Landesliga Nord, Saison 2018/2019

Der 1. SV Eberswalde II findet in die Erfolgsspur zurück

LL Nord: 1. SV Eberswalde II - Blau-Weiß Perleberg 40:35 (21:16)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde (hjh). Die Hoffnungen von Trainer Jens Müller, die er nach dem letzten Spiel gegen den Finowfurter SV hegte, erfüllten sich. Mit einer schlagkräftigen Mannschaft konnte er diesmal wieder antreten und besiegte in eigener Halle den punktgleichen Tabellennachbarn Blau-Weiß Perleberg sicher mit 40:35.

Damit belegen die Eberswalder mit 14:6 Punkten, nach der Hälfte der absolvierten Spiele der Saison 2018/19, den Platz 2 der Tabelle der Landesliga Staffel Nord, haben allerdings schon sechs Punkte Rückstand zum souveränen und Verlustpunkt freien  Tabellenführer Hansa Wittstock. Die Gastgeber wollten unbedingt die Niederlage aus der Vorwoche vergessen machen und mit einem Sieg ihren guten Tabellenplatz verteidigen. Die Schützlinge von Trainer Jens Müller begannen konzentriert und setzten die Gäste sofort unter Druck. 

Nick Hoffmann, der diesmal in der zweiten Mannschaft eingesetzt wurde um Spielpraxis zu sammeln, traf zum 1:0 und eröffnete den Torreigen. Matthias Jonas und André Kegel bauten den Vorsprung auf 3:0 aus. Nach dem Anschlusstreffer der Blau-Weißen zum 3:1 waren die Gastgeber wieder am Zuge, mit drei Toren in Folge bauten sie ihren Vorsprung weiter aus (6:1). Nach 10 Spielminutenstand es 8:2 und der Perleberger Trainer nahm eine Auszeit. Langsam fanden die Gäste besser ins Spiel und konnten in der Folgezeit einen weiteren Anstieg der Tordifferenz verhindern. Zwischen vier und sechs Toren bewegte sich die Tordifferenz (10:4, 11:7) in den folgenden Minuten. Die Eberswalder behielten aber jederzeit die Kontrolle über das Spiel und hatten nach den Gäste-Toren immer wieder die richtige Antwort parat. Bis auf den Perleberger Spieler Mirko Helmdach, der mit 16 Toren der erfolgreichste Spieler der Partie war, hatten die Barnimer ihre Gegenspieler gut im Griff. Sie verwalteten ihren Vorsprung souverän und führten nach 30 Minuten mit 21:16.

 

In der Pause mahnte Trainer Jens Müller seine Spieler an, in der zweiten Hälfte weiter konzentriert zu bleiben und die Gäste nicht wieder ins Spiel zu bringen. Die fünf Tore Vorsprung sind kein Grund sich auszuruhen und es ist noch keine Vorentscheidung gefallen.

 

Die Prignitzer erwischten den besseren Start in der zweiten Halbzeit und kamen durch drei Tore auf 21:19 heran. In dieser Phase vergaben die Eberswalder einige Chancen und die Gäste nutzten dies resolut aus. Die kleine Schwächephase endete aber nach dem 22:20. Die Barnimer stellten mit drei Toren zum 25:20 den alten 5-Tore-Abstand wieder her. Noch waren aber 25 Spielminuten auf der Uhr und die Eberswalder waren gut beraten ihre Möglichkeiten weiter konzentriert zu nutzen. Die Müller-Schützlinge konnten den Abstand aber annähernd konstant halten und kamen im weiteren Spielverlauf nie in ernsthaft in Gefahr. Nach 40 Minuten, beim 27:22, war es immer noch die gleiche Differenz. Die Eberswalder Angreifer konnten sich diesmal richtig entfalten und ihr persönliches Torkonto aufbessern. Mit Nick Hoffmann (8), André Kegel (7), Edward Dochow (6) und Marcel Kästner (6) hatten die Barnimer vier sehr erfolgreiche Schützen in ihren Reihen. 10 Minuten vor dem Ende hatte sich am Spielverlauf und dem Ergebnis wenig geändert, die Gastgeber hatten das Spiel und Kontrolle und verwalteten ihren 5-Tore-Vorsprung souverän. So blieb es auch bis zum Schlusspfiff. Max Zantow konnte 20 Sekunden vor dem Ende mit dem 40. Tor sechs Tore Differenz herauswerfen, aber Perleberg konnte in der letzten Sekunde noch einmal auf 40:35 verkürzen und den Endstand damit herstellen.

Eine torreiche Begegnung entschied der 1. SV Eberswalde II damit sicher zu seinen Gunsten und kann mit dem zweiten Tabellenplatz eine positive Bilanz der ersten Halbserie ziehen. Bis zum 26.01.2019 haben die Müller-Schützlinge jetzt Zeit sich auf die zweite Halbserie vorzubereiten.

