lychen waren die Männer um Trainer Stenzel gewillt, diese Schlappe vergessen zu machen. Ein guter Grund an einem ungewöhnlichen Spieltag, Sonntag(!), in der Westendhalle Eberswalde vorbeizuschauen und unsere Mannschaft anzufeuern. Durch einen Sieg gegen die Wusterwitzer konnte man die Tabellenführung von den Lychenern zurückerobern, die am Tag zuvor gegen Brandenburg-West II eindrucksvoll gewinnen konnten.

 

Die Bank der Waldstädter war gut gefüllt und auch ein alter Bekannter, Paul Pinkau, war wieder dabei. Danke Paul, dass Du das Team in der Schlussphase der Saison wieder unterstützt! Die Gäste waren gleichzeitig mit 11 Spielern angereist und belegten vor dem Spiel das Mittelfeld in der Liga.

Die ersten Minuten des Spieles verliefen ausgeglichen. Die Hausherren legten vor, jedoch zogen die Wusterwitzer immer wieder nach und ließen sich nicht abschütteln. In der 17. Minute konnten sie den Ausgleich einnetzen (9:9) und nur 30 Sekunden später gingen die Eberswalder durch ein Tor von Marcin wieder in Führung. Aber diese Führung konnte nicht ausgebaut werden, denn auch die Gäste legten nach. Gerade die beiden Außen der Wusterwitzer waren nur schwer zu stoppen, so dass bis zur Halbzeit nur eine Tordifferenz von zwei Toren zugunsten der Eberswalder auf der Anzeigetafel stand.

Mit Wiederanpfiff verkürzte erneut der Aussenspieler von Wusterwitz auf 16:15. Aber die Waldstädter wollten den Sieg und gerade die Anspiele an den Kreis funktionierten gut, so dass man nie in Rückstand geriet. In der 56. Minute gelang Mateusz dann die erneute Drei-Tore-Führung und nach drei weiteren Toren (2x Mateusz und 1x Moritz), konnten die Wusterwitzer nicht mehr das Spiel zu ihren Gunsten drehen.

Am Ende stand ein 32:27 Sieg auf der Anzeigetafel. Mit diesem Sieg konnte man die Tabellenführung wieder übernehmen.

 

Am nächsten Sammstag (05.04.2025) kommt das Team des SV Motor Babelsberg in die Westendhalle. Babelsberg rangiert derzeit auf Platz 9 der VL Nord. Das Hinspiel konnten die Waldstädter mit 29:25 für sich entscheiden, allerdings erst in den letzten 20 Minuten konnten die Eberswalder das Aufeinandertreffen zu ihren Gunsten gestalten. 

Der ärgste Verfolger in der VL, der SV Berolina Lychen hingegen begrüßt den HC Neuruppin, Platz 10 der Liga, zu Hause. Um die Lychener weiter auf Distanz zu halten, zählt somit nur ein Sieg für unsere Männer.

 

Es spielten: Wamka, Kutschke - Boldt, Porebski (2), Reichert, Thomas (5), Lange, Assmann (4), Jarzabek (7), Pinkau (1), Kminikowski (7), Kolrep (3), Simmen, Zantow (3)

 


Stark gespielt

VL Nord: Grünheider SV II - 1.SV Eberswalde 28:36 (11:16)

 

Erleichterung nach dem Spiel bei allen Beteiligten, unsere Erste gewinnt das wichtige Spiel gegen den Vierten der VL Nord auswärts. Die Erste hatte an diesem Wochenende "nur" 9 Spieler zur Verfügung, so dass aus der Zweiten 3 Spieler sich mit auf den Weg nach Grünheide machten.

Der Auftakt der Partie verlief aus Eberswalder Sicht erfolgsversprechend: 5 Tore in den ersten 5 Minuten, dagegen nur ein Gegentreffer. Besser konnte es für die Waldstädter nicht laufen. Mit diesem kleinen Polster zu den Hausherren gaben sich unsere Männer nicht zufrieden. Konzentriert spielten sie das Match weiter. Ein gutes Spielverständnis mit vielen Kombinationen und ein aggressives Deckungsverhalten prägten das Eberswalder Spiel. In der 22. Minute konnte man die Tordifferenz auf 7 Tore hochschrauben, was die Grünheider jedoch egalisieren wollten. Aber die Waldstädter blieben aufmerksam und hielten die Gastgeber auf Abstand. Mit einer 6 Tore Führung ging es in die Pause.

 

Das Eberswalder Spiel in der zweiten Halbzeit ähnelte der ersten. Die Grünheider versuchten den Spielstand zu ihren Gunsten zu drehen, was jedoch zu keinem Zeitpunkt gelang. In der 41. Minute kamen die Gastgeber auf zwei Tore heran, was jedoch die Waldstädter nicht aus den Konzept brachte. Die kurze Schwächephase der Waldstädter sollte schnell überwunden sein und 10 Minuten vor Spielende war ein solider Abstand von 7 Toren wieder hergestellt.

Die Männer der Zweiten fügten sich nahtlos in das Spielgeschehen ein und waren eine wichtige Stütze in dem erfolgreichen Aufeinandertreffen zweier guter Teams.

Am Ende gewann man das Match mit 36:28 und festigte weiterhin Platz 1 der VL Nord.

 

Es spielten: Yezhov, Wamka - Simmen (1), Jonas, Thomas (6), Assmann (4), Kolrep (4), Boldt (4), Jarzabek (5), Porebski (2), Kminikowski (6), Zantow (4)


Zumindest die Punkte bleiben in Eberswalde

VL Nord: 1.SV Eberswalde - SV Motor Hennigsdorf 40:34 (21:15)

 

Puh, was läßt sich zu diesem Spiel sagen? Schwierig. Aber zumindest bleiben die Punkte in Eberswalde. Es war kein schönes Spiel unserer Mannschaft, jedoch konnten die Waldstädter dieses zu ihren Gunsten entscheiden und in der Tabelle bleiben sie weiterhin an der Spitze.

 

Den ersten Erfolg konnten die Eberswalder durch ein Tor von Köhler erzielen. Aber die Hennigsdorfer setzten nach und erzielten 30 Sekunden später den Ausgleich. Bis zur 11. Minute gabe es ein Hin und Her, aber ab diesem Zeitpunkt konnten die Gäste durch zwei Tore in Folge ein wenig Abstand zu den Waldstädtern gewinnen. 

Hennigsdorf spielte ab Beginn mit einer 3:3-Deckung bzw. auch in Manndeckung, die die Eberswalder vor scheinbare Schwierigkeiten stellte. Hinzu kamen die teilweise diskussionswürdigen Nicht-Entscheidungen des Schiedsrichtergespannes, die dem Spiel nicht gut taten. Trikotziehen, schubsen und klammern der Hennigsdorfer wurden nicht geahndet, dafür jedoch bekamen die Waldstädter für Banalitäten Zeitstrafen. 

Die Männer aus Eberswalde stellten sich mit Laufe der Zeit darauf ein und gingen ab der 21. Minute in Führung, die sie innerhalb von 7 Minuten zum 20:13 ausbauten. Über gute Einzelpositionen und einem starken Kuba im Tor gelang es ihnen, die fragwürdigen Auslegungen der Regeln seitens des Schiedsrichtergespannes zu überspielen und die Antwort auf der Platte zu geben.

