30 Jahre 1. SV Eberswalde - 30 Geschichten
„irgendwann im Herbst 1979 - aber einen genauen Tag ...?“ So oder ähnlich...
30 Jahre 1. SV Eberswalde - 30 Geschichten
30 Jahre 1. SV Eberswalde - 30 Geschichten
Bekannte Namen fanden sich nun in den Reihen des 1. SV Eberswalde wieder...
17.04.10 / 1. SV Eberswalde - SV Lok Rangsdorf
Verfasst von J. Drämel am 23. Juli 2009
Daten zum Spiel
17.04.2010 - 16:00, 1. Männermannschaft
1. SV Eberswalde gegen SV Lok Rangsdorf
Torestand
Halbzeit: 11 : 12
Endstand: 27 : 25
Bericht
HANDBALL (BB-Oberliga): 1. SV Eberswalde – Lok Rangsdorf 27:25
Ein Arbeitssieg des 1. SV Eberswalde
Von Hans-Joachim Haarbrandt
Eberswalde (hjh) Nach dem klaren Sieg am letzten Wochenende bei der SG Rotation Prenzlauer Berg waren die Zuschauer in der Eberswalder Sporthalle gespannt, wie der 1. SV Eberswalde gegen den Drittletzten der Tabelle das Heimspiel absolvieren würde. Die Eberswalder taten sich unerwartet schwer und waren am Ende zufrieden, dass sie das Spiel gewinnen konnten und zwei wichtige Punkte in Eberswalde behalten konnten. Mit 27:25 gewannen die Barnimer das Spiel gegen die Rangsdorfer und sind jetzt mit 37:9 Punkten ganz sicher in der neuen Spree-Ostsee-Liga.
„Es wird heute sicher kein einfaches Spiel“, orakelte Trainer Klaus-Dieter Schulz schon vor dem Spiel und zog sich sicherheitshalber selbst noch das Spieler-Dress an. Er sollte Recht behalten, denn die Rangsdorfer stemmten sich energisch gegen die drohende Niederlage beim haushohen Favoriten. „Wir dürfen die Rangsdorfer nicht zum Kontern kommen lassen“, noch einmal der Coach der Eberswalder, „da sind sie sehr stark und können das Spiel damit stark beeinflussen“.
Auf der Eberswalder Wechselbank waren diesmal einige Plätze frei, Kai Herrmann, Robert Karney, Daniel Makus, Christian Wessely, André Willim und Carsten Meyer fehlten aus den unterschiedlichsten Gründen und so hatte der Trainer wenig Alternativen zum Wechseln. Da einige Spieler auch von ihrer Bestform etwas entfernt waren, konnte der Außenseiter fast die gesamte Spielzeit mit dem 1. SVE mithalten.
Von Beginn an, nutzten die Gäste konsequent ihre Chancen und lagen in der ersten Halbzeit mehrmals in Führung. Keine der beiden Mannschaften konnte sich bis in die Schlussminute der ersten Halbzeit mit mehr als einem Tor Vorsprung absetzen. 0:1, 3:2, 4:5, 6:6, 7:8. 9:8, 9:10, die Führung wechselte ständig und erst eine Minute vor dem Halbzeitpfiff gelang den Rangsdorfern erstmals beim 10:12 eine Führung mit zwei Toren Differenz. Und hätte Dominik Lindner im Tor der Eberswalder bei einem Konter der Gäste nicht so toll reagiert, wären die Gastgeber mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Pause gegangen. So aber konnte Stefan Jähnke noch zum Pausenstand auf 11:12 verkürzen.
Nach der Pause begann der 1. SV mit viel Elan. Mit einem 5:1 Lauf gab es erstmals eine Drei-Tore-Führung (16:13) in diesem Spiel. Obwohl Nicos Kulitzscher den anschließenden Siebenmeter der Gäste hält, musste der Gastgeber die Rangsdorfer wieder auf 16:15 heranlassen. Aber die Führung gab der Tabellenzweite nicht mehr aus der Hand. Mit viel Routine kontrollierten die Barnimer das Spiel und trotz des mehrfachen Anschlusstreffers (18:17, 20:19, 23:22 und 24:23) behielten sie die Führung und sicherten sich mit dem 27:25 zwei wichtige Punkte in der BB-Liga. 90 Sekunden vor dem Ende beim Stand von 26:24 versuchten die Rangsdorfer mit einer Manndeckung wenigsten noch einen Punkt zu retten. Doch der wieselflinke Christoph Jähnke erzielte das 27:24 und schaffte die Entscheidung in diesem hart umkämpften Duell. Drei Spiele stehen jetzt noch auf dem Spielplan und der 1. SV Eberswalde hat sich eine hervorragende Position erkämpft. Jetzt gilt es die Kräfte noch einmal zu bündeln und die Saison mit einem tollen Erfolg abzuschließen.
Trainer Klaus-Dieter Schulz (1. SV Eberswalde): „Wir haben den Sieg mit Cleverness über die Zeit gerettet. Wir haben heute nicht gut gespielt und viele Chancen ungenutzt gelassen. Die Rangsdorfer hatten keinen Druck und konnten unbeschwert aufspielen. Wir hatten Probleme mit dem Druck diese zwei Punkte gegen einen Außenseiter leicht zu holen.“
Trainer Roland Werner (SV Lok Rangsdorf): „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Der Einsatz stimmte und die Deckung stand sehr gut. Leider war unsere Bank dünn besetzt und wir hatten wenige Möglichkeiten zum Wechseln. Hätten wir in der ersten Halbzeit unsere Chancen besser genutzt hätte der 1. SV Eberswalde es schwerer gehabt zum Sieg zu kommen.“
Statistik
Eberswalde mit: Nicos Kulitzscher, Dominik Lindner, Thomas Krakow (5), Patrick Kirschner(1), Zbigniéw Podfigurny (2), Florian Smuch (2), Dirk Wilhelm (4), Sebastian Ackermann (6/1), Christoph Jähnke (4/2), Stefan Jähnke (3), Klaus-Dieter Schulz,
Siebenmeter:
Eberswalde: 6/3
Rangsdorf: 2/0
Strafzeiten:
Eberswalde: 3
Rangsdorf: 3
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