 

1.SV Eberswalde mit: Jan Mitzscherling (1), Klaus-Thomas Kowalsky (4), Edward Dochow (6/3), Igor Yezhov, Konrad Schubert (3), Nick Hoffmann (8), Marcel Kästner (6), Paul Pinkau, Matthias Jonas (1), André Kegel (7), Jonas Nagy, Max Zantow (4),

7-Meter: 1. SV II  4/3, Perleberg 8/8

 

2 min:  1. SV II 3,  Perleberg 7 + 1xRot


Finowfurt nimmt die Punkte aus Eberswalde mit

LL Nord: 1. SV Eberswalde II - Finowfurter SV 27:31

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde (hjh). Der 1. SV Eberswalde II konnte seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden und verlor   sein Heimspiel gegen den Ortsnachbarn Finowfurter SV mit 27:31. Die Voraussetzungen für dieses Spiel waren für den Gastgeber mehr als ungünstig. Die Eberswalder hatten nur zwei spielfähige Auswechselspieler  auf der Bank, während  die Finowfurter nicht alle mit angereisten Spieler einsetzen konnten und die Qual der Wahl hatten um die 14 Spielern auszuwählen die zum Einsatz kommen sollten. Auch bei den Zuschauern waren die Gäste in der Überzahl und sie machten sich auch lautstark bemerkbar. Sie hatten auch sofort mit Spielbeginn Grund dazu. Nach sechs Minuten führten die Schorfheider mit 3:1. Zwei Minuten später aber der 3:3 Ausgleich. Doch die Finowfurter holten sich postwendend die Führung zurück und es blieb bis Mitte der ersten Halbzeit knapp und spannend (5:7).  

 

Die Schorfheider nutzten in der Folgezeit ihre Chancen besser und hatten auch auf der Torhüterposition klare Vorteile gegenüber dem Gastgeber. Beim 5:9 nahm SV-Trainer Jens Müller eine Auszeit um sein Team wieder auf Kurs zu bringen. Zu viele Möglichkeiten hatten seine Schützlinge bis dahin liegengelassen. Beim 9:10 in der 25. Spielminute schafften sie trotzdem den Anschlusstreffer. Mit der Einwechslung von Marco Derbolowsky brachte FSV Trainer Toni Renz frischen Wind in sein Team und der erzielte gleich zwei Tore von der Rechtsaußenposition. Die Führung bauten die Finowfurter auf 16:13 bis zum Halbzeitpfiff aus.

 

Die Finowfurter bleiben zu Beginn der zweiten Halbzeit ihrer Linie weiter treu und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus, 13:17, 14:19 und 14:21 waren die nächsten Zwischenstationen beim Spielstand. Während die Eberswalder kaum Alternativen zum Wechseln hatten, konnten sich die Schorfheider von der vollen Wechselbank bedienen. Die Finowfurter bezogen auch ihre Außenspieler mit ins Spiel ein und erzielten viele Tore von den Außenpositionen.

Die Gastgeber versuchten es meistens über die Mitte, hier stand die Deckung der Finowfurter aber sehr kompakt und blockte viele Würfe der Eberswalder ab. Mit drei Toren in Folge kamen die Hausherren noch ein Mal dichter heran (17:21) und konnten bei noch ausstehenden 17 Spielminuten wieder etwas Hoffnung schöpfen.

Mario Manns, der kaum von den Gastgebern zu bremsen war, stellte mit drei Treffern wieder den 7-Tore-Abstand (17:24) her. Die Vorentscheidung schien gefallen zu sein. Zumal im Anschluss der 1. SV zweimal beim Siebenmeter am Finowfurter Torhüter scheiterte. 

Die letzten 10 Spielminuten verliefen ziemlich ausgeglichen, wobei die Eberswalder den Rückstand noch etwas verkürzen konnten. Die Schorfheider kamen am Ende zu einem 31:27 Erfolg und profitierten dabei von ihren personellen Vorteilen gegenüber ihrem Konkurrenten.

 

Mit diesem Sieg verbesserten sich die Finowfurter auf Platz 5 der Tabelle und nur noch einen Platz hinter dem 1. SV Eberswalde II. Trainer Jens Müller war dann über das Ergebnis enttäuscht und hofft, dass er am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen Blau-Weiß Perleberg wieder mit einem schlagkräftigerem Team antreten kann.

 

1.SV Eberswalde mit: Jan Mitzscherling (1), Klaus-Thomas Kowalsky (2), Edward Dochow (5/1), Igor Yezhov, Konrad Schubert (4), Marcel Kästner (5), Paul Pinkau (3), Matthias Jonas (2), Joshua Richter, Lukas Boldt (5)

Finowfurter SV mit: Tino Mai, Mario Weise (3), Marcel Voigt (4), Dennis Bonin (2), Ronny Krell (4), Mario Manns (8), Karsten Gerlach, Benjamin Altrock (4), Mario Rohde Patrick Möbius, Enrico Kroll, Marco Derbolowsky (6), Marcel Voß, Robert Fronicke,

