Spielberichte 2018/2019

Der 1. SV Eberswalde bleibt weiterhin ungeschlagen

Verbandsliga Nord: SG Westhavelland - 1. SV Eberswalde 26:26

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde. Die Handballer der ersten Mannschaft des 1. SV Eberswalde bleiben weiter unbesiegt, aber beim Ligakonkurrenten Westhavelland war beim 26:26 Unentschieden mehr drin. Zu viele Fehler in der Deckung brachten die Eberswalder um den möglichen Sieg.

Ohne vier Stammspieler traten die Eberswalder bei der SG Westhavelland in Premnitz an. Auf Robin und Tim Wielsch (Urlaub), Paul Glase (gesundheitliche Gründe) sowie Daniel Rethfeldt (privat verhindert) mussten die Eberswalder Trainer verzichten. Dafür kam Niklas Schwandt aus der zweiten Mannschaft zu seinem ersten Punktspieleinsatz in der ersten Mannschaft. Mit zwei Toren führte er sich sehr ordentlich ein.

 

Das Spiel im Havelland begann für die Barnimer nicht sehr erfreulich, denn nach gut vier Minuten lagen sie 0:4 zurück. Diesen Rückstand konnten die Eberswalder aber innerhalb von sieben Spielminuten in eine 5:4 Führung umwandeln. Dabei waren Sebastian Schaer und Robin Ludwig jeweils zwei Mal erfolgreich und Niklas Schwandt steuerte den fünften Treffer dazu bei. Aber die Gastgeber waren ein ebenbürtiger Gegner und konnten bis zum 6:6, Mitte der ersten Halbzeit, das Spiel ausgeglichen gestalten. Dann bekam der 1. SV wieder die Oberhand und konnte eine Zwei-Tore-Führung herauswerfen (8:6). Diese verteidigten sie bis zum 11:9.  Doch etwa vier Minuten vor der Halbzeitpause waren die Hausherren beim 11:11 wieder auf Augenhöhe. Trainer Heiko Kallies war beeindruckt von der Leistung des Gegners: „Hut ab vor dieser Mannschaft, in der immerhin sieben Spieler über 40 Jahre standen. Sie sind lange Zeit das hohe Tempo mitgegangen.“ Dabei kam ihnen aber entgegen, dass der Gast aus dem Barnim es nicht geschafft hat, das Tempo über 60 Minuten hochzuhalten. Bis zum Halbzeitpfiff blieb es ausgeglichen und mit einem 13:13 ging es in die Kabinen.

 

Der Beginn der zweiten Halbzeit gehörte den Gästen. Moritz Assmann und Julian Kuhlmann stellten erneut eine Zwei-Tore-Führung her (15:13). Diese Führung hatte lange Zeit Bestand. Nach 45 Minuten führten die Eberswalder 20:18. Eine vorzeitige Entscheidung zu ihren Gunsten verpassten die Eberswalder aber auf Grund ihrer schlechten Abwehrleistung. „Unsere Abwehr fand stellenweise überhaupt nicht statt. Moritz Assmann, Anton Czisch und Sebastian Schaer waren heute in der Deckung die schwächsten Akteure unserer Mannschaft,“ ärgerte sich Trainer Heiko Kallies nach dem Spiel.

Trotzdem gelang es dem 1. SV die Führung auf drei Tore auszubauen, 21:18 führten sie nach 47 Minuten und vier Minuten später noch mit 23:20. Aber technische Fehler, insgesamt waren es 11, führten zu Ballverlusten und die Gastgeber starteten eine starke Schlussoffensive. Auch bekommen die Eberswalder immer wieder Probleme wenn Moritz Assmann mit einer Manndeckung aus dem Spiel genommen wird.

Mit vier Toren in Folge, innerhalb von nur knapp vier Minuten, konnten sich die Westhavelländer die Führung erkämpfen. Der Ausgang des Spieles war wieder offen. Die Gäste holten sich aber die Führung zurück (25:24 und 26:25). Es waren nur noch knapp zwei Minuten zu spielen und diese Zeit nutzten die Gastgeber zum 26:26 Endstand.

 

In der nächsten Woche hat das Team des 1. SV Eberswalde spielfrei und danach am 29.09. empfangen die Barnimer den HV GW Werder II.

