Unser Präsident, Daniel Kurth, im Gespräch mit dem Blitz

"Klare Worte - Zusammenarbeit im Handball mehr als überfällig.

Quelle: Udo Kalms in Blitz vom 24.02./25.02.2018

Eberswalde (uk). Nach 12 Partien in der Handball-Brandenburg-Liga liegt der 1. SV Eberswalde mit 0:24 Punkten abgeschlagen am Tabellenende. Über die Situation der Waldstädter in der höchsten Brandenburger Handball-Liga sprach Udo Kalms mit dem Präsidenten des 1. SV Eberswalde, Daniel Kurth.

Herr Kurth, es sind immerhin noch zehn Begegnungen zu spielen. Aber glauben Sie noch an den Klassenerhalt in der Brandenburgliga?

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. In der jetzigen Situation werden wir auf jeden Fall jeden erzielten Punkt frenetisch mit der Mannschaft bejubeln. Dass es schwer werden wird, wussten wir vorher. Uns ist es erst einmal wichtiger, dass die Jungs weiter am Ball bleiben, sich als Team immer besser zusammen finden und den Kopf nicht in den Sand stecken. Es wäre daher auch toll, wenn möglichst viele Eberswalderinnen und Eberswalder die junge Mannschaft bei den Heimspielen durch Anwesenheit auf den Rängen unterstützen.


Die Eberswalder sind eines der jüngsten Teams in der Liga. Daher fehlte oft in entscheidenden Spiel-Situation die Kaltschnäuzigkeit und Abgeklärtheit. Wäre es nicht besser gewesen, mehr Routiniers in die Erste mit einzubauen?

Sicher hätte etwas mehr Erfahrung der Mannschaft gut getan. Fairer Weise muss man natürlich sagen, dass die Mannschaft im Vorjahr nicht gerade Werbung für den Handballsport gemacht hat. Das machte uns als Verein nicht unbedingt attraktiv auf dem Markt. Unser Vertrauen gilt der Eberswalder Jugend und das wollten wir letztendlich auch mit der Zusammenstellung des Kaders zum Ausdruck bringen.

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