Landesliga Nord, Saison 2018/2019

Spannend bis zur letzten Minute

1. SV Eberswalde II - FK Hansa Wittstock 1919 24:25 (13:13)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde (hjh). Der 1. SV Eberswalde II lieferte dem Verlustpunkt freien Spitzenreiter Hansa Wittstock einen harten Kampf und verlor dieses Duell des Spitzenreiters Wittstock gegen den Tabellenzweiten am Ende knapp mit 24:25. Die Mannschaft vom 1. SV Eberswalde II bleibt aber weiterhin auf Platz 2 der Tabelle in der Landesliga Staffel Nord.

 

Edward Dochow, der mit sieben Toren der erfolgreichste Feldtorschütze des 1. SV in diesem Spiel war, eröffnete mit dem 1:0 den Torreigen in diesem Spitzenspiel der Landesliga. Doch die Gäste zeigten, warum sie die Tabelle souverän anführen. Mit zwei Toren hintereinander übernahmen sie sofort die Führung. Ben Hanisch glich zum 2:2 aus, ehe im weiteren Verlauf die Gäste weiterhin dominierend waren und die Führung wieder übernahmen. Bis maximal auf vier Tore (5:9, 17. min.) konnten die Wittstocker dabei ihre Führung ausbauen. Doch die Gastgeber kämpften sich wieder heran. Mit fünf Toren in Folge holten sie sich mit dem 10:9 die Führung zurück. Das war dann auch ein Grund für den gegnerischen Trainer eine Auszeit zu nehmen. Die Torejagd der Barnimer war dann anschließend nicht mehr so erfolgreich. Beim 12:13 lagen die Prignitzer  wieder in Front, aber zwei Sekunden vor dem Halbzeitpfiff nutzte Ben Hanisch die Chance vom Siebenmeterpunkt zum Ausgleich.

 

Mit Wiederbeginn entwickelte sich ein knappes und sehr spannendes Spiel. Als nach 37 Minuten Stefan Pinkau und Ben Hanisch innerhalb weniger Sekunden jeweils zwei Strafminuten erhielten, drohte die Partie zu kippen. Anschließend hält der Eberswalder Torhüter Jonas Nagy, der eine starke Stütze an diesem Tag für seine Mannschaft war, einen Siebenmeter und sorgt so für Stimmung in der Halle. Mit einem 1:1 überstehen die Gastgeber die kritische Phase aber unbeschadet. Es sind noch 20 Minuten zu spielen und die Partie ist noch völlig offen. Unverständlich aus Sicht der Eberswalder die folgende Phase im Spiel. Die Gäste erhöhen das Tempo und sind, im Gegensatz zu den Hausherren, dabei auch wesentlich effektiver. Mit vier Toren innerhalb von fünf Minuten ziehen sie auf 15:20 davon. Das Spiel scheint in der 45. Minute schon eine Vorentscheidung zu erfahren. Aber das Gastgeberteam hat die Partie noch nicht abgeschrieben. Langsam kommen die Eberswalder wieder auf Touren und näher heran. Nach 54 Minuten gelang dann Ben Hanisch der Anschlusstreffer zum 22:23 und wieder ist die Chance zum Punktgewinn greifbar nahe. Den möglichen Ausgleich vertändeln die Barnimer aber anschließend. Der Coach der Gäste reagiert sofort auf die gute Phase der Eberswalder und nimmt eine Auszeit. Trotzdem gelingt André Kegel der Ausgleich zum 23:23. Nur noch vier Minuten sind zu spielen und noch immer ist keine Entscheidung gefallen. Beim 24:24, gut drei Minuten vor dem Ende, kann sich Jonas Nagy bei einem Siebenmeter für die Gäste erneut auszeichnen. Dadurch bekommen die Eberswalder die Chance sich die Führung zurück zu holen. Jetzt, gut eine Minute vor dem Schlusspfiff, nimmt Jens Müller eine Auszeit für den 1. SV. Der Plan für die letzten 60 Sekunden des 1. SV heißt, Ball in den eigenen Reihen halten,  ein Tor erzielen und somit wenigstens einen Teilerfolg erringen. Der Torerfolg für die Gastgeber bleibt aber aus und im Gegenzug erzielen dagegen die Wittstocker einen Treffer zum 24:25. Die letzten Sekunden laufen und dann doch noch die Möglichkeit zum Unentschieden. In der letzten Sekunde gibt es noch einen Siebenmeter für die Gastgeber. Ben Hanisch, der bis dahin alle Siebenmeter seines Teams verwandelt hatte, scheitert diesmal aber am gegnerischen Torhüter. Damit holen die Gäste sich noch einen glücklichen Sieg in diesem Duell. Während die Gästemannschaft ausgelassen ihren Sieg feiert, gehen die Eberswalder mit hängenden Köpfen in die Kabine.