 7-Meter: 1. SV II  7/4/, Finowfurt 3/3

2 min:  1. SV II 4,  Finowfurt 5


Starke erste Halbzeit war Grundlage für den Sieg

LL Nord: 1. SV Eberswalde II - TSG Liebenwalde 32:23 (19:10)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde (hjh). Der 1. SV Eberswalde II wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann sein Heimspiel gegen die TSG Liebenwalde nach einer starken ersten Halbzeit mit 32:23. Die Gastgeber brauchten aber fast vier Minuten ehe das erste Tor fiel. Dann war es Edward Dochow (2) und Marcel Kästner die ihr Team mit 3:0 in Führung brachten, die sie dann im weiteren Spielverlauf auch nicht mehr abgaben. Den Ausfall von Jonas Nagy, Konrad Schubert, Florian Smuch und Paul Knauf konnte die Mannschaft von Trainer Jens Müller gut kompensieren. Aber bis Mitte der ersten Halbzeit konnten die Gäste noch einigermaßen mit halten. Beim 3:2, 5:4 sowie 8:6  hatten die Liebenwalder noch Sichtkontakt zum Gastgeber, danach mussten sie aber die Überlegenheit des 1. SVII anerkennen. Mit einem beeindruckenden Zwischenspurt machten die Barnimer innerhalb von nur drei Minuten aus dem 8:6 ein 12:6. Das war schon so etwas wie eine Vorentscheidung in diesem Match.

Die Hausherren ruhten sich aber nicht auf den sechs Toren Differenz aus, sondern sie machten weiter Druck. Bis zur Halbzeitpause bauten sie die Führung weiter aus und konnten mit einem beruhigenden 19:10 in die Kabine gehen. Erfreulich aus Eberswalder Sicht war der erste Einsatz von Joshua Richter. Er hatte vor dem Spiel der II. Männermannschaft noch in der A-Jugend gegen den HSV Oberhavel mit gewirkt. Gemeinsam mit Jan Mitzscherling und Paul Knauf verhalf er mit sechs Toren dem Team zum ersten Sieg (33:23) in der Kreisliga. Mit zwei Toren in der ersten Halbzeit feierte er einen erfolgreichen Einstand in der Reservemannschaft des 1. SV Eberswalde.

 

In der Pause hatte Jens Müller nicht viel zu kritisieren, denn die Mannschaft hatte bis zur Pause ein sehr gutes Spiel gemacht.

 

Mit vier Toren nach Wiederbeginn zum 23:10 sorgten die Gastgeber gleich für klare Fronten.  Jetzt konnte der Eberswalder Trainer es sich auch leisten allen Spielern eine Einsatzchance zu geben. Das Spiel lief jetzt nicht mehr so flüssig wie in der ersten Halbzeit. „Das lag aber nicht an den vielen Wechseln“, betonte Jens Müller nach dem Spiel. Das Spiel verflachte mit zunehmender Spielzeit und die Eberswalder Mannschaft beschränkte sich darauf das Ergebnis zu verwalten. So konnten die Liebenwalder noch einem Debakel entgehen. Mit einem 13:13 in der zweiten Halbzeit schafften die Gäste noch einen kleinen Teilerfolg. Mit dem Sieg gegen die Liebenwalder haben die Eberswalder ihren zweiten Tabellenplatz verteidigt.

Am 8.12. empfangen die Eberswalder zum Derby das Team des Finowfurter SV. Da werden es die Männer von Trainer Jens Müller nicht so einfach haben wie gegen die Liebenwalder. Das wird sicher ein interessantes und spannendes Spiel im Sportzentrum Westend werden.

 

 1.SV Eberswalde mit: Jan Mitzscherling, Klaus-Thomas Kowalsky (3), Ben Hanisch (8/2), Edward Dochow (9/2), Igor Yezhov, Marcel Kästner (4), Paul Pinkau (1), Paul Knauf, André Kegel (4), Matthias Jonas. Benjamin Lange (1), Joshua Richter (2)

7-Meter: 1. SV II  5/4/3, Liebenwalde 5/3

 

2 min:  1. SV II 2,  Liebenwalde 1


Spannend bis zur letzten Minute

1. SV Eberswalde II - FK Hansa Wittstock 1919 24:25 (13:13)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde (hjh). Der 1. SV Eberswalde II lieferte dem Verlustpunkt freien Spitzenreiter Hansa Wittstock einen harten Kampf und verlor dieses Duell des Spitzenreiters Wittstock gegen den Tabellenzweiten am Ende knapp mit 24:25. Die Mannschaft vom 1. SV Eberswalde II bleibt aber weiterhin auf Platz 2 der Tabelle in der Landesliga Staffel Nord.

 

Edward Dochow, der mit sieben Toren der erfolgreichste Feldtorschütze des 1. SV in diesem Spiel war, eröffnete mit dem 1:0 den Torreigen in diesem Spitzenspiel der Landesliga. Doch die Gäste zeigten, warum sie die Tabelle souverän anführen. Mit zwei Toren hintereinander übernahmen sie sofort die Führung. Ben Hanisch glich zum 2:2 aus, ehe im weiteren Verlauf die Gäste weiterhin dominierend waren und die Führung wieder übernahmen. Bis maximal auf vier Tore (5:9, 17. min.) konnten die Wittstocker dabei ihre Führung ausbauen. Doch die Gastgeber kämpften sich wieder heran. Mit fünf Toren in Folge holten sie sich mit dem 10:9 die Führung zurück. Das war dann auch ein Grund für den gegnerischen Trainer eine Auszeit zu nehmen. Die Torejagd der Barnimer war dann anschließend nicht mehr so erfolgreich. Beim 12:13 lagen die Prignitzer  wieder in Front, aber zwei Sekunden vor dem Halbzeitpfiff nutzte Ben Hanisch die Chance vom Siebenmeterpunkt zum Ausgleich.

