Spielberichte 2019/2020

Überraschender Sieg beim Tabellenführer

VL Nord:  VfL Potsdam II - 1. SV Eberswalde 21:23 (11:12)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Die Handballer des 1. SV Eberswalde fuhren nach Potsdam um den bisher Verlustpunkt freien Tabellenführer die ersten Minuspunkte zu zufügen. Mit dem 23:21 Erfolg schaffte das Team von Trainer Dirk Ehrlich die Überraschung und revanchierte sich für die knappe 21:22 Heimniederlage in der ersten Halbserie. Gleichzeitig verteidigten sie damit den 2. Tabellenplatz in der Verbandsliga Staffel Nord.

 

Das Aufgebot des 1. SV Eberswalde war wieder leicht überschaubar, 9 Spieler aus der ersten Mannschaft, darunter nur ein Torhüter, standen Trainer Dirk Ehrlich zur Verfügung und so war er wieder auf Hilfe aus der zweiten Mannschaft angewiesen. Für den diesmal fehlenden Klaus-Thomas Kowalsky rückte Lukas Boldt ins Aufgebot der ersten Mannschaft. Die Eberswalder zeigten von Beginn an, dass sie dem Spitzenreiter einen heißen Fight liefern wollten. Nach knapp zwei Minuten waren es dann auch die Gäste die durch Robin Wielsch 1:0 in Führung gingen. Die Chance zum Ausgleich ließen die Potsdamer aber ungenutzt, weil der wieder überragende Eberswalder Torhüter Jonas Nagy den ersten Siebenmeter des 1. VfL entschärfte. Der zweite Potsdamer Siebenmeter Schütze machte es dann besser und so stand es nach knapp sechs Minuten 1:1. Beim dritten Potsdamer Siebenmeter (9. min.) war aber wieder Jonas Nagy der Sieger.  Es war von Beginn an ein sehr kampfbetontes Spiel der beiden Spitzenteams der Verbandsliga Staffel Nord, in den ersten 10 Minuten gab es bereits drei Siebenmeter sowie jeweils zwei Verwarnungen und zwei Zeitstrafen.

Nach den Eberswaldern Führungen (2:1, 3:2 und 4:3) konnten beim Spielstand von 5:4 die Gastgeber erstmals die Führung übernehmen. Lange konnte das Team aus der Landeshauptstadt aber ihre Führung nicht verteidigen. Nach dem 6:5 holten sich die Barnimer nach 18 Spielminuten beim 6:7 die Führung zurück. Bis zur Halbzeitpause blieb es weiterhin eng, die Eberswalder blieben aber weiterhin vorn. Nur zwei Mal (9:7 und 10:8) konnten die Gäste zwei Tore Differenz heraus werfen. Beim Halbzeitpfiff führte der 1. SV 12:11 und ging mit einem Tor Vorsprung in die Kabine.

 

Der Eberswalder Trainer konnte seinen Spielern in der Pause keine Vorwürfe machen, denn sie hatten ihre Vorgaben gut umgesetzt. Die Deckung arbeitete mit ihrem Torhüter gut zusammen und gestattete dem Spitzenreiter nur 11 Tore in der ersten Halbzeit. Deshalb gab es für die Mannschaft in der zweiten Halbzeit nur die Devise – einfach konzentriert dort weitermachen wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatte.

Es blieb auch mit Beginn der zweiten Halbzeit ein weiter äußerst hart umkämpftes Spiel. In den ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte gab es sechs Siebenmeter und drei Zeitstrafen. Die Eberswalder nutzten jetzt ihre Möglichkeiten und konnten nach 38 Minuten ihren Vorsprung auf vier Tore ausbauen (12:16). Die Potsdamer gaben diese Partie aber noch lange nicht verloren und kamen durch einen 6:1-Lauf zur eigenen 18:17 Führung.  Es waren aber noch 12 Minuten zu spielen und es war immer noch keine Entscheidung gefallen. Die Spielstände blieben weiter knapp und die Führung wechselte wieder. Sieben Minuten vor dem Ende zogen die Gäste wieder mit 20:19  in Front. Der Spitzenreiter konnte jetzt nur noch die jeweilige Führung der Eberswalder egalisieren. Beim 21:20 blieb Jonas Nagy erneut Sieger beim Siebenmeterduell. Trotzdem kam der VfL anschließend zum 21:21 Ausgleich.

In den letzten zwei Minuten wurde es für den 1 SV noch ein Mal kritisch. Nachdem Lukas Boldt sein Team mit 22:21 in Führung gebracht hatte kassierte Robin Wielsch noch eine Zeitstrafe und die Eberswalder mussten den Rest der Spielzeit in Unterzahl beenden. Alles deutete auf ein Unentschieden hin, doch Julian Kuhlmann erlöste mit dem 23. Treffer sein Team und die mitgereisten Fans. Mit dem 23:21 holten sich die Eberswalder einen unerwarteten aber verdienten Sieg beim Spitzenreiter VfL Potsdam II und fügten ihm die ersten Minuspunkte zu.

 

Trainer Dirk Ehrlich war dann nach dem Spiel sehr mit seinen Spielern zufrieden: „Die Wechselwirkung zwischen Torwart und Deckung hat sehr gut funktioniert und Torhüter Jonas Nagy war wieder ein sicherer Rückhalt. Lukas Boldt hat sich gut in das Team der ersten Mannschaft eingefügt.“ Am kommenden Samstag haben die Eberswalder nach zwei Auswärtspartien wieder ein Heimspiel. Mit Chemie Premnitz erwartet der 1. SV das Team bei dem das Hinspiel nicht zustande gekommen war. Die Premnitzer stehen zwar nur auf Platz 11 und damit auf dem vorletzten Tabellenrang, aber die Mannschaft von Dirk Ehrlich sollte den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen.

 

Der 1. SV Eberswalde mit: Jonas Nagy; Robin Wielsch (5/3), Robin Ludwig (1), Julian Kuhlmann (2), Niklas Schwandt (2), Moritz Assmann (7/1), Daniel Rethfeldt, Max-Connor Schäfer (4), Max Zantow, Lukas Boldt (2)

Siebenmeter: Eberswalde 5/4, Potsdam II   12/8 

 

2-Minuten: Eberswalde 8, Potsdam II   5 + 1xRot (3x2 Min)


Mit einem Kantersieg ins neue Jahr gestartet

VL Nord: SV Blau-Weiss Wusterwitz - 1. SV Eberswalde 22:35 (11:14)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Wusterwitz. Die Handballer des 1. SV Eberswalde verteidigten mit dem verdienten Sieg den 2. Tabellenplatz in der Verbandsliga Staffel Nord. Damit kommt es am kommenden Samstag den 18.01.20 um 18 Uhr, in der Sporthalle Kirchsteigfeld in Potsdam, zum Spitzentreffen des Tabellenersten Potsdam II und dem direkten Verfolger dem 1. SV Eberswalde.