 

Am nächsten Spieltag haben die Eberswalder erneut ein Heimspiel. Am Sonnabend um 16 Uhr empfangen sie das Team der TSG Liebenwalde und gehen als Favorit in dieses Spiel und sollten mit zwei Punkten ihren zweiten Platz verteidigen.

 1.SV Eberswalde mit: Jan Mitzscherling, Klaus-Thomas Kowalsky (2), Ben Hanisch (9/3), Edward Dochow (7), Igor Yezhov, Florian Smuch, Marcel Kästner (3), Paul Pinkau, Stefan Pinkau (1), Paul Knauf, André Kegel (2), Jonas Nagy, Max Zantow, Matthias Jonas

7-Meter: 1. SV II  4/3, Wittstock 3/1

 

2 min:  1. SV II 5,  Wittstock 4


Der 1. SV Eberswalde schwimmt weiter auf der Efolgswelle

LL Nord: 1. SV Eberswalde II - SV Jahn Bad Freienwalde II 28:15 (11:10)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde (hjh). Der 1. SV Eberswalde II schwimmt weiter auf der Erfolgswelle und holte im sechsten Punktspiel den fünften Sieg. Damit bleibt die Niederlage am zweiten Spieltag in Angermünde die bisher einzige. Mit 10:2 Punkten liegt das Eberswalder Reserveteam, hinter Hansa Wittstock (10:0), auf dem 2. Tabellenplatz der Landesliga Staffel Nord.

In der vergangenen Saison hatten die Barnimer gegen die Freienwalder Reservemannschaft zu Hause hoch mit 37:21 gewonnen, mussten aber im Rückspiel den Gastgebern zum 24:22 Erfolg gratulieren. Trainer Jens Müller hatte für das Spiel gegen den punktlosen Tabellenletzten Jahn Bad Freienwalde nur 11 Spieler zur Verfügung, trotzdem waren die Gastgeber ihrem Gegner,besonders in der zweiten Hälfte,  haushoch überlegen und konnten einen klaren Erfolg einfahren. Das Gesicht der Freienwalder Mannschaft hatte sich gegenüber dem der letzten Saison wesentlich verändert. Allein vier Spieler wurden in die erste Mannschaft hochgezogen und es blieben nur noch zwei der „alten“ Aktiven übrig. Aufgefüllt wurde das Team mit jungen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs. Die Mannschaft wird noch einige Zeit brauchen, ehe es in der Landesliga wettbewerbsfähig ist.Trotzdem konnten die Kurstädter in der ersten Halbzeit noch einigermaßen mithalten.

 

Die Gastgeber führten zwar schnell mit 2:0, doch die Gäste schafften immer wieder den Anschlusstreffer (3:2, 4:3). Beim 6:6 (18. min.) sowie beim 9:9 und 10:10  waren die Gäste noch immer auf Augenhöhe. So gingen die Hausherren nur mit einer knappen 11:10 Führung in die Pause.

 

Trainer Jens Müller hatte in der Kabine die richtigen Worte gefunden, denn seine Spieler legten mit Beginn der zweiten Halbzeit richtig los. Bis zum 13:12 konnten die Freienwalder noch Schritt halten Mit dem ersten Zwischenspurt lösten sich die Barnimer von ihrem Gegner. Innerhalb von nur fünf Minuten erhöhten sie die Tordifferenz auf sechs Treffer (18:12). Die Chancenverwertung war jetzt bei den Gastgebern wesentlich besser als in der ersten Halbzeit. Auch die Deckung stand jetzt beim 1. SV viel sicherer, nur noch fünf Gegentore ließen die Eberswalder in der zweiten Halbzeit zu. Zwangsläufig wuchs auch die Tordifferenz weiter an. Nach  45. Minuten führten sie bereits mit acht Toren (22:14) und die Partie war da schon praktisch entschieden. In den letzten 10 Minuten leisteten die Freienwalder kaum noch Gegenwehr.