 

Mit Wiederbeginn entwickelte sich ein knappes und sehr spannendes Spiel. Als nach 37 Minuten Stefan Pinkau und Ben Hanisch innerhalb weniger Sekunden jeweils zwei Strafminuten erhielten, drohte die Partie zu kippen. Anschließend hält der Eberswalder Torhüter Jonas Nagy, der eine starke Stütze an diesem Tag für seine Mannschaft war, einen Siebenmeter und sorgt so für Stimmung in der Halle. Mit einem 1:1 überstehen die Gastgeber die kritische Phase aber unbeschadet. Es sind noch 20 Minuten zu spielen und die Partie ist noch völlig offen. Unverständlich aus Sicht der Eberswalder die folgende Phase im Spiel. Die Gäste erhöhen das Tempo und sind, im Gegensatz zu den Hausherren, dabei auch wesentlich effektiver. Mit vier Toren innerhalb von fünf Minuten ziehen sie auf 15:20 davon. Das Spiel scheint in der 45. Minute schon eine Vorentscheidung zu erfahren. Aber das Gastgeberteam hat die Partie noch nicht abgeschrieben. Langsam kommen die Eberswalder wieder auf Touren und näher heran. Nach 54 Minuten gelang dann Ben Hanisch der Anschlusstreffer zum 22:23 und wieder ist die Chance zum Punktgewinn greifbar nahe. Den möglichen Ausgleich vertändeln die Barnimer aber anschließend. Der Coach der Gäste reagiert sofort auf die gute Phase der Eberswalder und nimmt eine Auszeit. Trotzdem gelingt André Kegel der Ausgleich zum 23:23. Nur noch vier Minuten sind zu spielen und noch immer ist keine Entscheidung gefallen. Beim 24:24, gut drei Minuten vor dem Ende, kann sich Jonas Nagy bei einem Siebenmeter für die Gäste erneut auszeichnen. Dadurch bekommen die Eberswalder die Chance sich die Führung zurück zu holen. Jetzt, gut eine Minute vor dem Schlusspfiff, nimmt Jens Müller eine Auszeit für den 1. SV. Der Plan für die letzten 60 Sekunden des 1. SV heißt, Ball in den eigenen Reihen halten,  ein Tor erzielen und somit wenigstens einen Teilerfolg erringen. Der Torerfolg für die Gastgeber bleibt aber aus und im Gegenzug erzielen dagegen die Wittstocker einen Treffer zum 24:25. Die letzten Sekunden laufen und dann doch noch die Möglichkeit zum Unentschieden. In der letzten Sekunde gibt es noch einen Siebenmeter für die Gastgeber. Ben Hanisch, der bis dahin alle Siebenmeter seines Teams verwandelt hatte, scheitert diesmal aber am gegnerischen Torhüter. Damit holen die Gäste sich noch einen glücklichen Sieg in diesem Duell. Während die Gästemannschaft ausgelassen ihren Sieg feiert, gehen die Eberswalder mit hängenden Köpfen in die Kabine.

 

Am nächsten Spieltag haben die Eberswalder erneut ein Heimspiel. Am Sonnabend um 16 Uhr empfangen sie das Team der TSG Liebenwalde und gehen als Favorit in dieses Spiel und sollten mit zwei Punkten ihren zweiten Platz verteidigen.

 1.SV Eberswalde mit: Jan Mitzscherling, Klaus-Thomas Kowalsky (2), Ben Hanisch (9/3), Edward Dochow (7), Igor Yezhov, Florian Smuch, Marcel Kästner (3), Paul Pinkau, Stefan Pinkau (1), Paul Knauf, André Kegel (2), Jonas Nagy, Max Zantow, Matthias Jonas

7-Meter: 1. SV II  4/3, Wittstock 3/1

 

2 min:  1. SV II 5,  Wittstock 4


Der 1. SV Eberswalde schwimmt weiter auf der Efolgswelle

LL Nord: 1. SV Eberswalde II - SV Jahn Bad Freienwalde II 28:15 (11:10)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde (hjh). Der 1. SV Eberswalde II schwimmt weiter auf der Erfolgswelle und holte im sechsten Punktspiel den fünften Sieg. Damit bleibt die Niederlage am zweiten Spieltag in Angermünde die bisher einzige. Mit 10:2 Punkten liegt das Eberswalder Reserveteam, hinter Hansa Wittstock (10:0), auf dem 2. Tabellenplatz der Landesliga Staffel Nord.