 

Dem Trainer der I. Mannschaft  des 1. SV Eberswalde Dirk Ehrlich, standen für das Spiel in Wusterwitz nur 9 Spieler zur Verfügung und Moritz Assmann der krankheitsbedingt vier Wochen nicht trainieren konnte, war nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Er holte aus diesem Grund sich Verstärkung aus der II.Mannschaft. André Kegel und Benjamin Lange verstärkten das Team der ersten Mannschaft und der Trainer der zweiten Mannschaft Jens Müller war für den Notfall als zweiter Torhüter mit nach Wusterwitz gereist. Dort kam er aber nicht zum Einsatz weil Torwart Jonas Nagy wieder eine tadellose Leistung ablieferte. Nach einer kurzen Abtastphase eröffneten die Hausherren den Torreigen und gingen mit 1:0 in Führung. Das blieb ab in dieser Partie die einzige Führung der Blau-Weißen.

Daniel Rethfeld und Moritz Assmann sorgten danach aber gleich für die erste Führung der Barnimer (1:2). Beim 2:2, 3:3  und 4:4 schafften die Wusterwitzer noch den Gleichstand, danach übernahmen die Gäste die Führung und gaben sie bis zum Schluss nicht mehr ab. Nach einer Viertelstunde führten die Barnimer zum ersten Mal mit zwei Toren (4:6), aber die Gastgeber konnten noch einigermaßen mithalten. Mehr als eine 3-Tore-Führung der Gäste konnten die Wusterwitzer aber vorerst noch verhindern, obwohl sie dem hohen Tempo der Eberswalder langsam Tribut zollten. Julian Kuhlmann erzielte dann den letzten Treffer der ersten Halbzeit und mit einem 3-Tore-Vorsprung (11:14) konnte der 1. SV Eberswalde in die Halbzeitpause gehen.

 

Gleich nach Wiederbeginn erhöhte Robin Wielsch per Siebenmeter auf 11:15 und sorgte für die erste 4-Tore-Führung in diesem Match. Die Eberswalder drückten weiter auf das Tempo, konnten sich aber noch nicht entscheidend absetzen. Aber nach etwa fünf Minute in der zweiten Halbzeit war der Bann gebrochen. SV Trainer Dirk Ehrlich hatte schon in der Pause bemerkt: „ Die Wusterwitzer waren eigentlich schon zur Halbzeit  ko. Wir müssen nur konzentriert weiterspielen dann werden wir auch sicher siegen.“ Jetzt schlug sich die nachlassende Kraft bei den Gastgebern auch langsam auf das Ergebnis nieder. Aus dem 14:17 machten die Eberswalder ein 14:20 und schafften nach knapp 40 Spielminuten ein vorentscheidendes 14:20. Mit vier Toren in Folge erhöhten die Gäste dann von 17:22 auf 17:26 und zerstörten damit die letzten Hoffnungen der Wusterwitzer.

Nach 52 Minuten waren es dann schon 10 Tore Differenz und die Ehrlich-Schützlinge blieben noch weiter torhungrig. Am Ende waren es beim 22:35 13 Tore Unterschied. Trainer Dirk Ehrlich war dann am Ende doch über die Höhe des Ergebnisses überrascht: „Mit einem so klaren Sieg hier in Wusterwitz hatten wir nicht gerechnet. Wir haben das Tempo bis zum Schluss hoch gehalten und hatten mit Torhüter Jonas Nagy einen starken Rückhalt. Die beiden Spieler der zweiten Mannschaft haben sich gut in das Team eingefügt.“

 

Am nächsten Sonnabend wollen die Eberswalder dem Tabellenführer das Siegen schwer machen und sich für die knappe 21:22 Heimniederlage revanchieren.

 

Der 1. SV Eberswalde mit: Jonas Nagy; Robin Wielsch (7/3), Julian Kuhlmann (5/1), Niklas Schwandt (2), Moritz Assmann (9), Daniel Rethfeldt (2), Max-Connor Schäfer (4), Klaus-Thomas Kowalsky (1), André Kegel (2), Max Zantow, Benjamin Lange (3)

Siebenmeter: Eberswalde 4/4, Wusterwitz 3/1 

 

2-Minuten: Eberswalde 3, Wusterwitz 5


Auch GW Werder II kann den 1. SV nicht stoppen

VL Nord: 1. SV Eberswalde - SV Grün-Weiss Werder II 29:22 (16:10)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde. Die Handballer des 1. SV Eberswalde machten sich und den Fans, mit dem Sieg gegen GW Werder, ein tolles Geschenk zum 3. Advent sowie zum Jahresausklang. Mit einer wieder sehr guten spielerischen Leistung haben die Eberswalder diesen Erfolg errungen und sich damit den 2. Tabellenplatz erkämpft.

 

Der Trainer der II. Mannschaft Jens Müller vertrat den verhinderten Dirk Ehrlich auf der Bank des 1. SV Eberswalde. Vom Vorspiel seiner II. Mannschaft (33:23 Sieg gegen Jahn Bad Freienwalde II) brachte er noch drei Spieler mit um den dünnen Kader der I. Mannschaft aufzufüllen. Das Gastgeberteam begann personell wieder mit dem Wechsel von Niklas Schwandt (Angriff) und Robin Wielsch (Abwehr), welches sich in den letzten Spielen schon bewährt hatte. Klaus-Thomas Kowalsky eröffnete nach knapp drei Minuten den Torreigen und brachte die Heimmannschaft mit 1:0 in Führung. 

Nach 8 Minuten, beim Stand von 2:2, vergab Marcel Kästner einen Konterangriff und im Gegenzug nutzten die Gäste das zu Führung (2:3). Robin Wielsch verwandelt den ersten von drei Strafwürfen sicher und auf der Gegenseite hält der Eberswalder Torhüter Jonas Nagy einen Siebenmeter der Gäste. Trotzdem können die Werderaner noch ein Mal in Führung gehen, das 3:4 war aber die letzte Führung der Grünweißen.

Die Eberswalder Abwehr war sehr gut organisiert und ließ nicht viel zu. Über ein schnelles Umkehrspiel kamen die Hausherren immer wieder zu Kontertoren. Die Eberswalder bekamen den Gegner langsam besser in den Griff und waren im weiteren Verlauf die spielbestimmende Mannschaft auf dem Parkett. Innerhalb von sechs Minuten machte der 1. SV aus dem 3:4 ein 7:4 und setzte damit ein erstes Zeichen. Aus dem 9:7 (22. min.) machten die Eberswalder innerhalb von nur vier Minuten ein 12:7 und setzten sich dadurch immer mehr ab. Bis zur Halbzeitpause konnten die Schützlinge von Trainer Jens Müller den Vorsprung auf sechs Tore ausweiten (16:10). Das letzte Tor der Eberswalder war dann noch einer der vielen Höhepunkte in diesem Spiel. Ein Anspiel von Moritz Assmann von der eigenen Torraumlinie verwertet Robin Ludwig frei vom Kreis der Gäste.

 

In der Halbzeitpause hatte Jens Müller nicht viel zu bemängeln, so souverän hatte sein Team in den ersten 30 Minuten agiert. Er konnte nur an sein Spieler appellieren, dass sie weiterhin in der Deckung gut arbeiten müssen.

 

Max-Connor Schäfer macht da weiter wo sein Mannschaft vor der Pause aufgehört hatte und traf zum 17:10. Auch Jonas Nagy macht weiter seinen Job sehr gut und brachte die gegnerischen Angreifer des Öfteren zum Verzweifeln. Nach 38 Minuten erzielt Robin Wielsch das 20:13 und viele der Fans glauben schon an eine Vorentscheidung. Doch ein Handballspiel dauert 60 Minuten und in gut 20 Spielminuten kann noch so manches Passieren. Nur drei Minuten später sah es immer noch nicht danach aus. Moritz Assmann hatte zwei Kontertore erzielt, und sein Team führte immer noch komfortabel mit 8 Toren.