 

In der 2. Hälfte des Spieles hielt man Hennigsdorf bis zur 37. Minute sehr gut auf Abstand. Danach sollten drei Tore für den Gegner fallen. Ein erfolgreicher Strafwurf seitens Jarzabek und einem schnellen Tor seitens Reichert führten wieder zum 7 Tore-Führung der Waldstädter. Die Gäste versuchten nunmehr ihr möglichstes, jedoch konnten sie den Toreabstand nicht verkleinern. In der 54. Minute lagen die Waldstädter mit "nur" vier Toren vorn und die Zuschauer hofften, dass jetzt kein Einbruch bei den Eberswaldern kam. Sie wurden nicht enttäuscht, Kminikowski, Kersten und Boldt stellten den alten 7 Tore-Abstand weder her.

Dies sollte reichen, am Ende gewannen die Waldstädter mit 40:34.

 

Es spielten: Kutschke, Wamka - Boldt (4), Porebski, Köhler (5), Reichert (2), Thomas (2), Kersten (3), Assmann (4), Jarzabek (6), Kminikowski (12), Kolrep (2), Köstler


15 Minuten Hochspannung

VL Nord: FK Hansa Wittstock 1919 - 1. SV Eberswalde 25:27 (11:16)

 

Wenn man meint, dass man bei einer Mannschaft, die "nur" im Mittelfeld der Liga rangiert, die Punkte mal so mitnehmen kann, der sah sich gestern getäuscht.

 

Aber von Anfang an:

Auf 13 Spieler (darunter zwei Torhüter) konnte Tim zurückgreifen. Auch ein alter Neuer war wieder mit dabei, Leon, der kurzzeitig beim SV Jahn Bad Freienwalde in der Brandenburgliga aktiv war, streifte sich das Trikot der Eberswalder über. Willkommen zurück!

Der Auftakt der Partie verlief ausgeglichen, wobei die Waldstädter in der 4. Minute erstmals in Führung gehen konnten. Ab der 13. Minute zog man leicht davon und konnte bis zur 19. Minute eine 6 Tore Führung herauswerfen. Dies lag vorallem an das gute Anspielen an den Kreis, aber auch unser Keeper entschärfte diverse Bälle vorbildlich. Einen größeren Abstand ließen die Hausherren nicht zu, so dass man beim Stand von 11:16 (aus Wittstocker Sicht) die Seiten wechselte.

 

Die zweite Halbzeit begann für die Eberswalder positiv, Köhler versenkte den Ball im Tor der Gastgeber. In der 36. Minute jedoch rot für den bis dahin gut aufspielenden Köhler.

Die Gäste versuchten weiterhin ihre Angriffe über den Kreis zu lösen. Der Rückraum hingegen konnte seine Spielfähigkeit nur selten zeigen. Angriffe wurden zu schnell und zu hektisch abgeschlossen, so dass die Wittstocker in der 50. Minute bis auf ein Tor heranrücken konnten. Nun wurde es spannend. Die Fans der Hausherren sahen die Chance, den Waldstädtern die Punkte abzunehmen. Die Eberswalder ließen sich jedoch hiervon nur wenig beeindrucken. Durch drei Tore in Folge (1 x Assmann, 2 x Porebski) hatte man einen kleineren Toreabstand wieder hergestellt. In der 59. Minute stellte Jarzabek mittels Strafwurf  auf ein 26:23 und alles dachte, dass wäre es gewesen. Jedoch gab sich Wittstock noch immer nicht auf, so dass 20 Sekunden vor Schluss es nur noch 26:25 für die Waldstädter stand. Aber den Schlussakzent setzte erneut Jarzabek, der zum Endstand 27:25 traf.

 

Es spielten: Wamka, Kutschke - Boldt, Porebski (4), Köhler (5), Thomas (3), Lange, Kersten (5), Assmann (3), Jarzabek (5), Kolrep (1), Markiv, Zantow (1)

 


Ungefährdeter Pflichtsieg

VL Nord: 1. SV Eberswalde - SV 63 Brandenburg-West II 43:30 (15:9)

 

Die knappe Ansage an die Mannschaft war klar: die zwei Punkte bleiben zu Hause! Die Spannung sollte bis zum Schluss hochgehalten und keinerlei technischen Fehler fabriziert werden.

 

Der Angriff der Waldstädter lief flüssig. Aber auch die Abwehr stand in der ersten Halbzeit gut, so dass die Brandenburger nur schwer einen Weg finden konnten, um diese Deckung zu durchbrechen. Viele gute Abschlüsse seitens der Hausherren ebneten schon in den ersten Minuten des Spieles den Weg zum erhofften Sieg, denn schon nach 13 Minuten konnten sie eine 6 Tore Führung herauswerfen. Aber so ganz wollten sich die Gäste auch nicht ergeben und suchten weiterhin nach guten Tormöglichkeiten. In der 24. Minute verkürzten sie die Tordifferenz auf 4 Tore, ein weiteres Heranrücken an die Waldstädter gelang ihnen jedoch nicht.

 

Nach Wiederanpfiff zögerte Zantow nicht lange und schon 30 Sekunden später fand der Ball ins Tor der Brandenburger. Die Gäste dagegen konnten ihre Tormöglichkeiten nicht effizent nutzen. Die gewonnenen Bälle verwandelten mittels Konterläufen die Gastgeber sicher, so dass die Tordifferenz zugunsten der Waldstädter anstieg. Allerdings häuften sich nunmehr auch die technischen Fehler auf Seiten der Eberswalder und auch die Abwehr stand nicht mehr so sicher wie noch zu Beginn des Matches. Dies konnten die Brandenburger jedoch nicht in dem Umfang nutzen, wie möglicherweise gewünscht, denn im Gegensatz zu den Gastgebern  waren sie mit nur 10 Spielern angereist, die Bank der Waldstädter hingegen war gut gefüllt. Diesen kontitionellen Vorsprung wußten die Hausherren zu nutzen und hielten die Brandenburger auf Abstand. Am Ende stand ein leistungsgerechtes 43:30 auf der Anzeigetafel.

 

Trainer Stenzel im Nachgang: "30 Gegentore sind zuviel für ein solches Spiel. Es hat die gesamte Spielzeit über die Spannung gefehlt. Die mangelnde Gegenwehr der Brandenburger ließ nicht wirklich den Gedanken zu, dass es hier eigentlich um zwei Punkte geht. Im nächsten Spiel gegen den MTV 1860 Altlandsberg II geht es für meine Mannen darum, zu zeigen, zu was sie tatsächlich in der Lage sind."

 

Es spielten: Wamka, Hübner - Boldt (2), Porebski (4), Köhler (3), Reichert (2), Czisch, Assmann, Jarzabek (8), Kminikowski (5), Kolrep (9), Simmen (2), Markiv (2), Zantow (6)

 


Sieg dank mächtiger Mannschaftsmoral

VL Nord: SV Motor Babelsberg - 1. SV Eberswalde 25:29 (14:12)

 

Im Duell gegen Babelsberg waren die Vorzeichen alles andere als rosig. Ein hoher Krankenstand unter den Spielern nebst persönlicher Verhinderung machten ein Zurückgreifen auf Spieler der Zweiten unumgänglich. Für deren Einsatz herzlichen Dank!

Mit gerade mal neun Spielern machte sich der Waldstädter Troß auf den Weg nach Babelsberg. Köstler und Czisch, B. wie auch Markiv, R. stießen noch dazu, die vorher noch in der ersten Halbzeit der Zweiten im Einsatz waren.

Die Ansage, wie auch die Situation und der Kader waren klar. Die Jungs kannten sich gut, da man in ähnlicher Konstallation schon gegen den Ligaprimus Werder II antrat.

Neben taktischen Punkten sollte nur eine Aussage das Spiel prägen: "Wir gewinnen hier heute nur als Team und holen die Punkte nur als Team, für Alle, die heute nicht hier sein können."