 

Mit 13 Toren Differenz fiel das Ergebnis (28:15) am Spielende noch recht eindeutig für die Eberswalder aus. Mit nur zwei Strafzeiten, die Gastgeber kassierten dabei keine, war es auch ein sehr faires Spiel. Jetzt haben die Müller-Schützlinge bis 10.11. spielfrei, dann beginnt die letzte Phase vor dem Jahreswechsel mit den beiden Heimspielen gegen Hansa Wittstock (10.11.) und die TSG Liebenwalde (17.11.). Beim Spiel gegen den Spitzenreiter Hansa Wittstock geht es dabei um die Tabellenführung.

 

 1.SV Eberswalde mit: Benjamin Lange, Jan Mitzscherling (3), Klaus-Thomas Kowalsky, Edward Dochow (5), Igor Yezhov, Konrad Schubert (5/4), Florian Smuch (4), Marcel Kästner (4), Paul Pinkau, Paul Knauf (2), André Kegel (5),

7-Meter: 1. SV II  6/5, Freienwalde 1/1

2 min:  1. SV II 0,  Freienwalde 2


Der 1. SV Eberswalde II ist glücklicher Sieger im Derby

Landesliga Nord: HSV Bernauer Bären - 1. SV Eberswalde II 20:22 (11:12)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde (hjh). Am Sonntag musste die  Mannschaft des 1. SV  Eberswalde II bei den Bernauer Bären antreten und gewann knapp mit 22:20. In der 57. Minute kamen die Bernauer noch ein Mal auf 20:21 heran, aber am Ende jubelten in diesem brisanten Derby die Kreisstädter.

 

Bevor das erste Tor in der Partie fiel, gab es schon eine gelbe Karte für die Eberswalder. Das Spiel war aber nicht unfair und am Ende waren es insgesamt nur 8 Zeitstrafen für beide Mannschaften. Nach 2:30 Minuten dann das erste Tor im Spiel, René Haeske bringt die Bernauer Bären mit 1:0 in Führung. Die Gäste finden ihren Rhythmus nicht und produzieren zu viele Fehler. Deshalb fällte der erste Treffer für den 1. SV auch erst nach gut sechs Minuten. Das Klisterverbot in der Bernauer Sporthalle macht den Gäste-Spielern sehr zu schaffen und der Ball rutscht das eine oder andere Mal aus den Händen der Aktiven. Nach 10 Minuten stehen die Gäste noch immer nur mit einem Tor auf der Habenseite da. Nur drei Minuten später haben die Eberswalder aus dem 3:1 Rückstand ein 3:3 gemacht. Die Hausherren bleiben aber spielbestimmend und können ihre Führung nach 24 Minuten auf 10:6 ausdehnen. Aber  Mannschaft des 1. SV lässt sich nicht abschütteln und kann drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff den Anschlusstreffer zum 10:9 erzielen. Damit geben sie sich aber noch nicht zufrieden. Durch den Treffer von Klaus-Thomas Kowalsky, acht Sekunden vor dem Ende der ersten Halbzeit, gehen die Eberswalder sogar mit einer 12:11 Führung in die Kabine.

 

In der zweiten Halbzeit bleibt die Partie weiter spannend. Bis zum 14:15 nach etwa 42 Minuten, hinken die Bernauer aber immer ein Tor hinterher. Erst als Edward Dochow und Ben Hanisch kurz hintereinander zwei Siebenmeter verwandeln, führen die Gäste zum ersten Mal mit drei Toren (14:17). In Unterzahl kann Ben Hanisch die Führung sogar auf 14:18 ausbauen. 10 Minuten vor dem Ende führt das Team des 1. SV immer noch mit vier Toren (16:20).  Aber noch war die Partie nicht entschieden. Knapp vier Minuten vor dem Ende war der Vorsprung der Eberswalder auf 20:21 geschmolzen. Die Gäste wollten aber unbedingt den Sieg um weiter in der Tabelle im Vorderfeld zu bleiben. Mit dem 20:22 erzielt Hanisch den Siegtreffer zum Endstand von 20:22. Der Eberswalder Trainer Jens Müller war dann mit dem Spiel auch nicht so recht zufrieden, „Es war heute ein dreckiges Spiel. Wir konnten auf Grund der Personallage nicht so viel wechseln wie wir uns das vorgestellt hatten. Paul Pinkau und Ben Hanisch mussten sogar die 60 Minuten durchspielen. Wir waren heute nicht die bessere Mannschaft aber am Ende die glücklichere.“

 

Am kommenden Sonnabend müssen die Müller-Schützlinge zu Hause antreten. Gegner ist die bisher sieg- und punktlose Mannschaft vom SV Jahn Bad Freienwalde II. Die Gastgeber sind in dieser Partie der klare Favorit und alles andere als ein Sieg des 1. SV II wäre eine große Überraschung.