Danach kam aber unerklärlicher Weise Sand ins Getriebe beim Heimverein. Die Mannschaft des 1. SV spielte zwar weiterhin sehr gut, aber bei der Chancenverwertung gab es ein großes Manko. Weil die Eberswalder Angreifer einfach nicht mehr das Tor trafen, nutzten die Gäste das zu einem 4:0 Lauf und verkürzten auf 22:18. Robin Wielsch verschafft seiner Mannschaft mit dem 23:18 wieder etwas Luft.

Danach begann ein Festival der vergebenen Chancen beim 1. SV Eberswalde.  2 vergebene Konter, 2 Fehlwürfe frei vom Kreis war die erschreckende Bilanz der Eberswalder Angreifer. Bei den Zuschauern wurde es ruhiger und erste ängstliche Blicke gingen zur Hallenuhr. Julian Kuhlmann traf mit einem schönen Heber, nach einem Abpraller vom gegnerische Torwart zum zwischenzeitlichen 24:20 (53. min.). Beim 24:21 nach etwa 53 Minuten, vergaben die Eberswalder wieder zwei sehr gut heraus gespielte Großchancen.

Bei einem Siebenmeter für Werder wechseln die Eberswalder den Torhüter und Carsten Meyer hält den Strafwurf und gibt damit das richtige Signal für den Rest der Spielzeit. Lukas Boldt trifft zwei Mal und bestätigt, ebenso wie Marcel Kästner und Paul Pinkau, dass die Spieler der zweiten Mannschaft sich gut in das Team eingefügt hatten. Jetzt treffen die Eberswalder auch wieder wie in der ersten Halbzeit und schrauben das Ergebnis auf den Endstand von 29:22.

 

Mit diesem Sieg stehen die Eberswalder erstmals auf dem 2. Tabellenlatz der Verbandsliga Staffel Nord. Am 11. Januar 2020 reise und absolvieren damit das letzte Spiel der ersten Halbserien die Eberswalder zum Tabellenletzten Blau-Weiß Wusterwitz

 

Der 1. SV Eberswalde mit: Carsten Meyer, Jonas Nagy; Robin Wielsch (7/3), Robin Ludwig (5),  Julian Kuhlmann (1), Niklas Schwandt, Moritz Assmann (5), Daniel Rethfeldt, Max-Connor Schäfer (2), Klaus-Thomas Kowalsky (2), Lukas Boldt (2), Marcel Kästner (2), Paul Pinkau (3)

Siebenmeter: Eberswalde 3/3,  Werder 4/2, 

 

2-Minuten: Eberswalde 3,  Werder 5


Mit einem Auswärtssieg stürmt der 1. SV auf Platz 3

VL Nord: HC Neuruppin - 1. SV Eberswalde 22:30 (12:12)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde. Die Handballer des 1. SV Eberswalde machten sich am 2. Advent selbst ein schönes Geschenk und brachten zwei wertvolle Punkte vom HC Neuruppin mit nach Hause. Mit diesem Sieg kletterten die Barnimer auf den dritten Tabellenplatz in Verbandsliga Staffel Nord.

 

Mit 11 Spielern reiste das Team des 1. SV Eberswalde in Neuruppin an und war damit gegen 14 Spieler des Gastgebers in der numerischen Unterzahl. Das war, wie sich zum Ende der Partie zeigte, aber kein Nachteil. Lange, bis etwa zur 40. Spielminute, verlief das Spiel recht ausgeglichen. Am Ende hatten die Gäste aus dem Barnim aber mehr zum Zusetzen und gewannen verdient und noch recht deutlich mit 30:22.

 

Mit einem verwandelten Siebenmeter brachte Robin Wielsch seine Mannschaft mit 1:0 in Führung. Nach dem 1:1 Ausgleich der Neuruppiner durch den ehemaligen Eberswalder Lee-Roy Nietzel, brachte Max Zantow mit zwei Toren sein Team erstmals mit zwei Toren in Front. Nach dem 3:3 Ausgleich hatten die Eberswalder eine gute Phase und setzten sich auf 7:3 ab. Doch lange konnten sich die Gäste über ihre Führung nicht freuen, weil die Gastgeber innerhalb von knapp drei Minuten wieder zum 7:7 ausgleichen konnten. Durch Unaufmerksamkeiten produzierten die Eberswalder einige technische Fehler, die der HC mit schnellen Angriffen zu Toren verwerten konnte. Ansonsten agierte die Abwehr des 1. SV sehr gut und ließ nicht viel zu.

Die Eberswalder blieben in der Folgezeit meistens mit ein bis zwei Toren in Führung. Mehr als den Ausgleich gestatteten sie den Hausherren nicht. Erst mit dem letzten Angriff der Neuruppiner vor der Halbzeitpause gelang den Gastgebern die erste und einzige Führung (12:11) in diesem Spiel. Klaus-Thomas Kowalsky gelang dann aber noch der Ausgleich zum 12:12 Halbzeitstand.

 

Der Eberswalder Trainer Dirk Ehrlich brauchte seinen Spielern in der Halbzeitpause nicht viel sagen, denn er war mit dem Spiel seiner Mannschaft recht zufrieden. Er erinnerte alle aber nochmals Wert auf die Deckung zu legen, denn das ist der Schlüssel zum Erfolg.

 

Nach der Pause blieben die Gäste weiter am Drücker und legten wieder vor, bis zum 14:14, nach etwa 37 Spielminuten, gelang es den Neuruppinern noch den Anschluss zu halten und jeweils wieder auszugleichen. Danach zogen die Eberswalder aber unwiderstehlich davon.  Mit einem 5:0-Lauf auf 19:14 (44. min.), durch Robin Wielsch (2), Niklas Schwandt (2) und Daniel Rethfeldt, schafften die Barnimer fast schon eine Vorentscheidung.

Die Gastgeber versuchten alles um der drohenden Niederlage zu entgehen, aber es nutzte nichts. Eine Umstellung ihrer Deckung von 6:0 auf 4:2 und eine Manndeckung gegen Moritz Assmann und Robin Wielsch kam den Eberswaldern sogar noch entgegen. Die sich jetzt in der Neuruppiner Deckung ergebenden Lücken nutzten die Eberswalder mit viel Tempo aus und vergrößerten ihren Vorsprung immer weiter. Nur vier Minuten später waren es beim 23:16 bereits sieben Tore Differenz und das Spiel war schon so gut wie entschieden. In den letzten 10 Minuten blieb der Spielstand nach dem 25:17 annähernd gleich und die Tordifferenz blieb auch bis zum Schlusspfiff konstant. Am Ende konnten sich die Gäste aus dem Barnim über einen unerwartet hohen 30:22 Auswärts-Sieg bei einem starken Mitkonkurrenten freuen.