 

Der Start des Spiels - naja. Der Gastgeber Babelsberg selbst kam gut ins Match und machte es den Waldstädtern sehr schwer. Erst ein Deckungswechsel und eine Auszeit sollten helfen, um langsam in das Spiel zu kommen und den Spielfluss der Babelsberger zu unterbrechen. Mit zwei Toren Rückstand ging es in die Pause.

 

Den Eberswaldern tat die Halbzeitpause gut und sie kamen nunmehr mit neuen Selbstbewußtsein zurück auf die Platte. Wie ausgewechselt zogen sie ihr Spiel auf. Dieser Teamspirit war in der Halle zu spüren. Es wurde laut, heiß und emotional. Einmal in Führung gegangen, wollten die Mannen um Trainer Stenzel diese nun nicht mehr hergeben.

Bis zur 44. Minute gingen die Waldstädter immer mit einem Tor in Führung, was die Babelsberger jedoch wieder ausglichen. Ab der 46. Minute konnte man durch einen Strafwurf mit zwei Toren in Führung gehen und trotz einer Auszeit seitens der Heimmannschaft bauten die Gäste diese Führung bis auf 5 Tore aus. Selbstverständlich wollten die Babelsberger die zwei Punkte behalten, jedoch konnten sie nicht mehr gefährlich an die Waldstädter herankommen.

 

Am Ende gewannen die Eberswalder aufgrund einer geschlossenen Teamleistung leistungsgerecht mit 29:25 und bleiben hierdurch in der Spitzengruppe der VL Nord.

 

Es spielten: Wamka - Boldt, Porebski (5), Köhler (7), Czisch (2), Kersten (2), Jarzabek (3), Kolrep (3), Simmen (2), Köstler (1), Markiv (4)

 


Zwei Punkte aus dem Hexenkessel

VL Nord: SV Blau-Weiß Wusterwitz - 1. SV Eberswalde 23:28 (11:10)

 

Mit dem Wissen, dass unsere Erste ein stimmungsvolles und hitziges Spiel erwarten würde, starteten sie Richtung Wusterwitz. "Wir müssen mit etwas unorthodoxem rechnen, es ist nicht klar, wie der Gegner spielen wird. Aber laut den Spielberichten der vorherigen Gegnern von Wusterwitz wird uns wohl eine Mannschaft erwarten, die offensiv ausgerichtet ist."

 

Und tatsächlich, Wusterwitz erwischte die Eberswalder eiskalt mit einer Art 4:2-Abwehr, in der sie die beiden Halbspieler komplett aus dem Spiel nahmen. Infolgedessen waren die ersten Minuten des Matches nur von Gegentreffern geprägt, den Waldstädtern gelang kein Torerfolg.

Es brauchte somit nicht lange, bis man die Taktik veränderte. "Sie haben unsere Halben aus dem Spiel genommen, dann bringen wir einfach noch zwei Halbe." Dies sollte funktionieren.

Über eine sichere Deckung kämpften sich die Waldstädter wieder ins Spiel und lernten, trotz einiger Fehler, mit dem breiten 4 vs 4 auf der gegnerischen Hälfte umzugehen. "Das ist unser Spiel, wir spielen im Training gefühlt 1000 Mal ein noch breiteres 4 vs 4, ihr müßt den Raum, den ihr geschenkt bekommt, einfach nur nutzen", so Trainer Stenzel zu seinen Spielern.

 

Somit kam man Step by Step wieder heran und konnte mit "nur" einem Tor Differenz in die Kabinen gehen.

In der Halbzeitpause besprach man einige Dinge, die in der 2. Halbzeit verbessert werden müssen. "Problem ist, dass wir nicht die beste, sondern die erste Ausfahrt genommen haben. Wir hatten Platz und Zeit und trotzdem nehmen wir uns die Würfe mit der geringsten Wahrscheinlichkeit. Fangt an die beste Ausfahrt zu nehmen und wir ziehen weg."

Gesagt getan, nach der kurzen Unterbrechung sah man nun ein souveränes Auftreten der Waldstädter. Durch ein Tor von Köhler in der 33. Minute übernahm man erstmalig die Führung, die man bis zum Schluss nicht mehr aus den Händen gab. Trotz reichlicher Provokationen von den Rängen blieb unsere Erste cool und ließ sich zu nichts verleiten. Der Gegner selbst schwächte sich immer wieder durch unüberlegte Aktionen in der Abwehr und hatte immer mehr technische Fehler im Angriff. Dies konnte unser Erste zu ihren Gunsten nutzen und schon in der 50. Minute lag man mit 7 Toren vorn. Die Wusterwitzer selbst versuchten, die Punkte in der heimischen Halle zu behalten, jedoch umsonst. Nur selten konnten sie unsere kompakte Abwehr überwinden. Mit Abpfiff seitens des Schiedsrichtergespannes stand ein 28:23 Sieg auf der Anzeigetafel.

 

Trainer Stenzel zum Spiel: "Unter dem Strich ein verdientes Ergebnis, jedoch in der Summe zu niedrig. Zu viele Fehlwürfe, zu viele Kleinigkeiten, die es abzustellen gilt. In der jungen Mannschaft steckt viel mehr Potential, als was sie derzeit zu leisten versuchen. Sie sind noch nicht auf dem Entwicklungsstand auf dem sie längst sein könnten. Es gilt sich zu hinterfragen, wie viel man will und was man noch kann."

Mit zwei Punkten Rückstand bleibt man am Tabellenführer dran. Das nächste Spiel findet am 30.11.2024 statt, wenn man zu Gast beim SV Motor Babelsberg ist.

 

Es spielten: Kutschke, Wamka - Porebski (2), Köhler (1), Reichert (2), Kersten (5), Assmann, Jarzabek (5), Kminikowski (4), Kolrep (5), Simmen (2), Markiv (2), Zantow

 


Wir können auch Top-Spiele :-)

VL Nord: 1. SV Eberswalde - SV Berolina Lychen 29:28 (15:12)

 

Zum 6. Spieltag kam der SV Berolina Lychen in die heimische Westendhalle. Alle Beteiligten war bekannt, kommt Lychen zum Aufeinandertreffen, dann geht es zur Sache!

Auch die Tabellenkostellation versprach ein Spitzenspiel, denn die Tabellennachbarn gingen jeweils mit 8:2 Punkten und einer Toredifferenz von +25 ins Spiel.

Unsere Eberswalder machten im Vorfeld schon ihre Hausaufgaben, denn so gab es eine kleine Delegation um Trainer Tim Stenzel herum, die sich am Wochenende zuvor den Gegner vor Ort anschauten beim Spiel Lychen gegen Babelsberg. Im Training unter der Woche wurden die dort gewonnenen Aspekte angesprochen. Auch ein Testspiel gegen die um zwei Klassen höher spielenden Mannschaft vom MTV Altlandsberg sollte unser Team auf das Match gegen Lychen optimal vorbereiten. Hier konnten diverse Punkte unter Wettkampfbedingungen nochmals probiert und trainiert werden. Da der Test gegen den Ostsee-Spree-Ligisten gut verlief, ging man optimistisch in das Spiel gegen die Flößerstädter.

Im Vorfeld war klar, dass die Lychener ein hohes Tempo spielen. Klare Ansage war demzufolge, dieses Tempospiel schon im Ansatz zu verhindern und so die Gäste nicht in Rythmus kommen lassen. Dieses Vorhaben sollte im großen und ganzen funktionieren. Dabei war gerade die Wurfkraft des Lychener Rückraums stark. Durch das Zusammenspiel zwschen der Eberswalder Abwehr und unserem Torhüter versuchte man diese Stärke zu unterbinden, leider vergeblich. Das Waldstädter Blockspiel passte in dieser Partie gar nicht. Oft waren die Abstände zum Gegenspieler zu groß oder das Timing fehlte. Damit sah die Eberswalder Abwehr alles andere als gut aus. Trotzdem ging man mit einem kleinen Abstand von drei Toren in die Pause.

