30 Jahre 1. SV Eberswalde - 30 Geschichten
„irgendwann im Herbst 1979 - aber einen genauen Tag ...?“ So oder ähnlich...
30 Jahre 1. SV Eberswalde - 30 Geschichten
30 Jahre 1. SV Eberswalde - 30 Geschichten
Bekannte Namen fanden sich nun in den Reihen des 1. SV Eberswalde wieder...
10.04.10 / SG Rotation Prenzlauer Berg - 1. SV Eberswalde
Verfasst von J. Drämel am 23. Juli 2009
Daten zum Spiel
10.04.2010 - 18:00, 1. Männermannschaft
SG Rotation Prenzlauer Berg gegen 1. SV Eberswalde
Torestand
Halbzeit: 16 : 19
Endstand: 27 : 34
Bericht
1. SV bleibt an der Spitze
Von Marcus Gansewig
Berlin Mit einer energischen Armbewegung stieß die Faust von Klaus-Dieter Schulz in die Höhe. Seine Handballer des 1. SV Eberswalde wurden ihrer Favoritenrolle bei Rotation Prenzlauer Berg gerecht und hatten gerade mit 34:27 (19:16) gegen den Tabellenachten gewonnen.
Doch schon allein die hochgereckte Faust des Trainers nach dem Abpfiff bewies - die Anspannung vor und während der Partie war groß. Kein Wunder, schließlich hatten die Berliner dem SV im Hinspiel eine 28:29-Niederlage beigefügt und wollten dies nun in eigener Halle wiederholen. Entsprechend vorgewarnt gingen die Gäste in die Partie.
"Wir hatten uns auf ein enges Spiel eingestellt", gab Schulz Einblick in die Psyche seiner Mannschaft. Diese Vorsicht war anfangs auch begründet. Im Gleichschritt gingen die beiden Kontrahenten voran - oder besser - sie stürmten voran. Bereits nach sechs Minuten stand es 5:3 für die Hausherren, die den Eberswaldern mit Tempo-Handball und verdeckten Würfen arg zu schaffen machten. Abwehr und Keeper fanden zunächst weder Bindung zum Spiel noch zueinander.
"Wir waren einfach immer zu spät dran", kritisierte Schulz. Doch weil auch der Gegner die Defensive vernachlässigte, durften die Zuschauer, unter ihnen viele SV-Fans, viele Wurfversuche auf beiden Seiten beobachten. Allerdings erspielte sich der Gast allmählich Vorteile und damit zunehmend Sicherheit in der Abwehrformation.
Nach dem 8:8 (10.) zogen die Eberswalder an ihren Kontrahenten vorbei. "Unser Vorteil heute war, dass wir uns hinten schneller gefestigt haben als der Gegner", machte Klaus-Dieter Schulz den Knackpunkt an der immer besser funktionierenden Defensiv-Arbeit seiner Schützlinge fest. "Wir haben uns besser auf die Würfe eingestellt und waren besser am Mann." Rotation war mit dieser nun sicheren 6-0-Abwehr sichtlich überfordert, durfte aber dank Einzelaktionen bis zur Pause (16:19) noch hoffen.
Doch auch in der zweiten Hälfte blieb die Eberswalder Defensive ein schwer überwindbares Hindernis. "Sie haben sich daran aufgerieben", beschrieb Klaus-Dieter Schulz zufrieden das zuweilen etwas kopflose Anrennen der Berliner. Die Gäste hingegen, bei denen Torwart Nico Kulitzscher nun mit zahlreichen Paraden glänzte, spulten ihr Programm routiniert ab. Sie bestimmten geschickt das Tempo und spielten ihre Angriffe größtenteils in Ruhe aus. Und das ohne Sebastian Ackermann, der zwar auf dem Parkett stand, aber von den Berlinern 60 Minuten lang in Manndeckung genommen wurde.
"Das hat aber nichts gebracht", bilanzierte Schulz ob des immer klareren Vorsprungs seines Teams (22:17/35. und 32:25/ 54.). Und auch wenn das Spiel der Eberswalder nicht frei von Fehlern und unnötigen Fouls war - die Freude und auch Erleichterung über den letztlich klaren Erfolg des 1. SV war bei Klaus-Dieter Schulz groß, seine Siegerfaust zeigte es an.
Berlin mit: Deuble, Friedrich - Schopf (2), Biebrich (Rot 54.), Viola (3), Kaluza (1), Mayer (7/2), Nikolaus (1), Kurth (1), Kreutz, Grunow (6), Gartel (6), Wehrmann
Sonntag, 11. April 2010 (19:59)
Quelle:http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Eberswalde/id/323397
Statistik
Eberswalde mit: Lindner, Kulitzscher - Schulz, Jaenichen, Krakow (7), Kirschner (1), Podfigurny (2), Smuch (7), Wilhelm (2/Rot 43.), Ackermann (3), S. Jähnke (2), C. Jähnke (10/2)
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