 

Am kommenden Samstag den 14.12.19 um 17 Uhr bestreiten die Handballer des 1. SV ihr letztes Punktspiel in diesem Jahr. Gegner ist die Mannschaft des HV GW Werder e.V. II, die zur Zeit den achten Tabellenplatz belegt. Bei einem Sieg des 1. SV würden die Eberswalder auf den zweiten Tabellenplatz vor rutschen. Eine Möglichkeit und ein Anreiz zugleich für einen tollen Jahresabschluss, bei dem sie sich die Mannschaft sicherlich auch über eine volle Halle freuen würde.

 

Der 1. SV Eberswalde mit: Carsten Meyer, Jonas Nagy; Robin Wielsch (9/2), Robin Ludwig (4),  Julian Kuhlmann, Niklas Schwandt (2), Moritz Assmann (2), Max Zantow (4), Daniel Rethfeldt (3), Max-Connor Schäfer (4), Klaus-Thomas Kowalsky (2),

Siebenmeter: Eberswalde 3/2,  Neuruppin 5/3, 

 

2-Minuten: Eberswalde 3,  Neuruppin 5 + 1 x Rot,


Der 1. SV wieder in der Erfolgsspur

VL Nord: 1. SV Eberswalde - FK Hansa Wittstock 1919 28:19 (14:11)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde. Die Handballer des 1. SV Eberswalde konnten nach der unglücklichen Niederlage in der Vorwoche beim SSV Falkensee  in die Erfolgsspur zurückkehren. Gegen die Gäste von Hansa Wittstock gab es am Ende einen klaren und hochverdienten 28:19 Sieg. Mit diesem Sieg halten die Eberswalder weiterhin Anschluss an die obere Tabellenhälfte.

 

Jens Müller, der Coach der zweiten Mannschaft, vertrat auch in diesem Spiel den im Urlaub befindlichen Trainer Dirk Ehrlich. Nach einem langen währenden harten Kampf hatten die Prignitzer am Schluss der Partie keine Chance mehr und verloren das Spiel noch deutlich.

Nach einer kurzen Abtastphase und unnötigen Ballverlusten auf beiden Seiten, eröffnete Moritz Assmann mit einem verwandelten Siebenmeter den Torreigen in diesem Spiel. Die Gastgeber begannen mit einer defensiven 5:1 Deckung und brauchten gut 10 Minuten um den Angriff der Prignitzer in den Griff zu bekommen. Die Eberswalder mussten immer wieder nach ihren Führungen den Wittstockern den Anschluss- bzw. den Ausgleichstreffer gestatten. So stand es nach 11 Minuten nur 5:5 aus Sicht der Gastgeber.

Nach einer Viertelstunde waren es erstmals drei Tore Differenz (8:5) für die Heimmannschaft. Die Chancenverwertung wurde besser und hinten stand die Deckung, mit einem stark haltenden Torhüter Jonas Nagy, recht ordentlich. Auch der diesmal vorwiegend in der Deckung eingesetzte Robin Wielsch verlieh der Abwehr mehr Stabilität. Der 1. SV baute seine Führung weiter aus und schien zeitig das Spiel und den Gegner in den Griff zu bekommen.

In der 22. Minute dann ein Schock für die Eberswalder. Max Connor Schäfer erhält nach einem Schubser gegen einen Wittstocker, der ihn vorher gefoult hatte, die Rote Karte. Da zur gleichen Zeit schon Robin Ludwig eine Zeitstrafe absitzen musste, spielten die Hausherren fast zwei Minuten in doppelter Unterzahl. Die komfortable 4-Tore-Führung schien jetzt stark in Gefahr zu sein.

Doch vier Eberswalder Spieler kämpften aufopferungsvoll und warfen gegen sechs Wittstocker zwei Tore und vergrößerten den Vorsprung auf 12:6. Das stärkte bei den Eberswalder Spielern erheblich das Selbstvertrauen und zeigte sich bis zum 14:8 (27.) deutlich. In den letzten Spielminuten der ersten Halbzeit offenbarten die Barnimer dann einige Unkonzentriertheiten und gestatteten dem Hansa-Team eine unnötige Resultatsverbesserung. So schmolz der Vorsprung bis zum Halbzeitpfiff auf 14:11. Den letzten Treffer erzielten dabei in der Schlusssekunde die Gäste durch einen direkt verwandelten Freiwurf.

 

 

In de Halbzeitpause waren sich alle Spieler des 1. SV einig - wir werden dieses Spiel auf jeden Fall gewinnen.

 

Wieder war es Moritz Assmann, der mit 9 Toren erfolgreichste Spieler des Gastgebers in dieser Partie, der mit einem verwandelten Siebenmeter den Torreigen eröffnete. Auch eine zeitweilige Manndeckung gegen ihn konnte seinen Tordrang nicht eindämmen. In den folgenden Minuten konnten die Gastgeber aber den Vorsprung nicht weiter ausbauen. Ursache dafür waren einige leichte Ballverluste und Fehlwürfe.

Der Torhüter der Gäste deckte seine Torwartecke erfolgreich ab und fast alle gezogenen Bälle waren seine Beute. Nach 45 Minuten stand es nur 19:15 und der Vorsprung von vier Toren war noch kein Garant für einen Sieg. Doch die Eberswalder hatten in der Endphase wesentlich mehr zum Zusetzen, sie nutzen diesen Vorteil eiskalt aus und erhöhten ihr Torkonto.

Bis zum 23:15 brauchten sie nur knapp drei Minuten und das war die Vorentscheidung in diesem Spiel. Fünf Minuten vor dem Ende hatten die Barnimer sogar einen 10-Tore-Vorsprung herausgeworfen (27:17) und konnten somit etwas ruhiger die letzten Minuten angehen. Max Zantow erzielte mit seinem vierten Tor den Endstand von 28:19.

 

Eine gute Leistung der Mannschaft von Trainer Jens Müller. Alle eingesetzten Spieler hatten daran ihren Anteil. Jetzt folgt eine Punktspielpause und es geht erst wieder am 8.12.19 weiter. Da spielt das Team des 1. SV Eberswalde um 16 Uhr beim HC Neuruppin.

 

Der 1. SV Eberswalde mit: Carsten Meyer, Jonas Nagy; Robin Wielsch (2), Robin Ludwig (4),  Julian Kuhlmann (2), Niklas Schwandt (3), Moritz Assmann (9/4), Max Zantow (4), Daniel Rethfeldt (3), Max Schäfer (1), Klaus-Thomas Kowalsky,

Siebenmeter: Eberswalde 4/4,  Wittstock 2/2, 

2-Minuten: Eberswalde 2 + 1 x Rot, Wittstock 4


Knappe Auswärtsniederlage für den 1. SV Eberswalde

VL Nord: SSV Falkensee - 1. SV Eberswalde 21:20 (13:7)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde. Die Handballer des 1. SV Eberswalde konnten ihren Aufwärtstrend beim SSV Falkensee  nicht fortsetzen und verloren knapp mit 20:21. Eine schwache erste Halbzeit verhinderte einen durchaus möglichen Auswärtssieg.

Jens Müller, der Coach der zweiten Mannschaft, vertrat den im Urlaub befindlichen Trainer Dirk Ehrlich und konnte seinem Kollegen leider nicht erfolgreich vertreten. Dabei hätten die Barnimer durchaus die zwei Punkte mit nach Hause nehmen können.