 

In der zweiten Halbzeit war die Partie der beiden Mannschaften weiterhin offen. In der 42. Minute konnten die Flößerstädter den Ausgleich erzielen (20:20). Die Spannung in der Westendhalle nahm zu, aber keines der Teams konnte sich entscheidend absetzen. In der 47. Minute lagen die Gäste mit zwei Toren vorn, was die Trainerbank zu einer Auszeit zwang.

Die Worte fanden Gehör bei den Waldstädtern und man konzentrierte sich. Man ließ die Lychener nicht ziehen und kämpfte sich wieder heran. Trotz Problemen im Angriff und einigen individuellen Fehlern in der Abwehr zeigten die Männer um Tim Stenzel, dass sie die beiden Punkte unbedingt haben wollten. Maßgeblich hierfür war auch die überragende Performance des Eberswalder Keepers Wamka, der die Flößerstädter zu Verzweiflung trieb. Am Ende stand ein hart erkämpfter 29:28 Sieg auf der Anzeigetafel.

 

"Das Spiel am Wochenende (Anm.: Lychen - Babelsberg) zuvor lief anders als erwartet. Leider haben wir aus dem gesamten Material und Vorwissen nur einen Punkt in unserem Match umsetzen können. Aber am Ende stehen zwei Punkte auf der Habenseite und wir bleiben eng an der Spitze dran. Jetzt heißt es Konstanz zu finden und weiter zu punkten", so Trainer Stenzel.

 

Es spielten: Kutschke, Wamka - Boldt (6), Porebski (2), Köhler (1), Reichert (3), Köstler, Kersten (2), Assmann (2), Jarzabek (8), Kminikowski (4), Kolrep, Simmen, Markiv (1)

 


Ein Hauch von Glanz in der Westendhalle

VL Nord: 1.SV Eberswalde - Grünheider SV II 37:25 (21:9)

 

Unsere Erste empfing am letzten Samstag die 2. Vertretung des Grünheider SV.

Nach dem bitteren Ausscheiden im Verbandspokal gegen den HV G/W Werder II ging es nun mit klaren Fokus auf den Ligaalltag zur nächsten Aufgabe für unsere Erste. Anders als in den Spielen zuvor waren die Eberswalder sofort startklar und konnten mit ihrer ersten Aktion direkt zeigen, in welche Richtung es an diesem Tag gehen wollte. Und man sollte Recht behalten!

 

Mit einer klaren taktischen Vorgabe und einem, an den Gegner, angepassten System ließ man bereits zu Beginn des Spieles keine Zweifel zu und machte deutlich, dass diese beiden Punkte in Eberswalde bleiben werden.

In der 4. Minute war letztmalig ein Gleichstand (2:2), durch 4 Tore in Folge setzte man sich langsam ab. Vom Anschlusstor der Grünheider ließ man sich nicht beeindrucken, sondern schraubte weiterhin fleißig an der Tordifferenz. In der 25. Minute wurde dann der Zehn-Tore-Abstand erreicht. Man ließ jetzt nicht nach und durch zwei weitere Tore von Toni und Roman ging man mit einer Zwölf-Tore-Führung in die Pause.

 

Aber leider hielt man das in der ersten Halbzeit gezeigte Nieveau nicht weiter. Fünfzehn ganze Minuten zeigten die Waldstädter leider nicht die Leistung, die normalerweise in ihnen steckt. Das Waldstädter Spiel war nunmehr geprägt von technischen Fehlern und unkonzentrierten Abschlüssen.

Kurz vor der Auszeit jedoch fing sich das Team wieder und wurde sich - Gott sei Dank - seiner Stärken bewußt. Am Ende gewann man mit 37:25, wobei die zweite Halbzeit mit 16:16 ausging. Gut, dass man im ersten Spielabschnitt einen so deutlichen Vorsprung herausgearbeitet hatte. Denn wer weiß...

 

Trotzalledem war es eine souveräne Leistung und es blitzte über lange Strecken  die vermisste Qualität der Mannschaft auf. Somit steht sie verdient auf Platz 2 der VL Nord. Mit der Leistung aus der ersten Halbzeit möchte man auch im nächsten Auswärtsspiel gegen den Aufsteiger Neuenhagener HC gehen.

 

Zudem gratuliert die Mannschaft Marius Köstler zu seinem Debüt bei der Ersten und Glückwunsch zum 1. Tor in der VL Nord!

 

Es spielten: Wamka, Kutschke - Porebski (3), Köhler (6), Kersten (3), Assmann (4), Simmen, Jarzabek (6), Kminikowski (7), Kolrep (3), Reichert (3), Köstler (1), Markiv (1), Zantow

 


Zäh wie Kaugummi

VL Nord: SV Motor Hennigsdorf - 1. SV Eberswalde 28:31 (17:17)

 

Am Sonntag ging es zum nächsten Auswärtsspiel nach Hennigsdorf. Schon im Vorfeld der Partie war man etwas angestrengt, denn man wußte, dass es keine einfache Sache gegen das dortige Team werden würde.

Der Auftakt des Spieles lief aus Eberswalder Sicht klasse, denn man konnte innerhalb kürzester Zeit 4 Torerfolge erzielen. Auch die Deckungsarbeit war stark und man ließ nur wenig zu. Leider hielt dies nicht lange und der Schlendrian zog in das Waldstädter Team ein. Im Angriff wurden einfache Bälle hergeschenktund ließ den Gegner ins Spiel kommen. Man lud die Hennigsdorfer quasi ein, Tore zu erzielen. "Vom Rückzug kann nicht die Rede sein", so stellte man auf der Bank fest. Wenn der Ball vorn verloren wurde, ging es nur langsam zurück und echaufierte sich über etwaige falsche Schiedsrichterentscheidungen, statt sich das Spielgerät zurück zu erkämpfen. Aber auch wenn man den Ball im Hennigsdorfer Gehäuse versenkte, vergaß man das Rückzugsverhalten. Ein Umschaltspiel fand im Eberswalder Team zu diesem Zeitpunkt nicht statt. Demzufolge war klar, dass sich die Gastgeber dies zu nutze machte und man mit 17:17 in die Pause ging.

 

Es gab somit einiges in der kurzen Unterbrechung zu besprechen. Diese Worte und das Verlangen, den Kopf einzuschalten, sollte in der folgenden Spielzeit Früchte tragen.

 

Anfangs kamen wieder einmal leichte Fehler zustande und es wurde neu gemischt. Dies sollte Früchte tragen. Ein stark aufgelegter Kutschke im Torkonnte mit seinen Paraden im Verbund mit der Abwehrdie Fehler der Offensive vergessen machen und er ließ 10 Minuten kein Tor der Gastgeber zu.Eine Wahnsinnsleistung des jungen Torhüters, welcher hierdurch die Anerkennung des gesamten Teams bekam.

Somit konnte man den Rückstand aufholen und später in eine Führung ummünzen (45. Minute 22:23). Die technischen Fehler aus der ersten Halbzeit minimierten sich, jedoch warf man den Hennigsdorfer Torhüter warm. Eine frühzeitige Entscheidung wurde demzufolge vertagt. Vorallem Boldt zeigte in dieser Halbzeit was er drauf hatte. Er brachte seine Mitspieler im Angriff immer wieder in gute Wurfpositionen und zeigte wieviel Erfahrung er den jungen Spielern mitgeben kann.

