Spielberichte 2019/2020

Zweiter beim Handballturnier des Finowfurter SV

Quelle: Hartmut Miersch und Dirk Schaal in MOZ-Online vom 06.08.2019, Regionalausgabe Eberswalde

 

Finowfurt (MOZ) Beim eigens für die Saisonvorbereitung organisierten GO.med Handball-Cup in Finowfurt kamen die Landesliga-Männer des Finowfurter SV am Ende über Platz drei unter vier Teams nicht hinaus. Den Turniersieg holte sich der klar favorisierte Verbandsligist SV Motor Hennigsdorf vor dem 1. SV Eberswalde II, mit der OSG Fredersdorf-Vogelsdorf landete ein weiter Verbandsligist überraschend chancenlos auf Platz vier.

Es war Saisonvorbereitung und Standortbestimmung, mehr nicht, so FSV-Trainer Toni Renz nach Turnierende. "Die Fehler sind erkannt daran werden wir arbeiten und bis zum Saisonstart bleibt noch genügend Zeit".

 

Dabei begannen die Schorfheider stark, hatten den hohen Favoriten aus Oberhavel schon am Rande einer Niederlage. Doch klare Chancen wurden nicht genutzt, selbst ein Siebenmeter mit der Schlusssekunde wurde liegen gelassen und so blieb am Ende gegen Motor Hennigsdorf nur ein Punkt beim 16:16.

Schnell in Fahrt gekommen

 

In der zweiten Begegnung gegen Verbandsliga-Aufsteiger OSG Fredersdorf-Vogeldorf kamen die FSV-Männer schnell in Fahrt, führten auch sicher und deutlich, ließen dann aber konditionell nach, ohne dass der am Ende verdiente 13:10-Erfolg ernsthaft in Gefahr geriet.

 

Liga-Rivale 1. SV Eberswalde II gewann deutlich gegen Fredersdorf (22:11), hatte aber bei der 10:15-Niederlage gegen Hennigsdorf nicht wirklich Chancen auf den Sieg und damit zum Turniererfolg. "Für uns ist das heute ein Training unter Wettkampfbedingungen. Wir werden einiges probieren, der Erfolg steht nicht im Vordergrund", erklärte der Eberswalder Trainer Jens Müller. Seine doch etwas müde wirkenden Spieler waren aber entschuldigt, am Abend zuvor hatte man einen geselligen Mannschaftsabend.

Somit blieb beiden Barnimer Teams nur noch der Kampf um Platz zwei. Hier erwischten die Waldstädter den klar besseren Start und gaben ihre Führung auch im weiteren Verlauf nicht mehr aus der Hand. Finowfurt wirkte in dieser Partie nervös und übermotiviert. Technische Fehler ohne Ende schlichen sich ein, Abwehr und Angriff wirkten gleichermaßen unorganisiert, oft hilflos und völlig neben der Spur. Der am Ende sichere 16:10-Erfolg der Eberswalder war dann auch alles andere als unverdient und bescherte dem Ortsnachbarn Platz zwei.

 

Den Finowfurtern hingegen blieb vor der OSG Fredersdorf nur noch Rang drei und die Erkenntnis, ein besseres Ergebnis selbst verspielt zu haben.

 

Bis Saisonstart alles im Lot

Ähnlich sah das auch Finow­furts Trainer Toni Renz: "Da war noch vieles Stückwerk. Als Saisonvorbereitung war dieses Turnier optimal. Wir wissen, wo wir stehen und woran wir noch zu arbeiten haben. Ich bin mir sicher, bis zum Saisonstart Ende August bekommen wir das hin."

Zufrieden wirkte Sven Schürer, Trainer der Hennigsdorfer. "Seit etwa zwei Wochen sind wir wieder im Training und das erste Mal wirklich am Ball. In der Mannschaft sind zwölf Spieler unter 20 Jahre, da liegt unser Hauptaugenmerk der Saison darauf, die jungen Spieler zu integrieren." Als greifbares Ziel rief er den Klassenerhalt in der Verbandsliga aus.

"Da darf man eben kein Mädchen sein", antwortete Candy Borges lachend auf die Frage, wie sie denn als Trainerin mit den harten Kerls der OSG Fredersdorf-Vogelsdorf II fertig wird. Als willkommene Abwechslung für das Training sah sie das Turnier an, insofern wollte sie das Ergebnis auch nicht überbewerten.

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