 

Bernauer Bären mit: Jens Mucha, Holger Findeisen (4),  David Schleicher (1), Felix Wolf, Daniel Meier (4), Thomas Probst, Dennis Bohne (1), Jerome Roder, Jens Schönstedt, Max Skladny, René Haeske (5), Theo-Hagen Hildebrand (1), Markus Lenz (1), Maximilian Prüfer (3)

1.SV Eberswalde mit: Benjamin Lange (1), Jan Mitzscherling (1), Klaus-Thomas Kowalsky (3), Ben Hanisch (9/5), Edward Dochow (3/1), Igor Yezhov, Marcel Kästner (4), Matthias Jonas, Paul Pinkau (1), Paul Knauf, André Kegel, Jonas Nagy

7-Meter: Bernauer Bären 5/3, 1. SV II: 6/6

2 min: Bernauer Bären 6 + 1 x Rot, 1. SV II: 2 + 1 x Rot (3 x 2 min.)


Der 1. SV Eberswalde II ist weiter auf Erfolgsspur

Landesliga Nord: Handball Club Pritzwalk - 1. SV Eberswalde II 21:31 (10:15)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde (hjh). Die Mannschaft des 1. SV  Eberswalde II spielte am vergangenen Wochenende beim Handball Club Pritzwalk und gewann deutlich mit 31:21. Schon zur Halbzeit führten die Barnimer klar mit 15:10.

 

Das Team vom 1. SV Eberswalde II fuhr mit  Personalproblemen, u.a. fehlten Ben Hanisch, Konrad Schubert und Florian Smuch aus den unterschiedlichsten Gründen, nach Pritzwalk. Trotzdem nur zwei etatmäßige Aufbauspieler zur Verfügung standen, beherrschte das Eberswalder Team mit ihren 10 Akteuren den Gegner klar und kam während der gesamten Spielzeit nie in Gefahr das Spiel zu verlieren. Beim 3:3 nach gut fünf Minuten, gab es den letzten Gleichstand in dieser Partie. Danach dominierten die Eberswalder immer mehr, aber bis zum 9:8 (17. min.) konnten die Gastgeber noch mithalten. Nach einer Drei-Tore-Führung, wirkten die Eberswalder Spieler nicht mehr so konzentriert und mussten den Hausherren den Anschlusstreffer gestatten. Trainer Jens Müller (1. SV) nahm eine Auszeit und stellte sein Team wieder neu ein. Die Maßnahme zeigte Erfolg und die Gäste konnten aus ihrer Überlegenheit auch Kapital schlagen. Auf vier Tore (12:8) vergrößerten die Eberswalder ihren Vorsprung und konnten ihn bis zum Halbzeitpfiff auf 15:10 ausdehnen. Schon zu diesem Zeitpunkt war aber deutlich zu erkennen, dass die Gäste das klar bessere Team waren. Die Gastgeber waren, zumindest an diesem Tag, einfach nicht stark genug um dem 1. SV II ernsthaft Paroli zu bieten.

 

Die geringe Anzahl der Eberswalder Spieler und der damit verbundenen sehr begrenzten Wechselmöglichkeiten, hatte dann auch in der ersten Halbzeit viele Kräfte gekostet. Mit Beginn der zweiten Halbzeit bekamen die Eberswalder Spieler Edward Dochow und Niklas Schwandt eine Manndeckung. Das war aber ein Fehler wie sich herausstellte und spielte in die Karten der Eberswalder, denn die beiden konnten so  Kräfte schonen. Außerdem war jetzt im Angriff viel Platz für die verbliebenen vier Spieler, den besonders Paul Pinkau mit seinen Anspielen und Torwürfen nutzte. Auch Marcel Kästner war mit vier Toren in der zweiten Halbzeit sehr erfolgreich. Der Torvorsprung wuchs kontinuierlich an und nach 40 Minuten führten die Barnimer mit 22:13 und damit war bereits eine Vorentscheidung für die Gäste gefallen.