Den Schlusspunkt der Partie setzte Simmen, der den Ball von Rechtsaußen perfekt in das obere Eck des Kastens beförderte und somit in der 59. Minute den uneinholbaren Abstand herstellte.

Leider verletzte sich in den letzten Minuten ein Akteur des Gegners am Knie und wir wünschen ihm gute Genesung.

 

Als Resümee läßt sich festhalten: In jeder Phase des Spieles behielt die Waldstädter Mannschaft einen kühlen Kopf und es wurden immer wieder Lösungen gesucht und auch gefunden. Man ließ keine Hektik aufkommen, was in der Abwehr für Ruhe sorgte. Durch gezielte Nadelstiche auch im Angriff konnte schlussendlich der Sieg eingefahren werden und mit zwei Punkten im Gepäck ging es in die Heimat.

 


Saisonvorbereitungen abgeschlossen

Noch drei Tage, dann wird unsere Erste erstmalig in der neuen Saison 2024/2025 aktiv sein. Im Verbandspokal des HVB werden sie am Sonntag, den 08.09.2024 in Oranienburg auf die Dritte des OHC (entgegen der Aussage im der nu-Liga spielt die Dritte und nicht die Zweite des OHC gegen unser Team) und auf Blau-Weiß Dahlewitz in der Turm-Arena treffen. Anwurf zum ersten Spiel ist um 11:00 Uhr.

 

Die letzten Wochen waren für unsere Männer sehr turbulent. Nachdem das Team um Tim Stenzel in Rostock gute Leistungen zeigte, überschlugen sich nunmehr die Nachrichten. Zwei unserer jüngeren Spieler, die im Vorfeld fest für die neue Saison eingeplant waren, wollten nun doch zu einem anderen Club wechseln. Dabei war es in der Mannschaft ein offenes Geheimnis, dass beide Spieler mit einem Wechsel in eine leistungsstärkere Liga liebäugelten. Beide hatten gute Leistungen in den Testspielen erbracht, so dass dies auch den Verantwortlichen des MTV Altlandsberg auffiel. Demzufolge baten sie, in die Regionalliga wechseln zu dürfen, was für uns ein schwerer Rückschlag in der Saisonplanung darstellte und somit kurzfristig umdisponiert werden mußte. Allerdings wollten wir den Spielern nicht im Weg stehen, so dass wir Leon Thomas und Max Winkler alles Gute bei ihrem neuen Team wünschen.

 

Mit dieser Information fuhr unsere Mannschaft in das Trainingslager nach Werneuchen. Neben diversen Trainingseinheiten zu Kraft, Stabilität und Ausdauer nebst Ballhandling war hier auch ein Testsspiel geplant. In diesem Aufeinandertreffen hatten nunmehr die Spieler die Chance zu glänzen und ihre Chancen zu nutzen, die zum Team aus dem Nachwuchs hinzustießen. Gegen die SG AC/Eintracht Berlin (Verbandsligist) zeigte man über weite Strecken eine gute und konstante Abwehrleistung und konnte Fehler des Gegners immer wieder konstant bestrafen. Am Ende gewannen die Eberswalder mit 45:24.

 

In der folgenden Woche lud der BFC Preussen Berlin II (Landesliga) ein. Mit neun Spielern, darunter waren einige, die nur angeschlagen spielen konnten ging es tief in den Südosten von Berlin. Die Berliner überzeugten mit einem Tempospiel und boten hierdurch unseren Männern die gewünschte Trainingseinheit. Durch die Option nur mit einem Wechselspieler sowie ohne gelernten Kreisspieler mußten die Waldstädter kreativ sein. Es war kein schlechtes Spiel unserer Männer, aber auch nicht überragend. Mit nur 4 Toren Unterschied und der sehr dünnen Personaldecke verloren die Waldstädter das Match gegen die Berliner.

 

Eine Woche später durften nun die Eberswalder endlich auch mal ein Team in der heimischen Westendhalle begrüßen.  Vom Namen her müsste es ein Derby sein und vom Namen her wirkte es auch vertraut, denn der HSV Bernauer Bären war zu Gast. Auf Trainerseite kannte man sich gut, aber auch auf Spielerseite kannte man sich, waren doch zwei Bernauer Spieler (Jost und Stemmler) Teil unserer erfolgreichen A-Jugend vom letzten Jahr. Für unseren neuen Torhüter aus Bernau, Jeremy Kutschke, war es ebenfalls ein Wiedersehen mit alten Weggefährten.

Spielerisch starten die Eberswalder desolat, in den ersten 20 Minuten sollte einfach nichts gelingen. In der Abwehr bekam man keinen Zugriff und in der Offensive schlichen sich viele technische Fehler ein. Nach einer Umstellung bekam man etwas Sicherheit in das Spiel. Im letzten Drittel hingegen versuchte man nun den Ursprungsplan umzusetzen und war hierdurch erfolgreich. In diesem Spiel erkannte das Waldstädter Team die letzten großen Baustellen, die es noch in den verbleibenden Trainingszeiten bis zum Saisonauftakt zu bearbeiten galt. Letzten Endes stand ein 34:27 für unsere Erste auf der Anzeigetafel. Leider verletzte sich ein gegnerischer Spieler. Wir wünschen ihm gute Besserung.

 

Zum letzten Testsspiel der Saisonvorbereitung war man nun selbst zu Gast in Bernau. Auf der Agenda des Teames stand, dass man aus den Fehlern der vorangegangenen Spielen gelernt hat  und eine Basis in der Abwehr schafft. Das Team um Trainer Stenzel verfolgte in dem Match einen sog. "8 Punkte Plan" und mit jedem Spieler wurde im Vorfeld abgesprochen, welche Aufgaben er in der Defensive hat. Mit etwas Wut aus dem letzten Spiel aber auch optimistisch ging man in das Aufeinandertreffen. Der Plan wurde schon nach wenigen Minuten umgesetzt. "In den ersten 20 Minuten konnten wir vieles deutlich besser machen als in der letzten Woche. Wir haben es früh geschafft das Spiel zu kontrollieren und haben lediglich 6 Tore in den ersten 20 Minuten zugelassen."

Mit Fairness, Mentalität und einer gesunden Aggressivität schaffte man es über weite Strecken des Spieles zu überzeugen und konnte so das Match kontrollieren. "Durch die Kontrolle im Spiel war es uns möglichauch noch ein paar Kleinigkeiten zu probieren, auch wenn es vor dem Spiel hieß, dass die Zeit für Experimente vorbei sei." Über 60 Minuten wurde guter Handball geboten, aber es gab (beidseitig!) doch einige technische Fehler zu bemängeln. Usere "Eberswalder Jungs" müssen sich leider eine durchschnittliche Verwertung von Großchancen und Tempogegenstöße der Bernauer ankreiden lassen. Am Ende trennte sich man mit 27:27.

 


Freundschaftsspiel gegen Regionalligisten

HC Empor Rostock II - 1. SV Eberswalde 50:39

 

Wenn Du zu einer Mannschaft wie den HC Empor Rostock II fährst, dann brauchst Du Einiges. Eine, in großen Teilen junge und talentierte Truppe machte sich am Sonntag Mittag auf den Weg in die Hansestadt, um gegen die ambitionierte zweite Garde der Profis, die U23 vom HC Empor Rostock zu spielen.

