Spielberichte 2019/2020

Achtungserfolg für den 1. SV Eberswalde II

LL Nord: Templiner SV Lok 1951 - 1. SV Eberswalde II 23:23 (12:11)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde. Die  zweite Mannschaft des 1. SV Eberswalde war beim Tabellendritten Templiner SV Lok 1951 zu Gast und erkämpfte sich mit dem 23:23 einen nicht erwarteten Teilerfolg. Die äußerst heimstarken Templiner hatten im bisherigen Saisonverlauf nur gegen den Spitzenreiter Berolina Lychen in eigener Halle verloren.

Die zweite Eberswalder Mannschaft hatte in diesem schweren Auswärtsspiel wieder ein wettbewerbsfähig Team zur Verfügung. Gegenüber dem Spiel in Perleberg (28:32), zu dem das Team der II. Mannschaft nur mit 9 Akteuren reiste, waren diesmal 12 Spieler dabei. Mit Ben Hanisch, Klaus-Thomas Kowalsky, Paul Knauf und Benjamin Lange hatte Spielertrainer Paul Pinkau, er vertrat den abwesenden Jens Müller, diemal wesentlich mehr Alternativen zur Verfügung. 

 

In der Templiner Sporthalle kamen die Eberswalder gut in die Partie. Nach sechs Minuten führten die Barnimer mit 3:1. Der Gastgeber ließ sich aber nicht abschütteln und kam schnell näher und nach 13 Minuten stand es 5:5 Unentschieden. Damit ließen es die Hausherren aber nicht bewenden sondern machten weiter Druck und zogen mit 7:5 in Front. Das war die schwächste Phase im Spiel der Gäste. Danach bliesen die Eberswalder wieder zur Aufholjagd. Nach dem zwischenzeitlichen 8:8 konnten die Barnimer wieder mit zwei Toren (10:8) in Führung gehen. Beim 11:11 hatten die Gastgeber wieder ausgeglichen und konnten sogar mit 12:11 in die Halbzeitpause gehen.

 

In der Pause nahmen sich die Eberswalder Spieler vor, weiterhin die Stabilität in der Deckung trotz einer Umstellung der Deckungsformation vom 5:1 auf 6:0 beizubehalten und die eigenen Chancen konsequent zu nutzen. Das Spiel blieb nach Wiederbeginn eng und die Tordifferenz vorerst knapp. Beim Spielstand von 14:15 führten die Eberswalder wieder und nur wenige Minuten später lagen die Gastgeber erneut mit18:16 vorne. Beim 22:19 nach etwa 50 Spielminuten schien sich eine Vorentscheidung anzubahnen. Doch mit einer vorbildlichen Einstellung und einer guten geschlossenen Mannschaftsleistung kämpfte sich die zweite Mannschaft des 1. SV wieder heran und verhinderte so eine zeitige Entscheidung zu Gunsten der Heimmannschaft. 22:21 (53.) und 23:22 (57.) lauteten die nächsten Zwischenstände, die Barnimer kämpften sich langsam heran und hatten die Hoffnung auf einen positiven Ausgang der Partie noch nicht aufgegeben. Eine Minute vor dem Ende die Chance zum Ausgleich für den 1. SV, aber Lukas Boldt der torgefährlichste Eberswalder Spieler an diesem Tag, kann den Siebenmeter nicht verwandeln. Aber kurz danach erzielt er dann doch noch den verdienten 23:23 Ausgleich und damit den Endstand in diesem spannenden Landesliga-Duell.

 

Spielertrainer Paul Pinkau nach dem Abpfiff: „Am Ende haben wir einen verdienten Punkt gewonnen. Das  war heute eine starke Mannschaftsleistung die unser Team hier abgeliefert hat. Klaus Kowalsky (Verstärkung aus der I. Mannschaft) hat eine gute Partie geliefert und auch der Einsatz von Ben Hanisch hat der Mannschaft sehr geholfen. Es hat heute allen viel Spaß gemacht und gibt uns Hoffnung auf eine gutes Abschneiden beim Spiel in gegen Finowfurt am nächsten Wochenende.