 

Trainer Jens Müller konnte jetzt auch allen mitgereisten Spielern eine Einsatzzeit gewähren, ohne dass der Spielverlauf sich änderte. Selbst eine Unterzahl konnten die Eberswalder ohne Schaden überstehen. Edwad Dochow konnte dabei, mit dem Treffer zum 29:18, die größte Tordifferenz (11 Treffer) in dieser Partie herauswerfen. Auch eine zusätzliche Manndeckung in den letzten 10 Minuten für Paul Pinkau brachte keinen Erfolg mehr für die Pritzwalker. Am Ende gab es einen sicheren und hochverdienten 31:21 Erfolg für das Reserveteam des 1. SV Eberswalde. Damit rückten die Eberswalder auf Platz 2 der Landesliga Staffel Nord vor.

 

Am kommenden Wochenende wird es für die Eberswalder wesentlich schwerer werden um zum Erfolg gegen die Bernauer Bären zu kommen.  Die Lokalrivalen aus der Hussitenstadt haben ebenfalls erst ein Mal verloren und liegen mit einem weniger absolvierten Spiel auf Platz vier der Tabelle. Das wird sicher ein interessantes und spannendes Spiel am Sonntag um 16 Uhr in der Bernauer Sporthalle in der Heinersdorfer Straße.

 

1.SV Eberswalde mit: Niklas Schwandt (5/1), Jan Mitzscherling, Klaus-Thomas Kowalsky (3), Edward Dochow (7), Igor Yezhov, Max Zantow (2), Marcel Kästner (6), Matthias Jonas (2), Paul Pinkau (6), Paul Knauf

7-Meter: HC Pritzwalk: 2/1, 1. SV II: 3/3

 

2 min: HC Pritzwalk: 6, 1. SV II: 2


1. SV Eberswalde II siegt klar in eigener Halle

Landesliga Nord: 1. SV Eberswalde II - Templiner SV Lok 1951 26:16 (15:8)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt 26:16 (15:8)

 

Eberswalde (hjh). Die Mannschaft des 1. SV  Eberswalde II konnte auch das zweite Heimspiel der Saison siegreich gestalten und gewann klar und deutlich gegen das Team aus Templin mit 26:16. Damit halten die Barnimer den Anschluss zur Tabellenspitze der Landesliga Staffel Nord. Mit 4:2 Punkten belegen sie zur Zeit den dritten Tabellenplatz.

 

Die Templiner waren mit einem 23:18 gegen Freienwalde II in die Saison gestartet und wollten mit einem Sieg in Eberswalde weiter in der Tabelle nach oben klettern. Das ihnen das nicht gelang, lag an der starken Leistung der Gastgeber. Der erste Treffer im Spiel fiel durch Florian Smuch. Die Templiner glichen schnell zum 1:1 aus und kamen damit zum einzigen Gleichstand in diesem Spiel. Innerhalb von fünf Minuten bauten die Barnimer dann ihre Führung auf 4:1 aus und schon in dieser Anfangsphase war ersichtlich, dass die Uckermärker es schwer haben würden in der Eberswalder Halle zu punkten. Trotzdem kämpften sich die Gäste auf 5:4 heran und das Eberswalder Team hatte kurzfristig Probleme sich wieder vom Gegner zu löse. Nach dem 8:6 in der 17. Minute, zogen die Hausherren das Tempo an und bauten innerhalb von fünf Minuten die Führung auf sieben Tore (13:6) aus. Diese Sieben-Tore-Führung behaupteten die Eberswalder auch bis zur Pause. Mit 15:8 wurden dann die Seiten gewechselt. Schon zu diesem Zeitpunkt war schon eine Vorentscheidung gefallen.

 

Die zweite Hälfte verlief zu Beginn recht ausgeglichen und die Tordifferenz blieb annähernd konstant. 18:11 und 20:13 lauteten die nächsten Zwischenstationen in diesem Spiel. Beim 21:16 in der 47. Minuten kamen die Uckermärker noch ein Mal auf fünf Tore heran, ohne aber die Gastgeber ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Für die Templiner war das auch zugleich das letzte Tor in dieser Partie, sie hatten ihr Pulver verschossen. In den letzten 13 Minuten gelang ihnen kein Treffer mehr. Das Team des 1. SV zog das Tempo noch ein Mal an und erzielte noch fünf Tore zum verdienten 26:16 Endstand. Trainer Jens Müller war dann im Großen und Ganzen mit seiner Mannschaft zufrieden. „Wir haben unsere Favoritenrolle heute eindrucksvoll bestätigt und waren den Templinern klar Überlegen. Auch die Chancenverwertung wird langsam im besser.“

 

 Am kommenden Sonnabend müssen die Müller-Schützlinge beim Handball Club Pritzwalk antreten. Die Pritzwalker liegen nach einem Sieg (28:24 gegen Bernau) und einer Niederlage in Finowfurt (24:29) mit einem ausgeglichenen Punktekonto (2:2) auf dem siebten Tabellenplatz. Mit einem Sieg in Pritzwalk könnten sich die Eberswalder weiter in der Spitzengruppe behaupten.

