Saison 2023/2024

Wichtge Punkte im Abstiegskampf

Brandenburgliga: BSV G-W Finsterwalde - 1. SV Eberswalde 29:33 (9:18)

 

Nachdem man schon zwei Wochen zuvor gegen die Männer aus Ahrensdorf/Schenkenhorst doppelt punkten konnte, wollte man diesen Wind mit in das nächste Spiel gegen die Mannschaft aus Finsterwalde mitnehmen. Das unsere Männer dies können, wußte man in den heimischen Gefilden, denn auch manch andere Spiele verloren sie nur knapp. Demzufolge war es klar, diese Punkte kommen mit in die Heimat!

Der Auftakt des Spieles war ausgeglichen, auch weil man leider zwei Siebenmeter nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte. Aber auch der Finsterwalder Torhüter vereitelte einige Chancen der Waldstädter, so dass es in der 12. Minute erst 5:5 stand. Dann jedoch drehten die Waldstädter auf. Durch Fehler der Gastgeber kam man häufig zu Ballgewinnen, die mittels Konterspiel im Kasten der Finsterwalder untergebracht werden konnte. Dies gab den Jungs um Trainer Ehrlich Aufwind, so dass man sich bis zur Halbzeit mit 9 Toren absetzen konnte (9:18).

Mit Beginn der zweiten Halbzeit verkürzten die Gastgeber, allerdings waren die Eberswalder weiterhin aufmerksam. Jeden Gegentreffer der Hausherren beantworteten die Waldstädter mit einem weiteren Torerfolg, so dass man in der 43. Minute mit 10 Toren führte. Durch die Umstellung der Deckung auf Finsterwalder Seite wurde es für unsere Männer nun schwieriger, durch die Abwehr zu kommen, jedoch hielt man die Finsterwalder auf Abstand.

10 Minuten vor Schluss erhielt Mateusz seine dritte Zwei-Minuten-Strafe, so dass die Restzeit ohne ihn weitergespielt werden musste. Nur drei Minuten später musste auch Daniel das Feld räumen, er war für die Restspielzeit nicht mehr einsatzbereit (Rote Karte wegen drei Zwei-Minuten-Strafe).

Aber davon ließen sich unsere Männer nicht beeindrucken. Sie spielten die verbliebenen Minuten kontinuierlich herunter, auch wenn die Finsterwalder noch etwas Kosmetikkorrektur betreiben konnten. Am Ende stand ein 29:33-Sieg auf der Anzeigetafel, was ausgiebig gefeiert wurde.

 


Das vierte Viertel war zu kurz

Brandenburgliga: 1. SV Eberswalde - TSG Lübbenau 63 22:23 (13:12)

Quelle: Andrè Kegel

 

Nachdem der Start in die Saison 2023/24 für die Männer des 1. SV Eberswalde in der Brandenburgliga durch zwei Niederlagen in zwei Spielen eher verbockt wurde, sollten am 30.09.2023 vor heimischem Publikum nun endlich die ersten Punkte gesammelt werden. Das Trainergespann hatte im Vorfeld seine Hausaufgaben gemacht und sich ehrlich auf die Gäste aus Lübbenau vorbereitet. Gegenüber der Redaktion hieß es vor dem Spiel knapp: der Gegner hätte international erfahrene Spieler in seinen Reihen.

 

Also begannen unsere Jungs aus der Waldstadt mit einer recht offensiven Deckung. Den vermeidlichen Shooter auf der halb linken Rückraumposition der Gäste, wollte man so gut es ging von der eigenen Bude fernhalten. Der Plan ging zunächst auch hervorragend auf. Zudem stellte sich auch schnell heraus, dass die international erfahrenen Spieler eher unerfahren im Umgang mit haftmittelfreiem Spielgerät waren.

 

In einem temporeichen ersten Viertel konnte schließlich Leon Thomas nach gut zehn Minuten zum zwischenzeitlichen 5:3 vom 7m Punkt einnetzen. Die Fans waren zufrieden, die Mannschaft konnte stolz auf sich sein. Nach so einem gelungenen Auftaktviertel schienen die Punkte heute greifbar. Doch dann geschah etwas vollkommen Unerwartetes.

Während die Eberswalder sich scheinbar für die folgenden knapp zehn Minuten in die Pause verabschiedeten und nun einen technischen Fehler nach dem anderen produzierten, spielten die Lübbenauer ihren Stiefel einfach munter weiter. In der 18. Spielminute reichte es dem Eberswalder Coach dann. Mit der Sirene zur Auszeit versuchte er seine Spieler aus dem kollektiven Tiefschlaf zu wecken und darauf hinzuweisen, dass die Lübbenauer die Halbzeitpause erst nach 30 Minuten und nicht etwa schon nach zehn Minuten beginnen. Seine Argumentation konnte der Trainer mit dem Blick auf die Anzeigetafel belegen. Plötzlich waren

die Gäste 5:7 in Führung gegangen.