In der vergangenen Saison hatten die Barnimer gegen die Freienwalder Reservemannschaft zu Hause hoch mit 37:21 gewonnen, mussten aber im Rückspiel den Gastgebern zum 24:22 Erfolg gratulieren. Trainer Jens Müller hatte für das Spiel gegen den punktlosen Tabellenletzten Jahn Bad Freienwalde nur 11 Spieler zur Verfügung, trotzdem waren die Gastgeber ihrem Gegner,besonders in der zweiten Hälfte,  haushoch überlegen und konnten einen klaren Erfolg einfahren. Das Gesicht der Freienwalder Mannschaft hatte sich gegenüber dem der letzten Saison wesentlich verändert. Allein vier Spieler wurden in die erste Mannschaft hochgezogen und es blieben nur noch zwei der „alten“ Aktiven übrig. Aufgefüllt wurde das Team mit jungen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs. Die Mannschaft wird noch einige Zeit brauchen, ehe es in der Landesliga wettbewerbsfähig ist.Trotzdem konnten die Kurstädter in der ersten Halbzeit noch einigermaßen mithalten.

 

Die Gastgeber führten zwar schnell mit 2:0, doch die Gäste schafften immer wieder den Anschlusstreffer (3:2, 4:3). Beim 6:6 (18. min.) sowie beim 9:9 und 10:10  waren die Gäste noch immer auf Augenhöhe. So gingen die Hausherren nur mit einer knappen 11:10 Führung in die Pause.

 

Trainer Jens Müller hatte in der Kabine die richtigen Worte gefunden, denn seine Spieler legten mit Beginn der zweiten Halbzeit richtig los. Bis zum 13:12 konnten die Freienwalder noch Schritt halten Mit dem ersten Zwischenspurt lösten sich die Barnimer von ihrem Gegner. Innerhalb von nur fünf Minuten erhöhten sie die Tordifferenz auf sechs Treffer (18:12). Die Chancenverwertung war jetzt bei den Gastgebern wesentlich besser als in der ersten Halbzeit. Auch die Deckung stand jetzt beim 1. SV viel sicherer, nur noch fünf Gegentore ließen die Eberswalder in der zweiten Halbzeit zu. Zwangsläufig wuchs auch die Tordifferenz weiter an. Nach  45. Minuten führten sie bereits mit acht Toren (22:14) und die Partie war da schon praktisch entschieden. In den letzten 10 Minuten leisteten die Freienwalder kaum noch Gegenwehr.

 

Mit 13 Toren Differenz fiel das Ergebnis (28:15) am Spielende noch recht eindeutig für die Eberswalder aus. Mit nur zwei Strafzeiten, die Gastgeber kassierten dabei keine, war es auch ein sehr faires Spiel. Jetzt haben die Müller-Schützlinge bis 10.11. spielfrei, dann beginnt die letzte Phase vor dem Jahreswechsel mit den beiden Heimspielen gegen Hansa Wittstock (10.11.) und die TSG Liebenwalde (17.11.). Beim Spiel gegen den Spitzenreiter Hansa Wittstock geht es dabei um die Tabellenführung.

 

 1.SV Eberswalde mit: Benjamin Lange, Jan Mitzscherling (3), Klaus-Thomas Kowalsky, Edward Dochow (5), Igor Yezhov, Konrad Schubert (5/4), Florian Smuch (4), Marcel Kästner (4), Paul Pinkau, Paul Knauf (2), André Kegel (5),

7-Meter: 1. SV II  6/5, Freienwalde 1/1

2 min:  1. SV II 0,  Freienwalde 2


Der 1. SV Eberswalde II ist glücklicher Sieger im Derby

Landesliga Nord: HSV Bernauer Bären - 1. SV Eberswalde II 20:22 (11:12)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde (hjh). Am Sonntag musste die  Mannschaft des 1. SV  Eberswalde II bei den Bernauer Bären antreten und gewann knapp mit 22:20. In der 57. Minute kamen die Bernauer noch ein Mal auf 20:21 heran, aber am Ende jubelten in diesem brisanten Derby die Kreisstädter.

 

Bevor das erste Tor in der Partie fiel, gab es schon eine gelbe Karte für die Eberswalder. Das Spiel war aber nicht unfair und am Ende waren es insgesamt nur 8 Zeitstrafen für beide Mannschaften. Nach 2:30 Minuten dann das erste Tor im Spiel, René Haeske bringt die Bernauer Bären mit 1:0 in Führung. Die Gäste finden ihren Rhythmus nicht und produzieren zu viele Fehler. Deshalb fällte der erste Treffer für den 1. SV auch erst nach gut sechs Minuten. Das Klisterverbot in der Bernauer Sporthalle macht den Gäste-Spielern sehr zu schaffen und der Ball rutscht das eine oder andere Mal aus den Händen der Aktiven. Nach 10 Minuten stehen die Gäste noch immer nur mit einem Tor auf der Habenseite da. Nur drei Minuten später haben die Eberswalder aus dem 3:1 Rückstand ein 3:3 gemacht. Die Hausherren bleiben aber spielbestimmend und können ihre Führung nach 24 Minuten auf 10:6 ausdehnen. Aber  Mannschaft des 1. SV lässt sich nicht abschütteln und kann drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff den Anschlusstreffer zum 10:9 erzielen. Damit geben sie sich aber noch nicht zufrieden. Durch den Treffer von Klaus-Thomas Kowalsky, acht Sekunden vor dem Ende der ersten Halbzeit, gehen die Eberswalder sogar mit einer 12:11 Führung in die Kabine.