 

1. SV Eberswalde II mit: Joshua Richter (2) Lucas Korte,  Benjamin Lange (1), Klaus-Thomas Kowalsky (3), Ben Hanisch (1), André Kegel, (4), Edward Dochow (3), Igor Yezhov, Marcel Kästner (4),  Paul Pinkau, Lukas Boldt (5), Paul Knauf

7 Meter: 1. SV II  2/0 ,  Templin  3/2

 

2 Minuten: 1. SV II 5 ,  Templin      4


Keine Chance für die Männer des 1. SV Eberswalde II

LL Nord: 1. SV Eberswalde II - SV Berolina Lychen 22:33 (10:15)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde. Die  zweite Mannschaft des 1. SV Eberswalde empfing im dritten Spiel der neuen Saison den Staffelfavoriten Berolina Lychen und verlor dieses ungleiche Duell klar mit 22:33.

Der Eberswalder Trainer Jens Müller ist frustriert über die Personalsituation in seiner Mannschaft. Nur 9 Feldspieler und zwei Torhüter standen ihm in diesem Duell gegen den freiwilligen Absteiger aus der Verbandsliga zur Verfügung. Mit Ben Hanisch (dienstlich verhindert), Paul Pinkau (verletzungsbedingt noch nicht wieder gesund), Konrad Schubert (abgemeldet) und Lukas Boldt (Urlaub) fehlten dem Trainer wichtige Spieler. Aus der I. Mannschaft verstärkte dafür Julian Kuhlmann das kleine Team der zweiten Mannschaft.

 

In der Anfangsphase konnten die Eberswalder noch mithalten und so stand es nach vier Minuten 2:3. Ein besseres Zwischenergebnis verschenkten die Gastgeber durch zwei schwache ungenutzte Konterversuche sowie einen vergebenen Siebenmeter. Auch nach gut sieben Minuten waren die Hausherren beim 3:4 noch dran an dem Favoriten. Danach zogen die Lychener langsam davon, vom 3:4 ging es zum 3:7. Begünstigt wurde dieses Zwischenergebnis durch eine hohe Fehlerquote bei den Gastgebern. Schritt- und Fangfehler häuften sich und die Uckermärker nutzten dies erbarmungslos aus. Besonders den Lychener Jan Wendland (12 Tore) bekamen die Eberswalder nicht in den Griff. Die Gastgeber konnten vorerst wenigstens ein Anwachsen des Rückstandes verhindern. Nach dem 3:7 ging es mit den Zwischenständen 5:8, 7:10 und 8:11 weiter. Beim 8:13 (23. min.) waren es dann aber bereits fünf Tore Differenz und Trainer Jens Müller nahm eine Auszeit. Bis zur Halbzeitpause blieb die Tordifferenz aber erhalten und so ging es mit 10:15 in die Kabinen.

 

Die zweite Halbzeit begann genauso wie die erste geendete hatte, die Eberswalder vergaben die Chance zur Resultatsverbesserung durch einen vergebenen Siebenmeter. Statt eines 12:15 stand es nach 32 Minute 10:16. Eine Zeitstrafe gegen Krystian Jonas nutzten die Gäste in Überzahl zu drei Toren und einem vorentscheidenden 10:19. Die Gastgeber können sich jetzt im Angriff gegen die Deckung von Berolina Lychen kaum noch entscheidend durchsetzen. Die fehlenden Aufbauspieler machen sich jetzt sehr negativ bemerkbar. Das erste Eberswalder Tor der zweiten Halbzeit fällt nach sechs Minuten durch einen Siebenmeter. Nach 40 Minuten steht es 11:22, das Spiel ist entschieden. Das merkt man auch beiden Mannschaften auch im weiteren Spielverlauf an, denn jetzt wird nicht mehr so konzentriert zur Sache gegangen.