 

Es war ein kampfbetontes Spiel in dem die Gastgeber am Ende das glücklichere Team waren. Bevor das erste Tor der Partie fiel gab es schon zwei gelbe Karten - für jede Mannschaft eine. Nach gut fünf Minuten Spielzeit beendete Max Schäfer die Torlosigkeit und brachte die Barnimer mit 1:0 in Führung.

Bis zum Spielstand von 3:4 konnten die Gäste auch jeweils ein Tor vorlegen, welches die Hausherren aber postwendend egalisierten. Nach 13 Minuten führten die Falkenseer zum ersten Mal (5:4) und bauten den Vorsprung auf zwei Tore aus. Die Gastgeber verteidigten diese 2-Tore-Führung bis zum 9:7 (23. min.) .

Die Eberswalder spielten jetzt viel zu statisch und stießen nicht in die vorhandenen Lücken der Falkenseer Abwehr. Statt näher zu kommen, verloren sie immer mehr den Kontakt zu ihren Kontrahenten. Daniel Rethfeldt war nach seiner zweiten Zeitstrafe in der 17. Minuten akut „rotgefährdet“ und wurde nur noch im Angriff eingesetzt. Mit vier Toren in Folge zogen die Gastgeber am Ende der ersten Halbzeit auf 13:7 davon und die Eberswalder schienen auf der Verliererstraße zu sein.

Trainer Jens Müller versuchte seine Spieler in der Halbzeitpause wach zu rütteln um dem Spiel vielleicht doch noch eine Wende zu geben. Seine Worte hatten die Spieler erreicht und das Spiel der Gäste wurde besser. Die Akteure des 1. SV agierten jetzt aggressiver und das Spielgeschehen war jetzt wieder ausgeglichen.

Die Aggresivität der Eberswalder Spieler wurde aber von den Unparteiischen mit mehreren Zeitstrafen geahndet und teilweise standen in der zweiten Halbzeit nur vier Eberswalder Spieler sechs Falkenseern gegenüber. Nach dem 15:8, dem höchsten Rückstand für die Barnimer in diesem Match, lief das Spiel aber besser für den 1. SV. Der Rückstand schmolz und mit fünf Toren in Folge kamen die Gäste wieder auf Tuchfühlung (15:13) heran. Das Spiel war jetzt offener geworden und die Müller-Schützlinge konnten wieder Hoffnung schöpfen.

Aber es lief nicht alles rund. Robin Wielsch, ansonsten ein Torgarant der Mannschaft, traf an diesem Tag nicht wie gewohnt. Die beiden „Halben“ Moritz Assmann sowie Max Schäfer wurden von den Gastgebern mit einer Manndeckung bedacht. Robin Wielsch und Paul Pinkau wurden fast ausschließlich in der Deckung eingesetzt. In der 47. Minute gelang dann Niklas Schwandt der Anschlusstreffer zum 16:15 und dieses Tor erzielte er als sein Team in Unterzahl agierte. Aber zwei Zeitstrafen gegen die Eberswalder brachten die Aufholjagd des 1. SV erst ein Mal ins Stocken.

 

Trainer Jens Müller zog die Grüne Karte und in der Auszeit stimmte er seine Mannschaft auf die letzten 10 Minuten ein.

Der SSV konnte seinen Vorsprung noch ein Mal auf drei Tore ausbauen (18:15). Als der 1. SV wieder mit sechs Spielern auf dem Platz stand, begann eine erneute Aufholjagd, die mit dem 19:19 in der 54. Minute ihren Höhepunkt fand. Plötzlich war ein Punktgewinn oder sogar ein Sieg für die Gäste aus dem Barnim möglich. Nach einer erneuten Zeitstrafe gegen die Eberswalder, konnten die Gastgeber wieder mit 21:19 in Führung gehen. Der Anschlusstreffer zum 21:20 von Niklas Schwandt fiel zu spät, das Spiel war entschieden.

 

„In der ersten Halbzeit hat meine Mannschaft das Spiel etwas verschlafen. Hätten sie durchgängig so gespielt wie in der zweiten Halbzeit, wären wir als Sieger vom Parkett gegangen“, lautete der Kommentar von Jens Müller nach dem Spiel. Durch diese Niederlage rutschten die Eberswalder von Platz drei auf Platz sechs ab. Am kommenden Samstag erwartet der 1. SV die Mannschaft des FK Hansa Wittstock zum nächsten Spiel. Da haben die Eberswalder gegen den Tabellenvorletzten die Favoritenrolle inne.

Der 1. SV Eberswalde mit: Carsten Meyer, Jonas Nagy; Robin Wielsch (1/1), Robin Ludwig (3),  Julian Kuhlmann (2), Niklas Schwandt (5), Moritz Assmann (1), Max Zantow, Daniel Rethfeldt (1), Max Schäfer (4), Klaus-Thomas Kowalsky (3), Lukas Boldt, Paul Pinkau

Siebenmeter: Eberswalde 4/3,  Falkensee  3/1, 

2-Minuten: Eberswalde 9 + 2 Rot (3x2 min.), Falkensee  


Der 1. SV Eberswalde stößt auf Platz 3 vor

VL Nord: 1. SV Eberswalde - SV Motor Hennigsdorf 31:25 (14:11)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde. Im Heimspiel gegen Motor Hennigsdorf ließ der 1. SV Eberswalde nichts anbrennen und verließ am Ende nach einem 31:25 Sieg als verdienter Sieger das Parkett. In der ersten Halbzeit war das Spiel noch recht ausgeglichen und spannend. In der zweiten Halbzeit steigerten sich die Hausherren und konnten den Erfolg perfekt machen. Mit diesem Sieg kletterten die Eberswalder von Platz 7 auf Platz 3 in der Tabelle der Verbandsliga Staffel Nord.

 

Der Eberswalder Trainer Dirk Ehrlich kannte die Schwächen und auch die Stärken der Hennigsdorfer und hatte sein Team gut auf dieses Spiel vorbereitet. Die Hennigsdorfer bevorzugen ein schnelles Spiel und das bedeutete, dass sich die Spieler des Gastgebers auf ein schnelles Rückzugsverhalten einstellen mussten um die Tempogegenstöße der Gäste zu verhindern. Niklas Schwandt begann dort wo er im letzten Spiel aufgehört hatte, er traf nach knapp einer halben Minute zum 1:0. Aber die Hennigsdorfer waren der erwartete schwere Gegner und ließen sich nicht abschütteln. Die Barnimer konnten nicht mehr als zwei Tore Differenz herauswerfen (3:1, 4:2, 5:3), die aber postwendend von den Gästen mit dem Anschlusstreffer beantwortet wurden. So lief es bis zur 10. Minute so wie der Eberswalder Trainer es sich vorgestellt hatte.

Danach zog der Schlendrian unverständlicher Weise bei den Hausherren ein. Das  gute Tempo das sie bis dahin vorgelegt hatten wurde verlangsamt. Dazu kam, dass der Hennigsdorfer Torwart mit einigen Paraden zum Ergebniswechsel beitrug. Aus dem 5:3 wurde innerhalb von sechs Minuten ein 5:7. Mit diesem 4:0-Lauf übernahm das Team des SV Motor erstmals die Führung in diesem Match. Danach erhöhten die Gastgeber wieder das Tempo und das drückte sich auch auf der Anzeigentafel aus. Aus dem 2-Tore-Rückstand (5:7) wurde wieder eine eigene Führung (8:7) heraus gespielt. Es wurden jetzt auch wieder einfache Tore erzielt und Jonas Nagy steigerte sich im Tor des 1. SV. 