 

In der zweiten Halbzeit bleibt die Partie weiter spannend. Bis zum 14:15 nach etwa 42 Minuten, hinken die Bernauer aber immer ein Tor hinterher. Erst als Edward Dochow und Ben Hanisch kurz hintereinander zwei Siebenmeter verwandeln, führen die Gäste zum ersten Mal mit drei Toren (14:17). In Unterzahl kann Ben Hanisch die Führung sogar auf 14:18 ausbauen. 10 Minuten vor dem Ende führt das Team des 1. SV immer noch mit vier Toren (16:20).  Aber noch war die Partie nicht entschieden. Knapp vier Minuten vor dem Ende war der Vorsprung der Eberswalder auf 20:21 geschmolzen. Die Gäste wollten aber unbedingt den Sieg um weiter in der Tabelle im Vorderfeld zu bleiben. Mit dem 20:22 erzielt Hanisch den Siegtreffer zum Endstand von 20:22. Der Eberswalder Trainer Jens Müller war dann mit dem Spiel auch nicht so recht zufrieden, „Es war heute ein dreckiges Spiel. Wir konnten auf Grund der Personallage nicht so viel wechseln wie wir uns das vorgestellt hatten. Paul Pinkau und Ben Hanisch mussten sogar die 60 Minuten durchspielen. Wir waren heute nicht die bessere Mannschaft aber am Ende die glücklichere.“

 

Am kommenden Sonnabend müssen die Müller-Schützlinge zu Hause antreten. Gegner ist die bisher sieg- und punktlose Mannschaft vom SV Jahn Bad Freienwalde II. Die Gastgeber sind in dieser Partie der klare Favorit und alles andere als ein Sieg des 1. SV II wäre eine große Überraschung.

 

Bernauer Bären mit: Jens Mucha, Holger Findeisen (4),  David Schleicher (1), Felix Wolf, Daniel Meier (4), Thomas Probst, Dennis Bohne (1), Jerome Roder, Jens Schönstedt, Max Skladny, René Haeske (5), Theo-Hagen Hildebrand (1), Markus Lenz (1), Maximilian Prüfer (3)

1.SV Eberswalde mit: Benjamin Lange (1), Jan Mitzscherling (1), Klaus-Thomas Kowalsky (3), Ben Hanisch (9/5), Edward Dochow (3/1), Igor Yezhov, Marcel Kästner (4), Matthias Jonas, Paul Pinkau (1), Paul Knauf, André Kegel, Jonas Nagy

7-Meter: Bernauer Bären 5/3, 1. SV II: 6/6

2 min: Bernauer Bären 6 + 1 x Rot, 1. SV II: 2 + 1 x Rot (3 x 2 min.)


Der 1. SV Eberswalde II ist weiter auf Erfolgsspur

Landesliga Nord: Handball Club Pritzwalk - 1. SV Eberswalde II 21:31 (10:15)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde (hjh). Die Mannschaft des 1. SV  Eberswalde II spielte am vergangenen Wochenende beim Handball Club Pritzwalk und gewann deutlich mit 31:21. Schon zur Halbzeit führten die Barnimer klar mit 15:10.

 

Das Team vom 1. SV Eberswalde II fuhr mit  Personalproblemen, u.a. fehlten Ben Hanisch, Konrad Schubert und Florian Smuch aus den unterschiedlichsten Gründen, nach Pritzwalk. Trotzdem nur zwei etatmäßige Aufbauspieler zur Verfügung standen, beherrschte das Eberswalder Team mit ihren 10 Akteuren den Gegner klar und kam während der gesamten Spielzeit nie in Gefahr das Spiel zu verlieren. Beim 3:3 nach gut fünf Minuten, gab es den letzten Gleichstand in dieser Partie. Danach dominierten die Eberswalder immer mehr, aber bis zum 9:8 (17. min.) konnten die Gastgeber noch mithalten. Nach einer Drei-Tore-Führung, wirkten die Eberswalder Spieler nicht mehr so konzentriert und mussten den Hausherren den Anschlusstreffer gestatten. Trainer Jens Müller (1. SV) nahm eine Auszeit und stellte sein Team wieder neu ein. Die Maßnahme zeigte Erfolg und die Gäste konnten aus ihrer Überlegenheit auch Kapital schlagen. Auf vier Tore (12:8) vergrößerten die Eberswalder ihren Vorsprung und konnten ihn bis zum Halbzeitpfiff auf 15:10 ausdehnen. Schon zu diesem Zeitpunkt war aber deutlich zu erkennen, dass die Gäste das klar bessere Team waren. Die Gastgeber waren, zumindest an diesem Tag, einfach nicht stark genug um dem 1. SV II ernsthaft Paroli zu bieten.