 

Der 1. SV Eberswalde mit: Tim Carsten Meier, Oliver Schulze; Niklas Schwandt (2), Krystian Jonas, Robin Ludwig (7), Julian Kuhlmann (5), Moritz Assmann (7/1), Sebastian Schaer (2), Anton Czisch (3), Max Zantow,

Siebenmeter: Eberswalde 1/1, Westhavelland 4/3

 

2-Minuten: Eberswalde 1, Westhavelland: 2


Endlich - der erste Sieg nach über einem Jahr

Verbandsliga Nord: 1. SV Eberswalde - Blau-Weiß Wusterwitz 30:23 (12:12)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde. Die Handballer der ersten Mannschaft des 1. SV Eberswalde können doch noch gewinnen. Im ersten Heimspiel der Saison 2018/19 in der Verbandsliga Staffel Nord besiegten sie den Fünften der Vorsaison mit 30:23.

60 zahlende Zuschauer hatten sich im Eberswalder Sportzentrum Westend eingefunden um den Start in die neue Liga ihrer Mannschaft mit zu erleben. Mit Neuzugang Sebastian Schaer (aus Templin) und Rückkehrer Oliver Schulze (aus Bad Freienwalde) lief das Team des 1. SV zum Heimstart in der eigenen Halle auf. Ansonsten gab es personell nichts Neues in den Reihen des Gastgebers. Bemerkenswert war allerdings, dass mit Moritz Assmann, Robin Ludwig, Sebastian Schaer und Paul Glase vier Linkshänder in der Eberswalder Mannschaft standen. Das Trainergespann Heiko Kallies und Michael Wolff schickten als Anfangsformation Oliver Schulze (Tor), Tim Wielsch, Robin Wielsch, Moritz Assmann, Daniel Rethfeldt, Sebastian Schaer und Paul Glase aufs Parkett.

 

Der Beginn der Partie war holprig und man merkte den Spielern des Gastgeberteams eine große Nervosität an. Die Wusterwitzer fanden dagegen besser ins Spiel und konnten per Siebenmeter nach gut zwei Minuten den Torreigen eröffnen. Nur knapp eine Minute später der nächste Treffer für die Gäste und es stand 0:2. Dann endlich, nach 5:30 Minuten trifft Moritz Assmann zum ersten Mal für die Gastgeber. Danach dauerte es fünf Minuten ehe der nächste Treffer im Spiel fiel. Erneut war es Moritz Assmann der den Ball einnetzen konnte (2:2, 11. Minute). Doch die Wusterwitzer ließen sich nicht abschütteln und gingen erneut in Führung. Bis zum 8:9 in der 22. Minute legten sie jeweils einen Treffer vor, die Hausherren liefen jeweils einem Rückstand hinterher und konnten nur danach immer nur den Ausgleich erzielen.

Zu viele Fehler machten die Eberswalder, allein 9 technische Fehler produzierten sie allein in der ersten Halbzeit (16 im gesamten Spiel) und beim Abschluss kamen die Würfe zu überhastet und unpräzise. Der Gästetorwart wurde regelrecht berühmt geschossen. Während die Eberswalder Fans auf eine Wende im Spiel hofften, blieb es auch in der Folgezeit bei knappen Zwischenständen für die Gäste. In der Abwehr hatten die Eberswalder besonders mit dem quirligen Linksaußen der Gäste ihre Probleme. Er war mit 9 Toren auch der erfolgreichste Torschütze in diesem Spiel.

Mitte der ersten Halbzeit wechseln die Eberswalder Trainer zum ersten Mal. Für Tim Wielsch kam Julian Kuhlmann und für Sebastian Schaer Robin Ludwig ins Spiel und die Wechsel belebten das Spiel. Bis zum Halbzeitpfiff verändert sich aber nicht viel auf der Anzeigentafel. Mit einem 12:12 ging es in die Kabinen zur Halbzeitpause.

 

Mit der gleichen Aufstellung geht es beim 1. SV weiter und was den Gastgebern in der ersten Halbzeit verwehrt wurde, gelang ihnen knapp eine Minute nach Wiederbeginn. Robin Wielsch erzielte den 13. Eberswalder Treffer und brachte sein Team zum ersten Mal mit 13:12 in Führung. Jetzt war es umgekehrt wie in der ersten Hälfte, Die Eberswalder legten vor und die Wusterwitzer schafften lediglich jeweils nur den Ausgleich. Das ging so bis zur 37. Minute. Mit dem 17:15, erzielt durch Robin Ludwig der eine starke Leistung in diesem Spiel abliefert,  gingen die Hausherren zum ersten Mal mit zwei Toren in Führung. Das Gästeteam gab sich aber noch nicht geschlagen. In der 43. Minute war beim 19:19 noch keine Entscheidung gefallen.

 

Doch in den letzten 15 Minuten fanden die Eberswalder Spieler ihr Selbstbewusstsein wieder und kamen am Ende noch zu einem klaren 30:23 Sieg. Jetzt lief das Spiel so wie es sich die Trainer des 1. SV vorgestellt hatten. Die Deckung arbeitete hervorragend und die abgewehrten Bälle kamen schnell nach vorne. Paul Glase und Julian Kuhlmann nutzten dann die sich bietenden Konterchancen eiskalt aus.

