Männer 1: Angsthasenhandball führt zum Debakel

Brandenburgliga: HC Spreewalde - 1. SV Eberswalde 37:14 (18:06)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

(Eberswalde) Der 1. SV Eberswalde fuhr als Tabellenletzter ohne großen Illusionen zum Tabellenführer HC Spreewald. Mit einer desolaten Leistung gab es eine nicht erwartete 14:37 Niederlage.  Mit der schlechtesten Saisonleistung mussten die Barnimer die Heimreise antreten.

Der 1. SV Eberswalde musste im Auswärtsspiel beim Ligaprimus HC Spreewald ohne Moritz Assmann, Maximilian Stooß und Paul Klaus Kowalsky in Lübben antreten. Trotzdem hatte Trainer Heiko Kallies, der ohne die erkrankten Trainerkollegen Michael Wolff und Steffen Schnelle das Team coachte, eine schlagkräftige Mannschaft zur Verfügung.

Von Beginn aber bewiesen die Spreewälder, warum sie an der Spitze der Brandenburgliga stehen. Mit einem wahren Sturmlauf zeigten sie den Eberswaldern ihre Grenzen auf. Nach sieben Minuten führten sie eigener Halle mit 5:0 und früh deutete sich schon die klare Niederlage der Barnimer an. Trainer Kallies nahm eine Auszeit um seine Spieler wach zu rütteln. Anschließend gelang zwar Lukas Boldt das erste Tor für die Gäste, aber zu bremsen waren die Hausherren nicht. Die machten einfach weiter mit ihrem Spiel und vergrößerten den Vorsprung immer weiter. 9:3 und 12:4 (20. min.) lauteten die nächsten Zwischenstationen. Die Gastgeber waren ihrem Konkurrenten in allen Bereichen haushoch überlegen. Es war eine Vorführung von Seiten des Spitzenreiters und eine bittere Lehrstunde für den Tabellenletzten. Tempo, Einsatz und Chancenverwertung die Spreewälder zeigten was eine Spitzenmannschaft ausmacht. 

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