Nach einer bis dato zufriedenstellenden Vorbereitung sollte dieser Härtetest dazu dienen, herauszufinden, was die neu zusammengestellte Mannschaft rund um Jungtrainer Tim so auf die Beine stellen kann. Sie wollten mutig spielen, laut sein und konzentriert agieren, um dem um zwei Stufen Klassenbesseren die Stirn zu bieten. Zwei der genannten Punkte wurden auch über große Strecken umgesetzt.

In einem Spiel über 3 x 25 Minuten starte man erneut mit einem neuen Abwehrsystem, um zu sehen, wie dieses gegen spielstarke Mannschaften funktioniert. Auch wenn am Ende ein des ersten Drittels ein Spielstand von 16:08 für die Hanseaten auf der Tafel stand, so konnte man mit der eigenen Vorstellung ganz zufrieden sein. Warum nur eigentlich?

 

Wenn die Waldstädter den Gegner in das Positionsspiel gezwungen hatte, dann hatten sie oft auch Zugriff auf das Spiel und zwangen so die jungen Wilden aus Rostock in eine Aufgabe. Oftmals lösten die Rostocker ihre Fahrkarten aus der eigenen Abwehr heraus und konnten mit gezielten Tempogegenstößen zu einfachen Toren kommen, wenn die Eberswalder selbst an dem guten gegnerischen Torhüter scheiterten.

Im zweiten Drittel starteten die Jungs von Empor mit einer sehr offensiven Deckung. Durch ein zu statischen Angriffsspiel  seitens der Waldstädter wurden einige Bälle verschenkt und der Gegner zu einfachen Torerfolgen gebracht. Doch in diesem Drittel zeigte sich der Eberswalder Wille und sie hielten in dieser Zeit sehr stark mit. Häufig ließen sie die gegnerische Abwehr alt aussehen und mit tollen Aktionen über das Tempospiel zurückkommen. Aufgrund einer konzentrierten Leistung beendeten sie das 2. Drittel mit 19:17 zugunsten des Gastgebers.

Im letzten Drittel war dann etwas die Luft raus. Aber der Kampfgeist des Teams war weiterhin zu spüren. Man ließ sich nunmehr nicht mehr so leicht abkochen und lieferte ein sehenswertes Spiel.  Selbstverständlich war beidseitig das Spiel fehlerbelastet, trotzdem war es gut anzuschauen.

 

Als Resümee bleibt festzuhalten:

Viele Bälle fanden leider nicht den Weg ins Tor, da die Torhüter auf beiden Seiten einen klasse Tag erwischten. Leider konnten sich die Waldstädter mit guten Abwehraktionen nicht belohnen, da einige Abpraller leider wieder beim Gegner landete, der diese Möglichkeiten zum Torerfolg gern nutzte. Es war jedoch ein tolles Spiel gegen einen starken Hausherren. Die Mannschaft aus Eberswalde dankt der Empor für die Gastfreundschaft und wünscht dem Team aus Rostock eine erfolgreiche Saison.

 


Dynamischer Start in die Saisonvorbereitung

Während viele Menschen in Deutschland ihren Sommerurlaub verbringen und mal die Seele baumeln lassen, sind unsere Männer mitten in der Saisonvorbereitung. Allerdings fehlen auch in den Reihen unserer Männer immer mal wieder Spieler, da auch sie ein Anrecht auf Ferien haben. Demzufolge gestalten sich manche Trainingseinheiten etwas komplizierter und die Trainingsgruppe war hierdurch bunt gemischt. 

 

In der vergangenen Woche legte die Mannschaft nun auch mit Trainingsspielen los. Am Dienstag letzter Woche lud die KSV AJAX Köpenick II zum Test ein. Eine gute Möglichkeit mal wieder den Ball in die Hand zu nehmen und erste Kniffe, die man sich vorgenommen hatte, in einem Spiel zu testen, Am Ende stand ein solider Test da und man konnte die Baustellen dieser mit sehr jungen Spielern bestückten Mannschaft sehen. Das Torewerfen wurde nicht verlernt und so konnte man 40 Tore in 60 Minuten erzielen. Allerdings ließ man auch mehr als 30 Tore  für den Gegner aus Berlin, welcher in einer äquivalenten Liga spielt, zu.

Wenige Tage später gab es auch das erste Highlight. Zu dem fast schon traditionellen Test wurde man von den Kurstadthandballern aus Bad Freienwalde eingeladen. Voller Demut aber auch Vorfreude fuhr man in die Nachbarstadt. In einem hart aber fair geführten Spiel probierte das Team um Tim verschiedene Systeme und versuchte erneut die neue Philosophie umzusetzen. Auch wenn nicht alles fehlerfrei lief, ist das Testspiel positiv zu bewerten. Darüber hinaus konnte sich unser Neuzugang Jeremy im Tor beweisen. Jeremy wird gemeinsam mit Jakub das Gespann im Tor der Eberswalder bilden. Am Ende stand ein 33:29 für unsere Eberswalder auf der Anzeigetafel und mit einer gewissen Vorfreude fuhr man wieder nach Hause. 

 

Die Vorbereitung ist somit im vollem Gange, denn in ca. 6 Wochen geht der Pflichtspielbetrieb in der Verbandsliga wieder los. Vor der Mannschaft stehen noch einige Trainingseinheiten und Testspiele, sowie das alljährliche Trainingslager. Bis zum Saisonstart wird man sich auf die neue Spielidee fokussieren und zielstrebig auf das Pokalspiel gegen den Aufsteiger Lübbenau hintrainieren.


Saison 2023/2024

Derbysieger, Derbysieger, hey, hey!!!!

Brandenburgliga: 1. SV Eberswalde - SV Jahn Bad Freienwalde 34:21 (16:11)

 

Zum schweren Heimspiel wurde am letzten Samstag die Mannschaft aus der Kurstadt Bad Freienwalde erwartet. Im Hinspiel war man den Gästen nur mit einem Tor unterlegen, diesmal wollten die Männer der Ersten mal zeigen, dass sie gegen eine Mannschaft in der oberen Hälfte der Liga auch mithalten können. Daneben gab auch die tolle Kulisse in der Westendhalle den Männern von Dirk einen zusätzlichen Motivationsschub.

Kurz vor Beginn der Partie ein kurzer Schockmoment für die Waldstädter als Jakub in der Erwärmung umknickte. Trotzdem ließ man sich nicht hierdurch verunsichern und ging hochkonzentriert in das Spiel

Der Auftakt der Partie verlief für die Eberswalder erfolgreich, denn in der 7. Minute konnte man schon ein 4:0 bejubeln. Durch eine gute Deckungsarbeit provozierte man leichte Fehler bei den Gästen, so dass die Waldstädter diese Chancen nutzten und in leichte Torerfolge ummünzen konnten. Im Laufe der Zeit hingegen wurde man nachlässiger und die Freienwalder konnten in der 18. Minute erstmals in Führung gehen. Man ließ sie jedoch nicht entweichen und blieb dran.

Dann jedoch besannen sich die Gastgeber wieder auf ihre Stärken und auch ein Torhüterwechsel (Markus Schulz - "Man of the Match") tat sein übriges hinzu. Hierdurch konnten die Eberswalder mit einem Vorsprung von 5 Toren in die Pause gehen.

 

Mit Beginn der zweiten Halbzeit begann die stärkste Phase der Waldstädter: Die Abwehr stand sicher und auch die Torhüter ließen fast nichts zu, so dass die Gäste in den ersten 14 Minuten der 2. Halbzeit nur einen Torerfolg erzielen konnte. Die Gastgeber hingegen nutzten die freien Räume (u. a. durch Manndeckung gegen Winkler und Kolrep), die die Freienwalder ihnen gaben, spieltechnisch aus und man setzte sich Step by Step vom Gegner ab. Spätestens ab der 48. Minute (26:14) konnte man sagen: "Der Drops ist gelutscht" und auch der letzte Zuschauer in der Halle stellte fest, wer heute als Derbysieger von der Platte gehen wird.