Der Vorsprung wuchs jetzt schnell auf sieben Tore an und die Wechselspieler bekamen noch eine kurze Einsatzzeit. Trainer Heiko Kallies war dann über den ersten Sieg nach über einem Jahr auch sehr zufrieden, aber über die Leistung noch nicht 100%-ig. „Ich habe während des gesamten Spieles nie Angst gehabt das Spiel zu verlieren. Es ist schön gewonnen zu haben, aber wir müssen noch schneller aus der Deckung in den Angriff kommen. Daran werden wir im Training arbeiten und es wird einer unserer Schwerpunkte sein. Die jungen Leute haben genug Potential um die gestellten Aufgaben zu erreichen.“

 

Am kommenden Samstag müssen die Eberswalder bei der starken Mannschaft von der SG Westhavelland antreten. Ein Auswärtssieg würde dem Team des 1. SV Eberswalde für die folgenden Spiele in der Verbandsliga sicher viel Selbstvertrauen geben.

 

Der 1. SV Eberswalde mit:  Carsten Meier, Oliver Schulze;  Tim Wielsch (1), Krystian Jonas, Robin Wielsch (7/1), Robin Ludwig (5), Max Zantow, Paul Glase (3), Julian Kuhlmann (5), Moritz Assmann (7), Daniel Rethfeldt, Sebastian Schaer (2), Anton Czisch,

Siebenmeter: Eberswalde 2/1, Wusterwitz 4/3

2-Minuten: Eberswalde 1, Wusterwitz: 2


Ausgleich fällt zwei Sekunden vor Schluss

Verbandsliga Nord: SSV Falkensee - 1. SV Eberswalde 23:23 (9:11)

Quelle: Dirk Schaal in MOZ-Online vom 05.09.2018, Regionalausgabe Eberswalde

 

Eberswalde (MOZ) Nach einer ganzen Saison ohne einen Punktgewinn, holten die Handballer des 1. SV Eberswalde im Spiel beim SSV Falkensee nach dem 23:23-Unentschieden im ersten Saisonspiel den ersten Zähler in der Verbandsliga Nord.

„Der Punkt gleich zu Saisonbeginn war schon sehr wichtig. So eine Saison wie die letzte geht bei keinem spurlos vorüber“, plauderte Michael Wolff vom SVE-Trainerteam aus dem Nähkästchen. Nach einer Operation ist er noch nicht gänzlich fit, so dass der Spielertrainer beim Saisonauftakt seinen Schützlingen allesamt den Vorzug geben musste. Aber im Laufe der Saison will er per Siebenmeter schon noch das eine oder andere Tor erzielen. Das ist auch bitter nötig, denn in Falkensee vergaben die Eberswalder gleich drei Strafwürfe. „Wären die rein gegangen und hätten wir dazu noch die vergebenen drei oder vier schnellen Konter zu Toren machen können, das Spiel hätte zu unseren Gunsten ausgehen können“, berichtete Wolff.

 

Nach einem nervösen Beginn nahmen die Eberswalder die Zügel in die Hand. Bis zu einem recht eindrucksvollen 11:5 zogen sie bis zur 18 Minute davon. Da nahmen die Gastgeber ihre erste Auszeit. Auffällig war danach, dass Falkensee härter zur Sache gingen. Einige Eberswalder berichten sogar von unfairen Attacken, die jedoch ungeahndet blieben. Aber die dann nur knappe 11:9-Führung zur Halbzeit, nach dem Sechs-Tore-Vorsprung, haben sich die Eberswalder selbst zuzuschreiben. Fast eine Viertelstunde lang keinen Treffer erzielt, da muss man sich über einen erstarkten Gegner nicht wundern.

In der Pause ermunterte das Eberswalder Trainergespann ihre Schützlinge, sich nicht von der harten Gangart der Gastgeber beeindrucken zu lassen, stattdessen selbst mit erlaubten Körpereinsatz zur Sache zu gehen.

 

Sicher kein leichtes Unterfangen für die meist noch sehr jungen Spieler, die den Gastgeber teils auch körperlich unterlegen waren. Doch die Eberswalder nahmen nach dem Wechsel den Kampf an und zeigten in der Anfangsphase eine kampfstarke Leistung. In Unterzahl brachte Robin Wielsch die Gäste 14:11 in Front, doch Falkensee kämpfte sich heran.

Dann war auch wieder Moritz Assmann einsatzbereit, der sich mit einer geklebten Platzwunde aus der ersten Halbzeit herumschleppen und vorsichtiger agieren musste. Auch legte die Defensive der Gastgeber nun einen besonderen Augenmerk auf ihn.