 

Die geringe Anzahl der Eberswalder Spieler und der damit verbundenen sehr begrenzten Wechselmöglichkeiten, hatte dann auch in der ersten Halbzeit viele Kräfte gekostet. Mit Beginn der zweiten Halbzeit bekamen die Eberswalder Spieler Edward Dochow und Niklas Schwandt eine Manndeckung. Das war aber ein Fehler wie sich herausstellte und spielte in die Karten der Eberswalder, denn die beiden konnten so  Kräfte schonen. Außerdem war jetzt im Angriff viel Platz für die verbliebenen vier Spieler, den besonders Paul Pinkau mit seinen Anspielen und Torwürfen nutzte. Auch Marcel Kästner war mit vier Toren in der zweiten Halbzeit sehr erfolgreich. Der Torvorsprung wuchs kontinuierlich an und nach 40 Minuten führten die Barnimer mit 22:13 und damit war bereits eine Vorentscheidung für die Gäste gefallen.

 

Trainer Jens Müller konnte jetzt auch allen mitgereisten Spielern eine Einsatzzeit gewähren, ohne dass der Spielverlauf sich änderte. Selbst eine Unterzahl konnten die Eberswalder ohne Schaden überstehen. Edwad Dochow konnte dabei, mit dem Treffer zum 29:18, die größte Tordifferenz (11 Treffer) in dieser Partie herauswerfen. Auch eine zusätzliche Manndeckung in den letzten 10 Minuten für Paul Pinkau brachte keinen Erfolg mehr für die Pritzwalker. Am Ende gab es einen sicheren und hochverdienten 31:21 Erfolg für das Reserveteam des 1. SV Eberswalde. Damit rückten die Eberswalder auf Platz 2 der Landesliga Staffel Nord vor.

 

Am kommenden Wochenende wird es für die Eberswalder wesentlich schwerer werden um zum Erfolg gegen die Bernauer Bären zu kommen.  Die Lokalrivalen aus der Hussitenstadt haben ebenfalls erst ein Mal verloren und liegen mit einem weniger absolvierten Spiel auf Platz vier der Tabelle. Das wird sicher ein interessantes und spannendes Spiel am Sonntag um 16 Uhr in der Bernauer Sporthalle in der Heinersdorfer Straße.

 

1.SV Eberswalde mit: Niklas Schwandt (5/1), Jan Mitzscherling, Klaus-Thomas Kowalsky (3), Edward Dochow (7), Igor Yezhov, Max Zantow (2), Marcel Kästner (6), Matthias Jonas (2), Paul Pinkau (6), Paul Knauf

7-Meter: HC Pritzwalk: 2/1, 1. SV II: 3/3

 

2 min: HC Pritzwalk: 6, 1. SV II: 2


1. SV Eberswalde II siegt klar in eigener Halle

Landesliga Nord: 1. SV Eberswalde II - Templiner SV Lok 1951 26:16 (15:8)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt 26:16 (15:8)

 

Eberswalde (hjh). Die Mannschaft des 1. SV  Eberswalde II konnte auch das zweite Heimspiel der Saison siegreich gestalten und gewann klar und deutlich gegen das Team aus Templin mit 26:16. Damit halten die Barnimer den Anschluss zur Tabellenspitze der Landesliga Staffel Nord. Mit 4:2 Punkten belegen sie zur Zeit den dritten Tabellenplatz.

 

Die Templiner waren mit einem 23:18 gegen Freienwalde II in die Saison gestartet und wollten mit einem Sieg in Eberswalde weiter in der Tabelle nach oben klettern. Das ihnen das nicht gelang, lag an der starken Leistung der Gastgeber. Der erste Treffer im Spiel fiel durch Florian Smuch. Die Templiner glichen schnell zum 1:1 aus und kamen damit zum einzigen Gleichstand in diesem Spiel. Innerhalb von fünf Minuten bauten die Barnimer dann ihre Führung auf 4:1 aus und schon in dieser Anfangsphase war ersichtlich, dass die Uckermärker es schwer haben würden in der Eberswalder Halle zu punkten. Trotzdem kämpften sich die Gäste auf 5:4 heran und das Eberswalder Team hatte kurzfristig Probleme sich wieder vom Gegner zu löse. Nach dem 8:6 in der 17. Minute, zogen die Hausherren das Tempo an und bauten innerhalb von fünf Minuten die Führung auf sieben Tore (13:6) aus. Diese Sieben-Tore-Führung behaupteten die Eberswalder auch bis zur Pause. Mit 15:8 wurden dann die Seiten gewechselt. Schon zu diesem Zeitpunkt war schon eine Vorentscheidung gefallen.

