13.03.10 / Ludwigsfelder HC - 1. SV Eberswalde

Daten zum Spiel

13.03.2010 - 18:30, 1. Männermannschaft

Ludwigsfelder HC gegen 1. SV Eberswalde

Torestand

Halbzeit: 12 : 16

Endstand: 25 : 28

Bericht

HANDBALL (BB-Oberliga): Ludwigsfelder HC - 1. SV Eberswalde 25:28

Der 1. SV Eberswalde gewinnt auch in Ludwigsfelde
 
Von Hans-Joachim Haarbrandt
 
Ludwigsfelde (hjh) Mit dem 28:25 Sieg beim Mitkonkurrenten um einen der begehrten Aufstiegsplätze für die neue Spree-Ostsee-Liga, dem Ludwigsfelder HC, konnte der 1. SV Eberswalde seine hervorragende Auswärtsserie (16:4 Punkte bei nur einer Niederlage) fortsetzen. Jetzt hat die Mannschaft von Trainer Klaus-Dieter Schulz vier Wochen Spielpause und kann neue Kräfte für das anspruchsvolle Schlussprogramm sammeln.
 
„Wir sind nach Ludwigsfelde gefahren um unsere Chance nutzen“, so Trainer Schulz vor dem Spiel beim starken Ligagegner Ludwigsfelder HC. Und der 1. SV Eberswalde nutzte seine Chance eindrucksvoll. Obwohl bei den Eberswaldern nicht alle Spieler zur Verfügung standen, Nicos Kulitzscher, Kai Herrmann, Christian Wessely und André Willim fehlten, stand ein schlagkräftiges Team auf dem Parkett in der Ludwigsfelder Sporthalle. Die Halle war gut gefüllt und es herrschte eine tolle Stimmung, an der auch die mitgereisten treuen Eberswalder Fans ihren Anteil hatten.
Die Anfangsphase verlief sehr ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Bis zum 6:6 ging es äußerst knapp zu. Mit drei Toren in Folge konnte sich der Gast zum ersten Mal auf 9:6 absetzen. Die Deckung der Barnimer, einschließlich Torhüter Dominik Lindner stand gut, und vorn wurden die heraus gespielten Chancen gut verwertet. „Es war von Beginn an ein sehr körperbetontes Spiel, ein echtes Spitzenspiel, aber für meinen Geschmack etwas zu hart“, resümiert Trainer Schulz.
Die Ludwigsfelder erkannten früh die spielerische Stärke der Eberswalder und wollten sie mit Härte bekämpfen. Bis auf 12:11 konnten sich die Gastgeber wieder heran kämpfen, aber mehr ließen die starken Eberswalder nicht zu. Mit einem energischen Zwischenspurt konnten sie auf 16:11 enteilen und mit einem beruhigenden 16:12 in die Halbzeitpause gehen.
Nach der Halbzeitpause konnten die Eberswalder den Vorsprung wieder auf fünf Tore ausweiten. Doch die Ludwigsfelder wehrten sich energisch gegen die drohende Niederlage. Mit verschiedenen Deckungssystemen versuchten sie den 1. SV aus dem Rhythmus zu bringen. Beim 20:19 hatte der LHC den Anschlusstreffer markiert und die Hoffnung der einheimischen Zuschauer flackerte wieder auf. Doch der 1. S Eberswalde gab sich an diesem Tag keine Blöße.
Postwendend wuchs der Vorsprung der Eberswalder wieder auf vier Tore an (25:21). Besonders Christoph Jähnke nutzte die Freiräume in der Ludwigsfelder Abwehr aus und erzielte sieben Feldtore. Auch Sebastian Ackermann, der im letzten Punktspiel gegen den VfL Potsdam II die 100-Tore-Grenze überschritt, war mit fünf Feldtoren wieder ein sicherer Rückhalt. Florian Smuch musste sein 50. Tor auf das nächste Spiel verschieben, die Außenspieler der Eberswalder wurden hart markiert und kamen deshalb nie richtig ins Spiel.
In der Schlussphase verteidigte der Gast aus dem Barnim seinen Vorsprung clever. Die Ludwigsfelder versuchten mit allen Mitteln das Spiel noch zu drehen, aber das ließen die Eberswalder nicht mehr zu. Da half dem Gastgeber selbst eine doppelte Überzahl in den letzten drei Minuten nicht (Thomas Krakow und Dirk Wilhelm mussten für zwei Minuten auf die Strafbank) um das Ergebnis noch positiv zu beeinflussen. Drei Minuten vor dem Ende beim 27:24 für den 1. SV war das Spiel entschieden und vier Eberswalder hielten den Vorsprung bis zum Abpfiff. Mit dem 28:25 Sieg holten sich die Eberswalder zwei wichtige Punkte in diesem Spitzenspiel. Nur ein Mal beim 5:4 hatten die Gastgeber die Nase vorn, ansonsten bestimmte der Gast das Spielgeschehen in der Ludwigsfelder Sporthalle.
 
Trainer Klaus-Dieter Schulz (1. SV Eberswalde): „Die gute Deckung war heute der Garant für unseren Sieg. Die kämpferische Einstellung aller Spieler war positiv. Die Wettkampfpause kommt für uns jetzt zu einem günstigen Augenblick. Wir können neue Kräfte sammeln und die Verletzungen auskurieren.“
 

Statistik

Eberswalde mit: Dominic Lindner, Carsten Meyer, Robert Karney, Daniel Makus (1), Dirk Wilhelm (1), Sebastian Ackermann (6/1), Thomas Krakow (2), Patrick Kirschner, Zbigniéw Podfigurny (3), Florian Smuch, Stefan Jähnke (5), Christoph Jähnke (10/3)
Siebenmeter:
Ludwigsfelde: 3/3
Eberswalde: 5/4
Strafzeiten:
Ludwigsfelde: 6
Eberswalde: 5
 

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