Aber Hennigsdorf ließ sich nicht abhängen und blieb weiter dran. Jedes Tor der Hausherren zur Führung wurde von den Gästen sofort mit dem Ausgleich beantwortet. Erst kurz vor der Halbzeitpause konnten die Eberswalder beim 13:11 erstmals wieder mit zwei Toren in Front ziehen. Durch einen Treffer von Robin Wielsch, fünf Sekunden vor dem Halbzeitpfiff, konnten die Schützlinge von Dirk Ehrlich sogar noch mit einer 3-Tore-Führung in die Pause gehen.

 

Nach Wiederbeginn blieb das Spiel aber weiter spannend und eng. Nach 35 Spielminuten waren die Oberhavelländer wieder bis auf ein Tor (15:14) heran gerückt. In der 38. Minuten musste dann Daniel Rethfeldt nach seiner dritten Zweiminutenstrafe und der Roten Karte das Spiel beenden. Der Abwehrspezialist der Eberswalder konnte danach sein Team nur noch von außerhalb unterstützen. Die Mannschaft des Gastgebers ließ sich aber vom Ausscheiden ihres Kapitäns nicht beeindrucken.

Besonders die beiden Aufbauspieler Robin Wielsch und Moritz Assmann spielten stark auf und sorgten dafür, dass der Vorsprung wieder größer wurde. Nach 40 Minuten gab es erstmals in diesem Duell eine 4-Tore-Führung, aber das 19:15 war noch keine Vorentscheidung. Auf zwei Tore konnten sich die Hennigsdorfer heran kämpfen (22:20, 23:21, 25:23), aber mehr ließen die Hausherren nicht zu. Beim 27:23, etwa 10 Minuten vor dem Ende, keimten dann bei den Eberswalder Fans doch die ersten Hoffnungen auf einen Heimsieg auf. Drei Minuten später beim 28:23 war dann doch schon eine Vorentscheidung gefallen.

Die Eberswalder brachten dann die Führung sicher in den Hafen und feierten am Ende noch einen klaren 31:25 Erfolg. Trainer Dirk Ehrlich war mit der Leistung seiner Spieler in diesem Duell zufrieden: „Das war heute eine runde Leistung die das Team abgeliefert hat. Der derzeitige dritte Platz in der Tabelle ist nur eine Momentaufnahme. Nur wenn wir in den folgenden Spielen das Tempo hoch halten können, haben wir die Möglichkeit noch besser zu werden und vielleicht uns im Vorderfeld der Tabelle festzusetzen.“

 

Das kommende Wochenende ist spielfrei. Danach geht es am 09.11. zum SSV Falkensee und das nächste Heimspiel findet am 16.11. statt, Gegner der Eberswalder ist dann das Team vom FK Hansa Wittstock.

 

Der 1. SV Eberswalde mit: Carsten Meyer, Jonas Nagy; Robin Wielsch (9/3), Robin Ludwig, Paul Glase (1), Julian Kuhlmann, Niklas Schwandt (4), Moritz Assmann (10/1), Max Zantow (2), Daniel Rethfeldt (1), Max Schäfer (4), Klaus-Thomas Kowalsky

Siebenmeter: Eberswalde 4/4, Hennigsdorf 3/1

 

2-Minuten: Eberswalde 6 + 1 Rot (3x2 min.), Hennigsdorf 4


Erster Auswärtssieg für den 1. SV Eberswalde

VL Nord: SV Eichstädt 1949 - 1. SV Eberswalde 23:24 (11:13)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde. Im zweiten Auswärtsspiel der Saison holte sich der 1. SV Eberswalde  beim

SV Eichstädt 1949, mit dem knappen aber verdienten 24:23 Sieg, die ersten beiden Pluspunkte in fremder Halle. Mit diesem Erfolg kletterten die Schützlinge von Trainer Dirk Ehrlich auf den 7. Tabellenplatz in der Verbandsliga Staffel Nord.

Die Eberswalder kamen in der Oberkrämerhalle, im Oberkrämer Ortsteil Eichstädt, zu einem Superstart. Nach der 1:0 Führung der Gastgeber zogen die Gäste aus dem Barnim nach knapp 8 Minuten auf 6:1 davon. Robin Wielsch (2Tore), Max Schäfer (2), Robin Ludwig (1) und Daniel Rethfeldt (1) sorgten für diese klare Führung. In dieser Phase zeigten die Eberswalder eine starke Angriffsleistung. Die Gastgeber sahen sich somit schon früh gezwungen eine Auszeit zu nehmen um den Sturmlauf der Eberswalder zu unterbrechen. 

 

Mit drei Treffern innerhalb von nur einer Minute konnten die Eichstädter wieder dichter (4:6) zu ihrem Konkurrenten heranrücken. Der 1. SV brachte jetzt seinen Gegner wieder ins Spiel zurück. Das Match lief jetzt für die Barnimer nicht mehr so optimal wie in de Anfangsphase, aber trotzdem konnten sie die Führung behaupten und wieder auf vier Tore Differenz ausbauen. Obwohl fast alle Eberswalder Spieler, einschließlich der Torhüter, unter Normalform spielten, führten sie nach 23 Minuten noch klar mit 12:7. Der beste Mann auf Seiten der Gastgeber war ihr Torwart, er zeichnete sich mehrfach durch starke Paraden aus. Ihm war es auch mit zu verdanken, dass die Eichstädter am Ende der ersten Halbzeit wieder näher heran kamen und neue Hoffnung schöpfen konnten. Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff schafften die Gastgeber den Anschlusstreffer zum 11:12. Robin Wielsch konnte noch einen Siebenmeter für seine Mannschaft verwandeln und so ging es mit einem knappen 13:11 für den 1. SV Eberswalde in die Pause.

 

So gut wie die erste Halbzeit begann, so schlecht war die Anfangsphase in der zweiten Halbzeit. Die Eichstädter holten Tor um Tor auf und nach 35 Spielminuten führten sie zum ersten Mal in diesem Spiel mit 14:13. Die Spieler des 1. SV hatten in der Eichstädter Halle Probleme mit dem Spielball da kein Klister benutzt werden durfte. Sie bekamen den Ball nicht richtig, besonders bei Würfen aus dem Rückraum, in den Griff. Die Angreifer der Gäste versuchten daher näher an die Deckung heran zu kommen um die Würfe besser aufs Tor zu bringen. Das kam aber der Heimmannschaft zu gute, denn so konnten sie ihre Deckung besser organisieren. Der stark spielende Niklas Schwandt holte mit zwei Toren die Führung wieder für sein Team zurück. Jetzt war es ein Spiel auf Augenhöhe und das Spiel blieb äußerst spannend mit knappen Spielständen. Erst nach knapp 50 Minuten konnten sich die Eberswalder ein wenig absetzen und beim 20:17 waren es wieder drei Tore Differenz die sie zwischen sich und der Heimmannschaft gelegt hatten.