 

Die zweite Hälfte verlief zu Beginn recht ausgeglichen und die Tordifferenz blieb annähernd konstant. 18:11 und 20:13 lauteten die nächsten Zwischenstationen in diesem Spiel. Beim 21:16 in der 47. Minuten kamen die Uckermärker noch ein Mal auf fünf Tore heran, ohne aber die Gastgeber ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Für die Templiner war das auch zugleich das letzte Tor in dieser Partie, sie hatten ihr Pulver verschossen. In den letzten 13 Minuten gelang ihnen kein Treffer mehr. Das Team des 1. SV zog das Tempo noch ein Mal an und erzielte noch fünf Tore zum verdienten 26:16 Endstand. Trainer Jens Müller war dann im Großen und Ganzen mit seiner Mannschaft zufrieden. „Wir haben unsere Favoritenrolle heute eindrucksvoll bestätigt und waren den Templinern klar Überlegen. Auch die Chancenverwertung wird langsam im besser.“

 

 Am kommenden Sonnabend müssen die Müller-Schützlinge beim Handball Club Pritzwalk antreten. Die Pritzwalker liegen nach einem Sieg (28:24 gegen Bernau) und einer Niederlage in Finowfurt (24:29) mit einem ausgeglichenen Punktekonto (2:2) auf dem siebten Tabellenplatz. Mit einem Sieg in Pritzwalk könnten sich die Eberswalder weiter in der Spitzengruppe behaupten.

 

1.SV Eberswalde mit: Igor Yezhov, Jonas Nagy; Jan Mitzscherling (2), Ben Hanisch (7/3), Edward Dochow (2), Konrad Schubert 6/3), Florian Smuch (1), Marcel Kästner (3), Stefan Pinkau, Matthias Jonas (1), Paul Pinkau (3), Paul Knauf (1),

7-Meter: 1. SV II: 7/6, Templin: 2/2

 

2 min: 1. SV II: 5, Templin: 3 + 1 x Rot


Unnötige Niederlage des 1. SV Eberswalde II

Landesliga Nord: HC 52 Angermünde - 1. SV Eberswalde II 25:20 (13:10)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde (hjh). Das Spiel der Landesliga Staffel Nord zwischen dem Gastgeber HC 52 Angermünde und der zweiten Mannschaft des 1. SV Eberswalde endete mit einem 25:20 Erfolg der Uckermärker. Obwohl vom Stammaufgebot der Eberswalder Ben Hanisch und Konrad Schubert fehlten, hatte Trainer Jens Müller ein schlagkräftiges Aufgebot mit nach Angermünde genommen. Der Gast aus dem Barnim ging optimistisch in dieses Duell jahrelanger Kontrahenten.

Doch was das Team der Eberswalder in der Angermünder Sporthalle zeigte, trieb dem Trainer die Zornesfalten ins Gesicht. Sie spielten nicht schlecht, aber die Chancenverwertung war miserabel. „So viele Hundertprozentige wie wir hier vergeben haben, bis 12 habe ich Mitte der ersten Halbzeit noch mitgezählt dann habe ich aufgehört, war absolut indiskutabel.“ Bei einer normalen Chancenverwertung hätten die Barnimer Gäste schon zeitig eine Vorentscheidung herbei führen können und die lautstarken Angermünder Fans wären sicher schnell verstummt. 

 

So rannten die Eberswalder schon früh einem Rückstand hinterher. Die schnelle 1:0-Führung der Gastgeber konnte Edward Dochow noch egalisieren, aber das war, wie sich im Nachhinein herausstellte, der einzige Gleichstand in diesem Spiel. Nach sieben Minuten führten die Hausherren schon mit vier Toren und man musste um die Eberswalder fürchten. Trainer Jens Müller nahm eine Auszeit um sein Team wieder neu zu formieren. Nach dem 7:3 in der 11.Minute, kamen die Gäste etwas besser ins Spiel und kamen nach 18 Minuten zum 7:6 Anschlusstreffer. Bis zum 9:8 konnten die Barnimer den Kontakt halten, aber vier Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit dehnten die Angermünder den Vorsprung auf drei Tore aus (11:8). Diesen Vorsprung nahmen sie mit dem 13:10 in die Pause.

 

Die Müller-Schützlinge wollten es in der zweiten Halbzeit besser machen, was ihnen aber nicht gelang. Die Chancenverwertung war weiterhin sehr schlecht und die Gastgeber hatten dadurch keine Mühe den Vorsprung zu verwalten. Bis auf vier Tore (15:11, 18:14 und 19:15) konnte der HC seinen Vorsprung ausweiten. Beim 19:17, etwa 13 Minuten vor dem Ende, und beim 20:18 (50. min.) keimte noch ein Mal Hoffnung bei den Gästen auf. Am Ende fehlte dann aber die Geduld um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Das ständige Hinterherlaufen hatte bei den Spielern des 1. SV seine Spuren hinterlassen. So mussten die Eberswalder am Ende mit einer unnötigen 20:25 Niederlage die Heimreise antreten.

 

1.SV Eberswalde mit: Igor Yezhov, Jonas Nagy; Niklas Schwandt (7/4), Klaus-Thomas Kowalsky, Edward Dochow (3), André Kegel (2), Florian Smuch (2), Marcel Kästner (3), Matthias Jonas (1), Paul Pinkau (2), Paul Knauf,

7-Meter: 1. SV II: 5/4, Angermünde: 1/0

 

2 min: 1. SV II: 0, Angermünde: 5

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