Bis zum Schlusspfiff liefern sich beide Teams jetzt einen offenen Schlagabtausch. Die letzten 20 Minuten verlaufen mit 11:11 Toren ausgeglichen. So endet die Partie am Ende mit einem hohen 33:22 Erfolg des Favoriten Berolina Lychen. Mit diesem Mini-Kader wird es die II. Mannschaft des 1. SV Eberswalde schwer haben die Saison erfolgreich zu gestalten und weitere Siege einzufahren. Am kommenden Samstag (28.09.) müssen die Müller-Schützlinge (8. Platz, 2:4 Punkte) bei Blau-Weiß Perleberg (5. Platz, 2:2 Punkte) antreten und das wird sicherlich nicht einfach.  In der vergangenen Saison ging es in beiden Vergleichen zwischen dem 1. SV II und  BW Perleberg recht torreich zu, beide Teams gewannen ihr Heimspiel. Die Eberswalder waren zu Hause 40:35 erfolgreich und Perleberg gewann sein Heimspiel mit 40:31.

 

1. SV Eberswalde II mit: Peter Markiv, Joshua Richter (3) Krystian Jonas (4/1), Lucas Korte (3/1),  André Kegel, (4), Julian Kuhlmann (3/2), Paul Knauf, Edward Dochow (3), Matthias Jonas (2), Igor Yezhov, Marcel Kästner,  Paul Pinkau

7 Meter: 1. SV II  9/4 ,  Lychen  3/3

2 Minuten: 1. SV II 1 ,  Lychen  4


Niederlage für die 2. Mannschaft des SVE

LL Nord: HC 52 Angermünde - 1. SV Eberswalde II 26:20 (10:7)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde (hjh). Die Landesliga Handballer des 1. SV Eberswalde II verloren das erste Auswärts-Spiel der neuen Saison in Angermünde gegen den HC 52 deutlich mit 20:26. Damit setzt sich die Serie der erfolglosen Spiele gegen die Angermünder fort. In der vergangenen Saison verloren die Barnimer beide Spiele gegen die Uckermärker, 20:25 in Angermünde und 25:27 in eigener Halle.

 

Wieder nur mit einem kleinen Kader trat die zweite Mannschaft des 1. SV Eberswalde beim HC 52 Angermünde an. Stefan und Paul Pinkau vertraten diesmal Trainer Jens Müller und hatten nur einen Torhüter sowie 9 Feldspieler zur Verfügung. Weiterhin fehlten mit Ben Hanisch, Paul Pinkau und Konrad Schubert drei wichtige Aufbauspieler. Die Gastgeber, die in der vergangenen Saison den 2. Platz in de Endabrechnung belegt hatten, waren klarer Favorit in diesem Spiel. 10 Punkte (32 – 22) und vier Plätze (2. – 6.)) war Angermünde in der vergangenen Saison besser als der 1. SV II.

 

Die 1:0 Führung der Gastgeber konnten die Gäste aus dem Barnim noch schnell egalisieren, aber danach zog der HC auf 5:1 (8. min.) davon. Die Eberswalder nahmen eine frühe Auszeit um den Rhythmus der Angermünder zu stören. Der 1. SV II stand in der Abwehr, bis auf einige Ausnahmen, recht gut. Das Problem war wieder einmal die schlechte Chancenverwertung. Auf allen Positionen wurde beim Abschluss gesündigt und so kam es zu dem schnellen Rückstand. Nach der Auszeit konnten Edward Dochow und Paul Knauf dann den Rückstand auf 5:3 verkürzen. Der Vorsprung der Angermünder pegelte sich jetzt bei drei Toren Differenz ein (6:3, 8:5, 10:7).