Dafür sprangen gerade die Wielsch-Brüder beim Tore erzielen in die Bresche. Robin mit Würfen aus der zweiten Reihe und Tim von der Außenbahn. Trotzdem konnten die Eberswalder es nicht verhindern, dass sich Falkensee bis zu einem 23:20 in der 57. Minute absetzen konnte.

Was folgte, war eine irre Aufholjagd der Eberswalder Mannschaft. Während Tim Wielsch den SVE mit zwei Treffern auf 22:23 heranbrachte, ließ die Defensive der Gäste keinen Treffer mehr zu. Zwei Sekunden vor der Schlusssirene schraubte sich wieder Tim Wielsch hoch unter knallte das Leder zum Ausgleich ins Netz.

 

„Ich denke, wir haben einen Punkt gewonnen und nicht einen Punkt verloren, wenn man die Situation kurz vor Ende der Begegnung sieht. Aber wie sich das Team zum Schluss noch gegen die Niederlage aufgebäumt hat, das war schon aller Ehren wert“, lobte Michael Wolff seine Mannschaft.


Trotz Pokalaus zufrieden mit der Leistung

1. SV Eberswalde - Templiner SV Lok 1951 25:16

1. SV Eberswalde - Grünheider SV 11:22

 

Quelle: (DI), MOZ vom 29.08.2018

Templin Trotz des Scheiterns im Handball Landespokal zeigte sich Heiko Kallies vom Trainerteam des 1. SV Eberswalde mit der Leistung zufrieden. Gegen den Gegner aus der Landesliga konnten die Eberswalder den ersten Pflichtspielsieg seit über einen Jahr einfahren.

25:16 stand es am Ende der ersten Partie des Pokalturniers für die Eberswalder gegen Templin. Dabei sah Kallies eine gute Vorstellung seiner Mannschaft. "Es waren gute Ansätze erkennbar und eine gewaltige Steigerung gegenüber einem Testspiel in Belzig", beschrieb der SVE-Coach. Bereits zur Halbzeit führten die Eberswalder mit 12:5. "Wir wollen den Sieg nicht überbewerten, da Templin eine Klasse niedriger spielt, aber es war viel Licht zu sehen", sagte Kallies. Mit 9 Toren war Tim Wielsch maßgeblich am Erfolg beteiligt. Mit 6 Treffern stand ihm Neuzugang Sebastian Schaer, der von den Templinern zum SVE wechselte, kaum nach. "Sebastian passt gut ins Team. Sowohl spielerisch als auch menschlich. Ich denke,  mit ihm bekommt die ganze Mannschaft noch zusätzlich einen Schub", beurteilte Kallies.

Beim Aufeinandertreffenmit den Grünheider SV war erwartungsgemäß für Eberswalde nichts zu holen. Am Ende hieß es 22:11 für den Vertreter der Ostsee-Spree-Liga. Bereits im ersten Spiel ließen die Grünheider beim 28:12 gegen Gastgeber Templin nichts anbrennen. Somit sind sie eine Runde weiter im Landesspokal. Doch auch in der Partie gegen den höherklassigen Gegner sahen die Eberswalder nicht so schlecht aus. Gerade zwei Tore Vorsprung hatten die Grünheider zur Halbzeit beim Stand von 8:6. "Am Ende heraus hat uns einfach die Kraft gefehlt", erklärte Kallies. Auch wenn die Begegnung nur über eine Spielzeit von 2 x 20 Minuten gingen, wurde den Spielern alles abverlangt. Und nur eine gute Viertelstunde Pause zwischen dem Templin-Spiel und dem haushohen Favoriten war für die Eberswalder zu wenig, wie Heiko Kallies bemerkte.

"Krankheitsbedingt hatten wir nur 12 Spieler dabei. Eigentlich wollten wir in den Teams der ersten und zweiten Mannschaft getrennt auftreten, aber das mussten wir streichen. Ansonsten bin ich mit dem Auftreten hoch zufrieden und blicke positiv auf die kommende Saison in der Verbandsliga", resümierte Kallies nach den beiden Pokalspielen.

Am Wochenende starten die Eberswalder Handballer wieder in die Saison. Während die erste Mannschaft in der Verbandsliga Nord beim SSV Falkensee antreten muss, darf das Landesliga-Team am Sonnabend, 16 Uhr, zu Hause den Oranienburger HC III empfangen. 

Handball in Eberswalde

1. SV Eberswalde

Heegermühler Str. 63

16225 Eberswalde

Tel: (03334) 38 65 98

 

 

E-Mail: info[at]handball-eberswalde.de