Als die Eichstädter in der 49. und in der 50. Spielminute zwei Zeitstrafe kassierten, hätten es die Barnimer zur Vorentscheidung nutzen können, aber sie taten es nicht. Sogar in doppelter Überzahl kassierten sie ein Tor und mussten zusehen wie die Gastgeber wieder auf 21:20 heran kamen. „Wir haben in der Überzahl das Spiel weggegeben und beinahe dadurch die Partie verloren,“ kommentierte Trainer Dirk Ehrlich diese Phase.

Die Eberswalder kämpften und wollten dieses Spiel nicht verlieren. Robin Wielsch musste in der 54. Minuten nach der dritten Zeitstrafe die Bank verlassen und konnte nur noch die Daumen für seine Mannschaft drücken. Niklas Schwandt brachte sein Team noch ein Mal mit 23:21 in Front, doch nach knapp 58 Minuten war auch diese Führung wieder verspielt. Der Eberswalder Trainer nahm noch eine Auszeit um doch noch den Sieg zu erringen. Als alle schon mit einem Unentschieden rechneten, traf 3 Sekunden vor dem Ende, der an diesem Tag beste Eberswalder Spieler Niklas Schwandt zum umjubelten 24:23-Siegtreffer.

 

„Wir müssen den Mund abputzen und dieses Spiel schnell abhaken. Am nächsten Wochenende erwarten  wir die Mannschaft von Motor Henningsdorf und müssen uns wieder steigern um den Tabellendritten zu besiegen. Meine Spieler erreichten heute bis auf Matchwinner Niklas Schwandt keine Normalform“, lautete die Einschätzung nach dem Spiel von Trainer Dirk Ehrlich.

 

Der 1. SV Eberswalde mit: Carsten Meyer, Jonas Nagy; Robin Wielsch (5/3), Robin Ludwig (2), Paul Glase, Julian Kuhlmann (2), Niklas Schwandt (8), Moritz Assmann (2/2), Max Zantow (1), Daniel Rethfeldt (1), Max Schäfer (3),

Siebenmeter: Eberswalde 5/5, Eichstädt 2/2

 

2-Minuten: Eberswalde 4 + 1 Rot (3x2 min.), Eichstädt 8


Der 1. SV Eberswalde holt sich den ersten Sieg

VL Nord: 1. SV Eberswalde - Prignitzer HC Wittenberge 31:25 (15:15)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde. Im zweiten Heimspiel der Saison empfing der 1. SV Eberswalde  im Sportzentrum Westend den PHC Wittenberge und kam durch eine spielerische Steigerung in der zweiten Halbzeit, zu einem ungefährdeten 31:25 Erfolg. Damit gelang den Schützlingen von Trainer Dirk Ehrlich die Revanche für die 25:29 Heimniederlage aus der vergangenen Spielzeit.

Der Eberswalder Trainer äußerte sich selbstbewusst vor Spielbeginn „Wir wollen heute gewinnen!“

 

Bei seiner Mannschaft war die Botschaft angekommen und sie legten gleich richtig los. Niklas Schwandt erzielte schon nach 30 Sekunden den ersten Treffer und brachte sein Team mit 1:0 in Führung. Nach dem schnellen Ausgleich der Gäste waren es Robin Wielsch und Robin Ludwig die für die 3:1 Führung sorgten. Für die Gastgeber war es ziemlich schwierig sich gegen die robuste und körperlich überlegenen Prignitzer durchzusetzen. Das gelang meistens nur über schnelle Aktionen, damit wurde dann das Abwehrbollwerk der Wittenberger auseinander gespielt Schon nach fünf Minuten kassierte der erste Wittenberger eine Zeitstrafe. In Überzahl traf der Eberswalder Neuzugang Max Schäfer zum 4:2. Der 22-jährige Student der Forsthochschule, war vor seinem Studium bei Fortuna Neubrandenburg aktiv und gab in seinem ersten Spiel für den 1. SV mit vier Toren ein vielversprechendes Debüt.

Nach dem 6:2, durch einen verwandelten Siebenmeter von Robin Wielsch, sah es so aus, als ob die Barnimer das Spiel und den Gegner früh in Griff bekommen könnten. Doch die Gäste ließen sich (noch) nicht abschütteln. Nach dem 8:5 in der 10. Minute,verletzte sich der bis dahin stark haltende Eberswalder Torhüter Jonas Nagy und Peter Markiv ging für ihn ins Tor.

Stammtorwart Carsten Meyer stand in diesem Spiel nicht zur  Verfügung, ebenso wie der neue Kapitän des 1. SV Daniel Rethfeldt. Für Daniel Rethfeldt kam am Kreis Marcel Kästner aus der zweiten Mannschaft zum Einsatz und erbot auch eine gute Leistung und erzielte vier Tore vom Kreis.

Als nach knapp 20 Minuten, beim Stand von 13:11, Moritz Assmann eine 2-Minuten-Strafe erhielt, kamen die Gäste in Überzahl zum 13:13-Ausgleich. Anschließend sorgten der erfolgreichste Eberswalder an diesem Tag Robin Wielsch (9) und Moritz Assmann für eine erneute 2-Tore-Führung (15:13) des 1. SV. Die Gastgeber verspielten ihre Führung aber wieder und nach 30 Minuten ging es mit einem 15:15 in die Halbzeitpause.

 

Nach Wiederbeginn gingen die Prignitzer per Siebenmeter zum ersten, aber auch zum einzigen Mal in diesem Spiel, in Führung (15:16). Die Gäste-Führung hielt aber nicht lange. Moritz Assmann der in der ersten Halbzeit zwei Zeitstrafen kassierte und damit Rot gefährdet war, kam jetzt nur noch im Angriff zum Einsatz.

Das Spiel blieb jetzt spannend und eng. 16:16, 18:18 und 19:19 waren die nächsten Spielstände in dem hart umkämpften Spiel. Beim 21:19 (40.) hatte sich die Heimmannschaft wieder etwas Luft verschafft. Bis zum Spielstand von 22:21 konnten die Gäste noch hoffen, aber dann war der 1. SV nicht mehr zu bremsen. Mit einem 5:0-Lauf zum 27:21 schafften die Eberswalder mehr als eine Vorentscheidung.

Jonas Nagy der Mitte der zweiten Halbzeit wieder seinen Platz zwischen den Pfosten des Eberswalder Tores einnahm, gab seiner Mannschaft mit starken Paraden dabei den nötigen Rückhalt. Bis auf sieben Tore Vorsprung dehnten die Barnimer ihren Vorsprung (30:23) aus. Die Fans waren begeistert und unterstützten ihr Team vorbildlich.

 

Am Ende gab es dann den verdienten 31:25 Erfolg für den 1. SV Eberswalde.  Dem Eberswalder Trainer Dirk Ehrlich fiel nach dem Spiel ein Stein vom Herzen: „Wir haben schon gegen den VfL Potsdam II ein gutes Spiel gezeigt, aber am Ende standen wir mit leeren Händen da. Heute haben sich meine Spieler mit ihrer starken Leistung aber mit dem Sieg belohnt. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meines Teams, es war eine starke Mannschaftsleistung.“

Am nächsten Wochenende müssen die Eberswalder beim Vizemeister MTV 1860 Altlandsberg II antreten, das wird ein sicher ein sehr schweres Spiel für die Barnimer. Vielleicht können die Spieler des 1. SV den Schwung aus der zweiten Halbzeit des Spieles gegen Wittenberge mitnehmen und dann ist vielleicht eine Überraschung möglich.