Während die Gastgeber ein offensives 5:1-System spielten, vertrauten die Eberswalder auf ein defensives 5:1. Grund dafür war der fehlende Druck von den Aufbaupositionen der Angermünder, die in der Hauptsache versuchten über den Kreis zum Erfolg zu kommen. Mit drei Toren Rückstand (10:7) mussten die Eberswalder dann in die Pause gehen, einige Abspielfehler in der Schlussphase der 1. Halbzeit verhinderten ein besseres Zwischenergebnis.

 

 

In der zweiten Halbzeit wollten es die Gäste dann besser machen, mussten aber nach fünf weiteren Spielminuten einem 5-Tore-Rückstand hinterherlaufen. Nach 37 Minuten musste Lukas Boldt seine zweite Zeitstrafe absitzen und war danach stark rot gefährdet. Eine dritte Zeitstrafe hätte das Aus für ihn in diesem Match bedeutet und so konnte er in der Abwehr nicht mehr so engagiert arbeiten. Nach knapp 40 Spielminuten war beim Stand von 16:10 schon fast eine Vorentscheidung gefallen.

Doch die Gäste gaben das Spiel noch nicht verloren und konnten den Rückstand wieder auf vier Tore (16:12 und 17:13) verkürzen. Beim 18:15 (47. min.) schien die Partie wieder etwas offener, doch ein Zwischenspurt des HC Angermünde zum 23:15 raubte den Gästen die letzten Hoffnungen. In den letzten 9 Minuten ging es dem 1. SV nur noch um Schadensbegrenzung. In Unterzahl gelang den Hausherren noch ein Treffer zum 25:17 und zur endgültigen Entscheidung. Die letzten Minuten gehörten den Barnimern. Sie konnten mit drei Toren zum Endstand von 26:20 das Ergebnis noch etwas freundlicher gestalten. Wieder einmal scheiterte das Reserveteam vom 1. SV an der schlechten Chancenverwertung und dem fehlenden Druck von den Aufbaupositionen.

Die Angermünder die im Rückraum ebenfalls nicht stark waren, konnten dies aber durch starke 1:1 Situationen ausgleichen. „Bei etwas mehr Glück und weniger Fehlern, war durchaus ein Unentschieden für uns möglich“, analysierte Paul Pinkau nach dem Spiel das Geschehen. „Das wird sicher noch eine schwere Saison für uns“, so noch einmal der Co-Trainer.

 

Am kommenden Wochenende steht die zweite Mannschaft des 1. SV Eberswalder wieder vor einer sehr schweren Aufgabe. Mit dem SV Berolina Lychen kommt einer der großen Favoriten nach Eberswalde. Die Lychener, die freiwillig aus der Verbandsliga abgestiegen sind, haben nach wie vor ein starkes Team zur Verfügung und stehen Verlustpunkt frei an der Tabellenspitze der Landesliga Staffel Nord.. Ein interessantes Duell mit den Lychener, die in der vergangenen Saison noch mit der ersten Mannschaft des 1. SV in einer Liga spielten, erwartet das Team des 1. SV II. Das Spiel findet am Samstag um 14 Uhr im Sportzentrum Westend statt. Im Anschluss um 16 Uhr empfängt die erste Mannschaft dann den PHC Wittenberge.

 

1. SV Eberswalde II mit: Igor Yezhov, Krystian Jonas, Edward Dochow (3/1),  Lukas Boldt (4), Marcel Kästner (5), André Kegel (3), Lucas Korte, Joshua Richter (1), Paul Knauf (3),  Matthias Jonas (1),

7m: Eberswalde 2/1,   Angermünde  3/1

2 min: Eberswalde 2,  Angermünde 6


Starke zweite Halbzeit

1. SV Eberswalde II - Handball Club Pritzwalk 36:20 (15:13)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde (hjh). Die Landesliga Handballer des 1. SV Eberswalde II gewinnen das erste Spiel der neuen Saison 2019/20  in eigener Halle gegen die Gäste vom HC Pritzwalk klar und deutlich mit 36:20.