Immerhin, der Einlauf zeigte Wirkung. Die heimischen Spieler nahmen ihre Arbeit ab der 19. Minute wieder auf und kämpften sich sukzessive zurück ins Spiel. Die (tatsächliche) Halbzeit läutete Sportsfreund Winkler mit einem sehenswerten Last-Second-Tor beim Stand von 13:12 ein.

 

Während des Pausentalks vor der Halle herrschte Uneinigkeit unter den Fans. Einerseits war man mit der Halbzeitführung erst einmal zufrieden, andererseits aber durch die fehlende Konstanz auch etwas beunruhigt.

 

Rein ins dritte Viertel bzw. in die zweite Halbzeit. Das Spiel hatte sich zu einem Spiel auf Augenhöhe entwickelt. Es ging hin und her: 12:12, 13:13, 14:14, 16:16, 17:17, 18:18 und 20:20 nach 50 Minuten. Keiner der beiden Mannschaften gelang es bis dato wirklich die eigene Wurfquote merklich zu verbessern. Eigentlich hätte nun die von den Fans auf der Tribüne erzeugte Lautstärke in der Halle schon ausreichen müssen, um eine zweite Schlafphase zu verhindern. Doch dem war leider nicht so.

In den dann folgenden Minuten stellten die Eberswalder das Handballspielen dieses Mal zwar nicht komplett ein, entschieden sich aber den Lübbenauer Torwart, insbesondere von den Außenpositionen, noch einmal aufs Neue warm zu werfen. Folgerichtig musste Chefcoach Ehrlich in der 55. Minute wieder von der

grünen Karte Gebrauch machen.

Doch erst in der 58. Minute gelang Leon Thomas mit seinem 10. Tor des Abends der Anschlusstreffer zum 21:22 zum Auftakt des vierten Viertels. Leider zu spät. In den letzten zwei Minuten durften beide Mannschaften zwar jeweils noch ein Tor und zwei Fehlversuche auf dem Zettel notieren, das Spiel endete dann aber 22:23.

 

Gerne hätten die Eberswalder heute den ersten Saisonsieg in der Waldstadt gefeiert. Ganz gewiss wäre dieser – oder zumindest ein Pünktchen – auch verdient gewesen. Doch was nun bleibt, ist die Enttäuschung darüber, dass die Anstrengungen abermals vergebens waren. Die Jungs auf der Platte haben gezeigt, dass sie sich als Team aus mehreren Schwächephasen herauskämpfen können. Auch wenn die eigene Wurfquote aus der Nahdistanz heute sicherlich besser sein hätte müssen, so waren es doch die Ansätze von guten Kombinationen, die die freien Wurfchancen überhaupt erst kreiert haben. Hinzu kam eine solide Körpersprache in der Defensive, angeführt von Abwehrchef Paul Pinkau. Das Fachpublikum bejubelte nach dem Abpfiff das junge Team der Eberswalder zu Recht noch minutenlang für den gezeigten Kampf und Einsatz bis zur letzten Sekunde.

Obwohl die Punkte am Ende dann doch wieder beim Gegner waren, lässt das Spiel die Hoffnung auf einen baldigen Erfolg neu aufflammen.


Trotz Aufholjagd verloren

Brandenburgliga: HSV Wildau 1950 - 1. SV Eberswalde 31:27 (20:13)

 

Zum ersten Auswärtsspiel der Saison fuhr unsere Erste zum HSV Wildau 1950. Die Wildauer hatten im ersten Spiel ebenfalls gegen den TSG Lübbenau verloren, so dass man im Vorfeld nicht genau wußte, wie sich der Gastgeber präsentieren würde. Aber man war gewarnt, denn die Gastgeber wollten ihr erstes Heimspiel in der noch jungen Saison erfolgreich gestalten.

Bei den Eberswaldern waren auch wieder die zwei A-Jugendlichen dabei, die schon im Heimspiel positiv auf sich aufmerksamgemacht haben.

 

Das erste Tor des Spieles konnte Mateusz erzielen, allerdings erfolgte nur 30 Sekunden später der Ausgleich seitens der Wildauer. Bis zur 16. Minuten war es ein ausgelichenes Spiel, wo sich keine der Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Die Waldstädter agierten aus einer soliden Deckung heraus und erkämpften sich Tor um Tor.

Dann jedoch kam es auf Seiten der Waldstädter zu einem Einbruch. Viele technische Fehler und Fehlwürfe der Gäste, welche die Gastgeber gnadenlos ausnutzten. Folgerichtig setzten sich die Wildauer ab, so dass man mit einem Sieben-Tore-Rückstand in die Pause ging.

 

Die zweite Halbzeit begann wie die Erste: mit einem Tor durch Mateuz. Man arbeite nun in der Abwehr sicherer und auch die technischen Fehler wurden geringer. Stück für Stück kam man an die Wildauer wieder heran und in der 48. Minute war die Tordifferenz auf zwei Tore geschmolzen. Eine erneut gute Torwartleistung seitens Jakub und ein bewegliches Angriffsspiel ermöglichten nunmehr gute Tormöglichkeiten. Allerdings sollte diese Aufholjagd nicht mehr belohnt werden. Am Ende verlor man mit 27:31 (aus Eberswalder Sicht).

 


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