Im letzten Abschnitt der Partie spielten die Waldstädter unbeschwert auf und fast jeder Spieler konnte sich in die Torschützenliste eintragen.

 

Fazit: Ein deutlicher Sieg durch konzentrierte Angriffe und eine starke Abwehrarbeit getragen von einer tollen Stimmung in einer gut besuchten Westenendhalle.

Danke an Alle, die unsere Mannschaft unterstützt haben!

 


Im Spreewald nichts zu holen

Brandenburgliga: TSG Lübbenau 63 - 1. SV Eberswalde 33:24 (17:14)

 

Am letzten Wochenende machten sich die Waldstädter auf, um in Lübbenau auf den derzeit Zweitplatzierten der Brandenburgliga zu treffen. Auch wenn die Eberswalder im Hinspiel in eigener Halle nur mit einem Tor gegen die Gastgeber unterlegen waren, so wußte man bereits im Vorfeld, dass es sehr schwer werden würde, hier die Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Die erste Minute verlief noch aus Waldstädter Sicht gut, denn durch einen Treffer von Winkler hielt man sehr kurzzeitig den Anschluss. Dann jedoch drehten die Spreewälder auf und auch eine sehr frühzeitig genommene Auszeit seitens der Gäste konnte einen Neun-Tore-Lauf der Lübbenauer nicht verhindern.

In der 11. Minute konnte dann auf Seiten der Eberswalder der zweite Torerfolg erzielt werden.

Viele technische Fehler prägten das Gästespiel. Bälle wurden verloren, Pässe kamen nicht an und auch gegen eine gut stehende Abwehr seitens der Gastgeber fand man nicht die geeigneten Mittel.  Aber zumindest gaben sich die Eberswalder nicht auf und versuchten ihr Möglichstes, um den Anschluss an die Lübbenauer nicht zu verlieren. Da aber auch die Spreewälder so die ein oder andere Torchance liegen ließen, konnte man mit nur 3 Toren in Rückstand in die Pause gehen.

Leider sollte es in der 2. Halbzeit nicht besser werden. Auch hier wieder viele technische Fehler, die die Gastgeber für schnelle Gegentore nutzte. Hierdurch vergrößerte sich der Abstand zum Gegner und am Ende konnte man eine 33:24 Niederlage nicht mehr verhindern.

 


Motiviert bis in die Haarspitzen

Brandenburgliga: 1. SV Eberswalde - HSV Wildau 1950 24:18 (15:8)

 

Eine sehr gute Trainingswoche lag hinter unseren Männern, als sie hoch motiviert am letzten Samstag in die Westendhalle kamen. Die vorangegangenen Spiele der A-Jugend und der Zweiten gab ihnen einen zusätzlichen Motivationsschub, den langen Heimspieltag auch mit einem Sieg abzuschließen.

 

Dirk konnte für das wichtige Spiel 13 Männer begrüßen, aber auch die Wildauer waren zahlreich vertreten.

Nach einer kurzen Abtastphase nahm das Spiel an Fahrt auf. Gerade mal 4 Minuten sollte es dauern, ehe die Waldstädter erstmals in Führung gehen konnten. Trotz Unterzahl in der 7. Minute erhöhten sie den Toreabstand, den sie auch nicht mehr aus der Hand geben wollten. Durch eine konsequente Deckungsarbeit und einem erneut gut aufgelegten Torhüter hielten sie die Gäste auf Abstand. Aber auch der Angriff war beweglich, so dass man sich gute Wurfpositionen erarbeiten konnte, die genutzt wurden. Hierbei zeigte sich, dass die Eberswalder auf allen Positionen torgefährlich agierten, was für den Gegner nur schwer händelbar war. Folgerichtig ging man mit einer 7 Tore Führung in die Pause.

 

Mit Beginn der 2. Halbzeit stockte der Eberswalder Angriff, man benötigte ganze neun Minuten ehe man wieder einen Torerfolg bejubeln konnte. Aber auch die Wildauer waren nur wenig erfolgreicher, denn auch sie konnten in den Anfangsminuten der 2. Halbzeit nur einen Ball in dem Eberswalder Gehäuse unterbringen.

Nach dieser kurzen Phase, wodurch die Gäste bis auf 4 Tore herankamen, besannen sich die Waldstädter. Durch eine erneut gute Abwehrarbeit auf allen Positionen und durch den flexiblen Angriff erarbeitete man sich Chance um Chance, so dass man in der 51. Minute nunmehr mit 6 Toren führte.

Die letzten Minuten des Spieles wirkten zerfahren auf beiden Seiten. Durch diverse Zeitstrafen gegen sowohl Eberswalder wie auch Wildauer Spieler gab es häufige Unterbrechungen, so dass der Spielfluss nicht mehr so recht aufkommen konnte. Am Ende gewannen die Waldstädter aufgrund einer sehr guten Deckungsarbeit und einer geschlossenen Teamleistung verdient mit 24:18.

 


Wichtge Punkte im Abstiegskampf

Brandenburgliga: BSV G-W Finsterwalde - 1. SV Eberswalde 29:33 (9:18)

 

Nachdem man schon zwei Wochen zuvor gegen die Männer aus Ahrensdorf/Schenkenhorst doppelt punkten konnte, wollte man diesen Wind mit in das nächste Spiel gegen die Mannschaft aus Finsterwalde mitnehmen. Das unsere Männer dies können, wußte man in den heimischen Gefilden, denn auch manch andere Spiele verloren sie nur knapp. Demzufolge war es klar, diese Punkte kommen mit in die Heimat!

Der Auftakt des Spieles war ausgeglichen, auch weil man leider zwei Siebenmeter nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte. Aber auch der Finsterwalder Torhüter vereitelte einige Chancen der Waldstädter, so dass es in der 12. Minute erst 5:5 stand. Dann jedoch drehten die Waldstädter auf. Durch Fehler der Gastgeber kam man häufig zu Ballgewinnen, die mittels Konterspiel im Kasten der Finsterwalder untergebracht werden konnte. Dies gab den Jungs um Trainer Ehrlich Aufwind, so dass man sich bis zur Halbzeit mit 9 Toren absetzen konnte (9:18).

Mit Beginn der zweiten Halbzeit verkürzten die Gastgeber, allerdings waren die Eberswalder weiterhin aufmerksam. Jeden Gegentreffer der Hausherren beantworteten die Waldstädter mit einem weiteren Torerfolg, so dass man in der 43. Minute mit 10 Toren führte. Durch die Umstellung der Deckung auf Finsterwalder Seite wurde es für unsere Männer nun schwieriger, durch die Abwehr zu kommen, jedoch hielt man die Finsterwalder auf Abstand.

10 Minuten vor Schluss erhielt Mateusz seine dritte Zwei-Minuten-Strafe, so dass die Restzeit ohne ihn weitergespielt werden musste. Nur drei Minuten später musste auch Daniel das Feld räumen, er war für die Restspielzeit nicht mehr einsatzbereit (Rote Karte wegen drei Zwei-Minuten-Strafe).

Aber davon ließen sich unsere Männer nicht beeindrucken. Sie spielten die verbliebenen Minuten kontinuierlich herunter, auch wenn die Finsterwalder noch etwas Kosmetikkorrektur betreiben konnten. Am Ende stand ein 29:33-Sieg auf der Anzeigetafel, was ausgiebig gefeiert wurde.