 

Der 1. SV Eberswalde mit: Peter Markiv, Jonas Nagy; Robin Wielsch (9/4), Robin Ludwig (3), Paul Glase, Julian Kuhlmann (2), Niklas Schwandt (2), Moritz Assmann (4), Max Zantow (2), Klaus-Thomas Kowalsky (1), Marcel Kästner (4), Max Schäfer (4),

Siebenmeter: Eberswalde 4/4, Wittenberge 6/5

 

2-Minuten: Eberswalde 4, Wittenberge 5


Ein Tor fehlte zur Überraschung

1. SV Eberswalde - VfL Potsdam II 21:22 (08:12)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde. Im ersten Heimspiel der Saison 2019/20 in der Handball-Verbandsliga Nord der Männer empfing der 1. SV Eberswalde  den 1. VfL Potsdam II zum Saisonauftakt und verlor ein kampfbetontes, aber faires Spiel Spiel, knapp mit 21:22. Im letzten Punktspiel der vergangenen Saison holten die Eberswalder in eigener Halle beim 23:23 einen Punkt gegen den hohen Favoriten aus der Landeshauptstadt und belegten am Ende den 7. Platz. Für das Team aus der Landeshauptstadt bedeutete das Unentschieden in Eberswalde den Verlust des Vizemeistertitel.

 

Die Potsdamer gehören auch in dieser Saison zu den großen Staffel-Favoriten und den Aufstiegskandidaten in der Verbandsliga Staffel Nord. Die Gastgeber im Eberswalder Sportzentrum gingen mit einem kleinen Aufgebot und einem neuen Trainer (Dirk Ehrlich) in das Spiel gegen den 1. VfL II. Mit nur acht Feldspielern, davon noch zwei mit gesundheitlichen Problemen, und zwei Torhütern nahmen sie den Kampf gegen 14 Potsdamer auf. In der Anfangsaufstellung begann Jonas Nagy im Tor und Moritz Assmann führte auf der mittleren Aufbauposition Regie. Kapitän Moritz Assmann blieb es dann auch vorbehalten, das erste Tor der neuen Saison zu erzielen. Damit führte der 1. SV mit 1:0, aber es war leider die einzige Führung für die Gastgeber im Eröffnungsspiel. Die Gäste drehten den Rückstand schnell und nach 9 Minuten zeigte die Anzeigentafel einen 1:4 Spielstand an. “Meine Spieler hatten in der Anfangsphase zu viel Respekt vor den Potsdamer“, bemerkte der neue Trainer des 1. SV Dirk Ehrlich nach dem Spiel. Nach zwei verwandelten Strafwürfen von Moritz Assmann und einem Treffer von Robin Wielsch hatte das Heimteam aber wieder den Anschluss (4:5) hergestellt. Danach zogen die Gäste das Tempo etwas an und konnten ihren Vorsprung wieder ausbauen. Zur Halbzeit führte das Reserveteam des Drittligisten mit12:8. Damit wurden sie ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht.

 

 

In de Pause analysierte Trainer Dirk Ehrlich die ersten Halbzeit und erinnerte seine Männer an ihre Stärken und machte ihnen Mut für die zweite Halbzeit. Vorerst blieben die Gäste aber spielbestimmend und konnten ihren Vier-Tore-Vorsprung (9:13) halten. Als beim Stand von 11:13 der Potsdamer Torhüter einen Siebenmeter von Moritz Assmann halten konnte war die Aufholjagd der Eberswalder erst einmal unterbrochen. Ihren Respekt hatten die Gastgeber aber abgestreift und sie spielten jetzt mutiger nach vorne. Vor allem der kämpferische Einsatz bei den Ehrlich-Schützlingen war vorbildlich. Das kostete für die Eberswalder Spieler, die fast alle 60 Minuten durchspielen mussten, sehr viel Kraft. Aber es war kaum ein Nachlassen der Kräfte gegen Spielende zu bemerken, sicher ein Zeichen dafür, dass die Saisonvorbereitung gut absolviert wurde. Nach 45 Minuten hatte sich am Spielstand nicht viel geändert, denn die Gäste führten immer noch mit vier Treffern (13:17).

 

In der gut besuchten Eberswalder Sporthalle rätselten die Heim-Fans darüber, ob ihr Team das Spiel kräftemäßig gegen die starke Potsdamer Mannschaft durchhalten würde. Im Gegenteil, zum Spielende hin hatten die Gastgeber noch etwas zum zusetzen und starteten ein starke Schlussoffensive. Obwohl ihnen einige leichte Fehler unterliefen, kämpften sie sich noch einmal heran. Carsten Meier kam für den stark haltenden Jonas Nagy bei drei Siebenmetern ins Tor der Eberswalder und konnte mit zwei gehaltenen Strafwürfen auch seinen Anteil an der guten Leistung seiner Mannschaft beisteuern. Der 1. SV drehte noch einmal auf und erzielte nach 54 Minuten den Anschlusstreffer zum 17:18. Die Fans waren begeistert und und die Gastmannschaft beeindruckt. Der Potsdamer Trainer reagierte sofort auf den Spielverlauf mit einer Auszeit um sein Team wieder zurück in die Spur zu bringen und natürlich den Lauf des Gastgebers zu unterbrechen. Dann der mögliche Knack in diesem Spiel. Kapitän Moritz Assmann erhält die dritte Zeitstrafe und kassiert dafür die Rote Karte. Ein herber Verlust für das Team von Trainer Ehrlich, den mit Moritz Assmann fehlte jetzt der Kopf der Mannschaft und ein wichtiger Mann in der Abwehr sowie ein treffsicherer Torschütze. Dafür traf aber Robin Wielsch jetzt, er kam auf insgesamt 9 Tore, und war damit der erfolgreichste Torschütze bei den Gastgebern. Trotz des Ausscheidens von Assmann war bei den Eberswalder Spielern keine Resignation zu erkennen. Sie blieben bis zum Schlusspfiff mit den Potsdamern auf Augenhöhe und verloren das Spiel äußerst knapp mit 21:22.

 

Nach dem Spiel gab es, trotz der Niederlage, Lob von allen Seiten für die couragierte Leistung des 1. SV. Auch Trainer Dirk Ehrlich war mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden, aber ich bin ärgerlich über das Ergebnis. „Ich hätte am Ende gern etwas Zählbares in den Händen gehalten“, lautete sein Kommentar nach Spielschluss. Vielleicht gelingt seinen Schützlingen am nächsten Spieltag (14.09.) in Premnitz ein Punktgewinn. Es wäre der Mannschaft zu wünschen und das sie das Potential dazu hat, haben sie gegen den starken 1. VfL Potsdamer bewiesen. Die Liga scheint in dieser Saison sehr ausgeglichen, alle Spiel am ersten Spieltag gingen sehr knapp aus.

 

Der 1. SV Eberswalde mit: Carsten Meyer, Jonas Nagy; Robin Wielsch (9), Robin Ludwig (3), Paul Glase, Julian Kuhlmann (2), Niklas Schwandt, Moritz Assmann (7/3), Max Zantow, Klaus-Thomas Kowalsky

Siebenmeter: Eberswalde 9/7, Potsdam II 5/2

2-Minuten: Eberswalde 3 + 1 Rote Karte, Potsdam II 3


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