 

1.SV Eberswalde mit: Igor Yezhov, Jonas Nagy; Jan Mitzscherling (2), Ben Hanisch (7/3), Edward Dochow (2), Konrad Schubert 6/3), Florian Smuch (1), Marcel Kästner (3), Stefan Pinkau, Matthias Jonas (1), Paul Pinkau (3), Paul Knauf (1),

7-Meter: 1. SV II: 7/6, Templin: 2/2

 

2 min: 1. SV II: 5, Templin: 3 + 1 x Rot


Unnötige Niederlage des 1. SV Eberswalde II

Landesliga Nord: HC 52 Angermünde - 1. SV Eberswalde II 25:20 (13:10)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde (hjh). Das Spiel der Landesliga Staffel Nord zwischen dem Gastgeber HC 52 Angermünde und der zweiten Mannschaft des 1. SV Eberswalde endete mit einem 25:20 Erfolg der Uckermärker. Obwohl vom Stammaufgebot der Eberswalder Ben Hanisch und Konrad Schubert fehlten, hatte Trainer Jens Müller ein schlagkräftiges Aufgebot mit nach Angermünde genommen. Der Gast aus dem Barnim ging optimistisch in dieses Duell jahrelanger Kontrahenten.

Doch was das Team der Eberswalder in der Angermünder Sporthalle zeigte, trieb dem Trainer die Zornesfalten ins Gesicht. Sie spielten nicht schlecht, aber die Chancenverwertung war miserabel. „So viele Hundertprozentige wie wir hier vergeben haben, bis 12 habe ich Mitte der ersten Halbzeit noch mitgezählt dann habe ich aufgehört, war absolut indiskutabel.“ Bei einer normalen Chancenverwertung hätten die Barnimer Gäste schon zeitig eine Vorentscheidung herbei führen können und die lautstarken Angermünder Fans wären sicher schnell verstummt. 

 

So rannten die Eberswalder schon früh einem Rückstand hinterher. Die schnelle 1:0-Führung der Gastgeber konnte Edward Dochow noch egalisieren, aber das war, wie sich im Nachhinein herausstellte, der einzige Gleichstand in diesem Spiel. Nach sieben Minuten führten die Hausherren schon mit vier Toren und man musste um die Eberswalder fürchten. Trainer Jens Müller nahm eine Auszeit um sein Team wieder neu zu formieren. Nach dem 7:3 in der 11.Minute, kamen die Gäste etwas besser ins Spiel und kamen nach 18 Minuten zum 7:6 Anschlusstreffer. Bis zum 9:8 konnten die Barnimer den Kontakt halten, aber vier Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit dehnten die Angermünder den Vorsprung auf drei Tore aus (11:8). Diesen Vorsprung nahmen sie mit dem 13:10 in die Pause.

 

Die Müller-Schützlinge wollten es in der zweiten Halbzeit besser machen, was ihnen aber nicht gelang. Die Chancenverwertung war weiterhin sehr schlecht und die Gastgeber hatten dadurch keine Mühe den Vorsprung zu verwalten. Bis auf vier Tore (15:11, 18:14 und 19:15) konnte der HC seinen Vorsprung ausweiten. Beim 19:17, etwa 13 Minuten vor dem Ende, und beim 20:18 (50. min.) keimte noch ein Mal Hoffnung bei den Gästen auf. Am Ende fehlte dann aber die Geduld um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Das ständige Hinterherlaufen hatte bei den Spielern des 1. SV seine Spuren hinterlassen. So mussten die Eberswalder am Ende mit einer unnötigen 20:25 Niederlage die Heimreise antreten.

 

1.SV Eberswalde mit: Igor Yezhov, Jonas Nagy; Niklas Schwandt (7/4), Klaus-Thomas Kowalsky, Edward Dochow (3), André Kegel (2), Florian Smuch (2), Marcel Kästner (3), Matthias Jonas (1), Paul Pinkau (2), Paul Knauf,

7-Meter: 1. SV II: 5/4, Angermünde: 1/0

 

2 min: 1. SV II: 0, Angermünde: 5

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