 


Das vierte Viertel war zu kurz

Brandenburgliga: 1. SV Eberswalde - TSG Lübbenau 63 22:23 (13:12)

Quelle: Andrè Kegel

 

Nachdem der Start in die Saison 2023/24 für die Männer des 1. SV Eberswalde in der Brandenburgliga durch zwei Niederlagen in zwei Spielen eher verbockt wurde, sollten am 30.09.2023 vor heimischem Publikum nun endlich die ersten Punkte gesammelt werden. Das Trainergespann hatte im Vorfeld seine Hausaufgaben gemacht und sich ehrlich auf die Gäste aus Lübbenau vorbereitet. Gegenüber der Redaktion hieß es vor dem Spiel knapp: der Gegner hätte international erfahrene Spieler in seinen Reihen.

 

Also begannen unsere Jungs aus der Waldstadt mit einer recht offensiven Deckung. Den vermeidlichen Shooter auf der halb linken Rückraumposition der Gäste, wollte man so gut es ging von der eigenen Bude fernhalten. Der Plan ging zunächst auch hervorragend auf. Zudem stellte sich auch schnell heraus, dass die international erfahrenen Spieler eher unerfahren im Umgang mit haftmittelfreiem Spielgerät waren.

 

In einem temporeichen ersten Viertel konnte schließlich Leon Thomas nach gut zehn Minuten zum zwischenzeitlichen 5:3 vom 7m Punkt einnetzen. Die Fans waren zufrieden, die Mannschaft konnte stolz auf sich sein. Nach so einem gelungenen Auftaktviertel schienen die Punkte heute greifbar. Doch dann geschah etwas vollkommen Unerwartetes.

Während die Eberswalder sich scheinbar für die folgenden knapp zehn Minuten in die Pause verabschiedeten und nun einen technischen Fehler nach dem anderen produzierten, spielten die Lübbenauer ihren Stiefel einfach munter weiter. In der 18. Spielminute reichte es dem Eberswalder Coach dann. Mit der Sirene zur Auszeit versuchte er seine Spieler aus dem kollektiven Tiefschlaf zu wecken und darauf hinzuweisen, dass die Lübbenauer die Halbzeitpause erst nach 30 Minuten und nicht etwa schon nach zehn Minuten beginnen. Seine Argumentation konnte der Trainer mit dem Blick auf die Anzeigetafel belegen. Plötzlich waren

die Gäste 5:7 in Führung gegangen.

Immerhin, der Einlauf zeigte Wirkung. Die heimischen Spieler nahmen ihre Arbeit ab der 19. Minute wieder auf und kämpften sich sukzessive zurück ins Spiel. Die (tatsächliche) Halbzeit läutete Sportsfreund Winkler mit einem sehenswerten Last-Second-Tor beim Stand von 13:12 ein.

 

Während des Pausentalks vor der Halle herrschte Uneinigkeit unter den Fans. Einerseits war man mit der Halbzeitführung erst einmal zufrieden, andererseits aber durch die fehlende Konstanz auch etwas beunruhigt.

 

Rein ins dritte Viertel bzw. in die zweite Halbzeit. Das Spiel hatte sich zu einem Spiel auf Augenhöhe entwickelt. Es ging hin und her: 12:12, 13:13, 14:14, 16:16, 17:17, 18:18 und 20:20 nach 50 Minuten. Keiner der beiden Mannschaften gelang es bis dato wirklich die eigene Wurfquote merklich zu verbessern. Eigentlich hätte nun die von den Fans auf der Tribüne erzeugte Lautstärke in der Halle schon ausreichen müssen, um eine zweite Schlafphase zu verhindern. Doch dem war leider nicht so.

In den dann folgenden Minuten stellten die Eberswalder das Handballspielen dieses Mal zwar nicht komplett ein, entschieden sich aber den Lübbenauer Torwart, insbesondere von den Außenpositionen, noch einmal aufs Neue warm zu werfen. Folgerichtig musste Chefcoach Ehrlich in der 55. Minute wieder von der

grünen Karte Gebrauch machen.

Doch erst in der 58. Minute gelang Leon Thomas mit seinem 10. Tor des Abends der Anschlusstreffer zum 21:22 zum Auftakt des vierten Viertels. Leider zu spät. In den letzten zwei Minuten durften beide Mannschaften zwar jeweils noch ein Tor und zwei Fehlversuche auf dem Zettel notieren, das Spiel endete dann aber 22:23.

 

Gerne hätten die Eberswalder heute den ersten Saisonsieg in der Waldstadt gefeiert. Ganz gewiss wäre dieser – oder zumindest ein Pünktchen – auch verdient gewesen. Doch was nun bleibt, ist die Enttäuschung darüber, dass die Anstrengungen abermals vergebens waren. Die Jungs auf der Platte haben gezeigt, dass sie sich als Team aus mehreren Schwächephasen herauskämpfen können. Auch wenn die eigene Wurfquote aus der Nahdistanz heute sicherlich besser sein hätte müssen, so waren es doch die Ansätze von guten Kombinationen, die die freien Wurfchancen überhaupt erst kreiert haben. Hinzu kam eine solide Körpersprache in der Defensive, angeführt von Abwehrchef Paul Pinkau. Das Fachpublikum bejubelte nach dem Abpfiff das junge Team der Eberswalder zu Recht noch minutenlang für den gezeigten Kampf und Einsatz bis zur letzten Sekunde.

Obwohl die Punkte am Ende dann doch wieder beim Gegner waren, lässt das Spiel die Hoffnung auf einen baldigen Erfolg neu aufflammen.


Trotz Aufholjagd verloren

Brandenburgliga: HSV Wildau 1950 - 1. SV Eberswalde 31:27 (20:13)

 

Zum ersten Auswärtsspiel der Saison fuhr unsere Erste zum HSV Wildau 1950. Die Wildauer hatten im ersten Spiel ebenfalls gegen den TSG Lübbenau verloren, so dass man im Vorfeld nicht genau wußte, wie sich der Gastgeber präsentieren würde. Aber man war gewarnt, denn die Gastgeber wollten ihr erstes Heimspiel in der noch jungen Saison erfolgreich gestalten.

Bei den Eberswaldern waren auch wieder die zwei A-Jugendlichen dabei, die schon im Heimspiel positiv auf sich aufmerksamgemacht haben.

 

Das erste Tor des Spieles konnte Mateusz erzielen, allerdings erfolgte nur 30 Sekunden später der Ausgleich seitens der Wildauer. Bis zur 16. Minuten war es ein ausgelichenes Spiel, wo sich keine der Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Die Waldstädter agierten aus einer soliden Deckung heraus und erkämpften sich Tor um Tor.

Dann jedoch kam es auf Seiten der Waldstädter zu einem Einbruch. Viele technische Fehler und Fehlwürfe der Gäste, welche die Gastgeber gnadenlos ausnutzten. Folgerichtig setzten sich die Wildauer ab, so dass man mit einem Sieben-Tore-Rückstand in die Pause ging.

 

Die zweite Halbzeit begann wie die Erste: mit einem Tor durch Mateuz. Man arbeite nun in der Abwehr sicherer und auch die technischen Fehler wurden geringer. Stück für Stück kam man an die Wildauer wieder heran und in der 48. Minute war die Tordifferenz auf zwei Tore geschmolzen. Eine erneut gute Torwartleistung seitens Jakub und ein bewegliches Angriffsspiel ermöglichten nunmehr gute Tormöglichkeiten. Allerdings sollte diese Aufholjagd nicht mehr belohnt werden. Am Ende verlor man mit 27:31 (aus Eberswalder Sicht).

 


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