 

Nur 7 Feldspieler und drei Torhüter standen dem Eberswalder Trainer Jens Müller beim Saisonauftakt zur Verfügung. Mit Ben Hanisch, Paul Pinkau und Konrad Schubert fehlten dem Trainer dabei u.a. drei wichtige Aufbauspieler. Die Pritzwalker waren mit einer körperlich starken Mannschaft nach Eberswalde gekommen und waren im Durchschnitt fast einen Kopf größer als ihre Gegenspieler. Aber die Gastgeber waren dem Gegner dagegen spielerisch überlegen, diese Überlegenheit drückte sich vorerst aber nicht im Ergebnis wieder.

 

Es dauerte 15 Minuten bis die Eberswalder den ersten Ausgleich erzielten (5:5) und beim 9:8 nach 21 Minuten holten sich die Barnimer ihre erste Führung. . „Schuld“ an dem bis dahin knappen Ergebnis war die Chancenverwertung der Gastgeber und auch bei einigen Alutreffern fehlte ihnen etwas das Glück. Mit einem knappen 15:13 für den 1. SV II ging es in die Halbzeitpause. Trainer Jens Müller wurde in der Halbzeitpause etwas laut und bemängelte die „miese Chancenverwertung“ seiner Schützlinge.

 

Die Pausenpredigt hatte Erfolg und die Zuschauer sahen in der zweiten Halbzeit eine  andere Eberswalder Mannschaft. An der Chancenverwertung hatte der Trainer jetzt nichts mehr zu bemängeln. Der Vorsprung wuchs jetzt schnell an und nach 40 Minuten hatten die Spieler der Heimmannschaft schon sechs Tore Vorsprung (21:15) herausgeworfen. Der Pritzwalker Trainer reagierte und nahm eine Auszeit. Aber am Spielverlauf änderte sich dadurch nichts. Die Gastgeber spielten sich in einen regelrechten Spielrausch und die Gäste hatten ihnen nicht mehr viel entgegen zu setzen. Besonders Lukas Boldt war nicht zu bremsen und traf immer wieder ins Tor der Pritzwalker. Auch eine Manndeckung gegen ihn, konnte seinen Wirkungsradius kaum eindämmen. Nach 48 Minuten konnten die Eberswalder, mit einem 11:2-Lauf nach der Halbzeitpause, sich auf 26:15 absetzen. Eine kurze Verschnaufpause auf Seiten des Gastgebers nutzten die Pritzwalker zu drei Toren.

 

 

Danach zogen die Müller-Schützlinge das Tempo wieder an und setzten die Pritzwalker weiter stark unter Druck. Während die Mannschaft aus der Prignitzer weiter abbaute, hielten die Barnimer das Tempo bis zum Schlusspfiff weiter hoch und erzielten einen, auch in dieser Höhe, verdienten 36:20 Erfolg. Am nächsten Wochenende müssen die Spieler des 1. SV II beim HC Angermünde antreten. Die Aufgabe in Angermünde wird für die Müller-Schützlinge sicher schwerer werden als gegen Pritzwalk. Der HC hat sein Auftaktspiel in Lychen mit 25:30 verloren und wird sicher alles daran setzen um einen Heimsieg gegen die Eberswalder zu erringen.

 

1. SV Eberswalde II mit: Igor Yezhov, Jonas Nagy, Peter Markiv, Krystian Jonas, Benjamin Lange, Edward Dochow,  Lukas Boldt, Marcel Kästner, André Kegel, Lukas Korte


Zweiter beim Handballturnier des Finowfurter SV

Quelle: Hartmut Miersch und Dirk Schaal in MOZ-Online vom 06.08.2019, Regionalausgabe Eberswalde

 

Finowfurt (MOZ) Beim eigens für die Saisonvorbereitung organisierten GO.med Handball-Cup in Finowfurt kamen die Landesliga-Männer des Finowfurter SV am Ende über Platz drei unter vier Teams nicht hinaus. Den Turniersieg holte sich der klar favorisierte Verbandsligist SV Motor Hennigsdorf vor dem 1. SV Eberswalde II, mit der OSG Fredersdorf-Vogelsdorf landete ein weiter Verbandsligist überraschend chancenlos auf Platz vier.

