Nach einem gebrauchten Dezember und einem holprigen Start ins neue Jahr hat sich die 1. Männermannschaft des 1. SV Eberswalde in der Oberliga Brandenburg eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Mannschaft hat sich Schritt für Schritt aus einer schwierigen Phase gearbeitet und aus den letzten sechs Partien eine Serie gemacht, die wieder Stabilität und Rückenwind für die weiteren Spiele der Rückrunde bringt.
Der Tiefpunkt in Oranienburg
Der Schlusspunkt des Jahres 2025 in Oranienburg war ein klarer Tiefpunkt für unsere 1. Männermannschaft. Ein verschlafener Beginn zog sich beinahe durch das gesamte Spiel: Die Spieler fanden kaum in den Rhythmus, die Abwehr stand schwach, einfache Gegentore häuften sich und im Angriff fehlte zunächst jede Risikobereitschaft. Wenn sich aus Eberswalder Sicht kurz ein Aufwärtstrend abzeichnete, sorgten individuelle Fehler oder kleine Schwächen im Zusammenspiel dafür, dass Oranienburg wieder davonziehen konnte. Am Ende war die 25:34-Niederlage bitter, aber auch ehrlich – sie machte deutlich, wo die Mannschaft in der zweiten Saisonhälfte ansetzen muss.
Fehlstart ins neue Jahr gegen Ahrensdorf/Schenkenhorst
Wer auf einen direkten Neustart im Januar gehofft hatte, wurde zunächst enttäuscht. Beim 25:38 vor heimischem Publikum gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst passte aus Eberswalder Sicht nur wenig zusammen. Vor allem die zweite Welle der Gäste bekam der 1. SV nicht in den Griff, Ballverluste im Aufbau wurden eiskalt bestraft. Trotz kämpferischem Auftritt bis zum Schluss wirkte die Niederlage wie ein herber Rückschlag – gleichzeitig aber auch als klarer Auftrag, die eigene Defensivarbeit und Fehlerquote dringend zu justieren.