Es war Saisonvorbereitung und Standortbestimmung, mehr nicht, so FSV-Trainer Toni Renz nach Turnierende. "Die Fehler sind erkannt daran werden wir arbeiten und bis zum Saisonstart bleibt noch genügend Zeit".

 

Dabei begannen die Schorfheider stark, hatten den hohen Favoriten aus Oberhavel schon am Rande einer Niederlage. Doch klare Chancen wurden nicht genutzt, selbst ein Siebenmeter mit der Schlusssekunde wurde liegen gelassen und so blieb am Ende gegen Motor Hennigsdorf nur ein Punkt beim 16:16.

Schnell in Fahrt gekommen

 

In der zweiten Begegnung gegen Verbandsliga-Aufsteiger OSG Fredersdorf-Vogeldorf kamen die FSV-Männer schnell in Fahrt, führten auch sicher und deutlich, ließen dann aber konditionell nach, ohne dass der am Ende verdiente 13:10-Erfolg ernsthaft in Gefahr geriet.

 

Liga-Rivale 1. SV Eberswalde II gewann deutlich gegen Fredersdorf (22:11), hatte aber bei der 10:15-Niederlage gegen Hennigsdorf nicht wirklich Chancen auf den Sieg und damit zum Turniererfolg. "Für uns ist das heute ein Training unter Wettkampfbedingungen. Wir werden einiges probieren, der Erfolg steht nicht im Vordergrund", erklärte der Eberswalder Trainer Jens Müller. Seine doch etwas müde wirkenden Spieler waren aber entschuldigt, am Abend zuvor hatte man einen geselligen Mannschaftsabend.

Somit blieb beiden Barnimer Teams nur noch der Kampf um Platz zwei. Hier erwischten die Waldstädter den klar besseren Start und gaben ihre Führung auch im weiteren Verlauf nicht mehr aus der Hand. Finowfurt wirkte in dieser Partie nervös und übermotiviert. Technische Fehler ohne Ende schlichen sich ein, Abwehr und Angriff wirkten gleichermaßen unorganisiert, oft hilflos und völlig neben der Spur. Der am Ende sichere 16:10-Erfolg der Eberswalder war dann auch alles andere als unverdient und bescherte dem Ortsnachbarn Platz zwei.

 

Den Finowfurtern hingegen blieb vor der OSG Fredersdorf nur noch Rang drei und die Erkenntnis, ein besseres Ergebnis selbst verspielt zu haben.

 

Bis Saisonstart alles im Lot

Ähnlich sah das auch Finow­furts Trainer Toni Renz: "Da war noch vieles Stückwerk. Als Saisonvorbereitung war dieses Turnier optimal. Wir wissen, wo wir stehen und woran wir noch zu arbeiten haben. Ich bin mir sicher, bis zum Saisonstart Ende August bekommen wir das hin."

Zufrieden wirkte Sven Schürer, Trainer der Hennigsdorfer. "Seit etwa zwei Wochen sind wir wieder im Training und das erste Mal wirklich am Ball. In der Mannschaft sind zwölf Spieler unter 20 Jahre, da liegt unser Hauptaugenmerk der Saison darauf, die jungen Spieler zu integrieren." Als greifbares Ziel rief er den Klassenerhalt in der Verbandsliga aus.

"Da darf man eben kein Mädchen sein", antwortete Candy Borges lachend auf die Frage, wie sie denn als Trainerin mit den harten Kerls der OSG Fredersdorf-Vogelsdorf II fertig wird. Als willkommene Abwechslung für das Training sah sie das Turnier an, insofern wollte sie das Ergebnis auch nicht überbewerten.

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